Tag 106 – 1. Johannes 5:13-21

13 Ich schreib euch das jetzt, damit ihr euch dadrin ganz sicher sein könnt. Ihr habt das ewige Leben! Ihr habt ja auf Jesus gesetzt und ihm geglaubt. Er ist der Sohn Gottes.

14 Und auf eins können wir uns echt verlassen: Gott gibt uns das, worum wir ihn bitten. Es sollte allerdings dem entsprechen, was okay für ihn ist.

15 Wenn wir uns ganz sicher sind, dass er auf unsere Gebete hört, dann wissen wir auch, dass wir das, worum wir ihn bitten, auch bereits haben.

16 Wenn einer von euch mitbekommt, dass ein anderer Christ Sachen tut, die Gott nicht will, dann soll er mal für den beten. Gott wird dann dafür sorgen, dass er dieses Leben kriegt, was nie aufhört. Das gilt jetzt nicht für diese Sünde, bei der es keine Chance gibt, dass ihm vergeben wird. So eine tödliche Sünde gibt es, und da sage ich nicht, dass man für den betreffenden Menschen beten soll.

17 Jede linke Aktion ist Sünde und trennt uns von Gott. Aber nicht jede Sünde ist in dem Sinne tödlich.

18 Eins ist ganz sicher: Wer zu Gottes Familie gehört, der sündigt einfach nicht mehr. Wer dazugehört, der ist ein Kind von Gott, und Gott passt auf ihn auf. Satan darf ihn nicht mal anfassen.

19 Wir sind uns ganz sicher, dass wir zu Gott gehören, auch wenn die Welt vom Satan kontrolliert wird.

20 Wir sind uns auch ganz sicher, dass Jesus als Sohn von Gott zu uns gekommen ist, er hat uns die Fähigkeit gegeben, Gott überhaupt erst als Gott zu erkennen. Wir sind durch Jesus mit Gott ganz eng verbunden, Jesus selber ist der wahre Gott. Und er ist das Leben in Person, das Leben, das nie mehr aufhört.

21 Darum, ihr lieben Kinder, passt auf: Keinem Pseudogott hinterherlaufen! Euer Johannes

  1. Mein Schlüsselvers Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Und dies ist die Zuversicht, die wir zu ihm haben, dass er uns hört, wenn wir etwas nach seinem Willen bitten. Und wenn wir wissen, dass er uns hört, was wir auch bitten, so wissen wir, dass wir das Erbetene haben, das wir von ihm erbeten haben.
(1Joh 5:14-15)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Die beiden Verse klingen so schön nach „Wünsch dir was“.
Dem ist aber bei weitem nicht so. Da stehen drei kleine Wörtchen: „Nach seinem Willen“.
Wenn man Christ mit Haut und Haar ist, bemüht man sich schon nach Gottes Willen zu leben und die Chance, dass Gott dieses Gebet erhört, ist riesig.
Stellt sich nun die Frage, wie erkenne ich Gottes Willen?
Funktioniert nur eins: Bibellesen, das Wort Gottes.
Und wenn ich glaube, ich bete im Willen Gottes und trotzdem passiert nix?
Dann sage ich mir, entweder ist es doch nicht Gottes Wille (dann ist es sowieso sinnlos) oder die Zeit ist einfach nicht reif dafür.
Gott kennt die Zeit und weiß, wann es am passendsten ist.
Klingt alles so leicht und easy … wenn man tiefes ernstes und bedingungsloses Vertrauen zu Gott hat, dann ist es das auch.

Glauben ins Leben umgesetzt

Punkt 1: Bibellesen auf keinen Fall vernachlässigen
Punkt 2: Es ist eine bewusste Entscheidung, die Bibel als das unverfälschte Wort Gottes anzuerkennen und es ist eine bewusste Entscheidung diesen Gott bedingungslos zu vertrauen.
(Das funktioniert natürlich bei den „Namens-Christen“ nicht, die vielleicht höchstens Weihnachten eine Kirche von innen sehen, und nur „irgendwie“ an an eine „höheres Wesen“ glauben.

Mein Gebet für den Tag

Du großer Gott, zuerst möchte dir so sehr danken, dass die explodierte Kaffeemaschine bei meiner Tochter keinen so schlimmen Schaden angerichtet hat. Ja, es sind große Brandwunden, aber sie hat fast keine Schmerzen, dadurch dass sie ein langes Shirt trug, konnte auch kein Kaffeepulver in die Wunden. Und es ist nichts ins Gesicht gespritzt, nur beide Arme. Ja, sie kann jetzt beide Arme kaum gebrauchen, aber das heilt alles wieder und die Narben werden nur etwas kosmetisches sein. Danke, du großer Gott, dass du sie vor Schlimmeren bewahrt hast.
Und so lege ich dir meinen heutigen Tag zu Füßen und führe mich hindurch. Plane alles gut und so will ich dir wieder vertrauen, dass alles so geschieht, wie du es für richtig hältst, auch die Dinge, mit denen ich nicht so richtig einverstanden bin. Bitte bewahre mich vor allem Bösen und gib mir die Kraft, all die Dinge zu tun, die du gut, richtig und wichtig findest. Dein Wille steht über allen und geschehe.
Amen

o o o o o

Tag 105 – 1. Johannes 5:6-12

6 Jesus ist ja zu uns in diese Welt gekommen. Und als er loslegte, hat er sich erst mal nur mit Wasser taufen lassen. Am Ende wurde er hingerichtet und ist verblutet. Der Heilige Geist hat das ja auch bestätigt, und der sagt immer die Wahrheit.

7 Damit gibt es sozusagen drei Zeugen:

8 den Geist, das Wasser und das Blut. Alle drei bestätigen einstimmig, dass es so ist.

9 Wenn wir schon bei Gericht Zeugenaussagen von Menschen erst mal als wahr annehmen, wie viel mehr sollten wir dann den Dingen glauben, bei denen Gott selber als Zeuge auftritt. Und Gott hat bezeugt, dass Jesus Christus sein Sohn ist.

10 Wer sein Vertrauen auf den Sohn von Gott gesetzt hat, kann das ja auch bestätigen. Wer Gott aber nicht glaubt, macht ihn damit im Grunde zu einem Lügner. Er behauptet dann ja, dass die Sachen, die Gott über Jesus gesagt hat, falsch sind.

11 Gott hat aber eine klare Ansage gemacht: Wir werden leben, und dieses Leben liegt in seinem Sohn Jesus Christus.

12 Wer mit dem Sohn lebt, der hat das Leben. Wer aber nicht mit dem Sohn lebt, der hat auch das echte Leben nicht.

  1. Mein Schlüsselvers Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Dieser ist es, der gekommen ist durch Wasser (?) und Blut: Jesus Christus; nicht im Wasser allein, sondern im Wasser und Blut. Und der Geist ist es, der [dies] bezeugt, denn der Geist ist die Wahrheit. Denn es sind drei, die [es] bezeugen: der Geist und das Wasser und das Blut; und die drei sind einstimmig.
(1Joh 5:6-7)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Was soll ich sagen? Ich verstehe es komplett NICHT! In meinem Kopf ist eine Sperre.
Ich habe mal „Bruns“ bemüht, mir Licht im Kopf zu bringen.
Und das sagt er:

Johannes nennt hier vier Zeugen, die für die Christen eintreten werden in jenem Gericht, das sie selber in ihrem Herzen (3, 19ff) durchmachen: die Taufe (=Wasser); das Abendmahl (=Blut); den Geist, der in beiden die Kraft ist; und zuletzt Gott selbst, der für seinen Sohn eintritt und dessen Zeugnis uns in ihr Herz dringt. Schließlich läuft alles darauf hinaus, dass der Apostel uns fragt, ob wir Gemeinschaft mit Jesus haben. Wer diese Gemeinschaft mit dem Sohn hat, hat dadurch alles. Ohne Jesus kein Leben – mit Jesus wahres Leben!

Glauben ins Leben umgesetzt

Also verstanden habe ich es trotzdem nicht. Vielleicht ist es auch ganz einfach, nur heute stehe ich auf der Leitung.
Nicht schlimm.
Wenn ich in 7 Jahren hier wieder vorbei kommen, habe ich es vielleicht verstanden 😉

Mein Gebet für meinen Tag

Auch wenn es abgedroschen klingt, och beginne mein Gebet meist mit dem Vaterunser:

Vater unser im Himmel, geheiligt werden dein Name, dein Reich komme, wie im Himmel, so auf Erden. Mein tägliches Brot gib mir heute und vergib mir meine Schuld, wie auch ich vergebe meinen Schuldigen. Führe mich durch die Versuchungen und erlöse mich von den Bösen, denn dein Ist Reich, die Kraft und die Macht in Ewigkeit. Amen.
Vater, du weißt, was gestern passiert ist. Bei meiner Tochter ist die Kaffeemaschine explodiert und sie hat sich bei Arme verbrüht. Bitte, Vater, sei bei ihr, schicke ihr Engel, die sie beschützen, weil sie heute ihre Jungs in die Ferienlagern fahren muss. Bitte lass alles schnell heilen, dass sie nicht so lange krankgeschrieben bleiben muss, damit sie nicht in ihrer Verzweiflung über den Verlust von Alex in eine Depressionen getrieben wird. Bitte Vater hilf ihr!
Und auch ich lege dir meinen Tag für die Füße, plane diesen Tag für mich ganz genau, so will ich den Tag mit allen Höhen und Tiefen so nehmen wie er kommt, als käme alles von dir, auch die Schwierigkeit, die mich formen sollen. Ich vertraue auf dich, dass du mich beschütz und behütest und halte bitte Kummer von mir fern.
Und erweitere mein Gebiet. Dieser letzte Satz fällt mir besonders schwer, weil ich glaube, schon am Ende meiner Kräfte bin. Aber ich weiß auch, dass du mir nicht mehr aufgibt, als ich tragen kann. Dein Wille geschehe!
Amen.

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Tag 104 – 1. Johannes 5:1-5

1 Jeder, der das eine glaubt, nämlich dass Jesus der Retter ist, den Gott uns schon vor langer Zeit versprochen hat, der gehört dazu! Er ist damit ein Teil von der Familie, weil Gott ihn damit neu geboren hat. Und jeder, der seinen Vater liebt, der liebt auch die Geschwister, die mit ihm in dieselbe Familie geboren wurden.

2 Ein gutes Zeichen, an dem man erkennen kann, ob man die Geschwister in Gottes Familie liebt, ist Folgendes: dass wir Gott lieben und das tun, was er von uns will.

3 Unsere Liebe zu Gott kann man dadran erkennen, ob wir das tun, was er will, und das ist nicht so schwer.

4 Alles, was von Gott kommt, ist stärker als das, was aus der Welt kommt. Unser Vertrauen auf Gott, unser Glaube an ihn, sticht alles aus, was die Welt so zu bieten hat. Dieser Glaube, den wir haben, bedeutet, dass uns alle Probleme der Welt nicht mehr von Gott wegbringen können.

5 Ist doch klar: Wer sonst sollte es packen, diese Welt mit ihren Problemen zu besiegen, wenn nicht derjenige, der dadran glaubt, dass Jesus der Sohn von Gott ist?!

  1. Mein Schlüsselvers Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Denn dies ist die Liebe Gottes: dass wir seine Gebote haltem und seine Gebote sind nicht schwer.
(1Joh 5:3)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Im Neuen Testament wurde Jesus nach dem wichtigsten Gebot gefragt:

„Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz? Jesus aber antwortete ihm: ‚Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt.‘ Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ (Mt 22:36-39)

Und:

„Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt.“
(Joh 13:34)

Damit ist alles eingeschlossen und alles gesagt.
Man kann es aber auch kompliziert machen. Dies habe ich beim Googeln gefunden:

https://www.cai.org/de/bibelstudien/1050-neutestamentliche-gebote

Glauben ins Leben umgesetzt

Ich halte mich dann doch an die beiden oberen Gebote 🙂
Gott zu lieben, ist tatsächlich nicht schwer, den „Nächsten“ ist in den meisten Fällen für mich machbar. Nur „mich selbst“, damit habe ich meine Schwierigkeiten…

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Tag 103 – 1. Johannes 4:17-21

17 Diese Liebe, die Gott zu uns hat, wurde dadurch perfekt gemacht, dass wir ohne Angst auf den letzten Tag der großen Gerichtsverhandlung zugehen können. Denn wir leben in dieser Welt nach seinem Vorbild.

18 Angst und Liebe passen übrigens nicht zusammen. Wo Liebe ist, gibt es keine Angst mehr, die Liebe vertreibt die Angst. Wer Angst hat, fürchtet sich ja vor einer Bestrafung. Wenn jemand Angst hat, ist das nur ein Zeichen, dass er die wirkliche Liebe noch gar nicht kennengelernt hat.

19 Leute, lasst uns lieben! Gott hat uns schließlich als Erster geliebt, er hat es uns vorgemacht.

20 Wenn jetzt jemand behauptet: „Ich liebe Gott!“, dabei aber seinen Glaubensbruder hasst, dann kann er nur ein Lügner sein. Wer es nicht schafft, seinen Bruder zu lieben, den man ja wenigstens sehen kann, wie soll er dann bitte in der Lage sein, Gott zu lieben, denn den kann man ja nicht mit seinen eigenen Augen sehen?

21 Das ist ein Gesetz, was wir direkt von Jesus bekommen haben: Wer Gott liebt, der muss auch seinen Bruder lieben!

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Hierin ist die Liebe bei uns vollendet worden, dass wir Freimütigkeit haben am Tag des Gerichts, denn wie er ist, sind wir in dieser Welt.
(1Joh 4:17)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Was ist „Freimütigkeit“? Dieses Wort gehört nicht zu meinem Wortschatz, muss ich erst nachschauen.
Freimütigkeit = Offenheit
Am Tag des Gerichts werden alle Gläubigen, die mit Jesus unterwegs sind, einfach durchgewunken, können lohne Angst und schlechtem Gewissen auf die andere Seite marschieren.
Alle anderen werden beurteilt nach ihren Werken, was sie so alles angestellt haben auf dieser Welt, gut wie schlecht. Dabei kann man eigentlich nur verlieren. Ich jedenfalls. Mit 62 hat man schon so einiges erlebt.
Es ist schon irgendwie beruhigend, dass da jemand ist, der für den ganzen Müll, den man verzapft hat, schon bestraft wurde.
Eigentlich nicht fassbar für unser menschliches Hirn und vergrößert meine Liebe zu diesem Glauben, zu diesem Gott, zu diesem Jesus. Alles Gnade. Unverdient.

Glauben ins Leben umgesetzt

Seit ich diesen Blog schreibe, seit ich meine Bibellese konsequent jeden Tag nach dem Frühstück beginne, seit ich nachmittags Predigten, Vorträge und Bibelstunden höre, seitdem geht es mir deutlich besser, hat sich mein Denken wieder verändert und ich werde den Teufel tun, daran wieder etwas zu ändern. Das ist mein Leben jetzt, wenn es auch für andere bekloppt erscheint, „Opium des Volkes“ oder dergleichen. MEIN Leben. Und das fühlt sich im Moment gut an. Die Depressionen sind stark zurückgegangen. Es sind nur noch kurze Phasen und auch nicht mehr so intensiv, kein Suiziddruck mehr. Und damit „mein Weg“ …

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Tag 102 – 1. Johannes 4:11-16

11 Meine Freunde, wenn Gott uns so wahnsinnig liebt, dann sollten wir uns gegenseitig auch lieben, oder?

12 Bisher hat niemand Gott wirklich sehen können. Aber wenn wir so eine Atmosphäre der Liebe untereinander haben, kann man erkennen, dass Gott mitten unter uns ist. Er bleibt bei uns, und seine Liebe kommt bei uns voll zum Zug.

13 Der Beweis, dass wir mit ihm ganz supereng verbunden sind, ist, dass er uns seinen Geist gegeben hat.

14 Wir haben es selber gesehen und könnten als Zeugen dafür auftreten: Der Vater hat seinen Sohn geschickt, um die ganze Welt zu retten.

15 Wer das glaubt und sich öffentlich dazu stellt, dass Jesus der Sohn von Gott ist, den kann nichts mehr von Gott trennen!

16 Das haben wir kapiert, und darauf vertrauen wir auch ganz fest. Wir vertrauen dadrauf, dass Gott uns liebt. Er selber ist die Liebe in Person, und wer eine liebevolle Einstellung zu anderen hat, der lebt in Gott und Gott lebt in ihm.

  1. Mein Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Geleibte, wenn Gott uns so geliebt hat, sind wir auch schuldig, einander zu lieben.
(1Joh 4:11)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünkchen

Gestern hatte ich schon darüber geschrieben, dass man doch Christen äußerlich ansehen müsste, dass sie Gottes Liebe in sich tragen.
Heute nun: Die Knopfdruck-Liebe …
Die Theorie … Wenn wir nun die Gottes Liebe in uns tragen, müssten wir jeden (hier in dem Bibelvers jeden Christen) auch lieben, untereinander lieben. Das klingt nach einem Befehl. Knopf gedrückt … nun liebt euch auch untereinander, sonst stimmt etwas nicht mit euch. Dann seid ihr keine wirklichen Christen.
Schwiiieeerig.
Ich denke, so ist es nicht gemeint. Vielmehr so, dass wir unsere Brüder oder auch andere Mitmenschen mit den Augen Gottes sehen sollten. Jedenfalls versuchen. Probiere es mal aus. Den nächsten Fremden, der dir heute begegnet, sieh ihn so an, wie Gott ihn sieht. Der Gott, der die Kreatur Mensch erschaffen hat und der alle seine Menschen liebt. Jeden. Versuche es. …. Das macht doch etwas mit einem. Mit mir jedenfalls. Man rückt ein Stück ab, nimmt die eigenen Befindlichkeiten ihm gegenüber nicht mehr so wahr.
Wie, wenn man das eigene Kind ansieht, das man ja in der Regel sehr liebt, in irgendeinen Schlamassel steckt. Genauso sollten wir andere ansehen…

Glauben ins Leben umgesetzt

Na, jetzt habe ich mich ja sehr weit aus dem Fenster gelehnt. Richtig klugscheißerisch, als ob das eine meiner leichtesten Übung wäre.
Ist es natürlich nicht. Sicherlich ist es auch ein Übungssache und sicherlich gelingt es auch immer besser. Nur, man muss sich dessen bewusst sein. Meistens stürzen wir auch nur draußen herum und übersehen alle, nur wenn es einen Grund zum meckern gibt, meckern wir fleißig mit.
Soll heißen, ich will üben. Immer wieder üben, die Menschen mit Gottes Augen zu sehen. Ich hab es mir fest vorgenommen.

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Tag 101 – 1. Johannes 4:7-10

7 Ihr Lieben, lasst uns mal versuchen, dass wir uns wirklich gegenseitig lieben! Gott hat die Liebe schließlich erfunden! Wer seine Glaubensgeschwister liebt, gehört erst wirklich zur Familie dazu. Es ist ein Beweis dafür, dass er Gott kennt.

8 Wer es aber nicht schafft, andere zu lieben, der hat keine Ahnung von Gott. Gott ist nämlich die Liebe in Person.

9 Gott hat seine Liebe allen Menschen gezeigt, indem er seinen einzigen Sohn zu uns in die Welt geschickt hat. Er wollte, dass wir durch ihn die Möglichkeit bekommen, wirklich zu leben.

10 Und das ist das Besondere an dieser Liebe, dass er uns zuerst geliebt hat und nicht umgekehrt. Er hat seinen Sohn für uns sterben lassen, damit wir mit ihm wieder klarkommen können. Er hat die Distanz weggemacht, indem er uns von unserer Schuld freigesprochen hat.

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Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Geliebte, lasst ums einander lieben! …
(1Joh 4:7)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Deutschland ist ein sogenanntes „christliches Land“. Begegnet man auf der Straße zwei Gruppen von Menschen, könnte man sofort sagen, welches Gruppe Christen sind und welche nicht? Nein!
Sitzt man in der U-Bahn, wo die Sitzreihen parallel in Fahrtrichtung verlaufen, (also man kann ganz viele Menschen gegenüber sitzen sehen) und schaut in deren Gesichter… Kann man erkennen, wer Christ ist und wer nicht? NEIN! Warum nicht? Warum ist es so, dass man Christen nicht erkennen kann? Sie haben doch die Liebe Gottes und müssten sie doch abstrahlen! Mose kam doch auch vom Berg Sinai und strahlte die Liebe Gottes ab. Warum erkennt man uns nicht? Da muss doch etwas nicht stimmen!

Glauben ins Leben umgesetzt

Ich möchte es tun. Ich möchte meine innere Haltung nach außen sichtbar machen. Man soll mich erkennen, dass ich Christin bin, dass ich von Gott geliebt bin. Ich will auf mich achten und auch achtsamer durchs Leben gehen, „entschleunigt“ ist ein neues Wort dafür, will meine Umwelt bewusster wahrnehmen und die Augen offenhalten für die Schönheit der Schöpfung, für Menschen, die in Not sind und meine Hilfe brauchen könnten und dankbar sein für das, was Gott alles für mich tut. Ein Riesenvorhaben! Ich will mich nicht dazu zwingen, denn dann ist es eh bloß aufgesetzt. Aber ich würde mir wünschen, dass es von allein kommt, dass ich genauso leben kann.

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Tag 99 – 1. Johannes 3:18-24

18 Darum, meine Kinder, sag ich euch noch mal: Liebe hat nichts mit dummem Gelaber zu tun. Liebe zeigt sich in Taten und auch dadrin, dass wir uns gegenseitig helfen, so zu leben, wie Gott es okay findet.

19 Daran kann man erkennen, ob wir wirklich mit Jesus Christus leben, und nur so können wir letztendlich unser schlechtes Gewissen zum Schweigen bringen.

20 Wenn unsere Gefühle uns verdammen, wenn wir uns selber total mies finden, dann können wir uns auf eins verlassen: Gott ist größer als unsere Gefühle! Er kennt uns in- und auswendig.

21 Ihr Lieben, wenn wir uns selber nicht immer fertigmachen müssen, können wir doch ganz fröhlich bei Gott sein.

22 Egal, worum wir ihn bitten: Er wird es uns geben, weil wir das tun, was er will, und so leben, wie er es gut findet.

23 Was er von uns will, lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Wir sollen an seinen Sohn Jesus Christus glauben, ihm vertrauen und uns gegenseitig lieben. Das hat Jesus uns so gesagt, das ist sein neues Gesetz.

24 Wer sich dadran hält, bleibt immer ganz nah an ihm dran, und Gott bleibt auch bei ihm. Als Garantie, dass er in uns bleibt und nicht wieder abhaut, hat er uns seine Kraft, seinen Geist, gegeben.

  1. Mein Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
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  3. Glauben ins Leben umsetzt

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

… und was immer wir bitten, empfangen wir von ihm, …
(1Joh 3:22)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Juuhuu, wir sind im Wunschkonzert!
Denkste.
William Mac Donald formuliert das so:
„‚… weil wir seine Gebote halten und das vor ihm Wohlgefällige tun.‘ Seine Gebote halten heißt, in ihm bleiben. Es heißt in enger, lebendiger Beziehung zum Heiland zu leben. Wenn wir so eng mit ihm Gemeinschaft haben, machen wir seinen Willen zu unserem. Durch den Heiligen Geist erfüllt er uns mit der Erkenntnis seines Willens. In einem solchen Zustand werden wir um nichts außerhalb des Willens Gottes bitten. Wenn wir entsprechend seines Willens bitten, dann ‚empfangen wir von ihm‘, was wir erbeten haben.“

Glauben ins Leben umgesetzt

Ehrlich, ich kenne niemand, der ausschließlich Gott nur um solche Dinge bittet. Wie ist es mit der kranken Nachbarin, die gesund werden will? Wie ist es mit dem Arbeitslosen, der keine Arbeit findet? … Wenn ich Gott um diese Dinge bitte und nichts passiert, ist meine Beziehung zu Gott dann nicht eng genug gewesen? Das könnte man aus den Worten von William MacDonald schließen.
Aber wie ist es dann gemeint, dass ich Gott um alles bitten kann und bekomme es auch?
ICH weiß es nicht.
Wenn ich Gott um etwas bitte, füge ich immer den Satz hintenan: „Aber dein Wille geschehe.“ Und das ist keine Floskel, sondern ich verlasse mich echt darauf. Das macht mich ruhig, weil ich die Gewissheit habe, entweder findet Gott mein Gebet, mein Wunsch doof, oder es ist noch nicht die Zeit dafür. Ich habe ein derartiges Vertrauen darin (wieder), dass ich nicht hadere mit Gott. Gott ist Gott, er bestimmt, nicht ich. Ich bin nur der Ton, Gott der Töpfer …

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Tag 98 – 1. Johannes 3:13-17

13 Leute, wundert euch gar nicht erst, wenn die Nichtchristen um euch herum keinen Bock auf euch haben und euch sogar hassen.

14 Wir dürfen einfach nie vergessen, dass wir von Jesus aus einer lebensbedrohlichen Situation gerettet wurden. Wir waren praktisch tot, aber Gott hat uns ein neues Leben geschenkt. Wir können unsere Glaubensgeschwister wirklich lieben. Wer darauf keinen Bock hat, muss draußen bleiben.

15 Wer seine Glaubensgeschwister sogar hasst, der bringt sie damit um, er ist ein Mörder. Und ihr wisst, was auf Mord steht, oder? Auf keinen Fall wird er bei dem Leben, bei dem wir für immer ganz nah bei Gott sind, dabei sein können.

16 Wir haben echte Liebe erst durch Jesus kennengelernt und verstanden. Weil er für uns gestorben ist, müssen wir auch bereit sein, für unsere Glaubensgeschwister alles zu geben.

17 Wenn jemand viel und reichlich Kohle hat und nichts davon abgeben will, obwohl seine Geschwister gerade dringend etwas davon brauchen, wo bleibt denn da bitte die Liebe Gottes?

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt

Schlüsselvers des Abschnittes

Wer aber irdischen Besitz hat und sieht seinen Bruder Mangel leiden und verschließt sein Herz vor ihm; wie bleibt die Liebe Gottes in ihm?
(1Joh 3:17)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Tja, das liebe Geld … Ich ganz persönliche habe einen Umgang mit Geld und Besitz, der meiner Mutter immer wieder den Kopf schütteln ließ mit der Bemerkung: „Du gibst mal noch dein letztes Hemd weg.“
Stimmt auch.
Nein, nicht nur an christliche Menschen, an Menschen überhaupt.
Wenn ich etwas habe, was andere dringend brauchen, dann gebe ich es halt weg.
Sonst hätte ich immer ein schlechtes Gewissen.
So ist es auch mit dem Geld.
Ich habe für mich genug.
Ich trinke nicht, ich rauche nicht, fahre nicht in den Urlaub und habe kein Auto.
Warum sollte ich etwas horten, dass anderen hilft?
Ja, gut, ich bin auch schon ausgenutzt worden.
Das größte war vor einem Jahr, da habe ich einem Mädel die Mietschulden bezahlt.
Ich kannte ihren Vater als sehr ehrlichen und akkuraten Menschen.
Nun gut, das Geld werde ich nie wieder sehen.
Macht mir jetzt auch keine Bauchschmerzen.
Das bin eben ich.
Oder vor einer Woche hatte meine Freundin nur noch 10€ für eine ganze Woche.
Wer bin ich, dass ich da nicht weiterhelfe?
Soll ich das Geld für später sparen, während sie nicht weiß, wie sie die Woche durchkommt?
Geht bei mir nicht.
Aber am allerliebsten ist es mir, wenn ich etwas anonym weitergeben kann.
Ohne viel Aufsehen-
Ich mag keinen Rummel um mich.
Und das „Danke“, was folgt, macht mich nur verlegen.
Kann ich gut drauf verzichten.

Glauben ins Leben umgesetzt

Nun habe ich schon in dem obigen Punkt alles geschrieben. Die Bibel gibt mir in jedem Fall recht, auch wenn das viele nicht verstehen können. Ich habe damit ein gutes Gefühl und ich werde daran nichts ändern.

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Tag 97 – 1. Johannes 3:7-12

7 Meine lieben Kinder! Passt auf, dass ihr euch von niemandem verführen und schräge draufbringen lasst! Nur die Menschen, die für Gott okay leben, richten sich nach dem Vorbild von Jesus. Er hat das getan, was Gott wollte.

8 Wer aber ohne Gott lebt und Dinge tut, auf die er überhaupt keinen Bock hat, beweist damit nur, dass sein Leben dem Teufel gehört. Der Teufel hat schon immer solche Sachen gebracht, solange die Welt existiert. Darum ist Jesus Christus auch zu uns gekommen, um das, was der Teufel gebaut hat, wegzusprengen und zu zerstören.

9 Wer von Gott einen neuen Anfang geschenkt bekommen hat, der darf einfach keinen Mist mehr bauen. Die Kinder von Gott sind ihm immer ganz nahe, da ist einfach kein Platz mehr für Sünde. Sie gehören ja schließlich in seine Familie, sie sind ein Teil von ihm.

10 Jetzt wird auch klar, wer zur Familie von Gott und wer zur Familie vom Teufel gehört, oder? Alle Menschen, die ungerechte Sachen bringen, die Gott nicht in Ordnung findet, gehören auch nicht zu ihm, und wer seinen Glaubensbruder nicht liebt, schon gar nicht.

11 Leute, diese Botschaft habt ihr schon von Anfang an immer wieder gehört: Menschen, die mit Jesus leben, sollen sich gegenseitig lieben.

12 Diesen Kain aus dem alten Buch sollten wir uns nie zum Vorbild nehmen. Er kam aus der Familie vom Teufel und ermordete seinen Bruder. Und warum hat er das gemacht? Er war link unterwegs, aber sein Bruder lebte so, wie Gott es gut findet.

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt

Schlüsselvers des Abschnittes

Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde …
(1Joh 3:9)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Da hätten wir das gleiche Thema wie gestern: Es geht um das „gewohnheitsmäßige“ sündigen, in der Sünde verbleibend, ohne Reue
So sagt es William MacDonald, wobei das sooo nicht im Vers steht. Aber es ist schon klar, dass es nur so gemeint sein kann, denn keiner ist sündlos.

Glauben ins Leben umgesetzt

Auch hier kann ich nichts anderes als gestern schreiben. Sünde mit Namen und Hausnummer vor Gott im Gebet nennen. Und das fällt schon sehr schwer. Mir zumindest. Es macht mich irgendwie nackt. Wobei, Gott sieht eh alles, weiß alles, insofern sage ich ihm nichts Neues. Es aber zu bekennen, bedeutet sich dem zu Stellen. Nicht Deckel drauf und gut. Was mir irgendwie lieber wäre. Wenn ich die Augen zu mache, hat man das Gefühl, sieht es Gott auch nicht. Geht nicht, weiß ich, also den schwierigeren Weg gehen und klar benennen.

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Tag 96 – 1. Johannes 3:1-6

1 Kriegt ihr das mit, wie riesengroß die Liebe ist, die Gott für uns hat? Wir dürfen uns nicht nur seine Kinder nennen, wir sind es auch tatsächlich! Darum will die Welt auch nichts von uns wissen, weil sie eben Gott nicht kennt.

2 Ihr Lieben, wir sind ja schon Gottes Kinder und gehören zu seiner Familie. Man weiß aber noch nicht, wie wir sein werden, wenn Jesus uns vollkommen gemacht hat. Wir werden aber auf jeden Fall so sein, wie er auch ist. Wir werden ihn dann auch richtig sehen können, so wie er wirklich ist!

3 Jeder, der diese Hoffnung hat, wird alles dafür geben, radikal für Gott zu leben, genauso wie Jesus es ja auch getan hat.

4 Wer Sachen tut, die Gott nicht will, hat augenscheinlich keinen Bock auf das, was Gott sagt, und damit sündigt er.

5 Ihr wisst ja, dass Jesus zu uns gekommen ist, um das Problem der Sünde endgültig aus dem Weg zu räumen. Er selber hat aber nie gesündigt.

6 Jeder, der ihm ganz nahe ist, kann gar nicht mehr sündigen. Wenn jemand trotzdem weitersündigt, ist er Christus noch nicht richtig begegnet und hat nichts von ihm verstanden.

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt

Der Schlüsselvers des Abschnittes

Jeder, der in ihm bleibt, sündigt nicht; jeder, der sündigt, hat ihn nicht gesehen noch ihn erkannt. (1Joh 3:6)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Mit diesem Vers 6 habe ich gehadert. Wie jetzt? Wir sündigen doch alle, egal ob gläubig oder nicht. Dafür ist doch Jesus ans Kreuz gegangen. Auch für künftige Sünden … ??? …

Bei William MacDonald lese ich dazu:

Dieser Vers zeigt den Unterschied zwischen dem echten Gläubigen und dem, der nie wiedergeboren wurde. Von einem wahren Gläubigen kann man definitiv sagen, dass er nicht ständig sündigt. Johannes spricht hier nicht von einzelnen sündigen Handlungen, sondern von ständigem, gewohnheitsmäßigen und charakteristischem Verhalten. Dieser Vers bedeutet nicht, dass, wenn ein Christ eine einzelne Sünde tut, er seine Errettung verliert. Sondern er bedeutet, dass, wenn ein Mensch gewohnheitsmäßig sündigt, er folglich nie wiedergeboren ist.
Natürlich erhebt sich die Frage: „Wann ist denn Sünde zur Gewohnheit geworden? Wie oft muss jemand eine bestimmte Sünde tun, damit sie zu einem charakteristischem Verhalten führt?“ Johannes antwortet darauf nicht. Er will, dass jeder Gläubige sich vorsieht und überlässt dem einzelnen Christen selbst die Last des Beweises.

Mit dieser Erklärung kann ich natürlich gut leben. Aber wenn ich diesen einzelnen Vers 3 lese, dann kann ich diese Erklärung, mag sie auch richtig sein, nicht erkennen.

Glauben ins Leben umgesetzt

Wie auch immer es Johannes gemeint hat, Sünde ist schlecht, jeder sündigt und jeder solle aufpassen, dass er nicht fällt.
Heute gerade lese ich, dass dieser Koch Alfons Schuhbeck der Steuerhinterziehung angeklagt ist. Jeder wird nun denken, der es in den Medien liest: „Was der nun auch? Können die den Rachen nicht voll genug kriegen? Der machte doch immer so einen bescheidenen Eindruck!“
Vorsicht! – Kann ich nur sagen. Seine Sünde ist öffentlich geworden. Und meine? Meine schlummert unter der Decke. Also erst bei sich selbst anfangen, dann mit den Fingern auf andere zeigen! Was nicht heißen soll, dass das nicht strafrechtlich verfolgt werden sollte. Wer gegen geltende Gesetze verstößt, muss auch mit der Konsequenz leben.
Soll heißen, ich bleibe bei mir und gucke mich bei meinen Sünden um und habe genug zu tun, sie vor Gott zu bekennen und aufzupassen, dass sie nicht wieder passieren.

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