Tag 527 + 528 – Jesaja 66

Gottes Schöpfung … @weena
Gottesdienst: Nur so tun als ob, bringt’s nicht

1  Gott sagt: „Ich habe meinen Schreibtisch im Himmel, von dort aus regiere ich das Universum. Meine Füße habe ich auf einem Hocker, und das ist die Erde. Ich würde gerne von euch wissen, wie ihr das denn gebacken kriegen wollt, mir ein Haus zu bauen, in das ich auch reinpasse?

2  Ich habe doch alles, was es in diesem Universum gibt, mit meinen eigenen Händen gemacht! Trotzdem pass ich auf jeden auf, dem es dreckig geht. Ich habe auch den Kaputten gesehen, der völlig fertig ist und trotzdem Respekt vor meinen Worten hat.

3  Aber so sind sie: Sie opfern mir eine Kuh, und für mich ist es, als würden sie ein Kind für mich abschlachten. Sie opfern mir Schafe, und für mich ist es, als ob sie einen Hund totprügeln. Sie ziehen für mich Essensopfer durch, aber nehmen dazu dreckiges Blut von Schweinen. Auf der einen Seite schenken sie mir Räucherkerzen, aber auf der anderen Seite werden die gleichen Räucherkerzen auch Plastikgöttern geschenkt und damit okkulte Opfer durchgezogen. Das ist so, als würde man dafür beten, dass ganz ätzende Sachen passieren. Weil sie sich dafür entschieden haben, ihr eigenes Ding durchzuziehen, weil ihnen der ganze Dreck auch noch Spaß macht,

4  darum werde ich mich dafür entscheiden, dass sie richtig Probleme bekommen. Es werden Sachen passieren, vor denen sie schon immer Angst hatten. Ich habe sie gerufen, aber es kam keine Antwort zurück, ich habe sie gewarnt, aber sie haben nicht auf mich gehört. Ganz im Gegenteil, sie haben weiter Mist gebaut und sich für Sachen entschieden, die ich ätzend finde.“

Jerusalem wird getröstet

5  Hört mal zu, was Gott euch zu sagen hat: „Das geht an alle, die Respekt vor mir haben. Eure Geschwister, die euch hassen, die wegen mir keinen Bock mehr auf euch haben, sagen zu euch: ‚Gott soll euch doch mal seine ganz besondere Art zeigen! Wir würden uns echt dadrüber freuen.‘ Und dann wird es peinlich für sie laufen.

6  Hört mal den Lärm, der aus der Stadt kommt. Aus dem Tempel kommt voll der Alarm! Der Krach kommt von Gott, der sich an seinen Feinden rächt.

7  Hat man schon mal davon gehört, dass eine Frau ein Kind bekommen hat und danach erst die Wehen eingesetzt haben? Hat man schon mal davon gehört, dass dein Kind zur Welt kam, bevor die Schmerzen anfingen?

8  Wer hat das schon mal erlebt? Wer hat das schon irgendwo gehört? Wird eine Nation an einem Tag gemacht, erschafft man ein Land innerhalb von einer Sekunde? Aber bei Zion wird es anders laufen, denn sie wird ihre Kinder kriegen, bevor sie irgendwelche Wehen hatte.

9  Glaubt ihr im Ernst, ich bringe eine Sache nicht zu Ende? Werde ich die Geburt einleiten und dann das Ganze stoppen, bevor das Kind da ist, und die Gebärmutter wieder zunähen lassen?

10  Jetzt freut euch mal mit Jerusalem! Klatscht ihr Applaus, das geht jetzt an alle, die diese Stadt lieben! Freut euch voll über sie, auch alle Leute, die früher wegen ihr geheult haben.

11  Ihr werdet alle was von ihr zurückbekommen. Ihr werdet euch bei ihr satt essen und trinken können, wie sich ein Baby an der Brust der Mutter satt trinkt. Ihr könnt euch an ihrer gigantischen Schönheit voll berauschen.

12  Passt auf, ich werde dafür sorgen, dass es total friedlich in ihr zugeht. Alles wird gut werden in Jerusalem, auch das Geld wird in die Stadt reinfließen, so wie ein übervoller Fluss. Ihr werdet euch alle gut ernähren können, ihr werdet von ihr auf den Arm genommen und getragen wie ein Baby. Sie knutscht euch ab, wenn ihr wie ein kleines Kind auf ihrem Schoß sitzt.

13  Ich werde euch trösten, wie eine Mutter ihr Kind tröstet. Jerusalem wird euch wieder gut draufbringen.

14  Ihr werdet es mitkriegen und werdet euch voll darüber freuen. Ihr werdet wieder voller Kraft sein, so wie das grüne Gras im Frühling werdet ihr schnell wachsen. Man wird mich erleben durch das, was ich bei meinen Leuten tue. Aber meine Feinde kriegen eins auf die Mütze.“

Bestrafung, aber die Leute kommen alle wieder zurück

15  Passt auf, Gott wird seiner Wut freien Lauf lassen. Er kommt wie mit einem Blitz, er lässt Feuer vom Himmel auf die Erde kommen. Es wird voll den Orkansturm geben, eine Welle von Feuer wird über das Land kommen.

16  Ich sehe, wie er mit einem Laserschwert dasteht, einem Schwert aus Feuer, und dann gibt es eine große Gerichtsverhandlung, zu der jeder hin muss. Überall liegen voll viele Leichen, Menschen, die von ihm getötet wurden.

17  Gott sagt, dass allen, die sich den Plastikgöttern in ihrem Tempel geschenkt haben, ganz übel enden werden. Er sagt weiter: „Auch die Menschen, die gammeliges Schweinefleisch und Mäuse gegessen haben, werden dort sterben.

18  Ich weiß genau, was sie getan haben, ich kenne sogar ihre Gedanken. Ich bin jetzt da, um alle Menschen, die jemals auf der Erde gelebt haben, zu treffen. Alle werden dann meine ganz krasse Art zu sehen bekommen.

19  Ich werde ein Zeichen bei ihnen aufstellen und Menschen zu ihnen schicken, die eine Nachricht von mir haben. Diese Menschen werden aus allen Nationen kommen, die mit mir leben. Diese Leute werde ich in die entlegensten Gegenden schicken. Nach Tarschisch, Put und Lud, nach Meschech, Tubal und Jawan. Auch die Nationen, die noch nie was von mir gehört haben, werden von meiner krassen Art erfahren.

20  Auf dem Rückweg werden sie alle eure Geschwister mitbringen, die noch bei den anderen Nationen leben. Sie werden alle auf Mopeds, in Pkws, Bussen und Lkws zum besonderen Berg nach Jerusalem kommen. Sie werden wie ein ganz besonderes Geschenk an mich sein, das man in total sauberen, reinen Schüsseln in mein Haus bringt, so ähnlich wie bei einem Essensopfer.

21  Ich werde sogar einige von ihnen zu Priestern und Tempelangestellten machen.

22  Ich sehe das vor mir: Genauso, wie ich einen neuen Himmel und eine neue Erde mache, damit es die für immer geben wird, genauso werde ich auch dafür sorgen, dass es euch immer geben wird.

23  Es wird passieren, dass jeden Monat und jeden Sonntag wieder alle Menschen zu mir kommen, um zu mir zu beten.

24  Und dann werde ich losziehen und mir die Leichen der Menschen anschauen, die mich abgezogen haben. Die werden nämlich nicht wirklich ganz sterben, sie werden ewig leiden, und alle anderen Menschen werden sich vor ihnen ekeln.“

Mein Schlüsselvers für heute

Ich habe das alles ja selber gemacht, alles entstand durch mich“, sagt Jahwe. „Doch auf den will ich blicken,  der gebeugt und zerknirscht meinem Wort entgegenbebt.
Da schlachtet jemand ein Rind – erschlägt aber auch einen Menschen –, da opfert einer ein Schaf – bricht aber auch einem Hund das Genick –, da bringt einer Speisopfer dar – und versprengt Schweineblut dabei –, da verbrennt er Weihrauch für mich – und segnet einen Götzen. Sie haben ihre eigenen Wege gewählt, an ihren Scheusalen Gefallen gefunden
(Jesaja 66:2-3)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Wenn ich die beiden Verse lese, ist das nicht genau unsere heutige Gesellschaft???

Diese beiden Verse sind wie eine Zusammenfassung der Botschaft Jesajas, der immer wieder den Demütigen, der ehrfürchtig auf Gottes Botschaft hört, dem Hochmütigen, der sich seinen eigenen Weg wählt, gegenüberstellt. Der Glaube des Hochmütigen ist nur Fassade, in seinem Herzen betreibt er Götzendienst. Gott begegnet dem Demütigen mit seiner Gnade und dem Hochmütigen mit seinem Gericht. Wir leben in einer Selbstverwirklichungs- und Ellenbogengesellschaft. Lassen wir uns von ihren Freiheiten nicht von Gottes Weg zum ewigen Leben abbringen. ICH. Ich lass mich nicht von Gottes Weg abbringen. Ich weiß aber, dass es nur ein kleiner Schritt sein kann, der mich verführt, der mir etwas besseres verspricht. Bitte Vater, beschütze mich vor solchen Entscheidungen, beschütze mich vor dem Einfluss Satans, der mir offensichtlich etwas Angenehmes verspricht, mir aber das ewige Leben nimmt. Bitte behüte mich davor. Ich möchte nicht nocheinmal abtriften. Die Zeit ohne dich, war schrecklich …


Tag 525 + 526 – Jesaja 65

Gottes Schöpfung … @weena
Wer mit Gott geht und wer nicht

1  Gott sagt: „Ich wäre da gewesen, wenn Leute nach mir gefragt hätten. Man hätte mich finden können, wenn man nach mir gesucht hätte. Ich hab immer wieder zu den Leuten gesagt: ‚Hallo! Ich bin hier!‘ Aber keiner wollte mit mir reden!

2  Die ganze Zeit war ich da. Ich war bereit und hab meine Hände nach ihnen ausgestreckt! Aber meine Leute wollten ihr eigenes Ding ohne mich durchziehen. Sie wollten Dinge tun, die nicht gut sind.

3  Menschen, die mich übelst beleidigen, tun mir weh. Die, die in ihren Vorgärten auf wackeligen Ziegelsteinen Opferrituale für Plastikgötter machen,

4  die nachts auf Friedhöfen übernachten, die Gammelfleisch essen und ein total übles Gesöff zusammenbrauen,

5  die immer so Sprüche bringen wie ‚Bleib weg von mir, ich bin gerade ganz besonders für Gott unterwegs‘, das sind Leute, die mich echt aggro gemacht haben, weil ich ihnen in Wirklichkeit total egal bin. Ich bin so sauer, meine Wut brennt wie ein Feuer, das nicht mehr so schnell ausgeht.

6  Ich hab es alles aufgeschrieben, ich vergesse das nicht. Und ich werde meinen Mund nicht halten, bis ich es ihnen heimgezahlt habe.

7  Das gilt für den Mist, den sie gebaut haben, und den Mist der Menschen, die vor ihnen da waren. Alle, die auf den Bergen diese ätzenden Opferrituale gemacht haben und mich damit voll beleidigt haben, werde ich gerecht bestrafen.

8  Wenn jemand noch einen Schluck Saft in der Flasche aus dem Kühlschrank findet, dann sagt man zu ihm: ‚Schütte das nicht weg, es könnte noch gut sein!‘ Genauso will ich auch meine Leute nicht komplett kaputtmachen wegen der Leute, die immer getan haben, was ich wollte.

9  Es soll auch in Zukunft weiter Leute geben, die aus Israel und Juda stammen. Denen hatte ich mal das ganze Land geschenkt, damit sie es immer weitervererben können. Die Menschen, die ich mir extra ausgesucht habe, denen soll es gehören, meine Leute sollen dort wohnen.

10  In der Scharon-Ebene werden sie ihre Schafe weiden lassen, und im Tal Achor werden ihre Rinder sein. Es ist für meine Leute bestimmt, die immer mit mir gelebt haben.

11  Die anderen, die mich wie einen alten Mann behandeln, die von meinem besonderen Berg abgehauen sind, die den Plastikgöttern Gad und Meni was zu essen und zu trinken geopfert haben, für die gilt Folgendes:

12  Ich will, dass ihr alle durch den Krieg sterben müsst. Ihr werdet abgeschlachtet, wie man die Tiere abschlachtet, bevor sie geopfert werden. Denn ihr habt mir nicht geantwortet, als ich euch gerufen habe. Ihr habt getan, was ich nicht leiden kann, ihr habt euch für das entschieden, was ich nicht möchte.

13  Darum sage ich, euer Gott, Folgendes zu euch: Die Leute, die mir treu waren, werden immer genug zu essen haben. Aber die Leute, die mich abziehen, werden hungern. Die Leute, die etwas für mich getan haben, werden trinken können, aber die, die mich abgezogen haben, werden Durst haben. Meine Leute werden sich freuen, aber ihr anderen werdet depressiv draufkommen und euch schämen.

14  Meine Leute werden abgehen vor Freude, aber ihr werdet einen Heulkrampf kriegen vor Frust, Depressionen und Verzweiflung.

15  Meine Leute, die ich mir ausgesucht habe, werden euch als Negativ-Beispiel benutzen, wenn man etwas ganz Schlimmes erklären will. Sie werden sagen: ‚So übel, wie es bei denen damals abgegangen ist, so soll Gott euch auch umbringen.‘ Das wird wie ein Fluch gebraucht werden, als wenn man jemandem die Krätze an den Hals wünscht, den man nicht leiden kann. Aber mit meinen Leuten wird man anders umgehen, man wird sie anders bezeichnen, man wird andere Sachen über sie sagen.

16  Wenn sich meine Leute dann irgendwo treffen und begrüßen, wird man sagen: ‚Ich grüße dich, bei dem treuen Gott!‘, und wenn man füreinander betet, dann wird man sagen: ‚Ich segne dich bei dem treuen Gott!‘ Alles, was früher war, wird man nämlich vergessen haben, der ganze Stress wird dann vorbei sein. 

17  Passt auf: Ich werde einen ganz neuen Himmel machen und eine ganz neue Erde. Den alten Kram wird man schnell vergessen, man wird nicht mehr dran denken, der ist gelöscht.

18  Ihr könnt abgehen vor Freude, ihr könnt echt Party machen, und zwar immer wegen der neuen Sachen, die ich machen werde. Ich werde ein neues Jerusalem aufbauen, in dem die Bewohner alle nur noch glücklich sind.

19  Ich werde mich über Jerusalem wieder freuen können und auch über meine Leute. Dort wird man nicht länger rumheulen und depressiv in der Ecke hängen.

20  Es wird nicht mehr passieren, dass Babys ein paar Tage nach der Geburt sterben. Und es wird keinen Menschen geben, der nicht so alt wird, wie es normal ist. Der jüngste wird nicht sterben, bevor er die hundert erreicht hat. Wenn Leute vor ihrem hundertsten Geburtstag sterben, wird man denken, sie haben was Schlimmes verbrochen.

21  Sie werden Häuser bauen und dadrin auch alt werden, sie werden Weinberge anlegen und von der Ernte leben.

22  Sie werden nicht schuften, damit andere davon reich werden, sie werden nicht ernten, und andere leben davon. So alt, wie ein Baum wird, so alt sollen auch meine Leute werden. Den Ertrag ihrer Arbeit sollen sie selbst genießen können.

23  Sie werden nicht umsonst schuften. Und die Mütter werden keine Kinder bekommen, die dann schnell sterben. Denn sie kommen alle aus der Familie der besonderen Leute von Gott, darum werden ihre Kinder bei ihnen aufwachsen.

24  Ich werde ihnen antworten, bevor sie überhaupt angefangen haben zu fragen. Bevor sie mich um etwas gebeten haben, werde ich ihre Bitte schon erhören.

25  Der Pitbull und das Kaninchen, oder die Katze und die Maus, werden dann gemeinsam essen und sich nicht angreifen. Hunde fressen dann nur noch Gras, genauso wie eine Kuh. Nur die Schlange wird sich von Dreck ernähren. Auf dem besonderen Berg Zion wird man nichts Schlechtes mehr tun und keine miesen Dinger mehr drehen. Das kam jetzt von Gott, dem Chef!“

Mein Schlüsselvers für heute

„Ich war zu erreichen für die, die nicht nach mir fragten. Ich war zu finden für die, die nicht nach mir suchten. Ich sagte zu einem Volk, das gar nicht zu mir rief: ‚Hier bin ich! Hier bin ich!‘
(Jesaja 65:1)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Kapitel 65 ist Gottes Antwort auf Jesajas Gebet.
Israel hält sich für das eine und einzige Volk Gottes, aber der Tag wird kommen, an dem auch andere Völker nach Gott fragen. In Römer 10:20 zitiert Paulus diesen Satz und stellt klar, dass diese Menschen Nicht-Juden sind. Heute besteht Gottes Volk aus allen Menschen (ob Jude oder Nichtjude), die Jesus als ihren Retter annehmen. Das Evangelium gilt allen Menschen. Menschen, die nicht zu Gottes ursprünglichen Volk zählten, sind für ihn erreichbar. Und auch die, die gar nicht nach ihm fragten. Auch solche Menschen sucht Gott. Wie bei mir. Atheistisch erzogen, suchte Gott mich, fand und zog mich … Und ich ließ mich ziehen 🙂
Danke, du großer Gott!


Tag 524 – Jesaja 64

Gottes Schöpfung … @weena
Gott soll bitte zeigen, was er alles draufhat

1  Gott, komm doch bitte wie eine Stichflamme aus einem Flammenwerfer. Brenn los und lass das Wasser von der Hitze verdampfen. Tu das, damit die Menschen, die nicht mit dir leben, mal sehen, was du so alles draufhast.

2  Wenn du solche Aktionen bringst, mit denen keiner gerechnet hat, dann geht das voll ab.

3  Wenn du so Sachen machst, die man vorher noch nie gesehen, gehört oder gelesen hat, dann schockt das. Ich meine so Dinge, die nur du tun kannst und sonst keiner und die du nur für Leute bringst, die dir vertrauen.

4  Ach Mann, hoffentlich ist dann jemand da, der gerne so lebt, wie du es cool findest, der das tut, was du willst, und der immer an dich denkt. Ist schon klar, du bist sauer auf uns, weil wir schon seit Ewigkeiten Sachen getan haben, die du ätzend findest. Wir haben die Verträge mit dir immer wieder gebrochen.

5  Jeder von uns hat Dreck am Stecken, wir sind alle versifft, und selbst wenn wir was richtig Gutes getan haben, war das oft mit einer dreckigen Motivation. Wir sind alle wie ein Strauß vergammelter Blumen, wir wurden von unseren Fehlern richtig kontrolliert, die haben uns mitgerissen wie ein heftiger Sturm.

6  Keiner war da, der zu dir gebetet hat, keiner hat sich mal zusammengerissen und an dir festgehalten. Denn du hast dich verzogen, du warst nicht mehr da, du hast uns im Stich gelassen, weil wir uns von dir entfernt hatten.

7  Trotzdem bist du immer noch unser Chef! Du bist unser Vater! Wir sind wie Knetmasse, aber du bist der Künstler, der aus uns etwas Schönes formt. Wir sind alle durch deine Hände gemacht worden.

8  Bitte sei nicht allzu sauer auf uns! Erinnere dich nicht zu lange an den ganzen Mist, den wir gebracht haben! Überleg doch mal, wir sind alle deine Leute!

9  Die Städte, die ganz radikal dir gehörten, sind alle unbewohnbar geworden, sie sind kaputt und leer. Da wohnt kein Schwein mehr, Jerusalem steht leer, und Zion ist kaputt.

10  Der wunderschöne, gottmäßige, heilige Tempel, wo schon unsere Väter zu dir gebetet haben, ist verbrannt, alle Schätze sind kaputt.

11  Willst du das alles zulassen, ohne etwas dagegen zu unternehmen, Gott? Willst du wirklich nichts dazu sagen, willst du, dass wir total am Boden und deprimiert sind?

Mein Schlüsselvers für heute

Wir sind alle wie Unreine geworden. Unsere gerechten Taten sind nicht besser als ein blutverschmiertes Kleid. Wie Blätter welken wir alle und durch unsere Sünden verwehen wir wie der Wind
(Jesaja 64:5, NLB)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Die Sünde macht uns unrein. Eher könnte ein Bettler in den schmutzigsten Kleidern auf einem Staatsbankett speisen, als dass wir uns Gott nähern können. Auch wenn wir uns noch so anstrengen, unsere Sünde klebt an uns. Unsere einzige Hoffnung ist der Glaube an Jesus Christus, der uns vor Gott rein macht und uns in Gottes Gegenwart führen kann.
MICH.
Dieser Abschnitt kann leicht missverstanden werden. Er bedeutet nicht, dass Gott uns auch dann ablehnt, wenn wir im Glauben zu ihm kommen, oder dass es ihm egal ist, ob wir versuchen, ihm zu gefallen oder nicht. Er bedeutet Folgendes: Wenn wir von Gott verlangen, uns gnädig zu sein, weil wir ein so gutes Leben führen, wird er uns klarmachen, dass unsere Gerechtigkeit – im Vergleich zu seiner Heiligkeit – nicht besser ist als ein schmutziges Kleid. Der Abschnitt richtet sich in erster Linie an Menschen, die ihr Tun nicht bereuen, und nicht an die wahren Gläubigen.


Tag 523 – Jesaja 63

Gottes Schöpfung … @weena
Gerichtsurteile gegen Edom und andere Nationen

1  Wer ist das, der da gerade aus Edom kommt? Er hat einen roten Anzug an, er kommt aus der Stadt Bozra, er sieht gut aus, er hat voll die Power. Er sagt: „Ich bin der Typ, der hier für Gerechtigkeit sorgt! Ich habe die Macht, Leuten zu helfen!“

2  Warum ist sein Anzug rot? Warum sieht das so aus, als würde er in einer Firma arbeiten, die Rotwein herstellt?

3  Er antwortet: „Ich hab ganz alleine den Wein ausgepresst, keines von den anderen Völkern hat mir geholfen. Ich habe die Weintrauben zerstampft, ich hab meine Wut an ihnen ausgelassen, ich war voll aggro. Der Saft ist mir überall auf die Hose gespritzt, mein ganzer Anzug ist voll.

4  Mir war klar, dass es an der Zeit war, die Leute zu befreien, und es war auch an der Zeit, mich zu rächen.

5  Ich schaute mich um, aber da war keiner, der mir dabei helfen wollte. Ich hab mich sehr darüber gewundert, aber es gab niemanden, der mich unterstützen wollte. Also hab ich mir selbst geholfen, meine eigenen Hände haben mich unterstützt, meine Wut hat mich angetrieben.

6  Ich hab die Nationen in meiner Wut plattgemacht, ihr Blut ist überall auf den Boden geflossen.“

Die Leute beten, dass Gott hilft

7  Ich erinnere mich an die coolen Sachen, die Gott getan hat. Er hat es voll gebracht, das waren alles Dinger, die ihn echt bekannt gemacht haben. Die ganzen Beweise, die er für uns gebracht hat und mit denen er uns gezeigt hat, dass er seine Leute liebt. Er hat es ihnen auch bewiesen, indem er ihnen auch wieder ihren Mist verziehen hat.

8  Gott hat sich gesagt: „Okay, es ist einfach meine Familie, sie gehören zu mir. Die werden mich schon nicht enttäuschen.“ Also kam er und hat sie immer wieder gerettet.

9  Gott hat uns keinen Engel, so einen Botschafter aus dem Himmel, vorbeigeschickt. Er kam selbst vorbei und hat uns gerettet! Weil er uns einfach total liebt, hat er uns da rausgeholt! Er hat uns immer wieder hochgebracht, schon seit Ewigkeiten macht er das.

10  Aber wir sind es, die immer wieder voll den Aufstand machen, wir haben ihn traurig gemacht, wir haben ihn und seine Kraft in den Dreck gezogen. Deshalb wurde er zu einem Feind, er hat angefangen, gegen seine eigenen Leute zu kämpfen.

11  Als das passierte, haben wir uns wieder an früher erinnert, als Mose noch bei uns am Start war: „Wo ist Gott nur geblieben? Wo ist die Macht, die damals unsere Truppe durch das Meer geführt hat? Wo ist der Gott, der mit seiner besonderen Kraft auf seine Leute gekommen ist.

12  Wo ist der Gott, der uns immer geholfen hat mit seiner heftigen Kraft, der immer ganz krass mit Mose unterwegs war, der das Wasser geteilt hat und dadurch nie mehr vergessen wird?

13  Wo ist der Gott, der uns so sicher durch das tiefe Meer geführt hat, als würden wir mit Fahrrädern auf einer asphaltierten Straße fahren?

14  Wo ist der Gott, der uns wie ein Tourguide immer auf gut ausgebauten Wegen führte und zu Rastplätzen, wo wir uns entspannen konnten? Auf die Art hast du deine Leute immer geführt, damit alle Welt weiß, wie genial du bist!

15  Gott? Bitte schau von da oben, wo du wohnst und von wo du mit deiner heftigen Art das Universum regierst, mal auf uns runter! Wo ist die Liebe, die du für uns hast? Wo sind deine heftigen Wunder? Bist du jetzt eiskalt uns gegenüber geworden? Sind wir dir jetzt egal?

16  Du bist doch unser Vater! Abraham kennt uns alle nicht mehr, Jakob genauso, die sind ja schon lange tot. Aber du bist unser Papa! Wir nennen dich auch: ‚Der, der uns schon seit Ewigkeiten immer wieder raushaut!‘

17  Warum hast du das zugelassen, dass wir vom Weg abgekommen sind? Wie konnte das passieren, dass wir innerlich so hart draufgekommen sind und wir keinen Respekt mehr vor dir hatten? Komm bitte wieder zurück! Komm, und wenn es nur wegen der Leute ist, die tun, was du sagst, oder weil wir einfach zu dir gehören!

18  Nur für kurze Zeit haben die Feinde deine besondere Truppe vertrieben, aber in der Zeit haben sie dein ganz besonderes Haus kaputt gemacht und total versifft.

19  Wir sind fast so geworden wie die Leute, bei denen du noch nie gewesen bist, die dich noch nie gekannt haben und die noch nie zu dir gehört haben. Gott, bitte tritt die Tür im Himmel ein und komm wieder zu uns runter, so dass es ein Erdbeben gibt und die Berge anfangen zu wackeln, weil du da bist.“

Mein Schlüsselvers für heute

Es ist, als hättest du nie über uns geherrscht, als hättest du uns nie zu deinem Eigentum gemacht! …
(Jesaja 63:19)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

In der englischen Übersetzung King James heißt der Beginn des Verses so: „We are thine …“ (dt. Wir sind dein)
Wie viele Christen gibt es in Deutschland? Und wie viele davon sagen zu Jesus: „Wir sind dein“? Und bei wie vielen ist es so: „Es ist so, als ob du nie über uns geherrscht hättest.“? Denkt man darüber nach, ist es so erschreckend. Leere Kirchen, außer Weihnachten und Ostern und von der Kanzel wird oft ein Wohlfühl-Evangelium gepredigt. Während in anderen Ländern eine schlimme Christenverfolgung eingesetzt hat, dümpelt in Deutschland alles so dahin. Stattdessen, reicher, schöner, besser …. Ist Deutschland zu satt? Ich bitte meinen großen Gott, dass ich niemals von ihm lasse, dass er immer der Chef in meinem Leben bleibt und nicht andere Mächte die Oberhand gewinnt. Das kann schneller gehen, als man denkt.
Bitte, Vater, beschütze mich davor!


Tag 522 – Jesaja 62

Gottes Schöpfung @weena
Gott versucht alles, um Israel wieder an den Start zu kriegen

1  Wegen Zion kann ich meine Klappe nicht halten, wegen Jerusalem kann ich mich nicht auf die faule Haut legen. Erst wenn dort alles wieder ultrakorrekt zugeht, so, als würde plötzlich ein 1000-Watt-Halogenstrahler in der Stadt angehen, könnte ich mich entspannen.

2  Alle Menschen werden sehen, wie korrekt du bist, Zion. Alle Präsidenten werden von dir voll geflashed werden. Man wird dir einen neuen Namen geben, dieser Name kommt direkt von Gott.

3  Und du, Israel, wirst wie ein goldener Diamantring an Gottes Finger sein und wie die teuerste Rolex an seinem Handgelenk.

4  Man wird dich nicht mehr „Die Entlassene“ nennen. Dein Land wird man nicht mehr als „Totale Öde“ bezeichnen. Es wird für dich solche Namen geben wie „Gottes Liebling“ oder „Das Hochzeitsgeschenk“. Denn Gott wird sich über dich total freuen, so, wie sich ein Typ über seine Braut freut.

5  Denn genauso, wie ein Jugendlicher mal seine Freundin heiratet, so wird Gott dich heiraten. Und so, wie sich ein Bräutigam über seine Braut freut, wird Gott sich auch über dich freuen.

6  Ich habe Securityeinheiten auf den Mauern von Jerusalem postiert. Sie werden 24 Stunden Dienst schieben, und sie werden Tag und Nacht keine Ruhe geben. Ich sage zu diesen Leuten: „Ihr habt den Auftrag, Gott wegen Israel in den Ohren zu liegen! Deswegen dürft ihr nicht einpennen.

7  Ihr dürft Gott keine Ruhe lassen, bis er dafür gesorgt hat, dass Jerusalem wieder steht und die Stadt wieder so aufgebaut ist, dass die ganze Welt an ihr sieht, wie krass Gott ist.

8  Gott hat es ganz, ganz fest versprochen, und er ist stark genug, es auch zu tun.“ Er sagt: „Ich werde deine Feinde nicht einmal von deinem Butterbrot abbeißen lassen, und ich werde auch nie irgendwelchen Ausländern was von deinem Wein zu trinken abgeben, den du dir mit viel Stress selbst gemacht hast.

9  Wer die Ernte einfährt, der soll sie auch essen und sich bei mir dafür bedanken. Wer die Weintrauben aberntet, soll auch den Wein trinken, wenn ihr vor meinem Tempel feiert.“

10  An alle Bewohner von Jerusalem: „Zieht durch die Stadttore! Macht den Weg frei für die Leute, die zurückkommen! Macht die Straßen sauber, hisst die Fahnen, damit alle anderen Nationen sie sehen können.“

11  Passt auf, Gott lässt Folgendes überall rumerzählen: „Sagt den Leuten aus der Zionsstadt, dass ihre Hilfe unterwegs ist. Alle Menschen sind bei Gott sicher. Die, die er befreit hat, sind wie sein Pokal, den nur er gewonnen hat.“

12  Man wird sie „Gottes ganz besondere Leute“ nennen oder „Leute, die Gott gerettet hat“. Die Stadt selbst wird man „Die Stadt, von der alle reden“ oder „Die Stadt, die nicht mehr leer steht“ nennen.

Mein Schlüsselvers für heute

Seht, Jahwe lässt es hören bis ans Ende der Welt: „Sagt der Zionsstadt: ‚Pass auf, dein Retter kommt! Schau, er bringt den Siegespreis mit! Das Volk, das er befreite, zieht vor ihm her.'“
(Jesaja 62:11)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Hatte ich nicht schon 100x erwähnt, dass ich mich mit den prophetischen Bücher schwer tue? Dass ich ich mir beim Lesen immer an den Kopf kratze und mich frage; was genau will Gott mir heute damit sagen? Ja, auch bei Jesaja.
Und das ist meine „Ausbeute“ für heute:

(Ein Zitat aus: Tägliches Manna 2011)
„Es ist Christus, der Messias, der nicht schweigen will, denn er möchte sein Ziel mit Zion erreichen. Jerusalem soll sozusagen zur Hauptstadt der Welt werden. ‚Die Nationen werden deine Gerechtigkeit sehen und alle Könige deine Herrlichkeit.‘ Einst musste Gott diese Stadt, die seinen Sohn verworfen und gekreuzigt hat, verlassen und sie auf die Seite stellen. Aber das wird sich ändern. Diese Veränderung, die nur die Gnade Gottes zustande bringt, kommt auch im neuen Namen zum Ausdruck. ‚Man wird dich nennen: Mein Gefallen an ihr …, die Gesuchte, Stadt, die nicht mehr verlassen wird‘ (Verse 4 und 12).
Wächter sind da, um eine Stadt rechtzeitig vor Feinden zu warnen. Hier aber erinnern sie an den HEERN an seine Verheißungen, die er im Blick auf Jerusalem und das Land gemacht hat. Die Antwort folgt in Vers 8. Gott versichert seinem Volk, dass im Tausendjährigen Reich keine Feinde mehr eindringen und die Ernte zerstören werden. Kriege und Eroberungen werden das Land nie mehr bedrohen. Ungestörter Frieden und völlige Freiheit werden dann herrschen.
Der Aufruf in Ver 10 richtet dich an den gläubigen Überrest oder die Bewohner von Jerusalem. Sie sollen den Weg bahnen, damit die übrigen Juden, die sich noch unter den Nationen befinden, kommen können. Das Banner ist hier ein weithin sichtbares Zeichen dafür, dass der HERR zum Wohl seines Volkes eingeschritten ist. – Das ‚Heil‘ ist eigentlich die Person des Retters. Er kommt als Helfer für die Seinen und als Richter für die Feinde.“

Soviel dazu. Hab heute keinen guten Start und bitte meinen Gott, dass er mich durch diesen Tag auf seinen Händen tragen möge. Ich weiß, dass er da ist, sich kümmert und beschützt. Auch wenn ich es nicht spüre ….



Ganzheitliche Heilung

Jesus kann uns in allen Bereichen, in denen wir leiden, heilen! Er will uns geistig und emotional genauso heilen wie geistlich und körperlich. Das wusste ich lange nicht und führte deshalb ein gestörtes Leben. Durch Missbrauch und Ablehnung war ich emotional verletzt, bis ich erkannte, dass Jesus mir – und uns allen – „Freudenöl an anstelle von Trauerkleidern“ und „Lobgesang anstelle eines betrübten Geistes“ geben will (Jesaja 61:13).

Wenn wir Jesus als unseren Herrn und Erlöser annehmen, findet in der geistlichen Welt ein großer Tausch statt. Jesus gibt mir alles, was er hat und ist. Wir sollten ihm nicht nur alles geben, was wir sind, sondern auch alles, was wir nicht sind. Er nimmt unsere Schwächen und gibt uns seine Stärke. Er nimmt unsere Krankheit und gibt uns seine Gesundheit und Heilung.* Wir geben ihn unsere Sünde und er gibt uns seine Gerechtigkeit. Er gibt uns Freude statt Trauer, solange wir bereit sind, unsere Traurigkeit loszulassen. Wir können nicht in der Vergangenheit leben und gleichzeitig in die Zukunft drängen. Ich musste loslassen, was hinter mir lag, und mich entscheiden, das neue Leben zu genießen, das Jesus mir gegeben hatte. Ich möchte Sie ermütigen: Tun Sie das auch! Das ist der Weg, der Segen für Sie ermöglicht.

Als ich 1967 heiratete, hatte ich kein Auto, aber mein Mann hatte eines. Also hatte ich plötzlich auch ein Auto. Meine Armut verschwand in seinem Reichtum. Ähnlich ist es, wenn wir Jesus annehmen. Dann verschwindet unser sündiges, elendes, hoffnungsloses Leben in seiner Güte, Barmherzigkeit und Gnade. Wenn Sie Probleme haben, sind Sie genau die Person, für die Jesus gestorben ist. Er kam zu den Kranken und Bedürftigen, nicht zu denen, die nichts brauchen. Es ist keine Schande, bedürftig zu sein. Das größte Problem, dass die meisten Menschen haben, ist, zuzugeben, dass sie ein Problem haben!

Es ist Zeit, dass Sie Gottes Gnade genießen. Er will Sie segnen, auch wenn Sie es nicht verdienen. Setzen Sie Ihr Vertrauen auf ihn. Gott will, dass Sie froh sind und Ihr Leben genießen. Er will in allen Bereichen, in denen Sie leiden, heilen – geistlich, geistig, emotional, körperlich, finanziell und in Ihren Beziehungen. Verschließen Sie keinen Bereich Ihres Lebens vor seiner heilenden Berührung! laden Sie Jesus in jeden Bereich ein und bitten Sie ihn, Sie gesund zu machen.

(Joyce Meyer, Studienbibel)

* Das halte ich für eine gewagte Aussage. Das hieße doch, dass die Menschen, die nicht von ihrer Krankheit geheilt werden, etwas falsch machen, nicht genug glauben, nicht genug beten, nicht genug … Und das stimmt so nicht!


Tag 521 – Jesaja 61

Gottes Schöpfung … @weena
Eine gute Nachricht über das, was in der Zukunft passiert

1  Die Kraft von Gott, sein Geist, hat bei mir die Kontrolle übernommen. Das kommt daher, weil Gott mich extra ausgesucht und für meinen Job eingesetzt hat. Er hat mir den Auftrag gegeben, Menschen, die arm dran sind, eine gute Nachricht zu erzählen. Ich soll die fertigen, depressiven und kaputten Leute gesund machen. Ich soll bekanntmachen, dass die Gefangenen jetzt befreit werden. Den Leuten, die in irgendeinem Knast sitzen, soll ich die Tür aufschließen und sie da rausholen.

2  Ich soll bekanntmachen, dass Gott eine Zeit gestartet hat, wo er den Leuten seine Liebe ganz besonders heftig zeigen wird. Es wird aber auch einen Tag geben, an dem er sich an den Leuten rächt, die gegen ihn waren. Und er wird die Leute trösten, die depressiv und traurig sind.

3  Den Menschen aus Zion, die kaputt und traurig sind, wird er Frieden bringen. Anstatt dass sie sich Dreck auf den Kopf schütten, sollen sie ein cooles Baseballcap tragen. Anstatt dass sie depressiv in der Ecke hängen, sollen sie eine Party feiern und sich freuen. Sie sollen sich mit dem besonderen Öl klarmachen, damit sie in einen ganz besonderen Dienst eingesetzt werden können. Anstatt einer depressiven Einstellung sollen sie abgehen vor Freude! Man wird ihnen so Namen geben wie „Eichen, die voll korrekt sind“ oder „Ein Garten von Gott, durch den er zeigt, wie krass er eigentlich ist“.

4  Ihr werdet die uralten, zerstörten Städte wieder hochziehen, und das, was kaputt war, baut ihr wieder auf. Und ihr werdet die ausgestorbenen Städte mit Leben füllen. Häuser, wo schon ewig keiner mehr gewohnt hat, werdet ihr renovieren.

5  Ausländer werden kommen und für euch arbeiten, sie werden sich um eure Schafherden kümmern, sie werden euer Land beackern und euren Wein abernten.

6  Ihr werdet nur noch als Priester arbeiten, man nennt euch dann „Die Priester von Gott“ oder „Gottes Mitarbeiter“. Die Kohle von den anderen Nationen werdet ihr absahnen, und dann könnt ihr diese Kohle ohne Ende raushauen.

7  Weil ihr von euren Feinden doppelt hart einen reingewürgt bekommen habt, weil sie euch um euren Anteil abgezockt haben, werden sie in ihrem Land das Doppelte bezahlen müssen. Ihr werdet euch total freuen.

8  Gott sagt: „Ich liebe es nämlich, wenn alles korrekt zugeht, und ich hasse es, wenn jemand abgezockt wird, ich hasse Betrug. Ich werde euch auch in der Form ausbezahlen, dass ich immer bei euch bleiben werde. Wir werden einen Vertrag miteinander schließen, der ewig halten wird.

9  Eure Kinder werden voll berühmt werden, und alle auf der Welt werden von ihnen hören. Jeder, der eins von ihnen mal sieht, weiß sofort: Das ist ein Kind von Gott, das ist eines aus der Familie, mit der Gott ganz besonders krass am Start ist!“

Die Leute freuen sich

10  Yes, wir freuen uns richtig! Wir freuen uns über Gott! Aus meinem Innersten sprudelt nur Freude über meinen Gott raus! Er hat mich fit gemacht, er hat alles wiedergutgemacht! Er hat mich mit einer dicken Jacke eingewickelt, um mich zu schützen, er hat mir einen besonderen Pulli angezogen, der mich für ihn wieder korrekt gemacht hat. Wie ein Bräutigam, der ganz nach der Sitte der Priester einen Hut auf den Kopf hat, oder wie eine Braut, die sich mit ihrem Hochzeitsschmuck hübsch macht, so werden wir für ihn fit sein.

11  Gott macht es mit uns genauso wie mit den Pflanzen: So, wie die aus der Erde einfach rauswachsen, nachdem man vorher die Samen eingesät hat, so wird Gott, der Chef, dafür sorgen, dass die Leute automatisch immer mehr Respekt vor uns haben. Wir werden groß rauskommen, damit alle anderen Nationen mitbekommen, wie gut wir sind.

Mein Schlüsselvers für heute

Der Geist von Jahwe ruht auf mir, denn Jahwe hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen und zerbrochene Herzen zu verbinden; den Gefangenen zu verkünden: „Ihr seid frei!“ und den Gefesselten: „Ihr seid los!“;
um auszurufen das Gnadenjahr Jahwes und den Tag der Rache für unseren Gott,  um alle Trauernden zu trösten.
(Jesaja 61:1-2)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

In Lukas 4:18-19 liest Jesus diese Worte in der Synagoge in Nazareth vor. Heute denken wir oft gar nicht daran, dass zu Zeiten Jesu es noch gar kein Neues Testament gab und alles, was die Leute von damals, einschließlich der Jünger Jesu, ihr Wissen aus den alten Schriften zogen. Das, was heute unser Altes Testament ist. Und wenn es damals so wichtig war, wie können heute manche Christen sagen, dass Neue Testament reicht, das AT ist unwichtig. Nein, isses nicht. Selbst Paulus sagte in 2. Thimotheus 3:16: „Die ganze Schrift ist von Gottes Geist gegeben und von ihm erfüllt. Ihr Nutzen ist entsprechend: Sie lehrt uns die Wahrheit zu erkennen, überführt uns von Sünde, bringt uns auf den richtigen Weg und erzieht uns zu einem Leben, wie es Gott gefällt.“ Nix aufgeteilt in wichtig und unwichtig. Aaaaber, ich tue mich genauso schwer mit dem dem Lesen des AT wie andere. Besonders die Propheten verstehe ich meistens nicht. Ich kann sie einfach nur lesen und Gott bitten, mir die Stellen zu zeigen, die wichtig für mein Leben wichtig sind. Nein, ich muss nicht alles verstehen. Den Ehrgeiz habe ich nicht mehr. Ich habe verstanden, dass ich jetzt und hier niemals bis ins Kleinste diesen großartigen Gott verstehen werde mit meinem Spatzenhirn. Selbst die besten Ausleger der Bibel werden immer wieder Neues entdecken und neue Tiefen finden. Also bleibe ich locker und gelassen, auch wenn ich manchmal seitenweise nüscht begreife. Einfach weiterlesen …


Tag 520 – Jesaja 60

Gottes Schöpfung … @weena
In Zion wird es dann sehr genial

1 Gott sagt zu Zion: „Steh auf, komm in die Hufe! Deine Zeit ist gekommen, du sollst anfangen, wie Licht zu strahlen. Meine Kraft, meine gigantische Art, ist wie eine Flutlichtanlage über dir angemacht worden.

2 Überall auf der Erde ist es stockdunkel. Die Menschen haben kein Licht, aber über dir strahlt Gott wie ein fetter Halogenscheinwerfer, seine krasse Art kann man über dir leuchten sehen.

3 Alle Menschen kommen zu deinem Licht, alle Präsidenten wollen auch mal diese heftigen Strahlen spüren, die über dir sind. Die leuchten wie eine Sonne.

4 Schau dich mal um! Alle sind zu dir gekommen! Deine Söhne kommen aus dem Ausland angefahren, und deine Töchter trägt man auf den Armen zu dir.

5 Dann wirst du es sehen und dich voll freuen. Dein Herz wird einen Luftsprung machen vor Freude. Und du wirst dich innerlich öffnen, weil die ganze Kohle von den Menschen, die sogar auf der anderen Seite der Erde wohnen, zu dir gebracht wird.

6 Ganze Lastzüge aus Midian und Efa werden bei dir angekarrt. Menschen aus Seba kommen auch vorbei. Sie bringen viel Geld und wertvolle Räucherstäbchen mit, und sie werden gut drauf sein und von den heftigen Sachen erzählen, die Gott getan hat.

7 Alle Schafherden von der Kedarsippe und auch die großen männlichen Schafe von Nebajot werden für dich da sein. Sie werden als ein Abfackelopfer auf den Opfertisch kommen, weil ich mich darüber freue. Ich werde mein Haus, den Tempel, richtig schön stylen, so dass er total gut aussieht.

8 Was ist denn das da, was wie eine Wolke hergeflogen kommt? Oder das, was wie ein Schwarm von Tauben aussieht, die zu ihrem Taubenschlag fliegen?

9 Das sind Schiffe von anderen Nationen, denn auf mich hoffen auch die Völker vom anderen Ende der Erde. Ihre Schiffe kommen aus Tarsis und bringen deine Kinder her. Dazu haben sie viel Kohle an Bord, Gold und Silber, das mir, deinem Chef, geschenkt werden soll. Ich bin der ganz besondere Gott von Israel, und ich will auch dich groß rausbringen.

10 Ausländer ziehen deine Mauern wieder hoch, und ihre Präsidenten werden dich bedienen. Weil ich voll sauer auf dich war, hab ich dich geschlagen. Aber weil ich dich auch sehr gernhab, habe ich dir wieder geholfen. Ich liebe dich!

11 Deine Stadttore werden die ganze Zeit offen stehen. 24 Stunden werden sie geöffnet sein, damit dir die Menschen aus anderen Nationen ihr Geld bringen können, die Präsidenten vorneweg.

12 Alle Länder, die keinen Bock haben, dir zu dienen, werden kaputtgehen. Sie werden komplett plattgemacht.

13 Die wunderschönen Bäume im Libanongebirge werden alle zu dir gebracht, um meinen besonders krassen Tempel zu schmücken.

14 Die Leute, die dich verarscht haben, werden dann ganz klein bei dir ankommen. Sie werden sich vor dir auf den Boden schmeißen, vor deine Füße. Und sie werden dir diesen Namen geben: ‚die Stadt von Gott, Zion, die Stadt vom ganz besonders krassen Gott von Israel‘.

15 Du wirst dann nicht mehr die gehasste Stadt sein, auf die keiner Bock hat und durch die niemand gehen will, sondern du bist dann die gigantisch tolle Stadt, wo sich immer wieder Leute treffen und ihren Spaß haben.

16 Du wirst behandelt werden wie Mamas Lieblingsbaby, die Chefs von allen Nationen werden dir den besten Babybrei anliefern. Und du wirst kapieren, dass ich, dein Gott, auch dein Retter bin. Ich bin mächtig, ich kann das, ich bin der starke Gott von Jakob, ich hol dich immer aus dem Dreck, ich rette dich.

17 Statt Blech werde ich dir Gold bringen, statt Eisen bring ich dir Silber. Statt billigen Spanplatten bekommst du Bronze, und anstatt Betonplatten bekommst du Eisen. Du brauchst kein Wachpersonal mehr, weil ich dir Frieden garantiere, und deine Chefs werden korrekt und fair regieren.

18 In deinem Land wird es keine Verbrechen mehr geben, es wird nichts mehr kaputt gemacht werden, nichts wird mehr von deiner Schutzmauer weggesprengt. Diese Mauer wird von allen ,Die Rettung‘ genannt werden, und deine Stadttore nennt man ,Erfolg‘.

19 Du wirst dann nicht mehr die Sonne brauchen, damit man bei dir tagsüber auch was sehen kann. Und nachts brauchst du auch nicht mehr nur den Mond, um die Straßen auszuleuchten. Ich selbst werde es hell machen, ich werde das Licht sein, ich werde mit meinem Strahlen die Stadt beleuchten.

20 Das Licht wird nicht irgendwann ausgehen, so wie die Sonne immer wieder untergeht. Und auch nachts wird es weiter leuchten, nicht so wie der Mond, der irgendwann verschwindet. Das passiert, weil ich für immer und ewig das Licht sein werde. Der Frust und deine Trauer werden dann für immer vorbei sein.

21 Deine Leute werden alle cool unterwegs sein, sie werden das tun, was ich von ihnen will. Das Land wird ihnen gehören, für immer. Sie werden wachsen, wie eine Pflanze wächst, die ich selbst gepflanzt habe, damit alle sehen können, was für eine coole Sache ich da gemacht habe.

22 Das Volk wird schnell wachsen, selbst der kleinste Familienclan wird tausend Leute haben. Ich, Gott, werde es machen, wenn die Zeit dafür reif ist, und dann mach ich es ganz schnell.“

Mein Schlüsselvers für heute

Du wirst es sehen und strahlen vor Glück, dein Herz bebt vor Freude und öffnet sich weit. Die Schätze der Völker werden zu dir gebracht, der Reichtum des Meeres strömt dir zu.
(Jesaja 60:5)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Wenn ich diese Zusagen alle lese, kann man sich nur nach der Erfüllung sehnen. Aber Geduld war noch nie meine Stärke. Aber Gott hat genau den richtigen, den perfekten Zeitplan dafür. Er hat die Geschichte in der Hand und fügt mein Leben passgenau in seinen Plan hinein. Aber auch ein schönes Gefühl, ein winziges Puzzelteilchen in Gottes mächtigen Plan zu sein, der größten Kraft des Universums … Wow ….


Tag 519 – Jesaja 59

Gottes Schöpfung @weena
Der Prophet sagt: Ihr baut alle Mist!

1  Glaubt ihr echt, Gott hat nicht die Möglichkeiten, euch zu helfen? Glaubt ihr echt, Gott sitzt auf seinen Ohren und kann euch nicht hören?

2  Nein, der Grund, warum er weg ist, liegt in dem ganzen Mist, den ihr gebaut habt! Das steht zwischen euch wie eine große Betonwand. Weil ihr so viel Mist gebaut habt, musste er sich von euch verabschieden, darum hört er euch nicht.

3  An euren Händen klebt Blut, mit euren Fingern habt ihr in der Scheiße gewühlt und Sachen getan, die Gott nicht wollte. Mit eurem Mund habt ihr Schwachsinn verbreitet, Lügen ohne Ende kommen dort raus.

4  Sogar bei einer Gerichtsverhandlung seid ihr nicht ehrlich, da ist keiner, der die Wahrheit sagt. Ganz im Gegenteil: Bei euch läuft es so ab, dass man bei der Verhandlung falsche Beweise vorlegt. Man stellt falsche Behauptungen auf, und am Ende kommen dabei nur neue Probleme bei raus, die alles kaputtmachen.

5  Es ist fast so, als würdet ihr faule Eier ausbrüten, wo bald gefährliche Giftschlangen rauskommen. Wer eins von den Eiern isst, muss sterben, und wenn man eins davon aus Versehen kaputt macht, kommt eine Giftschlange raus und beißt einen. Oder es ist so wie bei einer Riesenspinne, die ein Netz webt.

6  Aus ihren Fäden kann man keinen Schal stricken, man kann sich damit auch keine Decke machen oder so. In ihrem Netz verfangen sich Leute und sterben. So eine Spinne bringt Leute um.

7  Diese Menschen werden von miesen Sachen wie ein Magnet angezogen, und sie wollen unbedingt Leute töten, die unschuldig sind. Was sie im Kopf haben, ist nur gemein. Sie wollen alles kaputt machen und zerstören, egal, wo sie gerade sind.

8  Wie es ist, einfach entspannt zu sein, wissen sie nicht. Alles, was sie bringen, ist unkorrekt. Alles, was sie planen, ist daneben, ihre Pläne sind total uncool. Jeder, der dort mitmacht, wird nie richtig glücklich.

Die Leute geben zu, dass sie Mist gebaut haben

9  Das ist der Grund, warum wir so ungerecht behandelt werden, darum geht alles so unkorrekt mit uns ab. Wir hatten gehofft, es wird alles besser, aber stattdessen geht es weiter den Bach runter. Wir hatten gehofft, es wird langsam hell, aber es wird immer dunkler.

10  Wir laufen rum, als wären wir blind, wir tasten uns an der Wand entlang. Selbst mittags fallen wir auf die Fresse, als würde es gerade dunkel werden und wir hätten den Weg nicht gesehen. Obwohl wir eigentlich top drauf sein müssten, hat man das Gefühl, wir sind scheintot.

11  Wir kläffen wie Hunde und quaken wie Enten. Wir hoffen dadrauf, dass alles korrekt zugeht, aber irgendwie ist da keine Gerechtigkeit, die ist meilenweit entfernt.

12  Wir haben ohne Ende Mist gemacht, wir haben echt viel zwischen uns und dich, unseren Gott, gebracht. Dabei wissen wir genau, wo wir wieder Mist gebaut haben, wir kennen unsere Fehler.

13  Wir waren dir untreu, Gott. Wir haben so getan, als würden wir dich nicht kennen. Wir haben mit Worten unsere Mitmenschen fertiggemacht. Wir wollten nichts mehr mit dir zu tun haben. Wir sind total falsch und lügen nur rum.

14  Auf diese Art werden die Gesetze umgangen. Gerechtigkeit gibt es nicht mehr. Die Wahrheit wird abgeschafft, in der City hat man sich davon verabschiedet. Die Menschen sind nicht mehr gerade und straight, sondern schräge drauf.

15  Darum kann man sich auf nichts mehr verlassen. Und selbst wer es schafft, den unkorrekten Leuten aus dem Weg zu gehen, wird hintenrum irgendwie abgezockt. Gott hat das gesehen, und er fand es absolut daneben, dass es keine Gerechtigkeit mehr gab und dass niemand mehr korrekt lebte.

16  Er bemerkte, dass es keinen mehr gab, der Bock auf Beten hatte. Darum griff er ein und handelte. Er wollte seinen guten Willen einfach durchsetzen.

17  Gott war mit allem, was ihn ausmacht, superkorrekt, und diese Gerechtigkeit zog er an, wie eine schusssichere Weste. Dann setzte er sich einen Helm auf, der ein Symbol dafür war, dass er die Menschen rettet. Und dann zog er einen Mantel an. Das ist ein Zeichen, dass er volles Rohr dafür kämpfen wollte, dass alle, die Mist bauen, bestraft werden.

18  Jeder wird sein Gerichtsurteil bekommen, alles wird abgecheckt in seinem Leben, wie er drauf war und was er getan hat. Die Leute, die gegen ihn waren, bekommen seine Wut zu spüren, seine Feinde kriegen eins auf die Ohren, egal, wo sie herkommen.

19  Dann werden sie überall, vom Osten bis zum Westen, Respekt vor dem gigantischen Gott haben. Er kommt dann nämlich wie ein heftiger Fluss, der total heftig und powervoll ist, weil Gott auf ihn pustet.

20  Für seine Leute auf dem Zionsberg wird er als derjenige kommen, der sie aus dem Dreck rausholt. Für alle Leute aus dem Volk Israel wird das gelten: Jeder, der zu ihm kommt, wird gerettet!

21  Gott sagt: „Ich werde einen Vertrag mit ihnen abschließen. Ich verspreche ihnen Folgendes: Ich werde meine Kraft, meinen Geist, den du von mir bekommen hast, auch an die Leute geben, die nach dir leben. Du, deine Familie und alle deine Nachkommen, ihr werdet weitergeben, was ich zu euch sage. Das wird immer so sein, versprochen!“

Schlüsselvers für heute

Wenn der heilige Geist bei Gottes Volk wohnt, ändert es sich. Nun ist es sein Ziel, Gott zu gefallen- Heute sind wir Erben der Prophezeiung. Weil der Heilige Geist in uns lebt, können wir auf Gottes Willen eingehen und zwischen gut und böse unterscheiden.
(Jesaja 59:21)

Meine Erkenntnis des Tage, MEIN Püpnktchen
Glauben ins Leben umgesetzt.

Wenn der Heilige Geist bei bei Gottes Volk wohnt, ändert es sich. Nun ist es sein Ziel, Gott zu gefallen. Heute sind wir Christen die Erben dieser Prophezeiung. Weil der Heilige Geist in uns lebt, können wir auf Gottes Willen eingehen und zwischen Gut uns Böse unterscheiden … wiedermal hört sich das für mich wie eine gestelzte theoretische Aussage an. Können Menschen, die den Heiligen Geist nicht haben, etwa nicht zwischen Gut und Böse unterscheiden? Und überhaupt, ich bin Christin und ja ich vertraue Gott zu 100%, ich glaube auch, dass die Bibel Gottes Wort ist, uneingeschränkt. Aber ich tue mich schwer damit, mir vorzustellen, wie der Heilige Geist IN mir wohnt. Vielleicht liegt es daran, dass ich atheistisch aufgewachsen bin und somit vielleicht alles mehr hinterfrage als Menschen, die die christlichen Werte und Wahrheiten mit der Muttermilch bekommen haben. Aber eins weiß ich ganz genau, wenn Gott es ganz ganz wichtig ist, dass ich diesen Teil unbedingt wissen muss, dann wird er es mir erklären. Zu seiner Zeit. Durch seinen Heiligen Geist. Da bin ich mir sicher.


Tag 518 – Jesaja 58

Gottes Schöpfung – @weena
Ein Gottesdienst, der es bringt

1  Gott sagte zu mir: „Schrei, so laut du kannst, volles Rohr! Sag meinen Leuten in der Lautstärke, mit der ein Feuermelder losgeht, wo sie Mist gebaut haben!

2  Jeden Tag wollen sie von mir wissen, wie und warum ich sie so und so geführt habe. Sie tun so, als hätten sie immer korrekt gelebt und alles getan, was ihr Gott gut findet. Und aus der Position heraus glauben sie, Forderungen an mich stellen zu können? Sie wollen, dass ich faire Entscheidungen treffe, und finden es ganz toll, in meine Nähe zu kommen.

3  Dann kommen so Sprüche wie: ‚Hey, Gott, wir verzichten hier für dich auf Essen, beten wie die Weltmeister, und du merkst es noch nicht mal?‘ Meine Antwort ist: An den Tagen wo ihr eigentlich auf Dinge verzichten und nur beten sollt, habt ihr stattdessen irgendwelche fetten Deals abgezogen, und eure Angestellten mussten Überstunden schieben.

4  Obwohl ihr eigentlich krass beten wolltet, zofft ihr euch die ganze Zeit, ihr schlagt euch gegenseitig brutal in die Fresse. So, wie ihr diese Gebetszeiten macht, werde ich garantiert nicht auf euch hören.

5  Glaubt ihr echt, ich steh auf solche Aktionen? Meint ihr, das beeindruckt mich, wenn ihr auf Essen und Trinken verzichtet und dabei depressiv in der Ecke rumhängt und euch gammelige Klamotten anzieht? Bezeichnet ihr das als eine radikale Art zu beten, die ich geil finde?

6  Ich sag euch mal, auf was für eine Art von Beten ich stehe: zum Beispiel Leuten aus ihren Süchten und Abhängigkeiten rauszuhelfen, in denen sie festsitzen, weil sie ohne mich leben. Die Eisenketten, mit denen sie gefangen gehalten werden, einfach mal durchzusägen, oder die Handschellen aufzuschließen, mit denen sie gefesselt wurden, um sie zu befreien.

7  Sieht eine coole Art zu beten nicht auch so aus, dass man Leute, die nichts zu beißen haben, mal zum Mittagessen einlädt? Dass man Obdachlosen ein Zimmer organisiert? Dass man mit jemandem, der keine anständigen Klamotten hat, mal shoppen geht? Dass man seiner eigenen Familie hilft, wenn sie Hilfe braucht, und nicht einfach abhaut?“

8  Wenn du so draufkommst, wirst du glücklich werden. Du wirst strahlen wie die Sonne, wenn sie morgens aufgeht. Du wirst schnell gesund werden, und jeder wird sofort davon hören, wie korrekt du lebst. Gottes krasse Art wird wie ein Schutzschirm immer bei dir sein, und er wird dir auch den Rücken freihalten.

9  Wenn du dann eine Frage an Gott hast, wird er dir sofort antworten. Wenn du ein Problem hast und ihn um Hilfe bittest, wird er sagen: „Ich bin schon da!“ Wenn du damit aufhörst, andere fertigzumachen, über andere abzulästern oder sie zu verarschen,

10  wenn du Menschen, die nichts zu essen haben, auf einen Döner einlädst und frustrierten, depressiven Menschen einfach mal zuhörst, dann wird alles, was bei dir vorher düster und schwarz war, plötzlich hell werden. Es wird so hell werden wie die Mittagssonne.

11  Gott sagt: „Ich, dein Gott, werde dich immer führen. Ich werde dafür sorgen, dass du genug zu essen hast, auch wenn es da, wo du bist, gerade nichts zu essen geben sollte. Ich werde dir Kraft geben. Dann wirst du so sein wie ein Garten, der immer gut bewässert wurde. Du wirst sein wie eine Wasserquelle, die niemals austrocknet.

12  Dinge, die schon vor Ewigkeiten kaputt gemacht wurden, werden von dir wieder aufgebaut. Aus dem, was Leute vor dir gebaut haben, wirst du etwas Neues entstehen lassen. Man wird dich auch so nennen: ‚Ein Maurer, der Löcher wieder zuspachtelt‘ oder ‚ein Bauarbeiter, der Straßen wieder fit macht‘ oder ‚ein Maler, der die Wohnung wieder renoviert‘.

13  Habt unbedingt Respekt vor dem Sonntag! Wenn du an dem Tag nicht arbeitest und auch keine Deals abziehst, wenn du diesen Tag als den Tag von Gott liebst, wenn du in der Zeit nicht zur Arbeit gehst und auch nicht dumm rumlaberst,

14  dann werde ich dich immer gut draufbringen! Ich werde dafür sorgen, dass du über den Problemen stehst. Du wirst dich gut von dem Land ernähren können, das du ja von deinem Uropa Jakob geerbt hast.“ Das kam jetzt von Gott höchstpersönlich.

Mein Schlüsselvers des Tages

Ihr fastet zwar, aber gleichzeitig zankt und streitet ihr euch und schlagt gleich mit gottloser Faust zu. So wie ihr jetzt fastet, verschafft ihr eurer Stimme droben kein Gehör.
Soll das vielleicht ein Fasttag sein, der mir gefällt, ein Tag, an dem der Mensch sich beugt und seinen Kopf wie eine Binse hängen lässt, sich in den Trauersack hüllt und sich in die Asche setzt? Nennst du das ein Fasten, soll das ein Tag sein, der Jahwe gut gefällt?
Nein, ein Fasten, das mir gefällt, ist so: Löst die Fesseln der Ungerechtigkeit, knotet die Jochstricke auf, gebt Misshandelten die Freiheit, schafft jede Art von Unterdrückung ab!
(Jesaja 58:4-6)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Echter Gottesdienst war schon damals mehr, als nur religiöse Rituale zu befolgen, in den Tempel zu gehen, zu fasten und den Schriftlesungen zuzuhören. Diese Menschen hatten nicht begriffen, wie eine lebendige Beziehung zu Gott aussieht. Es ist Gott zuwider, wenn wir unsere Frömmigkeit zur Schau stellen, während es in unseren Herzen unvergebene Sünde gibt oder an einem sündigen Lebensstil festhalten. Wichtiger als der „richtige“ Gottesdienst, ist echtes Mitleiden mit anderen, den Armen und Hilflosen und das reflektieren des eigenen Lebens. Damals wie heute. Und Gott ist der gleiche. Damals wie heute. Amen