Tag 95 – 1. Johannes 2:24-29

24 Hey, Leute, die Sachen, die ihr am Anfang gelernt habt, die dürft ihr nie vergessen! Wenn ihr bei den Dingen bleibt, die ihr am Anfang gehört habt, dann bleibt ihr auch immer ganz nah an Jesus und an seinem Vater dran.

25 Und die große Sache, die er uns versprochen hat, bleibt ganz sicher: ein Leben, was nie mehr aufhören wird!

26 Ich hatte bei den letzten Sachen, die ich euch geschrieben hab, immer diese Leute im Hinterkopf, die euch verführen wollen.

27 Also die Kraft von Gott, sein Heiliger Geist, den ihr von Jesus bekommen habt, der bleibt auf alle Fälle bei euch! Ihr habt es deswegen auch nicht nötig, noch irgendwie belehrt zu werden. Der Heilige Geist macht das schon. Auf das, was er euch sagt, könnt ihr euch hundert Prozent verlassen, der lügt nicht. Und so wie er es euch auch beibringt, sollt ihr auf jeden Fall auch immer an ihm dranbleiben.

28 Meine lieben Kinder! Lasst nichts zwischen euch und Jesus kommen! Wenn er dann wiederkommt, muss uns nichts vor ihm peinlich sein, wir müssen uns wegen nichts schämen. Wir können ihm dann ganz offen entgegengehen und brauchen keine Angst zu haben.

29 Ihr habt kapiert, dass Jesus Christus sehr gerecht ist. Also ist doch auch klar, dass jeder, der das tut, was er will, zu seiner Familie gehört.

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt

Schlüsselvers des Abschnittes

„Ihr! Was ihr von Anfang an gehört habt, bleibe in euch …“ (1Joh 2:24)

„… ihr habt nicht nötig, dass euch jemand belehrt!“ (1Joh 2:27)

Meine Erkenntnis des Tages, MEINE Pünktchen

  • Oft ist es so, dass man, wenn man neu im Glauben ist, alles aufsaugt, was man auch nur an christlichen Themen bekommen kann. Später kann es sein, dass es wieder verflacht und man zu sortieren beginnt, was man für gut befindet, darf bleiben, dass was nur Gott gut findet und man selbst nicht so, darf gehen. Nee, ist nicht. Alles, was in der Bibel steht ist wichtig, sonst würde es nicht drin stehen.
  • Bei dem zweiten Bibelvers könnte man meinen, man bräuchte nun keine biblische Belehrung mehr. Stimmt nicht. Geistig zu wachsen ist immer wichtig. Gemeint ist hier wohl, dass man außerhalb der biblischen Belehrungen nichts braucht. Weil: in der Bibel steht alles drin, was wichtig ist. Alles, für jeden Lebensbereich. Nur Lesen muss man sie halt.

Glauben ins Lebend umgesetzt

  • Nach den Jahren, in denen ich mir den Glauben hab klauen lassen, ist es dieser Punkt, der mich zurückgeführt hat. Resetknopf, alles auf Anfang. Zurück zu dem Punkt, an dem ich noch fest im bedingungslosen Glauben stand. Und das will ich nie wieder verlassen, zu schwer war die Zeit, zu schwer das neue Herankämpfen. Nie wieder will ich es zulassen, dass ein Mensch mich derart beeinflussen kann, dass ich wieder weg bin.
  • Nicht-Christen mögen es komisch oder gar gefährlich finden, wenn ich behaupte, alles, was wichtig ist, steht in der Bibel, mehr braucht es nicht. Aber es stimmt wirklich. Selbst wenn man alles Probleme des Lebens runterbricht, bleibt dieser Satz: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, in dem alles drin steckt, jeder Konflikt des Lebens. Nein, ich bin nicht blauäugig, aber es ist so einfach. Nur mit der Umsetzung, da klappt es sooft nicht. LIEBE ich wirklich meinen Nächsten? Wirklich? Jeden? Und an der Stelle klemmt es doch schon. Soll heißen: Ich bemühe mich, bewusst meine Mitmenschen mit den Augen Gottes zu sehen. Ich versuche es. Die Betonung liegt auf VERSUCHEN. Wir wären Gott, wenn es denn immer klappen würde. Ich bin Mensch. Fehlerhaft, sündhaft, egoistisch ….

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Tag 94 – 1. Johannes 2:18-23

18 Liebe Kinder, die letzte Stunde dieser Welt hat schon geschlagen. Ihr habt ja gehört, dass dieser „Antijesus“ bald seinen großen Auftritt hat. Sind ja jetzt schon einige auf der Bildfläche aufgetaucht, die man als ein Art „Antijesus“ bezeichnen könnte. Das ist ein Zeichen, dass es bald zu Ende geht.

19 Diese Typen kommen ja aus unseren eigenen Reihen, haben aber in echt nie zu uns gehört. Wenn sie wirklich Christen gewesen wären, dann wären sie auch bei der Sache dabeigeblieben. Es sollte aber deutlich werden, dass sie alle nichts mit uns zu tun haben.

20 Gott hat euch ja zum Glück seine Kraft gegeben, seinen heiligen Geist. Mit ihm habt ihr das kapiert, was ihr über das Leben mit Gott wissen müsst.

21 Ich wollte euch jetzt nicht so behandeln, als hättet ihr keine Ahnung von Gott. Ihr kennt die Wahrheit, und ihr wisst auch, dass da kein Platz für irgendwelche komischen Lehren ist.

22 Also, wenn jetzt noch irgendjemand behauptet, Jesus sei nicht der Auserwählte, der Christus, der ist ein Lügner. Wer gegen den Sohn und den Vater ist und keinen Bock auf ihn hat, der ist ein Gegner von Christus, er ist der Antijesus.

23 Wer abstreitet, dass Jesus der Sohn von Gott ist, der leugnet damit auch Gott. Wer sich aber öffentlich auf die Seite vom Sohn stellt, der ist auch mit dem Vater zusammen.

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt

Schlüsselvers des Abschnittes

Kinder, es ist die letzte Stunde, und wie ihr gehört habt, dass der Antichrist kommt, so sind auch jetzt viele Antichristen aufgetreten; daher erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist. (1Joh 2:18)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Ich habe kürzlich einen Vortrag von Willy Zorn (Martin Luther 2.0) gehört. Er ist der Meinung, dass die Endzeit bereits begonnen hat, seit Jesus die Erde wieder verlassen hat. Dieser Gedanke ist neu für mich, macht aber wirklich Sinn. Denn schon damals warteten die Jünger darauf, dass Jesus wiederkommt. Auch wenn man die ganzen Briefe im NT liest, hebt sich damit ein Schleier für mich. Auch meinte er (bewies das an zig Bibelstellen), dass es DEN Antichrist, also irgendeine Person, die spektakulär auftauchen wird und der ganz Böse ist, nicht geben, sondern es sind die vielen „Antichristen“, die in den Gemeinden sind, nicht wirklich glauben und dort Stimmung machen. Könnte sein. Ich bin insgesamt aber eher vorsichtig mit Bibelauslegungen, weil es soviele gibt, die meinen, sie hätten jetzt alles genau und richtig erkannt. Mir ist es viel wichtiger, selbst zu lesen und daraus, meine Kraft und meine Gedanken zu ziehen und dort Gott zu mir sprechen zu lassen. Das ist mein Ding. Die Bibel ist für alle geschrieben, auch für die, die nicht hochstudiert sind. Deshalb habe ich auch mein Tempo und versuche es so zu verstehen, wie ich es kann. Und das ist genau richtig für mich.

Glauben ins Leben umgesetzt

Eigentlich habe ich jetzt alles schon in den obigen Punkt geschrieben, so dass mir jetzt nichts weiter einfällt.

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Tag 93 – 1. Johannes 2:12-17

12 Meine lieben Kinder! Ich schreib euch das hier noch mal auf: Jesus Christus hat euch eure Schuld vergeben.

13 Den Vätern unter euch möchte ich sagen: Ihr habt diesen Jesus kennengelernt, und Jesus war schon immer da. Den Jugendlichen bei euch will ich noch mal Folgendes sagen: Leute, ihr habt das Böse besiegt!

14 Euch kleinen Kindern hab ich geschrieben, weil ihr den Vater kennengelernt habt. Und den Vätern hab ich geschrieben, weil ihr den kennt, der schon immer da war. Den Jugendlichen bei euch hab ich geschrieben, weil euer Vertrauen in Gott sehr stark geworden ist. Die Worte von Gott sind bei euch Thema, sie beschäftigen euch. Und ihr habt das Negative hinter euch gelassen, ihr habt es besiegt.

15 Leute, liebt nicht die Sachen, die nichts mit Gott zu tun haben! Wer das tut, kann nicht gleichzeitig Gott lieben.

16 Die ganzen Dinge, die aus dieser Welt kommen, sind ätzend. Menschliche Leidenschaften, geil sein auf Macht und Kohle, Arroganz gegenüber anderen, das hat alles mit Gott nichts zu tun, es kommt aus der Welt.

17 Die Welt wird an ihren Verführungen noch ersticken. Wer aber das tut, was Gott will, wird ewig leben.

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt

Der Schlüsselvers des Abschnittes

Liebt nicht die Welt noch was in der Welt ist! … Und die Welt vergeht und ihre Begierde, wer aber den Willen des Gottes tut, bleibt in Ewigkeit. (1Joh 2:15+17)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Ich habe hgestern einen Vortrag von Prof. Harald Lesch auf YouTube gesehen über das zur Zeit so aktuelle Klima-Ding mit vielen Fakten, Zahlen und eindringlichen Worten, dass wir jetzt handeln müssen. Jetzt. Nach dem nun inzwischen allen bekannten Rezo-Video weiß es nun letztendlich jeder. Ein höher, besser, schneller zu Lasten der Umwelt, auch der irgendwann endenden Bodenschätze, wird nicht ewig gehen. Wann kommt es in unserem Hirn an, dass unser Leben und Streben nach immer neuerem vermeintlich besseren Dingen so wie bisher ein Auslaufmodell ist?
Das Video, auf das ich mich beziehe ist dieses hier:

Glauben ins Leben umgesetzt

Das Umdenken fängt im Kleinen an. Bei Mir. Auch bei der Plastiktüte im Supermarkt.

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Tag 92 – 1. Johannes 2:7-11

7 Was ich euch hier jetzt schreibe, ist ja nichts Neues, ihr Lieben. Es geht nicht um ein neues Gesetz, es geht um ein uraltes Gesetz, das ihr schon von Anfang an kanntet, ein altes Wort von Gott.

8 Und trotzdem ist dieses Gesetz auch neu, denn es hat sich bei Gott und bei euch gezeigt, dass es wahr ist. Die Dunkelheit wird immer weniger, denn Jesus ist das wahre, wirkliche Licht.

9 Wenn jetzt einer behauptet, dass er in diesem Licht lebt, dabei aber seine Glaubensgeschwister nicht abkann, dann ist das ein Beweis, dass er in Wirklichkeit noch in der Dunkelheit lebt.

10 Nur wenn du deine Glaubensgeschwister wirklich liebst, lebst du auch im Hellen, im Licht. Keiner wird durch dich glaubensmäßig schlecht draufkommen.zur

11 Aber jemand, der seine Glaubensgeschwister hasst, lebt in der totalen Dunkelheit und hat keine Peilung, wo es längsgeht. Er tappt wie ein Blinder im Dunkeln.

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Gottes Verheißungen
  3. Gottes Handeln
  4. Fragezeichen
  5. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  6. Glauben ins Leben umsetzt

Der Schlüsselvers des Abschnittes

Wer seinen Bruder liebt, bleibt im Licht, und kein Anstoß [zur Sünde] ist in ihm. (1.Joh 2:10)

Gottes Verheißung


Gottes Handeln


Fragezeichen


Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Jaja, die Bruderliebe … Ich habe es schon sooft in den Gemeinden erlebt, dass einem eine Freundlichkeit herüberschwappt, die ich als „aufgesetzt“ empfinde. So in der Art: „Wir sind jetzt im Gemeindesaal da müssen wir doch alle ganz liebe sein, unser bestes Lächeln aufsetzen und überall freundlich nicken.“ Das spürt man. Ich spüre das. Und genau darum geht es eben nicht, die aufgesetzte Freundlichkeit nach außen. Nichts gegen Freundlichkeit, aber die Liebe, die tiefe Liebe untereinander, die Johannes meint, die finde ich sooft gar nicht. Sie muss da sein, man kann sie nicht erzwingen (ich muss jetzt, den anderen lieben, weil es so in der Bibel steht, aber eigentlich kann ich den gar nicht leiden…). Ich kann es auch nicht. Ich kann auch nicht sonntags in den Gottesdienst mit dem Befehl im Kopf, sobald ich diese Schwelle überschreite, dann muss ich alle ganz doll und innig lieben. Funktioniert nicht. Liebe muss wachsen, auch die Bruderliebe.

Glauben ins Leben umgesetzt

Ich will aufmerksam sein, will in mich hineinhören, was empfinde ich für den anderen? Sehe ich sie mit den Augen Gottes? Es hilft sehr, sich diese Frage zu stellen: Wie sieht Gott diesen Menschen? Das ist ein Prozess, sich diese Frage immer wieder zu stellen. Dann nähert man sich dem an, ich mich an, was Gott möchte.

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Tag 91 – 1. Johannes 2:1-6

1 Liebe Leute, ihr seid echt wie Kinder für mich. Ich schreibe euch heute, weil ich möchte, dass ihr nicht länger so lebt, dass irgendetwas zwischen euch und Gott kommen kann. Sollte aber doch einer Schuld auf sich laden, dann haben wir zum Glück jemand auf unserer Seite, der bei Gott für uns ein gutes Wort einlegt: Jesus Christus.

2 Er hat für uns die ganze Rechnung bezahlt, nicht nur für uns, sondern für alle Menschen!

3 Dass wir nur das tun, was Gott will, ist ein sicheres Zeichen dafür, dass wir ihn kennen.

4 Wenn jemand behauptet: „Ich kenne Gott!“, ihm die Dinge, die Gott von ihm fordert, aber total egal sind, dann ist er ein Lügner.

5 Wer sein Leben nach den Worten ausrichtet, die Gott gesprochen hat, und sich dadranhält, bei dem kann man wirklich die ganze Liebe finden, die Gott für die Menschen hat. Dadran kann man auch sehen, ob wir wirklich Christen sind.

6 Wer von sich behauptet, er sei ein Christ, der sollte auch so leben, wie Jesus Christus gelebt hat.

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Gottes Verheißungen
  3. Gottes Handeln
  4. Fragezeichen
  5. Meine Erkenntnis des Tages, mein Pünktchen
  6. Glauben ins Leben umsetzt

Schlüsselvers des Abschnittes

Hieran erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben; wenn wir seine Gebote halten. (1Joh 2:3)

Gottes Verheißung


Gottes Handeln


Fragezeichen


Meine Erkenntnis des Tages, mein Pünktchen

  • Nach dem Bibelbuch 1. Mose, bin ich ja zum Neuem Testament gewechselt. Hier gibt es ganz viel, was das heutige Christenleben ausmachen sollte. Ich will mich nicht überfordern, indem ich mir auferlege: Wenn du Christ bist, MUSST du ab jetzt…, du MUSST, du MUSST… Ich denke, das ist es nicht, was Gott mir jetzt in meiner Lebenssituation sagen möchte. Daher werde ich mir künftig nur eine „Tagesaufgabe“ herauspicken, die mich anspringt, die mein Herz berührt. Es ist MEINE Bibellese, auch wenn sie hier öffentlich ist. Es soll keine persönliche Auslegung der gesamten Bibel werden. Nur ein Pünktchen, MEIN Pünktchen.
  • Und heute heißt das Pünktchen: Gehorsam. Kein Gehorsam, weil einer hinter mir mit der Peitsche steht, sondern den Willen dessen zu tun, der alles für mich ist, weil er mich leidet und führt. Er es einfach besser weiß als ich.

Glauben ins Leben umgesetzt

  • Heute scheibe ich hier nicht, wie ich den „Gehorsam“ in meinem Leben umsetzen möchte, sondern etwas, was mich sehr bewegt.
  • Gestern hatte ich ein Telefongespräche mit jemand, der am nächsten Mittwoch operiert wird und wo man nicht weiß, ob er die OP und/oder die Zeit danach überleben wird. Sterben wird er. Wenn nicht bei oder kurz nach der OP, dann doch ziemlich zeitnah. Mit „zeitnah“ verstehe ich, in den nächsten 2-3 Jahren. Beschwerden hat er im Moment gar keine. Warum dann die OP? Es ist seine Entscheidung, die ich nicht bewerten möchte. Am Telefon haben wir über ganz viel gesprochen, über Alltägliches, über die OP, die Chancen und Risiken, über das Leben danach und auch über das Sterben. Ganz zum Schluss habe ich vorsichtig, dass er ja dann das Leben von der anderen Seite aus sehen kann, vom Himmel (?), außerhalb von Raum und Zeit…
    Er stutze und sagte dann, er glaube nicht an ein Weiterleben nach dem Tod, er sei doch evangelisch und da glaubt man nicht an eine Wiedergeburt. Genauso hat er es gesagt. Da habe ich doch gestutzt. Er bezeichnet sich als evangelisch (also als einen Christen) und glaubt nicht an ein Leben nach dem Tod??? Dabei war er es doch, der mich vor 40(!) nach meiner atheistischen Erziehung mit in die Kirche geschleppt hat und mir erklärt, dass die Lehre Jesu eine „lebbare“ Lehre ist. Er war der Erste, der mir die Tür zur Bibel aufgemacht hat. An welcher Stelle ist er stehengeblieben? Nein, ich will sein Leben nicht bewerten, das ist nicht mein Job, aber ich bin ein bisschen erschrocken. Als ich dann noch vorsichtig anmerkte: Was ist, wenn es doch ein Leben nach dem Tod gibt? Er antwortete: Na, in dem Himmel käme er nicht, bei seinen ganzen Sünden würde er in die untere Etage einziehen. Das sagte er mit Witz in der Stimme…
    Wann ist ein Christ ein Christ?

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Tag 90 – 1. Johannes 1:5-10

5 Das ist die Nachricht, die wir von Jesus gehört haben und an euch weitergeben sollen: Gott ist Licht. Bei ihm gibt es keine Dunkelheit!

6 Wenn wir behaupten, wir würden mit Gott leben, und trotzdem noch heimlich Sachen tun, die uns von Gott trennen, dann lügen wir! Wir sind einfach nicht ehrlich.

7 Wenn wir aber so leben, dass Gottes Licht überall bei uns reinleuchten kann, dann sind wir auch ganz eng miteinander verbunden. Weil Jesus für uns verblutet ist, werden wir durch dieses Blut von unseren Fehlern und Sünden sauber gemacht.

8 Wenn wir jetzt behaupten, wir hätten nie einen Fehler gemacht und zwischen uns und Gott steht gar nichts, dann belügen wir uns nur selbst. Wir sind dann von der Wahrheit Lichtjahre entfernt.

9 Wenn uns unsere Fehler aber leidtun, wir kapieren, dass wir immer wieder Mist bauen, und das echt bereuen und es auch nicht verharmlosen, dann kann man sich auf Gott verlassen: Er vergibt uns unseren Mist und macht uns sauber von dem ganzen Dreck, in dem wir gelegen haben.

10 Falls jetzt jemand von uns behauptet, er habe nie einen Fehler gemacht und nie gesündigt, dann machen wir Gott ja zum Lügner. Wir haben dann anscheinend nichts von dem begriffen, was er gesagt hat.

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Gottes Verheißungen
  3. Gottes Handeln
  4. Fragezeichen
  5. Erkenntnis des Tages
  6. Glauben ins Leben umsetzt

Schlüsselvers des Abschnittes

Wenn wir sagen, dass wir keine Sünden haben, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. (1Joh 1:8)

Gottes Verheißung


Gottes Handeln

  • Gott vergibt uns unsere Sünden! Alle.

Fragezeichen


Erkenntnis des Tages

  • Zu Vers 9 habe ich in einem Kommentarbuch gelesen: Um in Gemeinschaft mit Gott leben zu können, müssen wir JEDEN TAG unsere Sünde bekennen (mit Name und Hausnummer): Tatsünden, Unterlassungssünden, Gedankensünden, geheime und öffentliche Sünden. … …

Glauben ins Leben umgesetzt

  • Das hat bei mir genau ins Schwarze getroffen. Ja, ich bete jeden Tag. Ja, ich bitte Gott um die Vergebung meiner Sünden. Ja, auch das jeden Tag. Aber ich benenne sie in der Regel nicht mit Namen. Nur wenn etwas ganz Krasses geschieht. Aber so die täglichen „Gedankensünden“ – Nein.
  • Aber das muss nicht nur mir so gehen. In meiner Gemeinde führt jeden Sonntag ein anderer Bruder durch den Gottesdienst (nur der Prediger ist immer der gleiche). Kürzlich stand dort ein junger Bruder und erzählte von seiner Gemeinschaft mit Gott. Dass er nicht die sprichwörtliche „stille Zeit“ mit Gott hat. Seine Gemeinschaft mit Gott hat er in seinen Gebeten vor den Mahlzeiten mit seiner Familie, auch mitunter sehr lange, .dass die Suppe kalt wird. Benennt er dann vor anderen alle seine Sünden? Laut? Vor Frau und Kind? Ich weiß es nicht. Ich will das nicht weiter bewerten. Wenn es mir schon im stillen Kämmerlein schwer fällt, die Dinge beim Namen zu nennen. Nein, ich bewerte nicht, ich kann es mir nur nicht vorstellen, dass ich es könnte.
  • Und das ändert sich ab sofort. Jetzt. Gleich.

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Tag 89 – 1. Johannes 1:1-4

1 Jesus Christus war schon immer da! Jetzt haben wir ihn aber auch reden gehört, wir haben ihn mit unseren eigenen Augen gesehen und mit unseren eigenen Händen berühren dürfen. Er hat zu uns geredet und Sachen erzählt, die uns den Weg zu einem neuen, echten Leben zeigen konnten.

2 Wir haben das Leben in Person getroffen! Wir haben alles gesehen und sind Augenzeugen von der ganzen Geschichte. Darum erzählen wir euch, wie man dieses neue Leben bekommen kann, dieses Leben, was nie aufhören wird. Dieses Leben kam von Gott dem Vater, und es ist bei uns vorbeigekommen.

3 Wir erzählen euch das, was wir selbst erlebt und gehört haben. Dadurch sind wir glaubensmäßig verbunden. Wir gehören ja zur Familie von Gott. Wir sind zusammen mit Gott dem Vater und auch mit seinem Sohn Jesus Christus.

4 Das schreiben wir euch, damit ihr abgehen könnt vor Freude!

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Gottes Verheißungen
  3. Gottes Handeln
  4. Fragezeichen
  5. Erkenntnis des Tages
  6. Glauben ins Leben umsetzen

Schlüsselvers des Abschnittes

… verkündigen euch das ewige Leben, das bei dem Vater war und uns offenbart worden ist -, was wir gesehen und gehört haben, verkündigen wir auch euch… (1Joh 1:2-3)

Gottes Verheißung


Gottes Handeln


Fragezeichen


Erkenntnis des Tages

  • Ich habe folgendes gelesen (unbekannter Autor): „Wenn ein Mensch in Gemeinschaft mit Gott und dem Herrn Jesus Christus ist, erfährt er eine so tiefgreifende Freude, dass sie durch irdische Umstände nicht erschüttert werden kann.“
  • DOCH, kann sie. Ich habe es erlebt. Ich hatte diesen bedingungslosen Glauben und doch hab ich ihn mir rauben lassen mit bitteren Erfahrungen.

Glauben ins Leben umgesetzt

  • Nun glaube ich aber oder hoffe ich, dass mir das nicht noch einmal passiert, weil ich nun weiß, wie zerstörend es ist, keinen Draht mehr nach oben zu bekommen, wenn einfach Funkstille ist.
  • Heute möchte ich besonders dankbar sein, dass ich den Weg zurückgefunden habe und dies auch „ständig“ nach oben kommunizieren 🙂

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