Tag 242 – Jesaja 25:1-12

In der neuen Zeit wird alles peacig abgehen

1  Gott, du bist mein Gott! Ich will immer deutlich machen, dass du der Größte bist! Ich will dir immer Lieder singen, weil ich dich so genial finde. Du hast fette Wunder getan! Was du schon immer vorhattest, das ziehst du auch durch. Du bist treu! Du erzählst keinen Stuss!

2  Aus der Stadt, wo dich keiner kannte, hast du einen Haufen Schrott gemacht. Die Stadt, wo alle dachten, dass man gegen sie nie gewinnen kann, hast du plattgewalzt. Die Bunker sind kaputt, das Regierungsgebäude ist zerstört, die Stadt wird man nie mehr aufbauen können.

3  Darum wird eine große Nation Respekt vor dir bekommen, starke Regierungen werden Angst vor dir haben.

4  Du bist für die Kaputten wie ein Schutzraum, bei dir können sich die Armen verstecken, wenn es ihnen dreckig geht. Bei dir kann man sich unterstellen, wenn es anfängt, total viel zu regnen. Und wenn die Sonne vom Himmel knallt, dann gibst du kühlen Schatten. Die Aggressionen von Präsidenten sind wie ein heftiger Schneesturm im Winter

5  oder wie brennende Sonne in einer Gegend, wo es nie regnet. Du sorgst dafür, dass die Leute, die nichts mit dir zu tun haben wollen, das Maul halten müssen. So, wie Hitze im Sommer vom Schatten einer Wolke gemildert wird, so bekommen auch die Siegeslieder der aggressiven Leute einen Dämpfer.

Ein großes Festessen

6  Auf diesem Berg Zion wird der Chef über das ganze Universum für jeden Menschen ein geniales Festessen vorbereiten. Dort soll es das leckerste Bier, die edelsten Weine und auch das beste Essen geben.

7  Dann wird Gott von diesem Berg aus die Maske von den Gesichtern aller Menschen wegnehmen, er wird die Decke entfernen, die auf den Nationen draufliegt.

8  Er wird ein für alle Mal den Tod beseitigen, den gibt es ab dann nicht mehr. Gott wird alle Menschen trösten, er wird dafür sorgen, dass keiner mehr weinen muss. Als Nächstes sorgt er dafür, dass seine Leute aus ihren peinlichen Situationen rauskommen, überall auf der Erde. Das hat mir der Chef, Gott höchstpersönlich, gesagt.

9  An dem Tag werden die Leute sagen: „Da ist unser Gott, der Chef! Auf ihn haben wir immer unsere Hoffnung gesetzt, wir hatten gehofft, dass er uns hier rausholt. Jetzt ist er da, unser Gott, mit ihm haben wir gerechnet. Jetzt können wir uns nur noch freuen, weil er uns gerettet hat!“

Mit Moab ist Schluss

10  Gott beschützt den Berg Zion, aber Moab wird von ihm plattgemacht. Sie werden so platt sein wie ein Hundehaufen, auf den man draufgetreten ist und der dann in eine Kläranlage geworfen wurde.

11  Es versucht noch krampfhaft, in dieser Brühe zu schwimmen, es will nicht ertrinken. Aber Gott hat keinen Bock auf diese hochnäsige Art, auch wenn Moab geschickt mit seinen Kraulbewegungen in der fauligen Brühe oben bleibt. Letztendlich wird er sie runterdrücken.

12  Die hohen, gutbefestigten Schutzmauern der Stadt wird er wegsprengen. Er überrollt sie, und dann liegen sie im Dreck.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

… und Jahwe, der Herr, wischt die Tränen von jedem Gesicht, und entfernt die Schmach seines Volkes von der Welt. Das hat Jahwe zugesagt.
(Jes 25:8)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Gleiche Aussage findet man in der Offenbarung. Ich glaube im Kapitel 21. Es ist so ein starker Vers, voller Hoffnung und voller Trost. Und ich freue mich sosososo drauf und hoffe nur, dass all die, für die ich bete auch mit dabei sind. Aber leider ist das nicht meine Entscheidung. Gott hat die Übersicht, Gott ist der Souverän. Sein Wille geschieht. Nicht meiner.

Glauben ins Leben umgesetzt

Ich weiß nicht, was mit denen passiert, die Gott nicht mitnimmt. Ich weiß nicht, ob es eine buchstäbliche Hölle gibt, ich weiß nicht, ob als Hölle ein Zustand bezeichnet wird, der „!nur“ die Trennung, von Gott bezeichnet. Ich weiß nicht, ob die Bibel mit der Hölle den Ort bezeichnet, wo damals außerhalb der Städte der Müll verbrannt wurde, also die Vernichtung. Die Vernichtung in dem Sinne, dass tot eben tot ist und absolut nichts mehr ist. Ich weiß das alles nicht. Und es gibt so viele unterschiedliche Kommentare dazu. Aber eines weiß ich, das mein Leben bisher (und ich bin schon 62) schwierig genug war und ich mich so sehr nach Frieden bei Gott sehne, dass ich unbedingt in seiner Nähe bleiben möchte. Und ich glaube, dass sich mein Gott darüber freut.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich glaube, heute wird es ein guter Tag. Der Start war und und ich fühle mich gut. Schon allein dafür möchte ich dir danken! Aber ich habe ein anderes Problem. Gestern war T. wieder hier. Sie hat erzählt, dass sie einen Brief von ihrer Tochter bekommen hat. Darin bittet die Tochter, dass sie mit ihr Kontakt aufnimmt und auch für ein Gespräch gemeinsam mit einem Therapeuten bereit ist und es gern möchte. Aber T. hat innerlich zu gemacht. Ich sagt, sie könne ihrer Tochter nicht verzeihen, wie sie sich 2015 verhalten hat. Niemals, sagt sie. Ich finde es so schlimm, wenn ein Mensch innerlich so verhärtet ist, keine Emotionen mehr zulassen kann. Und ich bitte dich, Vater, und es ist eine ganz ganz große Bitte, dass die beiden wieder zueinander finden können, dass T. ihre rigorose Haltung überdenkt. Leider ist dabei ihre eigene Therapeutin keine große Hilfe. Sie sagt, wenn es T. nicht gut dabei geht, soll sie die Verbindung zu ihrer Tochter canceln. Aber die Tochter ist doch auch in psychischer Behandlung, ihr geht es doch auch schlecht. Warum können Mutter und Tochter sich nicht dabei stärken, esondern sind in Kriegshaltung? Oh Vater, bitte drehe da irgendetwas, sie leiden doch beide darunter. Das ist mein ganz ganz großes Anliegen. Bitte beschütze die beiden!
Amen


Tag 241 – Jesaja 24:1-23

Die ganze Erde wird verurteilt

1  Passt auf, Gott wird die ganze Erde plattmachen, er fegt alles weg. Er gräbt die Oberfläche einmal um, er sorgt dafür, dass die Bewohner überallhin verstreut werden.

2  Alle werden gleich behandelt. Die Priester, die Angestellten, die Chefs, die Käufer und die Verkäufer, die Leute mit Schulden und die Leute, die anderen Geld geliehen haben.

3  Wie leer gefegt wird die Erde aussehen, ausgeraubt und geplündert. Gott hat ein Machtwort gesprochen und sie verurteilt.

4  Alles vertrocknet, die ganzen Pflanzen vergammeln, und alles hat wahnsinnigen Durst. Überall auf der Erde ist alles trocken, und auch die Politiker sind mit ihrem Latein am Ende.

5  Die Erde wurde vollgekotzt, sie wurde verdreckt von den Menschen, die auf ihr wohnen. Denn sie hatten alle keinen Bock auf das, was Gott wollte, die Gesetze waren ihnen egal, die guten Verträge mit Gott wurden gebrochen.

6  Darum hat er die Erde verflucht, alle, die dadrauf leben, müssen jetzt die Rechnung bezahlen. Das ist der Grund, warum es plötzlich immer weniger Menschen gibt, so dass bald nicht mehr viele davon übrig sind.

7  Der Weinstock ist vertrocknet, die Bierfässer sind leer, mit den lustigen Partys ist es endgültig vorbei. Das merken die Partyleute, und sie stöhnen deswegen.

8  Der Ghettoblaster ist aus, die Band hat aufgehört zu spielen, der Applaus ist vorbei, die Party ist zu Ende.

9  Man gönnt sich kein Bier mehr und singt dabei auch nicht mehr irgendwelche Lieder. Auch mit dem Weintrinken ist Schluss. Denn das Bier schmeckt schal, und der Wein schmeckt nach Putzmittel.

10  Die Stadt ist kaputt und leer, überall ist Chaos. Jedes Haus ist verschlossen, keiner kommt mehr rein.

11  Auf den Straßen schreien die Leute: „Wir wollen Alk! Wir wollen Bier!“, aber es gibt nichts mehr. Mit Partys und Spaß hat es sich abgefrühstückt, überall auf der Erde.

12  Von der Stadt ist nur noch ein Schrotthaufen übrig. Das Stadttor ist weggesprengt worden, dort liegt nur noch ein Berg von Trümmern.

13  So wird das passieren, überall auf der Erde, mitten bei den Leuten. Es wird so sein wie nach der Apfelernte, wie bei der Nachlese vom Weinberg, nachdem das große Erntefest vorbei ist und überall nur noch Reste rumliegen.

Einige freuen sich zu früh

14  Die Leute, die der Zerstörung entkommen sind, werden sich freuen, man wird das ganz laut hören können. Sie werden davon singen, wie cool und gigantisch Gott doch ist. Vom Westen aus werden sie diese Lieder anstimmen.

15  Darum sollten die Leute im Osten Gott applaudieren, an den Küsten sollte man den Gott von Israel toll finden.

16  Wir hören von überall, von Hintertupfingen bis zum Urwald, Sprechchöre: „Gott soll Applaus bekommen, er ist der Größte!“ Meine Antwort war: „Ich kann nicht mehr, ich bin durch, wie soll das nur enden?“ Diebe rauben einen aus, man wird von ihnen abgezogen und abgezockt.

17  Fallen, Tretminen und Netze werden euch erwarten, ihr Menschen, die ihr auf der Erde lebt!

18  Wer vor den angsteinflößenden Schreien flieht, tritt in eine Falle. Und wer es schafft, die Falle zu umgehen, wird sich in einem Netz verfangen. Die Fenster im Himmel werden aufgehen, und es wird fiese Erdbeben geben.

19  Die Erde wackelt, sie scheint zu explodieren, sie zerbröckelt förmlich.

20  Als wäre sie besoffen, torkelt sie hin und her, sie wackelt wie ein Zelt im Sturm. Sie bricht unter der Schuld zusammen, es belastet sie total, sie fällt hin und schafft es nicht, wieder aufzustehen.

21  In der Zeit wird Gott nicht nur im Himmel aufräumen, sondern auch auf der Erde für klare Verhältnisse sorgen.

22  Die Präsidenten werden alle in eine Zelle gesperrt werden, in einen dunklen Kellerraum. Nach langer Zeit bekommen sie endlich ihre Strafe.

23  Wenn das passiert, werden sich sogar der Mond und die Sonne schämen, sie werden rot werden. Denn der Gott wird vom Berg Zion aus regieren und in Jerusalem das Sagen haben. Und die Chefs vom Volk werden alle kapieren, dass er alles kann und dass er der Größte ist.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

… Von den Menschen bleibt nur ein winziger Rest.
(Jes 24:6)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Beschrieben wird in diesem 24. Kapitel das Gericht über die Welt. Gruselig, wenn man das liest. Und es wird von den Menschen nur ein kleiner Rest übrig bleiben. Das hört sich so ganz anders an, als in den Kirchen und auch unter unserer westlichen Bevölkerung üblicherweise gemeint wird: Alle kommen in den Himmel. Jeder, der gestorben ist, hört an seinem Grab, er wäre jetzt im Himmel und es gehe ihm soviel besser als hier auf der Erde. Letzteres mag ja stimmen, nur ist es eben nicht jeder. Nach meinem jetzigen Erkenntnisstand (und der ist dürftig genug) kommt jeder, der stirbt in so eine Art Totenreich, wo auch immer das sein mag. Zwischengelagert sozusagen. Und am Ende aller Tage werden alle gerichtet, die die gestorben sind und die, die zu dem Zeitpunkt noch leben. Alle. Die Christen allerdings werden durch gewunken, weil ja Christus die Schuld unserer Sünde schon bezahlt hat. Alle anderen werden nach ihren Taten gerichtet. So denke ich es halt mir. Da es aber bei Gott weder Raum noch Zeit gibt, ist das mit der Dauer im „Totenreich“ so eine Sache. Aber definitiv wird beim Gericht Gottes nur ein kleiner Rest von Menschen übrig bleiben. Das kann man finden wie man will, es ist so. Und es ist auch definitiv nicht so, dass, wie die Zeugen Jehovas glauben, dass eben nur sie übrig bleiben. Das ist eine Anmaßung, denn nur Gott entscheidet. Kein Mensch.

Glauben ins Leben umgesetzt

Und wenn morgen, also wirklich morgen, dieses Gericht käme, kann ich nur hoffen, dass ich dabei bin. Mit eigenen Werken kann ich das nicht beeinflussen. Gott erwählt, nicht ich. Ich kann nur Jesus mein Leben übergeben und ihn als den Herrn über mich einsetzen, kann glauben, dass er durch seinen Tod alle meine Sünden bereits bezahlt hat. Aber eigentlich spüre ich, dass er bei mir ist, dass er sich um mich kümmert, dass er meine Gebete erhört. Und das macht mich innerlich ruhig.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ja, es ist ein schwieriges Thema, was nach dem Tod genau passiert. Nahtoderfahrene sagen, dass sie Licht und Liebe gespürt haben. Nichts von einem Todenreich. Nicht, dass sie irgendjemand Rechenschaft ablegen mussten. Aber man weiß ja auch nicht, ob unser Gehirn da nicht eine wundervolle Geschichte uns vorgaukelt. Vater, nur du weißt es. Und das, was wir darüber wissen sollen, hast du in deinem Wort niederschreiben lassen. Und nur das. Und nur dort. Also ist es für uns völlig ausreichend, wenn wir wissen sollen, dass du Menschen erwählst, dass du Jesus gesandt hast, dass er für diese Menschen gestorben ist, damit sie wieder rein vor dir stehen. Und dass wir nur dir und Jesus vertrauen müssen, unser Leben in eure Hände geben und euch machen lassen. Es ist so einfach und doch manchmal richtig schwer.
Und ich danke dir, dass du mich gezogen hast, dass ich hier sitzen kann und dein Wort lesen. Und ich wünsche mir nichts mehr, als dass es so bleibt. Ich danke dir so sehr. Und mir wird ganz schwindelig, wenn ich über diese Gnade nachdenke. So sehr unverdient…
Und so mit diesen Gedanken geh ich heute in den Samstag, mit großem Frieden im Herzen. Danke.
Amen

Tag 240 – Jesaja 23:1-18

Tyrus und Sidon gehen kaputt

1  Dieser Prophetenspruch geht jetzt an die Stadt Tyrus: „Die Marine von Tarsis kann jetzt anfangen zu heulen. Denn der Hafen und die Stadt von Tyrus wurden plattgemacht. Auf dem Weg, als man von Zypern wieder nach Haus fuhr, kam diese Nachricht rein.

2  Alle Leute, die an der Küste wohnen, sind traurig. Auch die Händler, die mit dem Schiff aus Sidon kommen, sind gefrustet.

3  Sie waren im Im- und Exportgeschäft tätig und führten Korn aus Ägypten ein. Die Ernte vom Nil war ihr Geschäft, es machte einen Großteil vom Handel für viele Länder aus.

4  Schäm dich, Sidon! Das Meer, wo du immer zu Hause warst und was dich beschützt hat, das spricht jetzt zu dir. Es sagt: ,Ich habe keine Kinder mehr bekommen, niemand wurde geboren, keine Jungs durfte ich aufwachsen sehen, auch keine Mädchen.‘

5  Wenn die News in Ägypten gesendet werden, dass Tyrus kaputt ist, fangen die auch an zu zittern.

6  Jetzt ist Trauern angesagt für alle Menschen, die an der Küste wohnen! Fahrt doch mal rüber nach Tarsis!

7  Ist das jetzt wirklich noch eure Partymeile? Die Stadt mit der langen Geschichte? Die Stadt, von der so viele Leute in die entlegensten Winkel der Erde ausgesandt worden sind?

8  Wer hat das jetzt beschlossen, dass es mit Tyrus zu Ende geht? Tyrus, die Stadt, wo früher die Anzüge der Präsidenten gemacht wurden, wo die Chefetagen zu Hause waren und wo es das große Bankenviertel gab.

9  Gott hat das beschlossen! Er wollte das ganze, stolze, hochnäsige Ding zu Matsch machen. Dadurch sollten alle Leute auf der Erde, die glauben, total toll zu sein, mal sehen, wo der Hammer hängt.

10  An die Bewohner von Tarsis: Ihr könnt schon mal damit anfangen, eure Wirtschaft umzustellen. Mit Handel und Hafen ist es jetzt vorbei. Bewässerung von Land, wie man das am Nil macht, Anbau von Weizen, das ist jetzt angesagt.

11  Gott hat seine Hand über das Meer gehalten, er hat Regierungen aufgerüttelt, wie bei einem Erdbeben. Gott hat gesagt, dass die Bunker der Phönizier kaputt gemacht werden sollen“.

12  Für die Stadt Sidon hat er folgende Nachricht: „Hör auf damit, Partys zu feiern! Du bist wie eine Jungfrau, die vergewaltigt wurde.“ An die Bewohner von Sidon: „Flieht rüber nach Zypern! Obwohl ihr dort auch nicht wirklich sicher seid.

13  Denkt an Babylon! Die Leute, die da mal wohnten, gibt es alle nicht mehr. Die Assyrer haben die Stadt mit Belagerungsstürmen eingenommen, die Bunker sind gesprengt worden, alle Gebäude wurden zerstört. Dort leben zurzeit nur noch Ratten.“

14  Für alle großen Schiffe gilt: „Ihr könnt echt rumheulen, denn die Hafenstadt Tyrus gibt es nicht mehr.“

15  Siebzig Jahre lang (also ungefähr so lange, wie ein Präsident lebt) wird man Tyrus vergessen. Aber dann wird es mit Tyrus so abgehen wie in diesem Lied über eine Nutte:

16  „Nimm dir eine Gitarre und dann geh damit durch die Stadt, sing deine Songs, spiel die ganz satt. Du Nutte willst doch, dass man sich an dich erinnert! Vielleicht kommen deine Kunden dann ja wieder angezimmert.“

17  Nach siebzig Jahren wird Gott sich wieder um Tyrus kümmern. Aber trotzdem wird sie dann wieder zu ihrem alten Geschäft übergehen, der Prostitution. Sie wird es mit allen Regierungen der Welt treiben.

18  Aber was sie damit an Kohle reinholt, wird sie radikal an Gott übergeben. Es wird nichts auf ein Sparkonto mit Zinsen eingezahlt und auch nichtin einen Tresor gesteckt, sondern es wird an die Leute gehen, die für Gott arbeiten. Sie sollen sich davon richtig gut ernähren und sich schöne Klamotten kaufen.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

keiner

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Im Kapitel 23 geht es um das Gericht über Tyros. Diese phönizische Stadt symbolisiert die kommerzielle Macht der Welt. Die Bewohner von Tyrus bauten seetüchtige Schiffe, befuhren als gute und geschickte Seeleute das Mittelmeer und beherrschten so den Handel zwischen den Länder in diesem Gebiet. Erwähnt werden Ägypten. Kittim (Zypern oder allgemein die Küstengebiete des Mittelmeeres) und Taris (=Spanien). Der dadurch erworbene Reichtum, Aber auch der Stolz, charakterisieren in der Bibel Tyrus.
Soweit zu den „Fakten“. Heute aber hat mir Gott in diesem Kapitel so gar nicht gezeigt, was für mich wichtig ist. Für heute. Mir ist kein Vers ins Gesicht gesprungen und ich mag mich jetzt auch nicht zwingen, irgendetwas kopfmäßiges zu schreiben. Das ist hier nicht mein Ziel. Also lasse ich es für heute und mache morgen mit dem nächsten Kapitel weiter.

Glauben ins Leben umgesetzt

Fällt heute aus

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, heute fühle ich mich komisch, habe das Gefühl, du schweigst. Habe ich etwas getan, was dir missfällt? Dann zeige es mir bitte. Zeig mir, was ich falsches getan oder gedacht habe. Oder heute ist einfach ein Pause mit dem Bibellesen. Vielleicht fühle ich mich unter Druck gesetzt und gehe mit einer Erwartungshaltung an des Bibellesen, die dir nicht gefällt. Was es auch immer ist, wenn du meinst, dass ich es unbedingt wissen muss, dann sprich bitte mit mir.
Und dann möchte ich dir ganz dolle Danke sagen! Gestern hatte ich dich gebeten, dass A. doch auf das Geschenk reagieren möge, dass du dieses in sein Herz pflanzt. Und er hat es tatsächlich getan, was ja nicht unbedingt zu erwarten war. Danke! Du hast damit D. sehr geholfen. Langsam erkennt sie, dass du es gut mit ihr meinst, dass du Gebete erhörst. Das finde ich sososo gut. Bitte ziehe sie weiter und ich werde versuchen, ihr die Dinge zu erklären, die gerade bei ihr „dran“ sind. Bitte gib mir die richtigen Worte, dass es auch bei ihr so ankommt, als hättest du es ihr erklärt. Bitte halte alle Hände über dieses Annähern!
Heute hat J. Geburtstag. Leider hat es mit dem Paket nicht geklappt. In 3 Tagen nicht für 40km. Schade. Das hatte ich nicht erwartet. Aber es ist wie es ist. Dann freut er sich vielleicht morgen.
Heute steht bei mir Hausarbeit an. Gib mir bitte die Kraft dafür, dass ich mal etwas länger als eine halbe Stunde am Stück schaffe. Es ist einiges zu tun.
Bitte sei bei mir und heute möchte ich dich ganz doll auch für A. bitten und den kleinen N. Er wird es schwer haben, in einer Familie, wo die Eltern so uneins sind. Er ist doch erst 3 Monate. Kümmere dich um ihn, schick ihm Menschen, die ihn lieben und ihn umsorgen, dass er gut aufwachsen kann.
Das trage ich heute alles vor dich in Jesu Namen
Amen


Tag 238 + 239 – Jesaja 22:1-25

Israel wird gewarnt

1  Jetzt etwas über das Hinnom-Tal. Das liegt in der Nähe von Jerusalem. Was ist los bei dir? Wie bist du drauf? Warum sind alle bei euch auf die Dächer gestiegen?

2  Warum ist in der Stadt so ein Alarm, warum ist da so viel los, warum feiert man überall Partys? Sind vielleicht die Soldaten aus dem Krieg alle am Leben geblieben? Wurde in den Schlachten nicht einer getötet?

3  Deine Generäle sind alle abgehauen! Aber sie wurden gefangen genommen, ohne auch nur einen Schuss abzugeben. Obwohl sie sehr weit weg fliehen wollten, hat man sie alle gekriegt.

4  Darum sag ich: Haut ab! Lasst mich alleine! Ich muss mich erst mal in Ruhe ausweinen. Bedrängelt mich nicht die ganze Zeit, ich will nicht von euch getröstet werden, weil meine Leute alle zerstört wurden.

5  Gott hat eine Zeit bei uns anfangen lassen, wo alle total fertig, kaputt und verwirrt sind. Der Oberchef von allem, unser Gott, hat im Hinnom-Tal dafür gesorgt, dass viele Leute um Hilfe schreien. Man kann das bis zu den Bergen hören.

6  Die Elamiter kommen mit Armeewagen, mit Motorrädern und bewaffneten Soldaten, ausgerüstet mit schusssicheren Westen und Helmen.

7  Es wird so passieren, dass in Jerusalems wunderschönen Tälern alles voller Panzer und Motorräder steht. Sie beziehen Stellung vor dem Ortseingang.

8  Der letzte Schutz von Juda wird weggenommen. Du wirst in der Zeit in einem Lager im Wald nach deinen Waffen suchen.

9  Was ist los? Ihr seht die vielen Risse in der Mauer von der Stadt, die David gehört hat. Ihr staut im unteren Teich Wasser an.

10  Ihr zählt die Häuser in Jerusalem und schreibt sie in Listen auf. Dann reißt ihr ein paar Häuser ab, damit keiner von dort auf die Schutzmauer steigen kann.

11  Ihr baut ein Sammelbecken zwischen den Mauern, um dort das Wasser aus dem alten Teich reinzuleiten. Aber auf die Idee, dass Gott das Ganze zugelassen hat, seid ihr nicht gekommen, er hat euch schlicht überhaupt nicht die Bohne interessiert.

12  In der Zeit wird Gott, der Chef über alles, die Leute aufrufen, eine gemeinsame Trauersession zu starten. Alle sollen sich schwarze Klamotten anziehen und schwarze Ringe unter die Augen malen.

13  Aber ihr startet stattdessen eine große Party. Ihr stellt einen großen Grill auf, Rinder und Schafe werden geschlachtet, und dann gibt es Fleisch und Alk bis zum Abwinken. „Komm, wir feiern erst mal richtig, morgen müssen wir sowieso alle sterben!“, ist dann euer Motto.

14  Gott hat mir aber ins Ohr geflüstert: „Dafür werdet ihr bezahlen, das vergesse ich nicht, diese Schuld wird nicht so mal eben verziehen werden. Das sagt euch Gott, der Chef dieser Welt.“

Ansagen, die Schebna und Eljakim betreffen

15  Irgendwann sagte Gott, der Chef über die ganze Welt, Folgendes zu mir: „Los jetzt! Geh zu diesem Verwalter, diesem Schebna, der die Sachen vom Präsidenten regeln muss. Sag ihm Folgendes:

16  ,Was machen Sie hier? Was glauben Sie eigentlich, wer Sie sind, dass Sie sich einfach erlauben, hier eine eigene Grabkammer, sozusagen Ihre letzte Wohnung, in den Fels hauen zu lassen?

17  Passen Sie mal auf, Gott wird Sie mit einer Hand wegschleudern. Er wird Sie packen und dann hin- und herschütteln.

18  Dann macht er aus Ihnen einen Flummi und schmeißt Sie weit weg, in ein großes Land, was sich nach allen Seiten ausdehnt. Da werden Sie dann kaputtgehen und mit Ihnen Ihre tollen Luxusautos. Sie sind superpeinlich für Gott und für seine Leute.

19  Ich entlasse Sie aus Ihrem Amt, man wird Ihnen Ihren Job wegnehmen und dann im hohen Bogen rausschmeißen.

20  Dann werde ich an einem bestimmten Tag meinen Mann, den Eljakim, der aus der Familie von Hilkija stammt, rufen.

21  Ich zieh dem Priesterklamotten an, pack einen Schlips an sein Hemd und werde ihm die komplette Macht übergeben, die Sie jetzt haben. Er wird für die Leute aus Jerusalem und die Leute von ganz Juda eine echte Vaterfigur werden.

22  Er wird die Schlüssel vom Regierungspalast bekommen, der immer für die Familie von David bestimmt war. Wenn er die Tür aufmacht, wird sie niemand mehr zuschließen können. Und wenn er sie zuschließt, kriegt sie niemand mehr auf.

23  Ich werde seine Position so stabil und fest machen wie eine Schraube, die ganz fest mit einem Dübel in eine Wand gedreht wurde. Er wird in seiner ganzen Familie eine ganz besondere Stellung einnehmen, vor der man echt Respekt hat.

24  Dann wird sich die ganze Familie voll an ihn dranhängen, die Kinder und die Kinder der Kinder, die Tanten und auch die Onkel. Es wird mit ihm so sein wie mit einer Schraube in der Wand, an die man den großen Schrank für das Geschirr mit allen Tellern und Schüsseln gehängt hat.

25  Gott sagt, dass an diesem Tag die Schraube, die ganz fest mit einem Dübel in der Wand war, plötzlich rausbrechen wird. Alles, was an dieser Schraube hängt, wird kaputtgehen. Das hat Gott so gesagt.“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

… Lasst uns essen und trinken, denn morgen sterben wir!
(Jes 22:13)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Genauso verhalten wir uns. Wir essen und trinken und machen unseren Lebenstil einfach weiter, egal, „nach uns die Sinnflut“. Das unsere nachfolgenden Generationen auch noch vernünftig leben wollen, ist uns bewusst. Auch, dass wir jetzt handeln müssen, dass sie es können, aber im Alltag schieben wir es doch weg. Im kleinen Alltag. Mit unserem täglichen Konsum. Mit unserem Müllverhalten. Mit unserer Art zu kleiden. Mit unserer Art uns zu ernähren, mit unserer Art, uns fortzubewegen.
Jeder mag so seine Meinung über Greta Thunberg haben, aber ein steht fest, sie hat alle richtig wachgerüttelt. Hoffe ich. Ob es anhält, weiß man nicht. Jetzt ist ja gerade so ein Hype um das Klima. Vielleicht ist es morgen etwas anderes. Vielleicht die Weltbevölkerung. Vielleicht diese immense Überschuldung der Staaten (in den USA sind es Billionen!) Die Politikfelder wechseln so schnell.
Als kleines Lichtlein kann ich nicht in das Weltgeschehen eingreifen, ich kann nur mein eigenen ganz persönlichen Beitrag leisten im Alltag. In meinem Alltag. Ja, ich weiß, irgendwann knipst Gott hier das Licht aus, aber bis dahin müssen wir ja nicht seine Schöpfung derart ruinieren, dass das Leben unsäglich schwer wird.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, heute weckst du in mir ein Thema, was mich wirklich umhertreibt. Ich weiß, auch ich könnte noch viel mehr machen, um Müll zu vermeiden. Oder, was den ganzen Online-Handel anbelangt. Wieviel unnötiger Verpackungsmüll fällt da an. Wieviel Sprit wird da verfahren … Und ich selbst, nutze es, weil ich eben kein Auto habe und so die Sachen zu mir nach Hause geliefert werden. Das ist super einfach und praktisch. Auch ist die Auswahl deutlich größer als in einem kleinen Laden … Eine Zwickmühle. Bitte Vater, gibt mir das nötige Augenmaß, um gute Entscheidungen zu treffen. Ich bin alt. „Nach mir die Sintflut“ lässt sich für mich so einfach sagen, den größten Teil meines Lebens habe ich hinter mir. Aber ich bin Christ und somit in der Verantwortung, deine Schöpfung nach meinen Kräften zu bewahren. Bitte, bitte, hilf mir dabei. Klopf mir auf die Finger, wenn ich etwas tun möchte, was du nicht gut findest.
Heute Nachmittag treffe ich mich wieder mit Kathrin & Co. Bitte lass es ein guter Nachmittag werden. Dass wir gut zusammensein können, dass es vielleicht auch die Sorgen von W. um seine Frau für ein paar Stunden nimmt. Krebs ist eine so grässliche Krankheit. So wie bei L., die gerade ihre letzten Stunden hier erlebt. Bitte lass sie nicht allein, gib ihr die nötige Kraft und die Gewissheit, dass du sie mit offenen Armen empfängst.
Und sei heute auch ganz besonders bei D., die gestern wieder einen schweren Tag hatte. Vielleicht kannst du ja A. bewegen, dass er sie anruft oder wenigstens eine Nachricht schreibt. Das würde ihr gut tun. Bitte kümmere dich um sie.
Das alles lege ich vor deine Füße in Jesu Namen.
Amen.


Tag 237 – Jesaja 21:1-17

Eine Vision davon, wie Babylon kaputtgehen wird

1  Jetzt kommt eine Nachricht für die Stadt Babylon bei mir rein, und die geht so: „Es kommt etwas sehr Heftiges auf dich zu, Babylon! Etwas, das wie ein Wirbelsturm aussieht, und dieses Etwas kommt aus einer superätzenden Gegend.“

2  Was Gott mir für dich gesagt hat, ist echt hart. Er sagte: „Der Schläger muss immer zuschlagen, der Dieb muss immer klauen. Leg los, Elam! Fangt an mit der Belagerung, ihr Meder! Ich will dieses Elend endlich zu Ende bringen.“

3  Ich war voll fertig, als ich diese Vision bekam. Ich zitterte am ganzen Körper, mein Magen verkrampfte sich voll, fast so, als hätte ich Wehen; so wie eine Frau, die ihr Baby bekommt. Ich krümmte meinen ganzen Körper, ich konnte vor Krämpfen schon nichts mehr hören. Ich war so fertig, dass ich irgendwann gar nichts mehr mitbekam.

4  Mein Puls ging auf 180. Mir liefen in einer Tour Schauer über den Rücken. Die Atmosphäre abends, die ich sonst immer so liebe, war an dem Tag voll übel, ich bekam die totale Paranoia.

5  Dann sah ich in einer Vision, wie man in Babylon die Tische deckt und die Sofas zurechtrückt, wie man isst und feiert. Dann hörte ich: „An die Gewehre, Kameraden! Offiziere zum Rapport!“

6  Gott hatte mir dann noch Folgendes gesagt: „Organisier dir einen Wachposten, der dich immer auf dem Laufenden hält.

7  Und egal, ob er eine Wagenkolonne, einen Bus, ein Motorrad oder ein Fahrrad sieht, er soll sich das alles gut merken und hundertprozentig wach sein!“

8  Dann sah ich den Wachposten, und er schrie: „Ich bin den ganzen Tag hier auf Streife! 24 Stunden bin ich hier und bewache das Ganze!

9  Jetzt kommt ein ganzer Zug von Soldaten mit Motorrädern!“ Dann hörte ich, wie jemand anderes sagte: „Babylon ist gefallen, die Stadt ist kaputt! Alle Plastikgötter wurden weggesprengt!“

10  Diese Nachricht ging an meine Leute, die ganz schön was durchgemacht haben! Sie wurden wie durch eine Mühle gedreht. Ich habe euch gesagt, was mir Gott, der Chef über diese Welt und der Gott von Israel, beigepult hat.

Einen Spruch für Duma und Arabien

11  Dieser Spruch geht jetzt an die Stadt Duma. Ich höre Stimmen aus der Stadt Seir, die rufen mir zu: „Aufpasser, wir haben eine Frage: Wie lange dauert es noch, bis es wieder hell wird? Wann ist die Nacht vorbei?“

12  Der Aufpasser antwortet: „Der nächste Morgen kommt bestimmt, aber noch ist es dunkel! Wenn ihr noch Fragen habt, könnt ihr jederzeit wiederkommen!“

13  Dieser Spruch geht jetzt an Arabien: An alle Arbeiter, die im Reisedienst unterwegs sind, an die Männer von Dedan. Ihr müsst mit euren Wohnmobilen im Wald übernachten!

14  An die Bewohner der Stadt Tema: Bringt den Leuten, die Durst haben, mal einen Schluck Wasser vorbei! Bringt den Flüchtlingen was zu essen!

15  Die sind auf der Flucht vor den Soldaten, vor MPs und MGs, sie fliehen vor dem ätzenden Krieg.

16  Gott hat mir gesagt: „Noch genau ein Jahr, dann wird es vorbei sein mit den tollen Soldaten von Kedar.

17  Von den vielen Scharfschützen, auf die ihre Armee immer so stolz war, sind nicht mehr viele übrig geblieben. Diese Nachricht kam jetzt vom absoluten Chef über alles, dem Gott von Israel.“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Man deckt den Tisch, legt die Polster zurecht;  man isst und trinkt.  …
(Jes 21:5)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Das ist ein Ding, was immer da ist: Die Reichen und Schönen essen und trinken und rundherum bricht die Welt zusammen. Nein, ich meine jetzt nicht Krieg, sondern die Armut, das Elend, die Katastrophen von anderen. Ganz sicher gibt es viele Ausnahmen, aber die Masse?
Ich habe mir gestern mal die Mühe gemacht, ein bissel herumzurechnen, was diese neue Grundrente betrifft. Um welche Beträge geht es eigentlich?
Der „Eckrentner“ hat 2017 bei 45 Arbeitsjahren 1400€ Rente bekommen. Bei 35 Arbeitsjahren wäre das 1088€. 80% davon sind 871€. Dann noch 12,5% abziehen, damit die Rentengerechtigkeit nicht zu kurz kommt, dann man auf 763€. Brutto. Und wie viel war noch mal gleich die Grundsicherung? Hab ich einen Rechenfehler? Egal, auf jeden Fall handelt es sich nicht um Unsummen, dass jetzt bei allen Rentnern der große Wohlstand ausbricht. Die Reichen und Schönen werden weiter ihre Polster aufschütteln und essen und trinken und die Armen weiter jeden Euro umdrehen. Iss so. Wird sich auch nicht ändern, solange es menschliche Regierungen gibt.
Wichtig ist, dass man sich dessen bewusst ist und nicht in eine Dauerwut verfällt. Es wird sich ändern, alles wird sich ändern, wenn Jesus wiederkommt. Wenn sicher nicht in dieser Generation, dann vielleicht in der nächsten oder übernächsten oder überübernächsten ….

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich bin richtig glücklich, dass ich das alles erkannt habe, dass ich nicht wie so viele in den Meckermodus verfalle, der unzufrieden und krank macht. Ich danke dir, dass ich die Zuversicht haben darf, dass du alles zu deiner Zeit richtest, dass du den Überblick hast, dass jede noch so kleine Kleinigkeit über deinen Tisch muss, dass du alles abnicken musst, dass du IMMER das letzte Wort hast!
Heute wird A. sein Geburtstagspäckchen bekommen. D. und ich warten mit Spannung darauf, wie er reagiert. Noch ist es im Zustellfahrzeug und ich bitte dich so sehr, dass er es so annimmt, wie es gemeint ist, dass er sich darüber freut, dass es ein kleiner Lichtblick ist in seiner momentanen Situation. Bitte Vater, hilf ihm dabei und lass ihn nicht noch tiefer rutschen! BITTE!
Heute wird es ein entspannter Tag für mich, keine Termine und ich habe Zeit für die ganzen Kleinigkeiten, die jeder Tag so mit sich bringt. Bitte lass mir alles gelingen, ich brauch gerade das Gefühl, dass alles aufgeräumt und ordentlich ist, in der Wohnung und in meinem Kopf. Beschütze und behüte mich, heute vor allen A. und D. und T., die heute das Auto für die Tafel fährt.
Segne diesen Tag.
Amen


Tag 234 + 235 – Jesaja 19:1-25

In Ägypten geht der Punk ab

1  Jetzt kommt eine Nachricht von Gott für Ägypten rein. Er kommt auf einer Turbowolke angeflogen, und er fährt nach Ägypten. Die Plastikgötter dort kriegen die Panik, die Ägypter kriegen ganz weiche Knie vor Angst.

2  Gott sagt: „Ich werde dafür sorgen, dass die Ägypter sich derart in die Wolle kriegen, dass sie anfangen, gegeneinander zu kämpfen. Jeder gegen jeden, eine Stadt gegen die andere, die Regierung von einem Teil gegen die Regierung vom anderen Teil.

3  Die Ägypter werden total durcheinander sein, sie werden nicht mehr wissen, auf wen sie hören sollen, ihre Ratgeber werden sie nur noch mehr verwirren. Dann gehen sie zu ihren Plastikgöttern oder Wahrsagern oder zu Hexen, die mit Toten reden, um sich einen Rat zu holen.

4  Ich will Ägypten in die Hand von einem fiesen Diktator bringen.“ Das kam jetzt von dem Gott, der der Chef über die ganze Welt ist.

5  Der Nil wird trockengelegt, es wird dort kein Wasser mehr fließen, weil alles verdunstet ist.

6  Die Flussarme werden anfangen zu stinken. Die Kanäle von Ägypten werden ohne Wasser sein und vertrocknen. Das Schilf und die anderen Pflanzen, die dort wachsen, werden alle vergammeln.

7  Auch das Binsengras am Nil, das an der Mündung wächst, wird verfaulen. Die Felder am Ufer werden alle durch den heißen Wind total vertrocknen.

8  Erst machen die Fischer eine Demo, und die Angler heulen rum. Dann müssen die Fischer, die vorher dort ihre Netze ausgeworfen haben, zum Arbeitsamt, weil die plötzlich ohne Job dastehen.

9  Auch die Leute, die das Binsengras vom Nil früher mal weiterverarbeitet hatten, haben jetzt die Arschkarte gezogen.

10  Sie sind völlig fertig, alle, die dort angestellt waren, schieben jetzt voll den Depri.

11  Die Chefs von Zoan sind alles Idioten! Die Tipps von den angeblich so schlauen Beratern vom Präsidenten haben sich als völlig hirnrissig herausgestellt. Sie meinten zu ihm: „Wir kommen aus einer Familie, die sehr viel weiß. Wir kommen aus der Familie von früheren Präsidenten!“

12  Und wo sind sie jetzt alle geblieben, deine schlauen Ratgeber, lieber ägyptischer Präsident? Wollten sie dir nicht sagen, was Gott beschlossen hat, was mit Ägypten passieren soll?

13  Aber die Chefs von Zoan sind die Obertrottel, und die Chefs von Nof sind beschissen worden. Die Chefs von ihren Provinzen haben Ägypten zum Stolpern gebracht.

14  Gott hat dafür gesorgt, dass bei denen so eine Atmosphäre von Lügen existiert. Sie sind so verwirrt, als wären sie besoffen. Ägypten kann nicht mehr gerade gehen, es fällt überallhin, sogar in seine eigene Kotze.

15  Ägypten wird nichts mehr auf die Reihe bekommen. Egal, ob das jetzt die Leute an der Macht sind oder die einfachen Arbeiter. Keiner kriegt es gebacken.

Ägypten und Assyrien zusammen mit Israel

16  Es wird einen Zeitpunkt geben, da werden die Ägypter richtig Schiss bekommen und werden zittern wie Espenlaub. Sie werden zittern vor Gott, sie werden weiche Knie bekommen, wenn er seine Hand gegen sie ausstreckt.

17  Das Land Juda wird für sie zu einem Horrortrip. Immer wenn jemand in Gegenwart von einem Ägypter diesen Namen erwähnt, fangen sie an zu zittern. Dann geht das nämlich los, dass sie sich an das erinnern, was Gott beschlossen hat, was mit ihnen passieren wird.

18  In der Zeit wird es in Ägypten fünf Städte geben, in denen Hebräisch gesprochen wird und die Gott gegenüber treu geblieben sind. Eine davon wird Ir-Heres genannt werden.

19  Dann wird man mitten in Ägypten einen Opfertisch, einen Altar für Gott, aufbauen. An den Grenzen von Ägypten wird man ein Denkmal für Gott hinstellen.

20  Dieses Denkmal soll die Leute immer dadran erinnern, dass Gott der Chef dieser Welt ist. Wenn sie mal Probleme haben, andere sie unterdrücken oder so, dann können sie dort immer zu Gott beten, und er wird ihnen jemanden schicken, der für sie kämpft und sie da rausholt.

21  Auf die Art wird sich Gott den Ägyptern vorstellen, und sie werden kapieren, was für ein Gott das ist. Und dann werden auch sie für ihn Opferrituale durchziehen, Essensopfer und Dankopfer zum Beispiel. Und sie werden ihm Dinge versprechen und diese Versprechen auch halten.

22  Gott wird die Ägypter zuerst bestrafen, und dann wird er sie wieder heilen. Und die werden dann anfangen, mit Gott zu leben, er wird ihre Gebete erhören und dafür sorgen, dass bei ihnen alles gut wird.

23  In der Zeit wird es eine Autobahn geben, die von Ägypten nach Assyrien geht. So werden die Ägypter die Assyrer besuchen und die Assyrer die Ägypter, und beide werden für den gleichen Gott leben.

24  Dann wird Israel der Dritte sein, der zu den Ägyptern und den Assyren dazukommt. Und sie werden für die ganze Erde etwas Gutes bringen.

25  Gott, der Chef dieser Welt, wird mit ihnen sein und sie unterstützen. Er wird ihnen Folgendes sagen: „Ägypten hat Erfolg auf der ganzen Linie, die gehören auch zu meinen Leuten. Auch Assyrien geht es gut, denn die hab ich auch mal gemacht. Und für Israel läuft es super, denn die gehören nur mir!“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

… Seht, auf schneller Wolke fährt Jahwe und kommt bald in Ägypten an. 
(Jes 19:1)
Querverweis:
… Keiner ist wie der Gott Jeschuruns[18], der auf dem Himmel einherfährt zu deiner Hilfe und in seiner Hoheit auf den Wolken.
(5Mo 33:26)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Wow, was für ein Bild!

Glauben ins Leben umgesetzt
Mein Gebet für meinen Tag

Guten Morgen, mein Gott, der da immer auf einer Wolke (Sinnbild) über mir schwebt, aufpasst und eingreifen kann. Wann immer ich des brauche, wann immer die Kacke gerade am dampfen ist. Es ist so ein schönes Bild der Nähe, das du da in deinem Wort gezeichnet hast. Sind nicht auch die Israeliten immer hinter einer Wolke hergelaufen? Genau das soll das Bild, das Wort für meinen heutigen Tag sein. Du zeigst den Weg an und ich laufe hinterher und falls etwas gewaltig schief läuft, bist du da ….
Vater, ich danke dir, dass du es immer wieder schaffst, mir jeden Morgen etwas mit auf den Tag zu geben, etwas dass mir den Start erleichtert. Es ist so großartig, soetwas zu haben. Und ich wünsche mir sosehr, dass es auch D., T. und A. erkennen können. Bitte, Vater, ziehe auch sie! Ich weiß, es ist deine Entscheidung, wann du wen ziehst, in welche Lebenssituationen du bei ihnen eingreifst, aber ich wünschte, es könnte sehr bald sein, dass sie es leichter haben, dass sie einen Sinn erkennen und sich nach dir ausrichten können. Obwohl …, ob sie es erstmal leichter haben werden. Denn wenn du dir erwählst, den lässt du nicht so, wie er ist, an dem feilst du, den möchtest du verändern und das kann manchmal auch sehr schmerzhaft sein. Aber wie du es auch machst, du machst keine Fehler, alles ist richtig und genau zur richtigen Zeit. Dein Wille geschehe. Nicht meiner.
Amen


Tag 233 – Jesaja 18:1-7

Schlechte News für Äthiopien

1 Pass mal auf, Äthiopien, das Land, das nahe an der Quelle vom Nil liegt und wo es total viele Insekten gibt.

2 Du schickst Botschafter den Fluss runter, in irgendwelchen Fähren fahren sie über das Wasser. Hier hab ich eine Ansage von Gott für euch: „Geht zu dem Volk, wo die Menschen alle sehr groß sind und eine glatte Haut haben. Geht zu dem Volk, vor dem man überall Angst hat, zu dem Volk, das in der Lage ist, ganz punktgenau alles zu zerstören. Geht zu dem Volk, dessen Land durch zwei Flüsse zerschnitten wird!“

3 Das geht an alle Menschen, die auf der Erde leben, die festen Boden unter den Füßen haben: Wenn man eine Fahne auf einem Berg aufstellt, dann schaut dorthin! Und wenn man eine Sirene heulen hört, dann macht die Lauscher auf.

4 Denn Gott hat mir, Jesaja, Folgendes gesagt: „Ich werde mich zu Hause in den Sessel setzen und einfach nur zuschauen. Ich werde mich genau so verhalten wie die heftige Wärme, die um zwölf Uhr mittags durch eine knallige Sonne im Sommer kommt, oder wie eine Nebelwolke an einem Tag, wo geerntet wird.“

5 Aber wenn der Weinstock aufgehört hat zu blühen und die Blüten anfangen, zu kleinen Trauben zu werden, dann wird er die Reben, wenn die Trauben reif sind, mit einer Schere abschneiden und die trocknen Zweige entfernen und wegschmeißen.

6 Genauso passiert es auch mit den Äthiopiern. Sie werden weggeschmissen, und ihre Leichen werden die Raubvögel auffressen, die auf den Bergen leben. Auch die Tiere haben den ganzen Sommer und auch noch den Winter reichlich daran zu knabbern.

7 In dieser Zeit wird dem Gott vom ganzen Universum ein Geschenk gemacht werden. Es kommt von den großen Menschen mit der glatten Haut, vor denen man überall Angst hat, weil sie so brutal sind. Sie kommen aus dem Land, das durch zwei Flüsse zerschnitten ist. Diese Leute werden Gott ein Geschenk machen, und sie kommen zu dem Ort, wo Gott wohnt, auf den Berg Zion.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

… Von meiner Wohnung aus schaue ich untätig zu,  ruhig wie die flimmernde Mittagsglut,  wie eine Dunstwolke am heißen Erntetag. …
(Jes 18:4)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Das ist so ein typischer Weena-Vers. Völlig aus dem Zusammenhang gerissen, aber mitten ins Herz getroffen.
„Füße ruhig halten und abwarten, Gott machen lassen“
Gestern ging es mir echt mies. Und wie das so manchmal ist in einer solchen Situation, man googelt und sucht nach Informationen, die man bisher noch nicht kannte, dass es einem tendenziell besser gehen könnte. Nach Ernährung, nach Therapien, nach Ärzten. Ich habe auch eine Ärztin gefunden. Sie behandelt aber nur privat. Die ganze Diagnostik müsste man auch selbst bezahlen. Undenkbar. Letztendlich schwirrte nur noch mein Kopf. Und heute morgen springt es mir aus der Bibel entgegen: „Bleib untätig, halt die Füße still!“ Das ist jetzt auf keinem Fall zu verallgemeinern, sondern nur ganz spezifisch aus der Bibel eine Information für mich auf den gestrigen Tag. Da spielt es jetzt auch keine Rolle, dass Gott an dieser Stelle ja sich gemeint hat. Aber ich hatte den berühmten Tunnelblick. Bibel aufschlagen und genau diese Worte gelesen. Eien Nachricht für mich ganz allein für heute Morgen. Gott spricht mit MIR.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, du hast gestern meine Verzweiflung und gleich drei Nachrichten an mich losgeschickt. Die eine in Form einer Mail von S., dann im Andachtenbuch von Spurgeon vor dem Einschlafen und heute Morgen persönliche Worte aus der Bibel. Wow. da soll mal noch einer sagen, du bist ein ganz unpersönlicher Gott auf irgendeiner weißen Wolke, der pausenlos Wünsche zu erfüllen hat.
Ich danke dir so sehr, dass du mir antwortest, dass du mit mir sprichst, dass du da bist und dich um mich kümmerst. Heute geht es mir auch wieder deutlich besser. Aber gestern, ja gestern war ich echt verzweifelt. DANKE!
Und ich danke dir auch, dass es D. gestern wieder etwas besser ging, dass sie nun auch eine Lösung für den anstehenden Geburtstag gefunden hat, der das kompensiert, was ihr so sehr zu schaffen macht. DANKE!
Aber eine Bitte hätte ich dann doch noch. T. hat gestern 30€ verloren. Kannst du es nicht in irgendeine Tasche stecken, so dass sie dann annimmt, sie hat es nicht verloren, sondern nur an eine andere Stelle gepackt? Es wäre so wichtig für sie. Ja, ich weiß, dass ist pippifax für dich und du bist ja auch kein „Wünschdirwasautomat“. Aber vielleicht könntest du es doch irgendwie einrichten? Ok, meinst du, ich solle es ihr einfach geben? Aber wenn ich es tue, fühlt sie sich schlecht, sie würde es nicht wollen. Sag mir bitte, wie wir das lösen können. Sie hat so wenig Geld, dass 30€ sehr viel ist. Oder ob ich es ihr anonym zuschicke? Da muss ich mich nicht auch noch schlecht fühlen, weil ich den großen Gönner herausgekehrt habe. Ja, wäre eine Lösung.
Und nun werde ich in den Tag starten, er wird nicht so verregnet sein, wie der gestrige und ich werde ein bissel rausgehen können. Danke für die Sonnenstrahlen, beschütze und behüte mich und D., sie hat es gerade wieder richtig schwer.
Amen

Tag 232 – Jesaja 17: 1-14

Damaskus und der Nordstaat Israel bekommen Probleme

1  Jetzt kommt etwas von Gott, das für Damaskus gilt: „Bald bist du keine Stadt mehr, sondern nur noch ein Haufen Sperrmüll.

2  Alle Leute sind dann aus ihren Wohnungen in Aroer ausgezogen, kein Schwein lebt mehr dort. Das Einzige, was da noch ist, sind Schafe. Die lagern dort, und keiner stört sie.

3  Der Schutz von Efraim wird verschwinden, und mit dem Regieren von Damaskus aus ist dann auch Schluss. Aber dem Rest von Syrien wird es nicht besser gehen als den Israeliten. Das kommt jetzt von Gott, dem Chef dieser Welt.

4  In der Zeit wird von Jakobs Stärke, dem Uropa Israels, nichts mehr übrig sein, es wird schwach und mickrig werden wie ein abgemagertes Tier, nur mit Haut und Knochen.

5  Dann wird es so sein wie bei der Ernte vom Weizen. Der Mähdrescher fährt über das Feld, und am Ende kommen die Armen aus der Stadt und sammeln die Ähren auf, die danebengefallen sind, so wie man das in der Talebene Rafaim vor Jerusalem beobachten kann.

6  Aber bei Israel wird es nicht viel zum Sammeln geben. Das wird so ablaufen wie bei der Ernte von Äpfeln. Man steigt auf die Leiter und pflückt sie mit einem Gerät ab. Zwei, drei reife Äpfel oben in der Baumspitze, vier, fünf an den Zweigen. Diese Ansage kommt direkt vom Chef, dem Gott von Israel.“

7  Dann wird eine Zeit kommen, wo die Menschen Gott wieder beachten werden, den Gott, der sie ja mal gemacht hat. Und er wird auch seine Leute wieder beachten, seine besonderen Leute von Israel.

8  Sie werden dann keinen Bock mehr auf die Plastikgötter haben, diese Teile, die sie sich mal selber gebastelt hatten. Diese Statuen der Pseudogöttin Aschera und die Opfertische, wo Räucherkerzen abgefackelt wurden, wird man nicht mehr beachten.

9  In der Zeit wird keiner mehr in den Städten leben. Sie werden verlassen sein, leer und öde wie die Wälder und die Berge, die man damals verlassen hatte, als die Armee von Israel dort einmarschiert ist.

10  Israel, du hast deinen Gott total vergessen. Den Gott, der dich immer rausgehauen hat, der es gut mit dir meint, der für dich wie ein Bunker war, bei dem du dich immer schützen konntest. Deshalb lege ruhig ein paar nette Beete für die fremden Götter an, pflanze nur ein paar Weinstöcke von anderen Völkern dort an.

11  An dem Tag, wo du sie einpflanzt, werden sie sofort anfangen zu wachsen. Am nächsten Morgen fangen sie schon an zu blühen. Aber wenn du ernten willst, wird es superschmerzhaft sein, es wird dir Krankheit bringen und Tod.

12  Hört ihr das? Da kommt eine riesengroße Welle von Menschen auf euch zu! Sie ist so laut wie das Rauschen vom Meer. Wie eine riesengroße Tsunamiwelle, so heftig rollen die Menschen an.

13  Diese Welle von Menschen kommt angerauscht wie eine Flut. Doch Gott sagt einen Befehl, und sie weichen zurück. Sie werden weggeblasen wie die Pollen von einer Pusteblume. Wie ein paar trockne Blätter, die der Wind und der Sturm wegfegten.

14  Abends sind die Leute dort total fertig. Und bevor es hell wird, ist das ganze Schauspiel schon wieder vorbei. So wird es garantiert allen passieren, die ankommen, um uns auszurauben.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Ja, du hast vergessen den Gott deines Heils, hast nicht mehr an deine Fluchtburg gedacht. 
(Jes 17:10)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Wie oft wird das vergessen? Wie oft vergesse ich das? Im Alltag? In den kleinen Dingen? ICH?

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich bin müde, ich bin kaputt, ich habe einen Depressionsschub. Ich weiß, du bist da, ich weiß es. Und doch fühlt es sich nicht so an. Jetzt in diesem Moment. Zeig es mir bitte. Gib mir ein Zeichen, dass mich deine Liebe und deine Fürsorge umgibt. Ich brauch es so sehr.
Amen


Tag 231 – Jesaja 16:1-14

Moab geht es an den Kragen

1 „Bringt ein paar Schafe aus Sela zum Präsidenten des Landes an den Berg Zion, denn er hat das Sagen.“

2 Folgendes passiert gerade: Die Leute von Moab sind wie aufgescheuchte Hühner und rennen an den Grenzen vom Arnonfluss hin und her.

3 „Hilf uns, eine Entscheidung zu treffen! Beschütze die Menschen, die vertrieben wurden. Sie sollen sich in deinen Schatten stellen, sich bei dir verstecken.

4 Lass die Flüchtlinge aus Moab bei dir Asyl beantragen. Verstecke sie vor den Männern, die sie kaputt machen wollen.“ Aber wenn der, der sie unterdrückt und das Land zerstört, nicht mehr da ist,

5 dann wird eine Regierung installiert, genau da, wo David das Sagen hatte. An deren Spitze wird einer sein, der absolut fähig ist, gerecht zu entscheiden, der voll die Ahnung von Gerechtigkeit hat und der für immer an der Macht sein wird.

6 „Wir haben gehört, dass die Leute von Moab alle total arrogant sind. Sie denken, sie wären die Geilsten, geben die ganze Zeit an wie blöd und labern dabei nur Dünnsinn.

7 Darum werden sie bald über ihre Situation weinen. Sie werden sich nach ihrem leckeren Rosinenkuchen sehnen, den sie in Kir-Hareset immer bekommen haben. Völlig fertig werden sie rumheulen und depressiv sein.

8 Die Terrassen von Hebschon sind alle vertrocknet. Die Weinstöcke von Sibma, mit dessen Wein sich die Chefs der Völker alle totgesoffen haben, sind vergammelt. Ihre Zweige wuchsen bis nach Jaser, bis in die Wüste, bis zum Toten Meer rankten sie.

9 Ich trauer über diesen Verlust genauso wie die Bewohner von Jaser. Ich weine auch über Heschbon und Elale, denn mitten in der Obst- und Weinernte sind die Feinde in euer Land eingefallen.

10 In den Obstplantagen wird keine Party mehr gefeiert. Und aus den Weinbergen kann man auch keine Lieder mehr hören, da freut sich keiner mehr. In den Hallen wird kein Wein mehr gekeltert, dort werden auch keine fröhlichen Lieder mehr gesungen.

11 Darum bin ich voll fertig wegen Moab, und ich weine wegen Kir-Heres.

12 Obwohl man in Moab ohne Ende Opfer am Tempel abfackelt und dort wie blöd betet, es wird nichts bewirken.“

13 Das waren jetzt alles Sachen, die Gott Jesaja schon vor einiger Zeit über Moab erzählt hatte.

14 Jetzt sagt Gott aber noch konkreter, dass es genau in drei Jahren so weit sein wird. Genau dann wird man über Moab ablachen. Es wird nur noch einen winzigen Rest von denen geben, den kann man ebenso gut vergessen.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Gib Rat, triff eine Entscheidung! …
(Jes 16:3)

Erkenntnis des Tages

Das ist jetzt wieder so eine „Weena-Auslegung“, völlig fern von dem, was Zusammenhang und Kontext aussagen. Vor meinen Augen bildete sich ein Tunnel und es stand nur noch: Triff eine Entscheidung …

Glauben ins Leben umgesetzt

Und das ist jetzt auch gerade bitter nötig. Gerade gestern habe ich es nicht geschafft, meinen Nachmittag zu strukturieren, hing einfach fest. Dabei weiß ich genau, wie gut es mir tut, wenn ich einen strukturierten Tag habe, an dem ich mich, auch wenn es mir richtig mies geht, wie an einem Geländer entlang hangeln kann. Ich weiß das! Und trotzdem isses passiert, dass ich das wieder nach und nach habe fallen lassen, dem „mir geht es nicht gut, ich mag einfach liegenbleiben“ nachgegeben. Es geht nicht darum, wenn es wirklich nicht geht, sondern darum, dass zu nutzen, was noch geht. Und nun die Entscheidung: Her wieder mit der Struktur und dranbleiben!

Mein Gebet für meinen Tag

Ich danke dir, Vater, dass du mich heute wieder mit der Nase darauf gestoßen hast, wieder MEINE Tagesstruktur einzuführen und sie auch zu leben, nichts zu verschieben mit: kann ich ja auch morgen machen. Könnte ich, ja, aber heute ist besser, weil ich nicht weiß, was morgen ist. Danke, Vater, für diesen Anschubser. Es war dringend nötig!
Also lege ich dir diesen Tag zu deinen Füßen, du weißt, was das Beste ist für mich, hilf mir wieder neu zu starten. Beschütze und bewahre mich, und auch die, die mir sehr am Herzen liegen D., T., A., die Jungs, Chr., J., H. Sei auch mit ihnen und schiebe sie dorthin, wo es für sie am Besten ist.
Und … danke, dass du da bist, für mich da bist ….
Amen


Tag 230 – Jesaja 15:1-9

Mit Moab geht’s zu Ende

1  Jetzt kommt eine Ansage von Gott, die Moab betrifft: „Mitten in der Nacht wird Ar-Moab plattgemacht. Auch Kir-Moab wird zerstört.

2  Die Menschen gehen zum Tempel von ihrem Plastikgott. Sie gehen auf den Berg Dibon, um dort zu trauern. Auf dem Nebo und in Medeba jammert Moab rum. Alle haben sich eine Glatze rasiert und den Bart abgeschnitten.

3  Auf den Straßen sieht man überall Leute in schwarzen Trauerklamotten. Auf den Marktplätzen, in der Fußgängerzone, auf den Balkons und in den Gärten, überall weint man.

4  Die Leute aus Heschbon und Elale schreien um Hilfe. Bis zur Stadt Jahaz hört man ihre Schreie. Darum fingen auch die Soldaten von Moab an zu schreien, sie bekamen voll die Panik und hatten Angst um ihr Leben.“

5  Ich fange auch an, ganz tief von meinem Herz aus zu schreien, damit Moab und den Flüchtlingen aus Moab geholfen wird. Sie fliehen bis nach Zoar, nach Eglat-Schelischia. Mit lautem Weinen steigen sie den Berg von Luhit hoch. Auf dem Weg nach Horonajim hört man auch überall das Geschrei, weil es mit ihnen zu Ende geht.

6  Früher gab es in Nimrim noch ganz viel Wasser, jetzt ist da eine Wüste. Das ganze Gras ist vertrocknet, es gibt dort nichts Grünes mehr.

7  Darum haben die Bewohner ihr Minimum an Klamotten in einen Rucksack gepackt und sind über den Pappelbach gestiegen.

8  Überall in Moab kann man hören, dass sie laut rumheulen, weil sie so traurig sind. Sogar in Eglajim und Beer-Elim ist das angekommen.

9  Gott sagt: „Im Fluss von Dimon schwimmt ganz viel Blut, denn ich habe noch mehr Strafen für Dimon beschlossen. Die Leute, die überlebt haben, werden nämlich von Hunden angefallen.“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

keiner

Meine Erkenntnis des Tages
Glauben ins Leben umgesetzt

Ich verstehe es nicht. Ich habe absolut keinen Draht zu geschichtlichen Dingen. Ich mochte schon in der Schule so überhaupt nicht. Da muss Gott bei mir eine Hirnwindung vergessen haben. Ja, sicher, in der Gesamtsicht der Bibel macht dieses und die kommenden Kapitel Sinn und ist bestimmt auch ganz wichtig, aber ich finde einfach keinen Zugang.
Das kann ja in den nächsten Tagen noch etwas werden …

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, heute hast du mir aber eine schwierige Aufgabe gestellt, ich verstehe nicht, was du mir heute damit sagen möchtest. Da die Kapitel in den nächsten Tagen ähnlich sind, bitte ich dich ganz dolle, in meinem Kopf ein Licht anzuzünden, damit ich erkennen kann, was du meinst. Oder denkst du vielleicht, es ist gar nicht wichtig für mich? Nicht jetzt? Und du zeigst es mir schon, wenn es das werden soll? Ja, ich werde mich tapfer durchlesen, aber wenn ich an die anderen prophetischen Bücher denke, die ja noch komplizierter sind, weiß ich gerade nicht, wie das gehen soll. Ich werde alles lesen, aber ob ich die dann auch verstehe. Also, dann geht es morgen weiter ….
Amen