Tag 356 – Lukas 24:36-53

Jesus kommt und erklärt alles

36 Mitten im Gespräch stand Jesus plötzlich bei ihnen: „Hallo, Leute, alles klar bei euch? Lasst es euch gutgehen!“

37 Alle hatten erst mal totale Paranoia, denn sie dachten, es sei ein Geist oder so was, der da mit ihnen redete.

38 Aber Jesus sagte: „Keine Angst, Leute! Ich bin es nur! Fällt euch das so schwer zu glauben? Ist das zu strange für euch?

39 Hier, seht euch mal meine Hände an! Oder untersucht meine Füße, wenn ihr wollt! Ich bin es wirklich! Einen Geist kann man nicht anfassen, der hat keinen echten Körper!“

40 Dann hielt er ihnen seine Hände und Füße als Beweis hin.

41 Die konnten es aber immer noch nicht fassen, es war so eine Mischung aus Angst und Freude. Schließlich fragte er sie: „Habt ihr mal was zu essen da?“

42 Sie gaben ihm ein Stück gegrillten Fisch,

43 in den er dann vor ihren Augen erst mal richtig reinbiss.

44 Danach sagte er: „Ich hab euch doch erklärt, was Mose und die Propheten über mich geschrieben haben und was in den Psalmen über mich steht, oder? Dass alles, was man da lesen kann, auch so passieren muss!“

45 Ausführlich erklärte er ihnen, wie die Sachen aus den alten Schriften gemeint waren.

46 „Da steht doch: Der Auserwählte muss schlimme Sachen durchmachen, er wird leiden und sterben, aber nach drei Tagen kommt er zurück!

47 Alle Menschen sollen das jetzt hören: Es ist möglich, seine Schulden bei Gott loszuwerden! Es ist möglich, wieder zu Gott zu kommen!

48 Ihr könnt das bezeugen, denn ihr habt es miterlebt!

49 Passt auf, ich werde euch die Kraft von Gott schicken, seinen Geist, genau so, wie mein Papa es versprochen hat. Bleibt erst mal hier in der Stadt und wartet darauf. Ihr werdet mit der Kraft von Gott abgefüllt werden!“

Jesus geht wieder zu seinem Papa zurück

50 Dann führte Jesus seine Schüler und Freunde an einen Ort in der Nähe vom Dorf Betanien. Da angekommen, hob er die Hände hoch und betete für sie.

51 Und während er das tat, wurde Jesus langsam vor ihren Augen in den Himmel gehoben.

52 Sie warfen sich vor ihm hin, beteten zu ihm und dankten ihm für alles, was er für sie getan hatte. Danach gingen sie wieder nach Jerusalem und waren total glücklich.

53 Immer wieder gingen sie in den Tempel, freuten sich über Gott und dankten ihm für die vielen guten Sachen, die er tat.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

… Dort erhob er die Hände, um sie zu segnen.
(Lukas 24:50)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Jesus verließ die Erde mit segnenden Händen. Bis heute hat er sie wahrscheinlich nicht zurückgezogen, sonst hätte ich wahrscheinlich momentan nicht eine Gebetserhörung nach der anderen.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich weiß einfach nicht, was ich sagen soll. Du bist einfach ein so großartiger Gott! Gestern früh habe ich dich wieder für T. gebeten wegen ihrer OP sie zu stärken. Und gestern Abend schrieb sie mir, sie wisse nicht was los ist, sie ist auf einmal so entspannt. Dafür, dass sie vorher eine Panik nach der anderen geschoben hat, war das für sie absolut rätselhaft. Meine Danksagung kann gar nicht groß genug sein. Ich bin sprachlos. DANKE! DANKE! DANKE! Halte auch weiterhin deine Hände schützend über sie, über D., A., die Jungs, J., R., V. und bitte auch über mich. Niemals werde ich das zurückgeben können, was du für uns tust. Es ist Gnade. Es ist eine riesengroße Gnade!
Amen


Tag 353 + 354 + 355 – Lukas 24:1-35

Das Grab ist leer

1 Am Sonntag, als der religiöse Feiertag Sabbat vorbei war, gingen die Frauen ganz früh mit dem ganzen Zeug für die Einbalsamierung wieder zum Grab.

2 Als Erstes sahen sie, dass der Stein, der vor dem Grab lag, weggerollt war.

3 Vorsichtig gingen sie in die Grabkammer und bemerkten sofort: Sie war leer!

4 Verwirrt redeten sie darüber, was man jetzt tun sollte, als plötzlich zwei Männer in krass strahlend weißen Mänteln vor ihnen standen.

5 Panisch sahen sie auf den Boden, weil sie sich nicht trauten, diesen besonderen Männern in die Augen zu sehen. Einer von denen fragte sie: „Was macht ihr hier? Warum sucht ihr jemanden, der lebt, an einem Ort, wo nur Tote liegen?

6 Jesus ist nicht hier! Er ist wieder lebendig geworden! Schon vergessen, was er euch in Galiläa gesagt hat?

7 Er meinte doch: ‚Der Auserwählte muss an Leute ausgeliefert werden, die Gott dissen. Sie werden ihn töten, aber nach drei Tagen feiert er sein Comeback, er wird von den Toten auferstehen.‘“

8 Jetzt kam’s den Frauen wieder.

9 Sie rannten, so schnell es ging, zurück in die Stadt, um den elf Schülern von Jesus und den anderen Freunden zu erzählen, was sie gerade erlebt hatten.

10 Zu den Frauen, die dabei waren, gehörten Maria Magdalena, Johanna und Maria, die Mutter von Jakobus.

11 Den Schülern kam die ganze Geschichte aber echt strange vor. Sie konnten das einfach nicht glauben.

12 Nur Petrus ging aus dem Haus, um das Grab zu untersuchen. Er beugte sich rein und konnte auch nichts weiter als die leeren Tücher da rumliegen sehen, in denen die Leiche eingewickelt gewesen war.

Jesus trifft seine Schüler

13 Zwei von seinen Schülern waren an dem Tag auf dem Weg nach Emmaus, das etwa zehn Kilometer von Jerusalem entfernt liegt.

14 Auf dem Weg sprachen sie die ganze Zeit über das, was in den letzten Tagen passiert war.

15 Mitten im Gespräch war Jesus plötzlich auch bei ihnen und ging neben ihnen her.

16 Sie waren aber so verpeilt, dass sie nicht kapierten, wer das war.

17 „Worum geht es gerade?“, fragte sie Jesus. Die beiden blieben voll traurig stehen.

18 Der eine von ihnen (der Kleopas hieß) meinte zu ihm: „Mann, Sie sind wohl der einzige Mensch in Jerusalem, der die neusten Nachrichten noch nicht gehört hat?!“

19 „Was für Nachrichten meint ihr denn?“ ─ „Das, was mit Jesus passiert ist, dem Typen aus Nazareth! Er war voll der Prophet, er kam direkt von Gott, er hat irre Wunder getan und heftige Worte zu uns gesprochen.

20 Aber die Chefetage, die obersten Priester und die anderen Leiter haben ihn an die Römer ausgeliefert. Er wurde zum Tod verurteilt und man hat ihn an einem Kreuz hingerichtet.

21 Dabei hatten wir so sehr gehofft, dass er der Auserwählte sei, der Christus, der Israel in die Freiheit führt. Das alles ist vor drei Tagen abgegangen.

22 Heute Morgen waren zwei Frauen von unserer Gruppe bei seinem Grab. Schon vor dem Sonnenaufgang waren sie da, aber sie konnten ihn nicht mehr finden.

23 Stattdessen trafen sie dort zwei seltsame Männer, vielleicht Engel, und die erzählten, dass Jesus lebe!

24 Ein paar von uns haben das gleich abgecheckt. Sie sind dort hingelaufen, konnten aber auch keine Leiche mehr finden. Es war genau so, wie die Frauen es erzählt hatten.“

25 Jesus war etwas fassungslos: „Mann, warum kriegt ihr das nicht gebacken? Warum ist das so schwer vorstellbar, was die Propheten in den alten Schriften vorhergesagt haben?

26 Haben sie nicht die Ansage an alle gemacht, dass der Auserwählte durch diesen ganzen Dreck durchmuss, damit Gott ihn auch zum Meister über alles, was es gibt, machen kann?“

27 Und dann erklärte Jesus den beiden die ganze Geschichte, was in den heiligen Schriften über ihn gesagt wurde, von den Büchern von Mose bis zu den Prophetenbüchern.

28 Als sie kurz vor Emmaus waren, tat Jesus so, als wollte er sich von den beiden verabschieden.

29 Die beiden fragten ihn aber: „Wollen Sie nicht noch hier übernachten? Es wird ja schon dunkel draußen!“ Also blieb er noch eine Weile bei ihnen.

30 Als sie sich dann zum Essen hinsetzten, nahm Jesus etwas von dem Brot, betete darüber, zerteilte es und gab die Stücke an die anderen weiter.

31 Und ganz plötzlich erkannten sie, dass es Jesus war. Aber in der Sekunde löste er sich in Luft auf und verschwand!

32 Plötzlich war alles ganz klar. „In uns drin haben wir doch voll gespürt, dass es Jesus war, der da mit uns geredet hat, oder? Als er uns aus den alten Schriften zitiert hat, da wurde mir ganz anders!“

33 Sofort machten sich die beiden auf den Weg nach Jerusalem, obwohl es schon richtig dunkel geworden war. Als sie bei den elf Schülern ankamen, die sich gerade alle dort trafen,

34 kam schon gleich die Nachricht an: „Jesus ist wirklich zurückgekommen! Petrus hat ihn getroffen!“

35 Jetzt erzählten die beiden ihre Story, dass sie Jesus auf dem Weg nach Emmaus gesehen hatten und dass sie das erst gepeilt hatten, als er an sie das Brot weitergab.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Frage des Tages
  3. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Da gingen ihnen die Augen auf, und sie erkannten ihn. …
(Lukas 24:31)

Meine Frage des Tages

Als er „das Brot … gebrochen hatte“, und es ihnen gereicht hatte, „wurden ihre Augen aufgetan und sie erkannten ihn“ zum ersten Mal.
Hatten sie die Nägelmale an seinen Händen gesehen? Oder warum erst jetzt?

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, du bist einfach großartig! Wie oft habe ich gebeten für T. und gerade jetzt, wo ihr am Monat die OP bevorsteht. Sie hat so große Angst und ihr Bein schmerzte wahnsinnig, dass manchmal sogar die Opiate nicht helfen konnten. Aber gestern schrieb sie mir, sie hat seit 2 Tagen keine Schmerzen mehr. Vater, wie hast du das gemacht? Ich bin mir zu 100% sicher, dass du es warst, der hier eingegriffen hat. DANKE! Heute muss sie zu den Voruntersuchungen. Sie sollen 4 Stunden dauern. Bitte sei auch da ganz dolle bei ihr, vor allem das ihr Wunsch, entstanden aus ihrem Kindheitstrauma, kein männlicher Arzt möge sie behandeln, ohne Kommentare berücksichtigt wird. Du weißt, was damals alles mit ihr passiert ist und das sie schwer daran zu tragen hat. Bitte hilf ihr, damit es nicht zu noch mehr Komplikationen kommt. Das ist mein allergrößtes Anliegen für den heutigen Tag. Bitte sei bei ihr, behüte und beschütze sie und auch mich und D., A., die Jungs, J. und R. und lass es einen guten Tag in deinem Sinne werden.
Amen


Tag 350 + 351 + 352 – Lukas 23:26-56

Auf dem Weg zur Hinrichtung

26 Als Jesus abgeführt wurde, kam gerade zufällig ein Mann vorbei, der Simon hieß und aus Kyrene stammte. Er war gerade auf dem Weg von seiner Arbeit nach Hause. Sie zwangen ihn, hinter Jesus herzugehen und das Kreuz zu tragen.

27 Sehr viele Leute folgten dem Zug, darunter auch viele Frauen, die laut weinten.

28 Jesus drehte sich um und rief ihnen zu: „Ihr müsst nicht um mich weinen! Ja, ich meine euch Frauen aus Jerusalem! Weint lieber um euch selbst und um eure Kinder!

29 Es wird mal eine Zeit geben, da wird man der Meinung sein, dass die Frauen, die keine Kinder haben, die noch nie eine anstrengende Geburt hatten und die noch nie ein Baby stillen mussten, gut dran sind.

30 Den Menschen wird es so dreckig gehen, dass sie sich darüber freuen würden, bei einer Naturkatastrophe umzukommen, sie würden am liebsten irgendwie tot sein.

31 Wenn schon die Menschen, die nichts verbrochen haben, so leiden müssen, was haben dann erst die Schuldigen zu erwarten?“

Die Hinrichtung

32 Gleichzeitig mit Jesus wurden noch zwei andere Verbrecher hingerichtet.

33 Der Hinrichtungsort nannte sich „Totenschädelplatz“. Dort nagelte man Jesus an ein Holzkreuz. Die andern Verbrecher wurden links und rechts von ihm gekreuzigt.

34 Jesus fing dabei an zu beten. Er sagte: „Papa, vergib das diesen Menschen, sie haben überhaupt keinen Plan, was sie da tun.“ Unter dem Kreuz würfelten die Soldaten um die Kleidung von ihm.

35 Es waren viele Schaulustige da, und die Leitungsebene der Israelis riss die ganze Zeit ein paar dumme Sprüche über Jesus: „Er hat so vielen Menschen geholfen, wenn er wirklich dieser Christus ist, dieser Auserwählte, dann kann er sich jetzt mal selber helfen!“

36 Auch die Soldaten machten da mit. Erst gaben sie ihm einen nassen Schwamm zu trinken, der mit einem essighaltigen Mischgetränk vollgesogen war.

37 Dann riefen sie ihm zu: „Wenn du ein Präsident bist, der Präsident der Juden, dann kannst du dir ja auch selber helfen, oder?!“

38 Über seinem Kreuz hatte man ein Schild aufgehängt: „Dies ist der Präsident der Juden.“

39 Einer der anderen Verbrecher, die neben Jesus hingerichtet wurden, fing auch an, Jesus zu verarschen: „Hey, du bist der Auserwählte? Dann mach mal ein paar deiner Zaubertricks und hol uns hier runter!“

40 Der auf der anderen Seite stauchte ihn aber zusammen: „Sag mal, blickst du es noch?! Du hast noch nicht einmal Respekt vor Gott, wo du kurz davor bist zu sterben!

41 Wir beide haben diese Strafe verdient, dieser Mann hier hat aber nichts verbrochen, er ist unschuldig!“

42 Dann sah er Jesus an und fragte ihn: „Jesus, kannst du bitte an mich denken, wenn du in deinem Land im Himmel angekommen bist?“

43 Jesus antwortete ihm: „Eins kann ich dir sicher versprechen: Du wirst heute mit mir im Paradies landen!“

Jesus stirbt

44 Inzwischen war es zwölf Uhr mittags. Plötzlich wurde es in ganz Israel dunkel, und zwar drei Stunden lang!

45 Während dieser Sonnenfinsternis zerriss plötzlich der Vorhang im Tempel in zwei Teile, hinter dem die oberderbsten, heiligsten Dinge aufbewahrt wurden.

46 Jesus schrie noch einmal laut auf: „Papa, ich lege mein Leben in deine Hände!“ Dann starb er.

47 Als der Hauptmann von den römischen Soldaten, der den Befehl über diese Hinrichtung bekommen hatte, das alles sah, meinte er nur: „Also, ich bin mir sehr sicher, dieser Mann war wirklich unschuldig!“

48 Und die vielen Schaulustigen, die das alles miterlebt hatten, schämten sich plötzlich sehr und gingen voll betroffen nach Hause.

49 Die Freunde von Jesus, inklusive der Frauen, die aus Galiläa mitgekommen waren, hatten sich das alles aus der Entfernung angeschaut.

Jesus wird begraben

50 Zu dieser Zeit lebte in der Gegend ein Mann, der Josef hieß. Josef war sehr korrekt drauf, er war auch ein Mitglied des hohen Rates,

51 hatte aber dagegen gestimmt, als es um die Verurteilung von Jesus gegangen ist. Er kam aus der Stadt Arimathäa in Judäa, und er lebte auch in der Erwartung, dass bald eine neue Zeit beginnen würde.

52 Dieser Josef ging zu Pilatus und stellte bei ihm einen schriftlichen Antrag auf „Überführung der Leiche zwecks Bestattung“.

53 Dem Antrag wurde stattgegeben. Josef nahm Jesus vom Kreuz, wickelte ihn in ein langes Stück Leinenstoff und legte die Leiche in ein neues Grab, das man aus einem Felsen rausgehauen hatte.

54 Das passierte alles am Freitagabend, kurz vor Beginn des Sabbats, des religiösen Feiertags der Juden.

55 Mit dabei waren auch noch ein paar von den Frauen, die aus Galiläa nach gekommen waren. Sie haben gesehen, wie die Leiche von Jesus in das Grab gelegt wurde.

56 Danach gingen sie wieder nach Hause. Der Plan war, die Leiche von Jesus noch mit Öl und Kräutern einzuschmieren. Dies war so ein Ritual, was man normal eigentlich nur mit ganz besonderen Menschen machte. Aber als sie die Sachen fertig vorbereitet hatten, hatte der Sabbat schon begonnen und damit war jegliche Arbeit verboten.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Die Frage des Tages
  3. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.
(Lukas 23:43)

Die Frage des Tages

Diese Aussage verstehe ich nicht. Warum sagte er „heute“? Jesus ist doch erst nach drei Tagen wieder auferstanden und Wochen später in den Himmel aufgestiegen. Warum sagte es also Jesus? Oder liegt es an der Übersetzung? vielleicht so: „Heute sage ich dir, du wirst mit mir im Himmel sein?“ Würde mehr Sinn machen, ist es aber auch richtig?

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, heute hänge ich wieder hier und der Tag erscheint mir schwer und mühsam. Kraft für nix. Das ist aber auch okay, denn gestern war es ganz gut, konnte sogar einen Großeinkauf bei Rossmann machen. Es sind die vielen kleinen Dinge, die wir auch dort kaufen und uns gar nicht bewusst ist, wie haben die Frauen das nur früher gemacht? Ich habe Waschmittel gekauft.Wie einfach ist es doch jetzt: Waschmittel in die Maschine, angestellt und 2 Stunden später ist alles sauber. Wie mühsam war es doch noch vor 100 Jahren. „Nur“ 100 Jahre früher. Frauen haben den Waschkessel anheizen müssen und die Wäsche kraftaufwendig stampfen müssen. Ich kenne es noch von meiner Oma, die eine ganze Woche gewaschen hat. 2 Tage einweichen, 1 Tag stampfen und waschen, 1 Tag spülen und wringen und dann je nach Wetter trocknen lassen. Danach alles legen, rollen, bügeln … Oh man, was danke ich dir, dass ich erst jetzt geboren wurde und mir diese Kraftanstrengung erspart bleibt. Wie so vieles andere auch. Heute eben mal ein Dankeschön an dich, dass du mich nicht schon vor 100 Jahren auf den Weg geschickt hast. Und so ist dieser heutige kraftlose Tag gar nicht schlimm. Ich danke dir!
Amen


Tag 344 + 345 + 346 – Lukas 22: 35-62

35 Und dann sagte er zu allen: „Erinnert ihr euch, als ich euch losgeschickt habe, um die gute Nachricht allen Leuten weiterzuerzählen? Da solltet ihr euch ja nichts mitnehmen, keinen Rucksack oder Kleidung und so. Habt ihr in der Zeit irgendetwas vermisst?“ Die Jungs antworteten: „Nein, haben wir nicht!“

36 „Okay, aber wenn ihr jetzt losgeht, vergesst nicht, Geld einzustecken und nehmt einen Rucksack mit. Wer keine Waffe hat, sollte ein paar seiner Sachen verkaufen und sich von dem Geld eine Knarre besorgen.

37 Denn jetzt geht los. Was in den alten Schriften steht, das passiert jetzt: ‚Er wurde zu einem Terroristen erklärt.‘ Alles, was die Propheten über mich gesagt haben, wird jetzt passieren.“

38 „Meister, wir haben aber nur zwei lange Messer dabei!“, antworteten seine Schüler. „Genug jetzt, ihr checkt es nicht“, sagte Jesus.

Im Park Gethsemane

39 Jesus und seine Schüler verließen den Raum. Wie so oft, gingen sie auch heute zum Ölberg.

40 Als sie da waren, sagte Jesus zu ihnen: „Ihr müsst jetzt beten, dass ihr es schafft durchzuhalten, damit ihr nicht verführt werdet.“

41 Gleich um die Ecke kniete sich Jesus hin und betete:

42 „Lieber Papa, wenn es für dich okay ist, dann organisier es, dass ich das nicht durchmachen muss, was mich jetzt erwartet. Aber ich will das tun, was du möchtest, nicht das, was ich will.“

43 Plötzlich kam ein Engel vorbei und stärkte ihn.

44 Jesus hatte sehr viel Angst. Er betete so intensiv, dass sein Schweiß wie Blut aus einer Wunde floss und auf die Erde tropfte.

45 Jesus sah nach seinen Schülern und musste feststellen, dass sie völlig depri und eingepennt waren.

46 „Warum schlaft ihr jetzt?“, rief er ihnen zu, „kommt hoch und betet mit mir, damit ihr stärker seid als die Versuchung!“

Jesus wird verhaftet

47 Er war noch nicht am Ende, da hörte man eine Truppe von Männern näher kommen. Vorneweg ging Judas, einer von den zwölf Schülern von Jesus. Er ging auf Jesus zu und begrüßte ihn mit einem Kuss auf die Wange.

48 Jesus sagte zu ihm: „Was, Judas, du verrätst den Auserwählten mit einem Kuss?“

49 Jetzt hatten die andern Schüler auch begriffen, was hier gerade abging. „Sollen wir kämpfen?“, riefen sie ihm zu.

50 Einer von den Schülern zog sein langes Messer und griff damit einen der bezahlten Wachleute der Oberpriester an. Im Kampf haute er ihm gleich das rechte Ohr ab.

51 Aber Jesus hielt ihn zurück. „Genug Widerstand geleistet!“, sagte er. Dann ging er zu dem verletzten Wachmann hin, berührte sein Ohr, und es war sofort geheilt!

52 Danach sagte Jesus zu den obersten Priestern, dem Befehlshaber der Wachleute und den Gruppenanführern: „Bin ich ein Top-Terrorist? Warum müsst ihr hier gleich schwer bewaffnet anrücken, um mich festzunehmen?

53 Warum habt ihr nicht die Chance genutzt, als ich noch jeden Tag im Tempel war? Nun ja, jetzt ist wohl gerade eure Zeit, heute hat die Dunkelheit die Macht.“

Petrus tut so, als würde er Jesus nicht kennen

54 Sie verhafteten Jesus und brachten ihn in das Haus vom Oberpriester. Petrus folgte der Menschengruppe in sicherem Abstand.

55 Als die Wachleute eine Feuertonne im Hof angesteckt hatten, stellte sich Petrus zu ihnen.

56 Eine Hausangestellte erkannte im Feuerschein sein Gesicht: „Du gehörst doch auch zu diesem Jesus!“, sagte sie.

57 Petrus stritt das sofort ab: „Mann, Alte, ich kenne diesen Typen überhaupt nicht!“

58 Kurze Zeit später sah ihn ein anderer Mann an und sagte: „Sie gehören doch auch zu dem da, oder?“ ─ „Nein, verdammt, Sie verwechseln mich!“

59 Ungefähr eine Stunde später war sich ein Typ ganz sicher: „Hundertpro! Der gehörte doch zu seinen Schülern, der kommt auch aus Galiläa, so, wie der redet!“

60 Petrus tat aber ganz entrüstet: „Wovon reden Sie eigentlich?“ Und in dieser Sekunde schlug die Uhr zweimal.

61 Jesus sah sich nach Petrus um. Und da erinnerte der sich, dass Jesus ihm die Ansage gemacht hatte: „Bevor es zwei Uhr wird, hast du mich dreimal verraten.“

62 Und Petrus ging raus und fing voll an zu weinen.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

„Vater, wenn du willst, erspare es mir, diesen bitteren Kelch auszutrinken! Doch nicht mein Wille soll geschehen, sondern der deine.“
(Lukas 22:42)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Theokratisch: „Wir meinen, dass dieses Gebet folgendes bedeutet: ‚Wenn es irgendeinen anderen Weg gibt, auf dem Sünder gerettet werden können, als dass ich ans Kreuz gehen muss, dann offenbare ihn jetzt.‘ Die Himmel schwiegen, weil es keinen anderen Weg gab.“ (Quelle: William MacDonald, Kommentar zum Neuen Testament)

Glauben ins Leben umgesetzt

Wenn ich vor wichtigen Entscheidungen stehe, wenn ich in einer Krise stecke oder sonst irgendetwas ganz Wichtiges ansteht, ich Gott anflehe, doch dies oder jenes zu tun, füge ich meistens „Aber dein Wille geschehe“ hintenan. Und das ist dann keine Floskel, sondern ganz ernsthaft gemeint. Weil ich nicht den Überblick über die Situation habe, weil Gott viel weitreichender sehen kann, alle Umstände kennt und er mich vom Ziel aus sieht, dann vertraue ich ihm. Auch wenn es letztendlich bedeutet, dass sich die Situation für mich nicht nach meinen Wünschen ändert. Dieses große Vertrauen habe ich. Das macht ruhig und nicht panisch, dann weiß ich, dass sich jemand anderes kümmert und dass es gut für mich ausgehen wird.

Mein Gebet für den Tag

Vater, du hast in letzter Zeit ganz viel meine Gebete erhört, auch wenn es „nur“ um Alltagskram ging. Wie letztlich mit der Defekthexe. Und tatsächlich, nachdem ich dies hier geschrieben hatte, ging ich eine halbe Stunde später in die Küche und die Kaffeemaschine ging wieder. Es zauberte mir sofort ein Lächeln ins Gesicht. Es ist belangloser Kram und trotzdem ist es für mich der Beweis, dass du immer da bist, immer mir zuhörst und dass du das dann auch tust, wenn ich in komplizierten Situationen stecke. Das gut so gut zu wissen. Was ist bessert, als an die größte Kraft des Universums andocken zu können! Und dafür bin ich dir von ganzem Herzen sososo dankbar!
Heute nun möchte ich dir wieder T. ans Herz legen. Noch eine Woche bis zu ihrem OP-Termin. Sie hat so fürchterliche Angst. Vielleicht kannst du sie ihr ein bisschen nehmen, dass du ihr irgendein Gedanke in den Kopf pflanzt, der es ihr etwas erleichtert?
Heute kommt sie wieder zu mir und wir wollen ganz leckere Kaffeesorten testen. Ich danke dir sehr für diese kleinen punktuellen Alltagsinseln. Lass es einen guten Tag werden auch für D., A., die Jungs, J. und R.
Amen


Tag 342 + 343 – Lukas 22:14-34

Das besondere Abendessen: Gott macht mit den Menschen einen neuen Vertrag

14 Als es so weit war, setzten sich Jesus und seine Schüler an den großen Tisch.

15 Jesus hielt erst mal eine kleine Rede: „Liebe Leute, ich hatte schon so lange Lust dadrauf, mit euch dieses Essen zu feiern, bevor die ätzenden Sachen für mich losgehen werden!

16 Nur dass ihr Bescheid wisst: Das wird das letzte Mal sein, dass ich mit euch hier auf der Erde dieses Fest feiern kann. Beim nächsten Mal wird es dann in einer anderen Dimension passieren. Dann wird das, was wir bei dieser Feier symbolisch durchführen, für alle Realität werden.“

17 Dann nahm Jesus ein Weinglas, bedankte sich kurz bei Gott dafür und sagte: „Da soll jetzt jeder einmal draus trinken!

18 Ich für meinen Teil werde ab jetzt keinen Wein mehr trinken, bis das neue Land, in dem Gott das Sagen hat, wirklich da ist.“

19 Anschließend nahm Jesus etwas von dem Brot, redete wieder kurz mit Gott und dankte ihm dafür. Dann zerteilte er es in kleine Stücke und gab es an seine Schüler weiter: „Das ist jetzt mein Körper. Der wird für euch weggegeben. Feiert dieses Essen ab jetzt immer wieder und denkt dabei an mich und an das, was ich für euch getan habe.“

20 Als alle mit dem Essen fertig waren, nahm er noch mal ein Glas Wein und gab es auch an seine Schüler weiter. Dazu sagte er: „Dieser Wein ist jetzt wie mein Blut, mit dem der neue Vertrag unterschrieben wird. Dieses Blut wird für euch fließen.“

Der Verräter ist da

21 „Leute, hier am Tisch sitzt auch ein Mann, der mich verraten wird.

22 Aber Gott will das so, der Auserwählte Gottes muss sterben! Trotzdem wird der Typ, der ihn verrät, eine üble Rechnung bekommen.“

23 Jetzt ging natürlich sofort das wilde Spekulieren rum, wer so was denn eigentlich tun könnte.

Wer bei Jesus weit vorne ist

24 Und dann kamen sie plötzlich auch noch auf das Thema, wer von ihnen der Beste und Größte sei.

25 Jesus sagte dazu: „In dieser Welt werden die Menschen von Herrschaftssystemen unterdrückt. Und selbst ein fieser Diktator kriegt für sein soziales Engagement noch einen Preis.

26 Bei euch soll das anders laufen. Wer der Größte ist, soll wie der Kleinste sein und wer ganz vorne ist, soll sich erst mal ganz hinten anstellen.

27 Normalerweise sitzt der Chef am oberen Tischende und seine Lehrlinge und Angestellten bedienen ihn. Hier soll es aber umgekehrt laufen! Ich bin bei euch und bediene euch auch.

28 Ihr seid mir treu gewesen in der Zeit, als ich verfolgt wurde und in Gefahr war. Da wart ihr bei mir.

29 Darum vererbe ich euch das Recht, in diesem neuen Land bestimmen zu können.

30 Ihr könnt mit mir am selben Tisch essen und die gleichen Sachen trinken. Ihr werdet sogar mit mir Urteile fällen über die zwölf Volksstämme der Israelis.“

Simon Petrus bekommt einen Auftrag

31 „Simon! Ja, genau du! Der Satan war hinter euch her, er wollte euch testen, um das Gute vom Schlechten zu trennen.

32 Aber ich hab schon für dich gebetet, dass dein Vertrauen nicht aufhört. Wenn du später wieder zu mir zurückkommst, dann baue die anderen Jungs, deine Brüder, auf, ja?“

33 Petrus sagte sofort: „Mann, Jesus, ich bin bereit, für dich in den Knast zu wandern, ich würde sogar für dich sterben!“

34 Aber Jesus meinte nur: „Petrus, ich versprech dir, noch vor zwei Uhr morgens wirst du dreimal so tun, als hättest du noch nicht mal eine Ahnung, wer ich überhaupt bin.“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Frage des Tages
  3. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Denn ich sage euch: Bis zu dem Tag, an dem Gott seine Herrschaft aufrichtet, werde ich keinen Wein mehr trinken.“
(Lukas 22:18)

Meine Frage des Tages

Warum trank Jesus nicht mit? Was ist der Grund???

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ohje, war das gestern ein schwieriger Tag. Danke, dass du mich wie an einem Geländer durchgeführt hast und mir am Nachmittag noch 2 schöne Spielerunden verschafft hast. Vater, bei mir ist die Defekthexe eingezogen. Erst ist die Lampe im Flur kaputt (aber so kaputt, dass ich noch nicht mal weiß, ob es die Lampe oder das Deckenkabel ist), dann die Kaffeemaschine und die neu gekaufte auch mal gleich kaputt. Und der Drucker nun auch noch. Mist. Aber so ist das mit den Dingen, die wir Menschen herstellen, nix Perfektes, alles nur billige Versuche, göttliches Nachzuahmen. Aber bitte, kannst du die Defekthexe mal aus meiner Wohnung scheuchen? Nun reicht es mir. Deine Lektion habe ich verstanden 🙂
Und bitte Vater, heute kommen ich schon wieder und bitte dich ganz dolle, ganz ganz dolle, dass A. endlich aufwacht! Bitte setze ihm doch bitte in seinen Kopf, dass es so nicht weitergeht. Und für D., dass sie den nötigen Abstand gewinnt.
Vater, was meinst du, ist es richtig, dass J. neben der Schule noch an 2 Tagen arbeiten geht? Ist das nicht zuviel für ihn? Bitte Vater, wirf ihn tausend Steine in den Weg, wenn du es nicht für gut befindest oder aber, wenn du es richtig findest, dann unterstütze es, dass alles gut läuft. Für D. ist das natürlich mega-anstrengend, ihn nun noch an diesen 2 Tagen zur Arbeit zu bringen. Ich weiß nicht, ob sie das nicht völlig überfordert. Vater, was sagst du dazu? Findest du es gut oder nicht?
T. hat heute morgen auch wieder geschrieben, wie sehr sie die Diskussionen mit ihrer Tochter belastet. Nun will sie sich mit einer Schlaftablette am Vormittag wegdröhnen. Vater, das ist doch keine Lösung! Wie kann ich ihr denn bloß helfen? Ich weiß, es nicht. Kannst du mir etwas zeigen? Oder ihr etwas zeigen, was ihr weiterhilft? Das wäre so wichtig.
Heute habe ich ganz schön viel, was ich dir vor die Füße lege, womit ich mich herumschlage und nicht weiß, was ich tun kann und soll. Vater, bitte hilf mir, hilf A., D., J. und T. Hilf uns allen und beschütze uns.
Amen


Tag 338 + 339 + 340 – Lukas 21:1-38

Eine arme Witwe gibt viel Geld

1 Jesus saß mit seinen Schülern im Tempel. Er beobachtete die Besucher, die Geld in den Opferkasten reinlegten.

2 Schließlich kam eine sehr arme Frau, deren Mann gestorben war, und warf zwei Euro in den Opferkasten rein.

3 Jesus kommentierte das: „Ich sag jetzt mal, diese Witwe hat mehr gegeben als alle anderen.

4 Die anderen haben im Verhältnis nur ein wenig von dem gegeben, was sie tatsächlich an Geld haben. Sie hat aber alles gegeben, was sie hatte.“

Was passieren wird, wenn es mit der Welt zu Ende ist

5 Einige von seinen Schülern schwärmten von der Architektur des Tempels, den schönen Steinen und den teuren Gemälden, mit denen er ausgestattet war. Jesus meinte dazu nur:

6 „Seht euch das noch mal gut an. Denn es wird mal eine Zeit kommen, da wird hier alles plattgemacht werden, nichts bleibt, wie es ist.“

7 „Wann geht das los? Gibt es irgendeine Ankündigung davor?“, fragten die Jungs.

8 „Passt nur auf, dass ihr nicht ausgetrickst werdet! Es werden viele Pseudoerlöser ankommen, die so tun, als wären sie ich! Die werden rumgehen und erzählen: ‚Jetzt geht es los!‘ Hört nicht auf sie!

9 Wenn plötzlich in den Nachrichten überall von Kriegen und Aufständen geredet wird, dann bekommt keine Panik. Das muss alles so sein und wird auch noch nicht das Ende bedeuten.

10 Auf der ganzen Welt werden sich die Länder gegenseitig den Krieg erklären, eine Regierung wird der anderen drohen.

11 Dann wird es überall schlimme Erdbeben geben, Hungerepidemien und Seuchen werden in der Welt ausbrechen. Im Weltall werden unerklärliche Dinge abgehen, und alle werden Angst davor haben.

12 Bevor das alles passiert, wird eine üble Zeit kommen, in der alle, die an mich glauben, große Probleme bekommen werden. Weil ihr zu mir gehört, wird man euch vor die religiösen und politischen Machthaber zerren und euch den Prozess machen.

13 Das wird eine gute Gelegenheit sein, euch auf meine Seite zu stellen und allen Menschen von mir zu erzählen.

14 Entscheidet euch jetzt schon dafür, nicht großartig an eurer Verteidigung vor Gericht zu basteln.

15 Ich werde ganz nah bei euch sein und euch dabei helfen, die richtigen Sachen zum richtigen Zeitpunkt zu sagen. Keiner eurer Gegner wird euch widersprechen können.

16 Ihr werdet dann sogar von euren Eltern verraten werden. Auch vor euren Geschwistern oder anderen Verwandten, ja noch nicht mal vor euren Freunden seid ihr sicher. Sie werden euch verfolgen und töten.

17 Alle werden überhaupt keinen Bock mehr auf euch haben, und das alles nur, weil ihr zu mir gehört.

18 Aber Gott passt auf euch auf. Kein Haar wird man euch ausreißen, wenn er es nicht zulässt.

19 Werdet nicht weich, zieht euer Ding durch, dann werdet ihr es packen und für immer leben!

Jerusalem wird plattgemacht werden

20 Wenn Jerusalem komplett von seinen Feinden umzingelt ist, dann wisst ihr Bescheid. Dann geht es zu Ende mit der Stadt!

21 Die Leute aus Judäa sollten in die Berge fliehen, und wer auf dem Weg in die Stadt ist, sollte sofort umdrehen.

22 Denn in dieser Zeit wird Gottes Gericht abgehen, es passiert alles, was in den alten Schriften schon angesagt wurde.

23 Die Frauen, die entweder schwanger sind oder ihre Babys noch stillen, werden eine harte Zeit haben. Es wird eine große Krise losgehen, den Menschen wird es sehr dreckig gehen.

24 Viele werden im Krieg niedergemetzelt werden, die Gefangenen werden überallhin verschleppt. Jerusalem wird besetzt und dann zerstört werden. Aber irgendwann wird die Zeit zu Ende gehen, in der die Menschen das Sagen haben, die nicht mit Gott leben.“

Alles wird durcheinandergewirbelt werden

25 „Die Planeten im Weltall werden durcheinandergeraten, und alle werden das sehen und sich sehr erschrecken. Große Naturkatastrophen werden passieren, überall auf der Welt wird es Überschwemmungen und Tsunamis geben.

26 Viele Menschen werden vor lauter Angst wie gelähmt sein, wenn sie diese Naturkatastrophen erleben, auch das Gleichgewicht der Natur wird ausgehebelt werden.

27 Und dann wird das große Comeback vom Auserwählten, vom Menschensohn, sein. Er wird mit einem großen Knall vom Himmel zurück auf die Erde kommen, und alle werden ihn sehen!

28 Wenn das alles passiert, dann könnt ihr euch schon mal freuen, ihr könnt nach oben sehen, denn eure Befreiung ist gekommen!

Passt auf und pennt nicht

29 Jesus nahm wieder so einen Vergleich, damit die Leute besser kapierten, was er meinte: „Seht euch mal diesen Baum an.

30 Wenn die Blätter grün sind und wachsen, dann wisst ihr, dass Frühling ist und der Sommer bald kommt.

31 Genauso könnt ihr auch die Welt beobachten, dann wisst ihr, wie weit es damit steht.

32 Ich kann euch noch mal ’ne Ansage machen: Diese Generation wird nicht vernichtet werden, bis die ganzen Sachen abgegangen sind, die ich beschrieben hab.

33 Der Himmel wird mal kaputtgehen und unsere Erde wird es irgendwann auch nicht mehr geben, aber was ich gesagt habe, das wird alles überleben.“

Nicht schnarchen, besser beten!

34 „Leute, achtet aber darauf, dass ihr euch nicht ständig die Birne dicht zieht mit Alkohol oder anderen Dingen. Genauso sollt ihr euch aber auch nicht von den Sorgen über die alltäglichen Dingen ablenken lassen, damit ihr optimal vorbereitet seid, wenn der ‚letzte Tag der Welt‘ unerwartet kommt.

35 Denn eine Sache ist sicher: Dieser Tag wird für alle total überraschend kommen!

36 Darum sperrt die Augen auf und stellt eure Lauscher auf Empfang. Betet ohne Ende, damit ihr durch diese Zeit heil durchkommt. Dann könnt ihr eines Tages alle ohne Angst vor dem Auserwählten Gottes stehen.“

37 Zu der Zeit hing Jesus jeden Tag im Tempel, um zu unterrichten. Nachts ging er immer auf den Ölberg, um dort die Nacht über zu sein.

38 Morgens standen die Leute immer schon Schlange, um ihn im Tempel reden zu hören.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Hütet euch aber, dass eure Herzen nicht etwa beschwert werden durch Völlerei[8] und Trunkenheit und Lebenssorgen und jener Tag plötzlich über euch hereinbricht
(Luk 21:34)

Die Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Ich habe einige Bibeln verglichen, die Elberfelder war die Einzige, die Völlerei schreibt, alle anderen, die ich verglichen habe, übersetzen mit Trunkenheit. Die kleine 8 als Fußnote, schreibt auch von Trunkenheit. ABER: ich lese als „Hauptbibel“ die Elberfelder und da sagt mir Gott heute etwas von „Völlerei“. Und das nicht ohne Grund. Seit Mittwoch bin ich wieder meiner „Schokoladensucht“ verfallen. Ich habe Unmengen in mich hineingestopft. Bei einem Körpergewicht von 60kg ist das nicht besonders schlimm, aber es ist eben diese Zügellosigkeit vor der mich Gott heue wieder eindringlich warnt. Einmal angefangen, kann ich nicht wieder aufhören. Wenn ich drei Tage hintereinander „eisern“ bin und nichts anrühre, hab ich es wieder geschafft. Dann ist der Druck vorbei. Und genau das will ich ab heute wieder tun. Tag 1 also heute …

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich danke dir, dass du mich wieder wachgerüttelt hast. Ich weiß, dass du nichts gegen Genuss hast und auch nichts gegen Schokolade. Aber eben in Maßen. Und da ich das nicht kann, muss ich eben verzichten. Ich danke dir, dass du so mit mir sprichst, dass du auf mich aufpasst und mich behütest. Und wenn es mit einem kleinen Wörtchen ist, dass in „meiner“ Bibel ein bisschen anders übersetzt ist, als in anderen. DANKE!
Seit 2 Tagen ruft auch D. wieder bei mir an und möchte ihre Gedanken zu A. loswerden. Bitte Vater, ich befürchte Schlimmes mit A. Er hat sich so verrannt auf allen Ebenen und wenn er sich das nicht klar macht, wird er daran zugrunde gehen. Bitte, Vater, du kennst ihn auch, zeige ihn einen Weg daraus. Lass ihn nicht noch tiefer fallen. Das ist die große Bitte, die ich dir heute vorlege. Aber wenn du meinst, er muss wirklich erst hart aufschlagen, ehe er wach wird … Bitte, Vater!
Amen


Tag 332 + 333 – Lukas 19:28-20:8

Großer Bahnhof in Jerusalem

28 Gleich nachdem Jesus diese Geschichte erzählt hatte, ging er vor seinen Schülern los in Richtung Jerusalem.

29 In der Nähe der Dörfer Betfage und Betanien gleich beim Ölberg um die Ecke schickte er zwei von seinen Leuten schon mal vor.

30 „Gleich hinterm Ortseingang werdet ihr einen neues Moped finden, auf dem bisher noch niemand gefahren ist. Das bringt mal her.

31 Falls jemand nachfragt, dann sagt einfach: ‚Ist für den Meister, der braucht das!‘“

32 Die Schüler fanden alles genau so, wie Jesus gesagt hatte.

33 Als das Moped gerade wegschieben wollten, kam der Besitzer vorbei und sagte: „Hey, was macht ihr da mit meinem Moped?“

34 „Der ist für den Meister, der braucht das!“, sagten sie.

35 Dann brachten sie das Teil zu Jesus. Einige legten ihm eine Decke über den Sattel, damit Jesus besser draufsitzen konnte.

36 Die Zuschauer am Weg feierten Jesus wie einen Pop-Star, sie legten sogar ihre Kleidung vor ihm auf den Weg.

37 Als der Zug in der Höhe vom Ölberg angekommen war, jubelten seine Freunde wie verrückt. Sie sangen laut Lieder und freuten sich über die krassen Wunder, die sie mit Jesus erlebt hatten.

38 „Da kommt der Superstar! Unser Präsident!“,riefen sie durcheinander. „Gott hat ihn vorbeigeschickt! Gott will Frieden! Gott ist der Größte!“

39 Ein paar religiöse Streber fanden das gar nicht so toll. „Sag den Leuten, sie sollen sofort damit aufhören!“, meinten sie zu ihm.

40 Aber Jesus antwortete: „Wenn es die Leute nicht rufen würden, dann würden es die Steine tun.“

Jesus weint wegen Jerusalem

41 Als Jesus den Panoramablick von Jerusalem vor sich sah, fing er plötzlich an zu weinen.

42 „Mann, Jerusalem, das Glück war dir so nahe, der Frieden lag um die Ecke, aber jetzt ist es zu spät, du wirst nie Frieden finden.

43 Es wird eine Zeit geben, da wirst du von Feinden umzingelt werden, sie werden dich einmauern und von allen Seiten belagern.

44 Sie werden dich und alle deine Einwohner plattmachen, nichts wird mehr übrig bleiben, nur weil du deine Chance nicht erkannt hast.“

Jesus räumt im Tempel auf

45 Als Jesus dann später den Tempel in Jerusalem betrat, ging der Punk ab. Er pogte überall rum, warf die Verkaufsstände um und schmiss die Verkäufer im hohen Bogen raus.

46 Er brüllte sie an: „In meinem Haus sollte gebetet werden, aber ihr habt daraus einen Konsumtempel gemacht!“

47 Jeden Tag hielt er dort Unterrichtsstunden. Den Theologen, den obersten Priestern und der Leitungsebene des Volkes passte das überhaupt nicht in den Kram. Sie versuchten die nächstbeste Gelegenheit zu finden, um ihn töten zu lassen.

48 Aber da gab es noch keine Chance. Die Menschen hingen an seinen Lippen und hörten auf das, was er sagte.

Wer hat Jesus so eine große Vollmacht ausgestellt?

1 Jesus war mal wieder im Tempel, um da von den guten Sachen über Gott zu erzählen. Die Oberpriester, die Theologen und die Leitungsebene der Israelis kamen an, um mal wieder eine Frage loszuwerden:

2 „Wer hat Ihnen eigentlich diese Vollmacht dafür ausgestellt, dass Sie die Verkäufer so mal eben aus dem Tempel rausschmeißen dürfen, wer hat Ihnen das erlaubt?“

3 „Ich stell mal eine Gegenfrage, ja?“, antwortete Jesus.

4 „Wie war das mit der Taufe, die Johannes gemacht hat? Hat er das getan, weil er da gerade Lust drauf hatte, oder war das Gottes Ding?“

5 Jetzt wurde erst mal beraten, was sie antworten sollten. „Wenn wir sagen, es war Gottes Ding, dann wird er uns fragen, warum wir nicht auf Johannes gehört haben.

6 Wenn wir aber sagen, er hat das getan, weil er da gerade Lust zu hatte, dass alles nur seine menschliche Idee war, dann kriegen wir richtig Ärger mit der Bevölkerung. Die werden uns dann bestimmt lynchen, denn alle glauben, dass Johannes war ein Prophet.“

7 „Also, keine Ahnung, das wissen wir nicht“, war dann ihre Antwort.

8 „Okay, dann brauch ich ja auf die Frage auch keine Antwort geben.“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Doch er erwiderte: „Ich sage euch: Würden sie schweigen, dann würden die Steine schreien.“
(Luk 19:40)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Die Pharisäer störten sich daran, dass Jesus so öffentlich geehrt wurde. Sie legten ihm nahe, seine Jünger deswegen zurechtzuweisen. Doch Jesus antwortete, dass solche Ausrufe gar nicht verhindert werden können. Wenn die Jünger nicht so riefen, dann würden die „Steine schreien“. So tadelte Jesus die Pharisäer dafür, dass sie härter und unbeweglicher waren als leblose Steine. Uuuund Gott braucht uns nicht, er könnte auch Steine sprechen lassen. Gott kann alles. Auch das.
Vers 48 steht, dass das ganze Volk an ihm hing und hörte auf ihn. …. Aber bei der Kreuzigung waren sie alle weg. Keiner mehr da. So sind wir Menschen.

Glauben ins Leben umgesetzt

Was mache ich nun damit? Gott braucht auch mich nicht. Er ist nicht auf mich angewiesen. Aber ich auf ihn. Immer wieder. Jeden Tag. Jede Stunde. Wir sind seine Geschöpfe. Ich auch. Wie kommen wir Menschen nur auf die irrsinnige Idee, losgelöst von ihm leben zu können? Hat uns nix als Katastrophen gebracht.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich danke dir dafür, dass es nun doch nicht ganz so furchtbar mit dem Sturm geworden ist. Und es geht mir in Anbetracht des Sturmes ganz gut. Was mir gerade noch Probleme macht, dass T. nun doch möchte, dass ich sie wenigstens zum Tierarzt hinbringe. Ich weiß, dass das eine absolute Herausforderung für mich ist. Ihr aber absagen, das mag ich einfach nicht. Bitte, Vater, entscheide du, wie dieser Tag weiterlaufen soll. Ich vertraue dir. Dein Wille geschehe. Auch hier, heute, und bei mir. Ich will ihn annehmen und mich durchtragen lassen. Bitte plane alles ganz genau, ich verlasse mich auf dich. Jetzt und heute nochmal ganz bewusst.
Amen


Tag 330 + 331 – Lukas 19:1-27

Die Geschichte vom Zachäus

1 Jesus kam auf seiner Reise auch durch die Stadt Jericho.

2 Da wohnte ein Typ, der Zachäus hieß. Er war einer von den obersten Steuereintreibern und hatte durch seinen Job sehr viel Kohle verdient.

3 Zachäus war ziemlich klein. Er wollte Jesus unbedingt auch mal sehen, aber es standen immer irgendwelche Leute davor, die ihm die Sicht versperrten.

4 Darum suchte er sich einen Baum, auf den er raufklettern könnte, um von da eine bessere Sicht zu haben. Der sollte natürlich auf dem Weg liegen, wo Jesus noch vorbeigehen würde.

5 Als Jesus an dem Baum vorbeikam, sah er ihn da oben sitzen. Er rief ihm zu: „Hey, Zachäus, jetzt komm mal runter da! Ich würde mich heute gern bei dir zum Essen einladen!“

6 Zachäus kletterte, was das Zeug hielt, eilig von dem Baum runter und ging total aufgeregt mit Jesus zu sich nach Hause.

7 Die Leute, die das mitbekommen hatten, waren schon wieder am Lästern. „Er will bei so einem Dreckskerl zu Gast sein, obwohl der offensichtlich nicht so lebt, wie Gott das will!“, motzten sie.

8 Zachäus stellte sich vor Jesus hin und meinte zu ihm: „Jesus, ich werde sofort die Hälfte von meinem Barvermögen an Obdachlose und Sozialhilfeempfänger verteilen. Und wenn ich jemanden in Steuerangelegenheiten betrogen hab, dann geb ich es ihm in der vierfachen Höhe wieder!“

9 Jesus lächelte ihn an: „Heute ist der wichtigste Tag für dich und für deine Familie! Weißt du, warum? Weil Gott dich heute mit in seine Familie aufgenommen hat! Du bist einer von den Söhnen vom Abraham, die verloren waren.

10 Das genau ist meine Aufgabe. Der Auserwählte, der Menschensohn, ist gekommen, um die Menschen wieder zurück zu Gott zu holen, die aufgegeben wurden oder die sich verirrt haben.“

Begabungen und wie man sie einsetzt

11 Jesus hatte mitbekommen, dass jetzt viele mit irgendwelchen deutlichen Wundern und Zeichen rechneten, bevor sie in Jerusalem waren. Die sollten ja anzeigen, dass Gottes neue Zeit sofort anfangen würde. Deswegen hängte er gleich noch einen Vergleich hintendran.

12 „Also, ein echt reicher Manager von einem gut laufenden Betrieb sollte einmal aus beruflichen Gründen in ein anderes Land reisen. Dort sollte er der Chef über einen ganzen Konzern werden. Später wollte er dann aber wieder zurückkommen.

13 Bevor er abhaute, organisierte er noch schnell ein Meeting mit zehn von seinen Angestellten. Er gab jedem fünftausend Euro und sagte: ‚Nehmt das Geld und macht was draus in der Zeit, wo ich weg bin! Ich komme auf jeden Fall wieder!‘

14 Viele Angestellte des neuen Konzerns waren aber total unzufrieden mit ihm. Sie organisierten eine Anti-Demo, um ihn loszuwerden. „Wir wollen diesen Mann hier nicht haben!“

15 Trotzdem übernahm er den Konzern. Als er dann irgendwann wieder zurückkam, organisierte er ein Meeting in seiner alten Firma. Er fragte seine Leute, was sie denn mit der Kohle angestellt hätten.

16 Der Erste, den er zu sich bestellte, erzählte: ‚Chef, ich hab jetzt 50 000 Euro auf der Tasche!‘

17 ‚Super!‘, meinte der Typ. ‚Man kann Ihnen anscheinend was anvertrauen. Sie haben aus wenig viel gemacht, ich werde Sie dafür reichlich belohnen. Sie können jetzt den obersten Posten über zehn Abteilungen haben!‘

18 Der zweite Typ kam dann an und sagte: ‚Chef, ich habe 25 000 Euro draus gemacht!‘

19 ‚Supergut!‘, meinte der Meister. ‚Sie können ab sofort die Geschäfte von zehn Firmen übernehmen, die ich noch im Ausland habe!‘

20 Dann kam zum Schluss noch ein dritter Mann an. Der gab ihm genau den Betrag zurück, den er auch bekommen hatte: ‚Ich hab das Geld in meinem Sparstrumpf versteckt, da war es sicher.

21 Weil Sie so streng sind, hatte ich einfach Angst, ich könnte was verlieren. Sie nehmen sich ja sowieso alles und kassieren, wo Sie nicht einmal investiert haben.‘

22 ‚Was für ein unqualifizierter Angestellter sind Sie denn!‘, brüllte der Meister los. ‚Wenn Sie mich wirklich kennen würden, dann wüssten Sie, dass ich wirklich streng bin.

23 Sie hätten das Geld ja wenigstens aufs Sparbuch einzahlen können. Dann wären immerhin noch ein paar Zinsen dazugekommen.‘

24 Der Chef sagte zu seinen Leuten: ‚Nehmt ihm das Geld sofort ab! Die 5.000 Euro gebt dem Mann, der 50.000 daraus gemacht hat.‘

25 ‚Aber warum denn ausgerechnet an den? Der hat doch schon mehr als genug?‘, wollten die anderen wissen.

26 ‚Das ist richtig, aber die Leute, die ihre Sachen optimal einsetzen, die bekommen noch mehr als das. Die aber ihre Sachen nicht gut nutzen, denen wird das wenige, was sie haben, auch noch weggenommen.

27 Jetzt kommen wir noch zu den Leuten, die gegen mich den Aufstand geprobt haben, die nicht wollten, dass ich der Chef werde: Bringt sie her, sie sollen alle hochkant gefeuert werden.‘“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Frage des Tages
  3. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Da sagte der König zu ihm: ‚Hervorragend, du bist ein guter Mann! Weil du im Kleinsten zuverlässig warst, sollst du Verwalter von zehn Städten werden.‘
(Luk 19:17)

Meine Frage des Tages

Diese Gleichnis ist mir ein Rätsel. Alle bekommen ein Pfund. Der, der daraus das Zehnfache gemacht, bekommt 10 Städte. Der, der das Fünffache gemacht hat, bekommt 5 Städte. Und der, der das Pfund nur verwahrt hat, wird abgestraft.
Ja, ich weiß, wir sollen mit den Gaben, die Gott uns geschenkt hat, auch etwas für Gott tun. Aber so wie das Gleichnis für mich rüber kommt, erfolgt die Belohnung nach Leistung. Und das ist der Punkt bei mir. Dass ich eben nicht belastbar und leistungsfähig bin. Werde ich also abgestraft??? Das würde aber Jesus völlig widersprechen. Also wie nun?

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, nun sitze ich hier und habe Angst vor dem Sturm. Im Radio wird am laufenden Bande Panik gemacht vor dem Wetter heute Nachmittag. Ich bekomme schlecht Luft und meine Luftröhre brennt jetzt schon. Vater, was soll ich tun? Wie soll ich damit umgehen? Die ganze Nacht hatte ich schon Durchfall. Ach, ich freue mich schon echt drauf, wenn ich das alles hinter mir lassen kann und es mir endlich wieder richtig gut geht. Und das für immer. Ja, du hast gesagt, diese Zeit auf der Erde wird nur kurz sein. Ich will aushalten und dich anbeten. Vater, ich freue mich schon so sehr U. wieder zusehen. Bitte lass die Zeit ganz schnell vergehen und ganz besonders den Sturm, der jetzt über Deutschland wüten wird. Vater, bitte beschütze mich, bitte.
Amen


Tag 326 + 327 – Lukas 18:1-17

Bei Gott auch mal rumnerven

1 Jesus benutzte irgendwann mal wieder einen Vergleich, um klarzumachen, dass man beim Beten auch mal rumnerven sollte und so lange durchbeten, bis Gott handelt.

2 „In einer Stadt lebte ein Typ, der am Gerichtshof den Job eines Richters hatte. Er war bekannt als harter Hund, dem total egal war, was Gott und die Menschen über ihn dachten.

3 Eine alleinstehende Frau, deren Mann vor einiger Zeit gestorben war, erhob Anklage gegen jemanden, der sie betrogen hatte. Dafür kam sie immer wieder persönlich in das Büro des Richters, um ihm zu sagen: ‚Bitte helfen Sie mir, zu meinem Recht zu kommen!‘

4 Der Richter schob den Fall immer wieder beiseite. Weil die Frau aber jeden Tag auf der Matte stand und rumnervte, sagte er sich schließlich: ‚Also, Gott und die Menschen sind mir eigentlich total egal,

5 aber diese Alte raubt mir echt den letzten Nerv! Ich werde ihren Fall vorziehen und schnell über die Bühne bringen, damit sie mich endlich in Ruhe lässt!‘

6 Kapiert ihr, was ich damit sagen will?“, fragte Jesus.

7 „Wenn selbst so ein ätzender Richter bereit ist, so jemandem Recht zu verschaffen, dann wird Gott doch erst recht sofort zur Stelle sein, wenn seine auserwählten Leute Tag und Nacht zum Himmel schreien.

8 Ich garantiere euch, er wird sofort ankommen und für Recht sorgen! Die Frage ist für mich also nicht so sehr, ob Gott handelt, sondern vielmehr, wie viele Leute noch da sein werden, die dem Menschensohn, dem Auserwählten, auf diese Art und Weise vertrauen, wenn er dann irgendwann auf die Erde zurückkommen wird.“

Noch ein Vergleich zum Thema Beten

9 Jesus erzählte mal wieder eine Geschichte. Er wollte diesmal einen Text in Richtung der Menschen ablassen, die sich für die Coolsten überhaupt hielten und auf alle anderen runtersahen.

10 „Also, da waren mal zwei Leute, die im Tempel ’ne Runde beten wollten. Der eine gehörte zu den religiösen Strebern, der andere war ein Geldeintreiber, der für die Besatzungsmacht die Steuern einzog.

11 Der Streber fing an zu beten und sagte zu Gott: ‚Oh, danke, mein Gott, dass ich nicht so bin wie die anderen hier! Ich habe niemanden bestohlen, ich bin sehr gläubig, ich habe meine Ehefrau nie betrogen, wie gut, dass ich nicht so bin wie dieser Geldeintreiber!

12 Ich faste ja auch zweimal die Woche und gebe immer die vorgeschriebenen zehn Prozent meines Einkommens!‘

13 Der Geldeintreiber blieb total schüchtern am Eingang stehen. Er traute sich noch nicht mal, nach oben zu sehen, als er anfing zu beten. ‚Gott, tut mir total leid, dass ich so viel Mist gebaut habe! Bitte verzeih mir.‘

14 Ich schwör euch, dieser Mann wird sauber und ohne irgendwelche Schulden bei Gott zu haben wieder nach Hause gehen können. Der eingebildete Streber aber nicht. Denn solche arroganten Menschen, die sich selber in den Himmel loben, werden ganz unten sein; die aber nichts von sich halten, werden am Ende groß rauskommen.

Jesus liebt Kinder

15 Einmal brachten ein paar Eltern ihre Kinder zu Jesus. Sie wollten, dass er für die Kleinen betet. Die Schüler von Jesus fanden das aber nicht so toll, weil sie meinten, Jesus hätte mal Feierabend verdient, und schickten sie einfach wieder weg.

16 Jesus wollte die Kinder aber bei sich haben und sagte zu ihnen: „Jungs, lasst die Kinder doch mal durch! Schickt sie nicht weg! Denn so wie sie muss man drauf sein, um in Gottes neuem Land dabei zu sein.

17 Habt ihr das immer noch nicht kapiert? Wenn jemand nicht so drauf ist wie ein Kind und Gott auf diese Art vertraut, der wird nie in Gottes Land ankommen können.“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Aber Jesus rief sie zu sich und sprach: Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch: Wer nicht das Reich Gottes annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.
(Luk 18:16-17 LUT)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Vers 16
Dieser Vers wird sehr gern benutzt, um die Kindestaufe zu rechtfertigen. Aber von „Taufe“ steht hier gar nichts.
Neulich habe ich in einem Vortrag von Willy Zorn gehört, dass dieser Vers eine Antwort darauf ist, was mit Kindern passiert, wenn sie sterben und sie eben nicht getauft sind. Ihnen gehört das Himmelreich! Sie sind also dort.

Vers 17
Das ist mein Lieblingsvers, wenn ich von mir behauptet wird, ich hätte einen naiven Kinderglauben, weil ich die Worte Jesu so nehme und für wahr halte, wie sie eben nun mal dort stehen. „Wer nicht glaubt wie ein Kind ….“

Mein Gebet für meinen Tag

Ach, Vater, gestern Abend war ich wieder so tief unten. Ich war bei einer neuen Augenärztin.Sie war total nett und kannte sich auch mit meiner Grunderkrankung gut aus. (Und das ist schon nicht selbstverständlich). Sie sagte, dass meine Augen, also die Hornhaut gar nicht gut aussehen. Das hat mich erstmal ganz schön runtergezogen. Aaaber ich bin auch sehr dankbar, dass ich nun in ihr eine gefunden habe, die die ganzen Zusammenhänge kennt. Nun muss ich wieder jede Stunde tropfen. Ja, ich weiß, ich hab es in letzter Zeit schleifen lassen … Bitte, Vater, erhalte mir meine jetzige Sehkraft solange ich noch hier lebe. Und ja, ich füge mich aber auch, wenn du anderes mit mir vor hast. Dein Wille geschehe, nicht meiner.
Amen


Tag 324 + 325 – Lukas 17:11-36

Zehn Leute mit einer fiesen Hautkrankheit werden geheilt

11 Auf dem Weg nach Jerusalem kam Jesus durch das Grenzgebiet zwischen Samaria und Galiläa.

12 Als er dort in ein Dorf kam, standen zehn Menschen rum, die eine fiese Hautkrankheit hatten, vielleicht so was wie Lepra.

13 Sie brüllten gleich los, als sie Jesus sahen: „Jesus, großer Meister, bitte helfen Sie uns!“

14 Er sah sie an und sagte zu ihnen: „Geht mal zum Priester und lasst euch von dem untersuchen!“ Und auf dem Weg dahin wurden sie alle plötzlich geheilt!

15 Aber nur einer von den zehn kam zurück, um sich bei Jesus und bei Gott zu bedanken. Auf dem Weg rief er immer wieder: „Yeah, Gott! Ich bin gesund!“

16 Er kniete sich vor Jesus hin und bedankte sich bei ihm. Dieser Mann kam aus Samarien.

17 Jesus fragte ihn dann: „Sag mal, es sind doch zehn Leute geheilt worden. Wo sind denn die anderen neun geblieben?

18 Bist du der Einzige, der zurückgekommen ist? Und das, obwohl du ein Ausländer bist und aus Samarien stammst?

19 Jetzt steh auf und geh von hier weg! Weil du so ein Vertrauen gehabt hast, bist du gesund geworden.“

Wann startet das Land, in dem Gott das Sagen hat?

20 Die religiösen Streber wollten von Jesus irgendwann mal wissen: „Wann geht das eigentlich los mit dieser neuen Zeit, in der Gott das Sagen hat?“ ─ „Diese neue Zeit wird nicht abgehen, dass man es jetzt irgendwie wissenschaftlich belegen könnte, dass es angefangen hat“, antwortete Jesus.

21 „Keiner wird ankommen und sagen können: ‚Da drüben ist es gerade losgegangen.‘ Aber ihr sollt ruhig wissen, dass es im Grunde schon angefangen hat. Dieses Land ist bereits da, die Zeit hat bereits begonnen.“

22 Später ergänzte Jesus das noch mal, als er zu seinen Schülern redete: „Leute, es wird mal eine Zeit geben, da würden meine Freunde alles dafür tun, um nur noch einmal einen Tag zu erleben, wo der Auserwählte, der Menschensohn körperlich bei ihnen wäre, aber das geht dann nicht mehr.

23 Es wird in den Nachrichten gemeldet werden, dass er jetzt wieder da ist oder dass er an einem bestimmten Ort wohnen würde. Wenn solche Meldungen reinkommen, dann glaubt denen nicht. Ihr braucht auch nicht nach ihm zu suchen.

24 Denn wenn er wiederkommt, wird das mit einem Riesenknall passieren, alle werden es mitkriegen.

25 Vorher muss er aber noch etwas ganz Schlimmes durchmachen, er muss ertragen, dass wirklich alle plötzlich keinen Bock mehr auf ihn haben.

26 Es wird dann so ähnlich abgehen wie in der Zeit, als Noah noch lebte.

27 Damals waren auch alle Menschen nur damit beschäftigt, Party zu machen und den Partner fürs Leben zu finden. Bis Noah sein Schiff fertig hatte, einstieg und die Flut kam ─ und die ganze Welt ist ersoffen.

28 Man könnte diese Zeit auch mit der von Lot vergleichen. Damals hatte jeder normal zu essen und zu trinken, jeder hatte Arbeit, man konnte Handel betreiben, auch die Bauern hatten genug zu tun.

29 Bis zu dem Tag, an dem Lot die Stadt Sodom verlassen hatte. Da ging es dann plötzlich ab, Schwefelwolken und Lavaströme kamen von oben runter, die ganze Stadt wurde dem Erdboden gleichgemacht.

30 Genauso wird das abgehen, wenn der Auserwählte Gottes, der Menschensohn, wiederkommt.

31 Wer zu dem Zeitpunkt gerade unterwegs ist, sollte nicht kurz nach Hause gehen, um seine Sachen zu packen. Und wer gerade auf der Arbeit ist, sollte auch nicht erst nach Hause fahren.

32 Bitte vergesst nicht, was damals mit der Frau von Lot passiert ist, als sie noch mal zurücksehen wollte!

33 Wer mit aller Kraft um sein Leben kämpft, der wird es verlieren. Aber wer sein Leben für Gott verliert, genau der wird ein neues Leben bekommen, ein Leben, das nie aufhört.

34 Eine Sache sollt ihr wissen: Wenn in dieser Nacht zwei Leute in einem Bett übernachten, kann es sein, dass der eine bei Gott landet und der andere alleine zurückbleibt.

35/36 Wenn zwei Frauen zusammen am Fließband stehen, ist die eine plötzlich weg und die andere bleibt da.“

37 „Meister, wo wird das passieren?“, wollten seine Schüler wissen. „Wenn schwarze Wolken aufziehen, weiß man, dass es regnen wird. Und wenn ich wiederkomme, werdet ihr wissen, dass ich es bin.“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Da sagte Jesus: „Sind denn nicht alle zehn geheilt worden? Wo sind die anderen neun?
(Luk 17:17)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Sicher freuten sich alle zehn über ihre Heilung und waren dankbar. Aber nur einer kehrte auf der Stelle um. Er wollte nicht nur die Heilung genießen, sondern dem Geber auch danken. Jesus danken.
Und heute? Wie viele danken Gott für die Dinge, die sie erhalten, erfahren und genießen?. Ich glaube fast, es sind weniger als 10:1.

Glauben ins Leben umgesetzt

Ich denke, es ist nicht nur wichtig, Gott zu danken, sondern auch Menschen. Wie vieles wird einfach für selbstverständlich gehalten. Wie viele denken: Das ist doch deren Job, dafür wird er doch bezahlt. NEIN. Gerade zwischenmenschlich ist es sosososo wichtig, auch denen zu danken, die einem Gutes tun, sich kümmern, zuhören, helfen …

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, heute habe ich ein ganz ganz großes Anliegen. T. hat mich gebeten, mit ihr am kommenden Montag zu Tierarzt zu gehen, um Katze M. kastrieren zu lassen. Ja, ich mache es. Du weißt aber, dass das eine riesengroße Herausforderung ist. Schon allein die Katzentasche zu tragen, ist mir fast zu schwer. Und dann der Zeitaufwand. Bis T. brauche ich eine Stunde, dann eine Stunde bis zum Tierarzt, dann dauert die Op ca. 1 Stunde, dann zu T. zurück eine Stunde und wieder zu mir auch eine Stunde. Das sind ganz ohne Wartezeiten 5 Stunden, aber durch die ganzen Wartenzeiten bei den Bahnen, bei T. zu Hause, beim Tierarzt kommen bestimmt nochmal 2 Stunden dazu. 7 Stunden! Das ist eine echte Herausforderung, die ich allein ganz bestimmt nicht schaffe. Ich brauche deine Hilfe! Nur mit dir und durch dich werde ich es schaffen. Nur so. Nicht anders. Bitte, bitte, sei bei mir!
Und sei bitte auch heute bei mir. Ich fahre heute Nachmittag zum Augenarzt. Ein neuer Arzt. Bitte, falls es genau der richtige Arzt für mich ist, füge alles so, dass es glatt läuft, dass ich gut hin und zurück kommen, dass die Chemie zwischen mir und dem Arzt stimmt. Es wäre so wichtig, damit ich nicht noch mehr Narben auf der Hornhaut bekomme. Bitte, beschütze und behüte mich auch den restlichen Tag, sei bei mir, ohne dich geht nix.
Amen