Tag 98 – 1. Johannes 3:13-17

13 Leute, wundert euch gar nicht erst, wenn die Nichtchristen um euch herum keinen Bock auf euch haben und euch sogar hassen.

14 Wir dürfen einfach nie vergessen, dass wir von Jesus aus einer lebensbedrohlichen Situation gerettet wurden. Wir waren praktisch tot, aber Gott hat uns ein neues Leben geschenkt. Wir können unsere Glaubensgeschwister wirklich lieben. Wer darauf keinen Bock hat, muss draußen bleiben.

15 Wer seine Glaubensgeschwister sogar hasst, der bringt sie damit um, er ist ein Mörder. Und ihr wisst, was auf Mord steht, oder? Auf keinen Fall wird er bei dem Leben, bei dem wir für immer ganz nah bei Gott sind, dabei sein können.

16 Wir haben echte Liebe erst durch Jesus kennengelernt und verstanden. Weil er für uns gestorben ist, müssen wir auch bereit sein, für unsere Glaubensgeschwister alles zu geben.

17 Wenn jemand viel und reichlich Kohle hat und nichts davon abgeben will, obwohl seine Geschwister gerade dringend etwas davon brauchen, wo bleibt denn da bitte die Liebe Gottes?

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt

Schlüsselvers des Abschnittes

Wer aber irdischen Besitz hat und sieht seinen Bruder Mangel leiden und verschließt sein Herz vor ihm; wie bleibt die Liebe Gottes in ihm?
(1Joh 3:17)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Tja, das liebe Geld … Ich ganz persönliche habe einen Umgang mit Geld und Besitz, der meiner Mutter immer wieder den Kopf schütteln ließ mit der Bemerkung: „Du gibst mal noch dein letztes Hemd weg.“
Stimmt auch.
Nein, nicht nur an christliche Menschen, an Menschen überhaupt.
Wenn ich etwas habe, was andere dringend brauchen, dann gebe ich es halt weg.
Sonst hätte ich immer ein schlechtes Gewissen.
So ist es auch mit dem Geld.
Ich habe für mich genug.
Ich trinke nicht, ich rauche nicht, fahre nicht in den Urlaub und habe kein Auto.
Warum sollte ich etwas horten, dass anderen hilft?
Ja, gut, ich bin auch schon ausgenutzt worden.
Das größte war vor einem Jahr, da habe ich einem Mädel die Mietschulden bezahlt.
Ich kannte ihren Vater als sehr ehrlichen und akkuraten Menschen.
Nun gut, das Geld werde ich nie wieder sehen.
Macht mir jetzt auch keine Bauchschmerzen.
Das bin eben ich.
Oder vor einer Woche hatte meine Freundin nur noch 10€ für eine ganze Woche.
Wer bin ich, dass ich da nicht weiterhelfe?
Soll ich das Geld für später sparen, während sie nicht weiß, wie sie die Woche durchkommt?
Geht bei mir nicht.
Aber am allerliebsten ist es mir, wenn ich etwas anonym weitergeben kann.
Ohne viel Aufsehen-
Ich mag keinen Rummel um mich.
Und das „Danke“, was folgt, macht mich nur verlegen.
Kann ich gut drauf verzichten.

Glauben ins Leben umgesetzt

Nun habe ich schon in dem obigen Punkt alles geschrieben. Die Bibel gibt mir in jedem Fall recht, auch wenn das viele nicht verstehen können. Ich habe damit ein gutes Gefühl und ich werde daran nichts ändern.

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Tag 97 – 1. Johannes 3:7-12

7 Meine lieben Kinder! Passt auf, dass ihr euch von niemandem verführen und schräge draufbringen lasst! Nur die Menschen, die für Gott okay leben, richten sich nach dem Vorbild von Jesus. Er hat das getan, was Gott wollte.

8 Wer aber ohne Gott lebt und Dinge tut, auf die er überhaupt keinen Bock hat, beweist damit nur, dass sein Leben dem Teufel gehört. Der Teufel hat schon immer solche Sachen gebracht, solange die Welt existiert. Darum ist Jesus Christus auch zu uns gekommen, um das, was der Teufel gebaut hat, wegzusprengen und zu zerstören.

9 Wer von Gott einen neuen Anfang geschenkt bekommen hat, der darf einfach keinen Mist mehr bauen. Die Kinder von Gott sind ihm immer ganz nahe, da ist einfach kein Platz mehr für Sünde. Sie gehören ja schließlich in seine Familie, sie sind ein Teil von ihm.

10 Jetzt wird auch klar, wer zur Familie von Gott und wer zur Familie vom Teufel gehört, oder? Alle Menschen, die ungerechte Sachen bringen, die Gott nicht in Ordnung findet, gehören auch nicht zu ihm, und wer seinen Glaubensbruder nicht liebt, schon gar nicht.

11 Leute, diese Botschaft habt ihr schon von Anfang an immer wieder gehört: Menschen, die mit Jesus leben, sollen sich gegenseitig lieben.

12 Diesen Kain aus dem alten Buch sollten wir uns nie zum Vorbild nehmen. Er kam aus der Familie vom Teufel und ermordete seinen Bruder. Und warum hat er das gemacht? Er war link unterwegs, aber sein Bruder lebte so, wie Gott es gut findet.

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt

Schlüsselvers des Abschnittes

Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde …
(1Joh 3:9)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Da hätten wir das gleiche Thema wie gestern: Es geht um das „gewohnheitsmäßige“ sündigen, in der Sünde verbleibend, ohne Reue
So sagt es William MacDonald, wobei das sooo nicht im Vers steht. Aber es ist schon klar, dass es nur so gemeint sein kann, denn keiner ist sündlos.

Glauben ins Leben umgesetzt

Auch hier kann ich nichts anderes als gestern schreiben. Sünde mit Namen und Hausnummer vor Gott im Gebet nennen. Und das fällt schon sehr schwer. Mir zumindest. Es macht mich irgendwie nackt. Wobei, Gott sieht eh alles, weiß alles, insofern sage ich ihm nichts Neues. Es aber zu bekennen, bedeutet sich dem zu Stellen. Nicht Deckel drauf und gut. Was mir irgendwie lieber wäre. Wenn ich die Augen zu mache, hat man das Gefühl, sieht es Gott auch nicht. Geht nicht, weiß ich, also den schwierigeren Weg gehen und klar benennen.

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Tag 96 – 1. Johannes 3:1-6

1 Kriegt ihr das mit, wie riesengroß die Liebe ist, die Gott für uns hat? Wir dürfen uns nicht nur seine Kinder nennen, wir sind es auch tatsächlich! Darum will die Welt auch nichts von uns wissen, weil sie eben Gott nicht kennt.

2 Ihr Lieben, wir sind ja schon Gottes Kinder und gehören zu seiner Familie. Man weiß aber noch nicht, wie wir sein werden, wenn Jesus uns vollkommen gemacht hat. Wir werden aber auf jeden Fall so sein, wie er auch ist. Wir werden ihn dann auch richtig sehen können, so wie er wirklich ist!

3 Jeder, der diese Hoffnung hat, wird alles dafür geben, radikal für Gott zu leben, genauso wie Jesus es ja auch getan hat.

4 Wer Sachen tut, die Gott nicht will, hat augenscheinlich keinen Bock auf das, was Gott sagt, und damit sündigt er.

5 Ihr wisst ja, dass Jesus zu uns gekommen ist, um das Problem der Sünde endgültig aus dem Weg zu räumen. Er selber hat aber nie gesündigt.

6 Jeder, der ihm ganz nahe ist, kann gar nicht mehr sündigen. Wenn jemand trotzdem weitersündigt, ist er Christus noch nicht richtig begegnet und hat nichts von ihm verstanden.

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt

Der Schlüsselvers des Abschnittes

Jeder, der in ihm bleibt, sündigt nicht; jeder, der sündigt, hat ihn nicht gesehen noch ihn erkannt. (1Joh 3:6)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Mit diesem Vers 6 habe ich gehadert. Wie jetzt? Wir sündigen doch alle, egal ob gläubig oder nicht. Dafür ist doch Jesus ans Kreuz gegangen. Auch für künftige Sünden … ??? …

Bei William MacDonald lese ich dazu:

Dieser Vers zeigt den Unterschied zwischen dem echten Gläubigen und dem, der nie wiedergeboren wurde. Von einem wahren Gläubigen kann man definitiv sagen, dass er nicht ständig sündigt. Johannes spricht hier nicht von einzelnen sündigen Handlungen, sondern von ständigem, gewohnheitsmäßigen und charakteristischem Verhalten. Dieser Vers bedeutet nicht, dass, wenn ein Christ eine einzelne Sünde tut, er seine Errettung verliert. Sondern er bedeutet, dass, wenn ein Mensch gewohnheitsmäßig sündigt, er folglich nie wiedergeboren ist.
Natürlich erhebt sich die Frage: „Wann ist denn Sünde zur Gewohnheit geworden? Wie oft muss jemand eine bestimmte Sünde tun, damit sie zu einem charakteristischem Verhalten führt?“ Johannes antwortet darauf nicht. Er will, dass jeder Gläubige sich vorsieht und überlässt dem einzelnen Christen selbst die Last des Beweises.

Mit dieser Erklärung kann ich natürlich gut leben. Aber wenn ich diesen einzelnen Vers 3 lese, dann kann ich diese Erklärung, mag sie auch richtig sein, nicht erkennen.

Glauben ins Leben umgesetzt

Wie auch immer es Johannes gemeint hat, Sünde ist schlecht, jeder sündigt und jeder solle aufpassen, dass er nicht fällt.
Heute gerade lese ich, dass dieser Koch Alfons Schuhbeck der Steuerhinterziehung angeklagt ist. Jeder wird nun denken, der es in den Medien liest: „Was der nun auch? Können die den Rachen nicht voll genug kriegen? Der machte doch immer so einen bescheidenen Eindruck!“
Vorsicht! – Kann ich nur sagen. Seine Sünde ist öffentlich geworden. Und meine? Meine schlummert unter der Decke. Also erst bei sich selbst anfangen, dann mit den Fingern auf andere zeigen! Was nicht heißen soll, dass das nicht strafrechtlich verfolgt werden sollte. Wer gegen geltende Gesetze verstößt, muss auch mit der Konsequenz leben.
Soll heißen, ich bleibe bei mir und gucke mich bei meinen Sünden um und habe genug zu tun, sie vor Gott zu bekennen und aufzupassen, dass sie nicht wieder passieren.

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Tag 95 – 1. Johannes 2:24-29

24 Hey, Leute, die Sachen, die ihr am Anfang gelernt habt, die dürft ihr nie vergessen! Wenn ihr bei den Dingen bleibt, die ihr am Anfang gehört habt, dann bleibt ihr auch immer ganz nah an Jesus und an seinem Vater dran.

25 Und die große Sache, die er uns versprochen hat, bleibt ganz sicher: ein Leben, was nie mehr aufhören wird!

26 Ich hatte bei den letzten Sachen, die ich euch geschrieben hab, immer diese Leute im Hinterkopf, die euch verführen wollen.

27 Also die Kraft von Gott, sein Heiliger Geist, den ihr von Jesus bekommen habt, der bleibt auf alle Fälle bei euch! Ihr habt es deswegen auch nicht nötig, noch irgendwie belehrt zu werden. Der Heilige Geist macht das schon. Auf das, was er euch sagt, könnt ihr euch hundert Prozent verlassen, der lügt nicht. Und so wie er es euch auch beibringt, sollt ihr auf jeden Fall auch immer an ihm dranbleiben.

28 Meine lieben Kinder! Lasst nichts zwischen euch und Jesus kommen! Wenn er dann wiederkommt, muss uns nichts vor ihm peinlich sein, wir müssen uns wegen nichts schämen. Wir können ihm dann ganz offen entgegengehen und brauchen keine Angst zu haben.

29 Ihr habt kapiert, dass Jesus Christus sehr gerecht ist. Also ist doch auch klar, dass jeder, der das tut, was er will, zu seiner Familie gehört.

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt

Schlüsselvers des Abschnittes

„Ihr! Was ihr von Anfang an gehört habt, bleibe in euch …“ (1Joh 2:24)

„… ihr habt nicht nötig, dass euch jemand belehrt!“ (1Joh 2:27)

Meine Erkenntnis des Tages, MEINE Pünktchen

  • Oft ist es so, dass man, wenn man neu im Glauben ist, alles aufsaugt, was man auch nur an christlichen Themen bekommen kann. Später kann es sein, dass es wieder verflacht und man zu sortieren beginnt, was man für gut befindet, darf bleiben, dass was nur Gott gut findet und man selbst nicht so, darf gehen. Nee, ist nicht. Alles, was in der Bibel steht ist wichtig, sonst würde es nicht drin stehen.
  • Bei dem zweiten Bibelvers könnte man meinen, man bräuchte nun keine biblische Belehrung mehr. Stimmt nicht. Geistig zu wachsen ist immer wichtig. Gemeint ist hier wohl, dass man außerhalb der biblischen Belehrungen nichts braucht. Weil: in der Bibel steht alles drin, was wichtig ist. Alles, für jeden Lebensbereich. Nur Lesen muss man sie halt.

Glauben ins Lebend umgesetzt

  • Nach den Jahren, in denen ich mir den Glauben hab klauen lassen, ist es dieser Punkt, der mich zurückgeführt hat. Resetknopf, alles auf Anfang. Zurück zu dem Punkt, an dem ich noch fest im bedingungslosen Glauben stand. Und das will ich nie wieder verlassen, zu schwer war die Zeit, zu schwer das neue Herankämpfen. Nie wieder will ich es zulassen, dass ein Mensch mich derart beeinflussen kann, dass ich wieder weg bin.
  • Nicht-Christen mögen es komisch oder gar gefährlich finden, wenn ich behaupte, alles, was wichtig ist, steht in der Bibel, mehr braucht es nicht. Aber es stimmt wirklich. Selbst wenn man alles Probleme des Lebens runterbricht, bleibt dieser Satz: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, in dem alles drin steckt, jeder Konflikt des Lebens. Nein, ich bin nicht blauäugig, aber es ist so einfach. Nur mit der Umsetzung, da klappt es sooft nicht. LIEBE ich wirklich meinen Nächsten? Wirklich? Jeden? Und an der Stelle klemmt es doch schon. Soll heißen: Ich bemühe mich, bewusst meine Mitmenschen mit den Augen Gottes zu sehen. Ich versuche es. Die Betonung liegt auf VERSUCHEN. Wir wären Gott, wenn es denn immer klappen würde. Ich bin Mensch. Fehlerhaft, sündhaft, egoistisch ….

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Tag 94 – 1. Johannes 2:18-23

18 Liebe Kinder, die letzte Stunde dieser Welt hat schon geschlagen. Ihr habt ja gehört, dass dieser „Antijesus“ bald seinen großen Auftritt hat. Sind ja jetzt schon einige auf der Bildfläche aufgetaucht, die man als ein Art „Antijesus“ bezeichnen könnte. Das ist ein Zeichen, dass es bald zu Ende geht.

19 Diese Typen kommen ja aus unseren eigenen Reihen, haben aber in echt nie zu uns gehört. Wenn sie wirklich Christen gewesen wären, dann wären sie auch bei der Sache dabeigeblieben. Es sollte aber deutlich werden, dass sie alle nichts mit uns zu tun haben.

20 Gott hat euch ja zum Glück seine Kraft gegeben, seinen heiligen Geist. Mit ihm habt ihr das kapiert, was ihr über das Leben mit Gott wissen müsst.

21 Ich wollte euch jetzt nicht so behandeln, als hättet ihr keine Ahnung von Gott. Ihr kennt die Wahrheit, und ihr wisst auch, dass da kein Platz für irgendwelche komischen Lehren ist.

22 Also, wenn jetzt noch irgendjemand behauptet, Jesus sei nicht der Auserwählte, der Christus, der ist ein Lügner. Wer gegen den Sohn und den Vater ist und keinen Bock auf ihn hat, der ist ein Gegner von Christus, er ist der Antijesus.

23 Wer abstreitet, dass Jesus der Sohn von Gott ist, der leugnet damit auch Gott. Wer sich aber öffentlich auf die Seite vom Sohn stellt, der ist auch mit dem Vater zusammen.

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt

Schlüsselvers des Abschnittes

Kinder, es ist die letzte Stunde, und wie ihr gehört habt, dass der Antichrist kommt, so sind auch jetzt viele Antichristen aufgetreten; daher erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist. (1Joh 2:18)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Ich habe kürzlich einen Vortrag von Willy Zorn (Martin Luther 2.0) gehört. Er ist der Meinung, dass die Endzeit bereits begonnen hat, seit Jesus die Erde wieder verlassen hat. Dieser Gedanke ist neu für mich, macht aber wirklich Sinn. Denn schon damals warteten die Jünger darauf, dass Jesus wiederkommt. Auch wenn man die ganzen Briefe im NT liest, hebt sich damit ein Schleier für mich. Auch meinte er (bewies das an zig Bibelstellen), dass es DEN Antichrist, also irgendeine Person, die spektakulär auftauchen wird und der ganz Böse ist, nicht geben, sondern es sind die vielen „Antichristen“, die in den Gemeinden sind, nicht wirklich glauben und dort Stimmung machen. Könnte sein. Ich bin insgesamt aber eher vorsichtig mit Bibelauslegungen, weil es soviele gibt, die meinen, sie hätten jetzt alles genau und richtig erkannt. Mir ist es viel wichtiger, selbst zu lesen und daraus, meine Kraft und meine Gedanken zu ziehen und dort Gott zu mir sprechen zu lassen. Das ist mein Ding. Die Bibel ist für alle geschrieben, auch für die, die nicht hochstudiert sind. Deshalb habe ich auch mein Tempo und versuche es so zu verstehen, wie ich es kann. Und das ist genau richtig für mich.

Glauben ins Leben umgesetzt

Eigentlich habe ich jetzt alles schon in den obigen Punkt geschrieben, so dass mir jetzt nichts weiter einfällt.

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Tag 93 – 1. Johannes 2:12-17

12 Meine lieben Kinder! Ich schreib euch das hier noch mal auf: Jesus Christus hat euch eure Schuld vergeben.

13 Den Vätern unter euch möchte ich sagen: Ihr habt diesen Jesus kennengelernt, und Jesus war schon immer da. Den Jugendlichen bei euch will ich noch mal Folgendes sagen: Leute, ihr habt das Böse besiegt!

14 Euch kleinen Kindern hab ich geschrieben, weil ihr den Vater kennengelernt habt. Und den Vätern hab ich geschrieben, weil ihr den kennt, der schon immer da war. Den Jugendlichen bei euch hab ich geschrieben, weil euer Vertrauen in Gott sehr stark geworden ist. Die Worte von Gott sind bei euch Thema, sie beschäftigen euch. Und ihr habt das Negative hinter euch gelassen, ihr habt es besiegt.

15 Leute, liebt nicht die Sachen, die nichts mit Gott zu tun haben! Wer das tut, kann nicht gleichzeitig Gott lieben.

16 Die ganzen Dinge, die aus dieser Welt kommen, sind ätzend. Menschliche Leidenschaften, geil sein auf Macht und Kohle, Arroganz gegenüber anderen, das hat alles mit Gott nichts zu tun, es kommt aus der Welt.

17 Die Welt wird an ihren Verführungen noch ersticken. Wer aber das tut, was Gott will, wird ewig leben.

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt

Der Schlüsselvers des Abschnittes

Liebt nicht die Welt noch was in der Welt ist! … Und die Welt vergeht und ihre Begierde, wer aber den Willen des Gottes tut, bleibt in Ewigkeit. (1Joh 2:15+17)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Ich habe hgestern einen Vortrag von Prof. Harald Lesch auf YouTube gesehen über das zur Zeit so aktuelle Klima-Ding mit vielen Fakten, Zahlen und eindringlichen Worten, dass wir jetzt handeln müssen. Jetzt. Nach dem nun inzwischen allen bekannten Rezo-Video weiß es nun letztendlich jeder. Ein höher, besser, schneller zu Lasten der Umwelt, auch der irgendwann endenden Bodenschätze, wird nicht ewig gehen. Wann kommt es in unserem Hirn an, dass unser Leben und Streben nach immer neuerem vermeintlich besseren Dingen so wie bisher ein Auslaufmodell ist?
Das Video, auf das ich mich beziehe ist dieses hier:

Glauben ins Leben umgesetzt

Das Umdenken fängt im Kleinen an. Bei Mir. Auch bei der Plastiktüte im Supermarkt.

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Tag 92 – 1. Johannes 2:7-11

7 Was ich euch hier jetzt schreibe, ist ja nichts Neues, ihr Lieben. Es geht nicht um ein neues Gesetz, es geht um ein uraltes Gesetz, das ihr schon von Anfang an kanntet, ein altes Wort von Gott.

8 Und trotzdem ist dieses Gesetz auch neu, denn es hat sich bei Gott und bei euch gezeigt, dass es wahr ist. Die Dunkelheit wird immer weniger, denn Jesus ist das wahre, wirkliche Licht.

9 Wenn jetzt einer behauptet, dass er in diesem Licht lebt, dabei aber seine Glaubensgeschwister nicht abkann, dann ist das ein Beweis, dass er in Wirklichkeit noch in der Dunkelheit lebt.

10 Nur wenn du deine Glaubensgeschwister wirklich liebst, lebst du auch im Hellen, im Licht. Keiner wird durch dich glaubensmäßig schlecht draufkommen.zur

11 Aber jemand, der seine Glaubensgeschwister hasst, lebt in der totalen Dunkelheit und hat keine Peilung, wo es längsgeht. Er tappt wie ein Blinder im Dunkeln.

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Gottes Verheißungen
  3. Gottes Handeln
  4. Fragezeichen
  5. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  6. Glauben ins Leben umsetzt

Der Schlüsselvers des Abschnittes

Wer seinen Bruder liebt, bleibt im Licht, und kein Anstoß [zur Sünde] ist in ihm. (1.Joh 2:10)

Gottes Verheißung


Gottes Handeln


Fragezeichen


Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Jaja, die Bruderliebe … Ich habe es schon sooft in den Gemeinden erlebt, dass einem eine Freundlichkeit herüberschwappt, die ich als „aufgesetzt“ empfinde. So in der Art: „Wir sind jetzt im Gemeindesaal da müssen wir doch alle ganz liebe sein, unser bestes Lächeln aufsetzen und überall freundlich nicken.“ Das spürt man. Ich spüre das. Und genau darum geht es eben nicht, die aufgesetzte Freundlichkeit nach außen. Nichts gegen Freundlichkeit, aber die Liebe, die tiefe Liebe untereinander, die Johannes meint, die finde ich sooft gar nicht. Sie muss da sein, man kann sie nicht erzwingen (ich muss jetzt, den anderen lieben, weil es so in der Bibel steht, aber eigentlich kann ich den gar nicht leiden…). Ich kann es auch nicht. Ich kann auch nicht sonntags in den Gottesdienst mit dem Befehl im Kopf, sobald ich diese Schwelle überschreite, dann muss ich alle ganz doll und innig lieben. Funktioniert nicht. Liebe muss wachsen, auch die Bruderliebe.

Glauben ins Leben umgesetzt

Ich will aufmerksam sein, will in mich hineinhören, was empfinde ich für den anderen? Sehe ich sie mit den Augen Gottes? Es hilft sehr, sich diese Frage zu stellen: Wie sieht Gott diesen Menschen? Das ist ein Prozess, sich diese Frage immer wieder zu stellen. Dann nähert man sich dem an, ich mich an, was Gott möchte.

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