Tag 313 +314 – Lukas 13:10-35

Was ist wichtiger: der Mensch oder die Gesetze?

10 Am religiösen Feiertag, dem Sabbat, gab Jesus in der Synagoge wieder Unterricht in Sachen Glauben.

11 In der Menge entdeckte er dabei eine Frau, die durch einen fiesen Geist körperlich behindert war. Seit 18 Jahren waren ihre Muskeln am Oberkörper total verkrampft, sodass sie einen Buckel auf dem Rücken bekommen hatte. Sie war einfach nicht in der Lage, sich gerade aufzurichten.

12 Jesus sah diese Frau, rief sie zu sich und meinte zu ihr: „Hey du! Du bist jetzt frei von dieser Krankheit!“

13 Er legte seine Hände auf ihren Körper und sofort verschwand der Buckel. Die Frau war hammerglücklich und dankte Gott für diese Heilung mit allem, was sie hatte!

14 Der Leiter der Synagoge fand das aber ziemlich ungeil, dass Jesus ausgerechnet am Sabbat Leute heilte. Auch ein Arzt durfte nämlich an dem Tag nicht arbeiten. Er sagte zu den Leuten, die da waren: „Die Woche hat doch insgesamt sechs Tage, an denen man arbeiten kann, oder? Also kommt in der Zeit her, um euch heilen zu lassen, ja? Muss doch nicht ausgerechnet am Sabbat sein!“

15 Jesus war sauer: „Ihr alten Pseudos! Was macht ihr denn, wenn ihr am Sabbat eurem Hund Futter und Wasser hinstellt?

16 War es nicht viel wichtiger, dass ich diese Frau wieder gesund gemacht habe und von dieser ätzenden Krankheit befreien konnte, auch wenn wir gerade Sabbat haben?“

17 Dazu konnten sie nichts mehr sagen, es war jetzt schon zu peinlich für sie. Alle Leute freuten sich aber voll über die guten Sachen, die Jesus so brachte.

Große Dinge fangen bei Gott immer klein an

18 „Wie kann ich euch klarmachen, wie das mit dem neuen Land abgeht, in dem Gott das Sagen hat?

19 Das ist wie mit einem kleinen Kirschkern. Ein Typ spuckte den Kern in seinen Garten und buddelte etwas Erde da drüber. Dort keimte er dann, schlug Wurzeln und wuchs zu einem riesengroßen Baum, in dem Vögel Nester bauen können.“

20 Dann brachte er einen weiteren Vergleich: „Was für ein Beispiel fällt mir noch zu dem Thema ein, womit kann man das ganz gut vergleichen?

21 Dieses neue Land ist wie ein Stück Hefe, das man braucht, um ’ne Pizza zu machen. Eine Frau nimmt ein Kilo Mehl, vermischt die Hefe mit dem Mehl, tut etwas Wasser dazu und knetet das ganze Teil durch. Und dann ist der ganze Teig plötzlich voller Hefe und geht auf.“

Warum es einige packen, zu Gott zu kommen, und andere nicht

22 Jesus war auf Tour in Richtung Jerusalem. Überall machte er Zwischenstopps in den Dörfern und hielt Unterrichtsstunden in Glaubensfragen.

23 Ein Mann wollte etwas von ihm wissen: „Entschuldigen Sie, ich hab da mal ’ne Frage: Können es nur ganz wenige mit Gott schaffen? Werden nur ein paar gerettet?“

24 Jesus’ Antwort war: „Kämpft dadrum, in den Himmel zu kommen, es ist alles andere als easy! Die Tür, wo man durchgehen muss, ist ziemlich klein. Viele werden es versuchen und es nicht schaffen.

25 Wenn der Hauseigentümer abends die Tür abgeschlossen hat, dann ist sie zu, und man kommt nicht mehr rein. Egal, wie viele dann draußen stehen, die Klingel drücken und rumbetteln: ‚Bitte machen Sie auf!‘ Er wird dann nur antworten können: ‚Wer seid ihr? Ich kenne Euch nicht!‘

26 Dann antwortet ihr: ‚Aber wir haben doch zusammen gefeiert, gegessen und getrunken, wir waren sogar bei dir im Gottesdienst und haben deiner Predigt zugehört!‘

27 Aber seine Antwort wird sein: ‚Verschwindet! Ich hab keine Ahnung, wer ihr seid! Mit solchen unkorrekten Typen wie euch will ich nichts zu tun haben!‘

28 Wenn ihr dann von draußen so Leute wie Isaak, Jakob und die ganzen Prophetentypen in Gottes Land seht, werdet ihr voll gefrustet sein, ihr werdet wütend und heulen.

29 Und dann werden Menschen aus allen Ecken der Erde dort reinkommen und mit Gott eine Party feiern.

30 Macht euch das klar: Die jetzt ganz hinten anstehen, die die Letzten sind, die Unwichtigen, die werden dann groß rauskommen! Und die Leute, die jetzt ganz vorne stehen, die den dicken Macker markieren, die werden dann die hintersten Plätze belegen.“

Jerusalem wird es übel ergehen

31 Ein paar Minuten später kamen ein paar von den religiösen Strebern vorbei und warnten Jesus. „Verschwinden Sie besser von hier! Präsident Herodes plant ein Attentat und will Sie töten!“

32 „Ihr könnt dem Schlaumeier Folgendes ausrichten“, sagte Jesus, „sowohl heute als auch morgen werde ich weiter das tun, was ich die ganze Zeit gemacht habe: Dämonen aus Menschen rausschmeißen und Leute heilen. Heute und morgen werde ich das auch noch tun, aber nach drei Tagen wird mein Ding hier zu Ende sein.

33 Ich muss in drei Tagen diesen Ort sowieso verlassen. Es ist nicht angesagt, dass ein Prophet von Gott irgendwo anders getötet wird, als in Jerusalem!

34 Oh, Mann, Jerusalem, was ist bloß mit dir los? Bei dir werden Propheten ermordet, und Menschen, die eine Nachricht von Gott haben, werden einfach hingerichtet! Schon so oft wollte ich euch alle zu mir ziehen, ich wollte euch so nahe sein, wie eine Henne ihren Küken nahe ist, wenn die unter ihren Flügeln Schutz suchen, aber ihr hattet da keinen Bock drauf.

35 Passt auf, euer toller Tempel wird bald leer sein, Gott zieht dort aus. Ihr werdet mich nicht mehr sehen, bis ihr es selber kapiert habt und alle bei euch sagen: ‚Hurra, dieser Typ ist der Größte! Der da gerade kommt, wurde uns von Gott geschickt!‘“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Frage des Tages
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Tages

… „Herr, sind es nur wenige, die gerettet werden?“ …
Lukas 13:23)

Meine Frage des Tages,
Glauben ins Leben umgesetzt.

Wie viel sind „wenige“? Ich habe es so im Kopf, dass Jesus gesagt hat (an einer anderen Bibelstelle), es werden nur wenige sein, die den schmalen Pfad zum Himmel gehen. Aber wie viel sind wenige? Wenn ich die Christen weltweit sehen, sind es doch eine ganze Menge. Und da meine ich nicht die „Namenschristen“. In der Offenbarung steht etwas von 144000. Wobei ich nicht weiß, ob die Zahl buchstäblich zu sehen ist. Das wären „wenige“. Das werde ich wohl erst sehen, wenn ich „oben“ angekommen bin. Ich wünsche mir so so sehr, dass mein bereits verstorbener Mann und meine Tochter dabei ist. Aber diese Entscheidung liegt dann wohl nicht bei mir.
Das Einzige, was ich tun kann, meinen Gott zu lieben, demütig zu sein und meinen Nächsten zu lieben (Micha 6:8). Alles andere kommt dann von allein.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ja, es treibt mich um, dass ich gern wieder als Familie zusammen wäre, dabei sagst du in deinem Wort, dass im Himmel, in der Ewigkeit alles so ganz anders sein wird. Wir werden sein, wie die Engel (Markus-Evanglium), das heißt, geschlechtslos und nicht in Familienstrukturen. Wie auch immer, es wird so viel schöner sein als jetzt in dieser chaotischen Welt. Trotzdem würde ich die beiden so sehr gern dort wieder begegnen. Ja, ich weiß, das steht bereits fest, du weißt es schon, aber ich sehne mich so sehr nach einem Wiedersehen. Mir geht auch nicht aus dem Kopf, was U. im Krankenhaus zu mir gesagt hat: „Wenn er das überstanden hat, fangen wir neu an“. Ich war total irritiert, weil wir eine keine Konflikte in der Ehe hatten, nichts, was diesen Ausspruch rechtfertigen könnte. Aber vielleicht hat er da schon den Himmel offen gesehen, das da alles neu ist. Ein neuer Anfang. Ich freue mich so sehr drauf. Vater, du weißt es. Und du weißt auch, wie sehr ich im Alltag zu kämpfen habe, jeden Tag aufs neue. Bitte hilf mir diese Zeit gut zu überstehen, mir zu helfen und mich zu beschützen, bis ich dann endlich auch bei dir sein darf. Die Freude, die Hoffnung, die Zuversicht …. Das ist das, was mich hält.
Amen


Tag 311 + 312 – Lukas 12:49 – 13:9

Leute werden sich streiten, weil einer an Jesus glaubt

49 „Ich bin zu euch gekommen, damit der Punk abgeht hier auf der Erde, es soll brennen! Ich würde mich so sehr freuen, wenn das schon passiert wäre und ich meinen Job schon erledigt hätte.

50 Auf mich wartet aber noch etwas ganz Übles. Ich muss einen furchtbaren Tod sterben, das macht mir echt Angst, bis ich das hinter mich gebracht habe.

51 Falls ihr gedacht habt, ich würde den Weltfrieden organisieren, dann habt ihr euch gewaltig getäuscht! Nein, wo ich bin, werden sich Menschen streiten,

52 ganze Familien werden wegen mir auseinanderbrechen, weil drei Mitglieder auf meiner Seite stehen und zwei keinen Bock auf mich haben oder umgekehrt.

53 Es wird Zoff geben zwischen dem Vater und dem Sohn, zwischen der Mutter und der Tochter.“

54 Jetzt richtete Jesus noch mal ein paar Worte an die Menschen, die drumrum standen: „Wenn ihr zum Himmel seht und ein paar dunkle Wolken kommen aus einer Richtung, dann sagt ihr doch bestimmt: ‚Gleich regnet es!‘ Das ist richtig.

55 Wenn aber die Sonne morgens schon runterknallt, sagt ihr: ‚Heute wird es warm!‘ Und das stimmt auch.

56 Ihr Pseudos! Wie das Wetter wird, könnt ihr euch leicht ausrechnen, aber wenn ihr seht, was in der Welt gerade abgeht, dann kapiert ihr gar nichts!

57 Warum peilt ihr nicht, was jetzt zu tun ist?

58 Wenn du heute einen Gerichtstermin hast und du triffst auf dem Weg zum Gericht den Typen, der dich angezeigt hat, dann versuche, das Ding zu regeln, bevor ihr vor dem Richter landet. Sonst wirst du verurteilt und landest im Knast.

59 Und dann hängst du da so lange, bist du den letzten Cent bezahlt hast.“

Mit Gott wieder klarkommen oder sterben

1 In dieser Zeit erzählten ein paar Leute Jesus, dass Pilatus einige Männer hatte abschlachten lassen, während sie gerade dabei waren, ein Opferritual im Tempel zu machen. So hatte sich ihr Blut mit dem Blut der Tiere vermischt, die dort geopfert wurden.

2 „Sagt mal, Leute, glaubt ihr jetzt, dass diese Männer ganz besonders schlimme Verbrecher waren, dass die mehr Mist gebaut haben, als andere Leute? Denkt ihr, das war der Grund für ihren schlimmen Tod?

3 Nein, Leute, das stimmt schon mal gar nicht! Genau das Gleiche kann jedem von euch auch passieren, wenn ihr nicht mit dem Mist aufhört, den ihr täglich baut, und nicht anfangt, mit Gott ganze Sache zu machen!

4 Könnt ihr euch an die achtzehn Männer erinnern, die gestorben sind, als das Hochhaus in Siloah plötzlich eingestürzt ist? Waren das vielleicht die schlimmsten Menschen in Jerusalem?

5 Nein, Leute! Ich sag’s noch einmal: Wenn ihr nicht aufhört mit dem Mist und anfangt, mit Gott ganze Sache zu machen, werdet ihr genauso sterben wie die.

Die zweite Chance

6 Jesus erzählte dann noch mal eine Geschichte: „Ein Typ pflanzte mitten in seinen Weinberg einen Apfelbaum. Jedes Jahr checkte er, ob jetzt endlich mal einen Apfel ernten könnte. Aber es passierte nichts, an dem Baum wuchsen einfach keine Früchte.

7 Schließlich sagte er zu seinem Gärtner: ‚Drei Jahre hab ich jetzt gewartet, und immer noch passiert da nichts dran! Hau das Teil einfach um. Der Boden ist zu schade für einen Baum, der nichts bringt.‘

8 Der Gärtner meinte aber: ‚Komm, gib ihm noch ein Jahr! Ich will mich extrem um ihn kümmern, ihn gut düngen und die trockenen Äste raus schneiden.

9 Wenn er im nächsten Jahr wieder nichts bringt, dann haue ich ihn um.‘“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Denkt ihr vielleicht, dass ich gekommen bin, Frieden auf die Erde zu bringen? Nein, sage ich euch, sondern Entzweiung.
(Luk 12:51)

Meine Erkenntnis des Tages , MEIN Pünktchen

Klingt irgendwie paradox, da wir ja immer davon ausgehen, Jesus ist der Friedensstifter „liebet eure Feinde“ usw.
Nein es ist kein Widerspruch. E Im Kontext ist es einfach eine andere Situation. Jesus ist nicht auf die Erde gekommen, damit wir es hier uns gemütlich einrichten können. Alle, die sich zu ihm bekennen, werden auf irgendeine Weise in Konflikt geraden, weil sie sich nicht von der „Welt“ einfangen lassen. Die „Welt“ wird von Satan beherrscht und regiert (auch wenn das von mancher Kanzel anders gepredigt wird) und es ist gefährlich, sich mir Satan zu verbrüdern. Denn dann hat er gewonnen, mich. Wir sind kein Teil von ihr, auch wenn wir darin leben müssen. Vorerst.

Glauben ins Leben umgesetzt

Ja, es ist nicht einfach, sich getrennt von dieser Welt zu halten. Zu viele Verlockungen gibt es. Viel zu viele. Nein, wir sollen uns nicht von allen Nettigkeiten enthalten, aber diese Dinge nicht zu unseren Göttern machen. In diesem Zusammenhang halte ich es auch nicht für richtig, dass Christen in die Politik gehen. Wir sollen Jesus nachfolgen, er war nicht gekommen, um bei den Römern ins Parlament sich wählen zu lassen. Jesus hat sich nicht in die damalige Politik eingemischt (auch wenn die damaligen Juden es gern gesehen hätten). Nein, unser Parlament sitzt woanders, unsere Heimat ist eine andere, wir sind hier nur auf der Durchreise. Meine Meinung.

Mein Gebet für den Tag

Vater, heute geht es mir wieder besser. Ich habe einen kompletten Tag dazu verbracht, mich von dem Spiele-Nachmittag zu erholen. Es erschöpft mich so sehr, gerade wenn wir uns ein neues Spiel ausdenken. Aber jetzt ist es durch und ich schaue gut auf den heutigen Tag. Ich danke dir aber auch für D., sie kommuniziert wieder mit mir, wenn auch „nur“ über WhatsApp. Ich bin so dankbar. Nun weiß ich wieder ein bisschen mehr über ihre Gedanken und Sorgen und auch, dass es A. in seiner jetzigen Situation nicht gut geht. Er hat die Dienstelle gewechselt und ist jetzt nach 3 Monaten schon nicht mehr glücklich dort. Dabei wollte es er unbedingt. Bitte, Vater, führe ihn dorthin, wohin du ihn gern haben möchtest und sei es durch einen crash, wenn es gar nicht anders geht. Aber, Vater, weißt du was ich so gar nicht verstehe? Warum wolltest du, dass die beiden ein Haus bauen, dass jetzt nur noch Ballast ist und mir auch großen Kummer bereitet habe. Ich habe vorher gebetet, dass du 1000 Steine ihnen in den Weg legen mögest, wenn es nicht dein Wille und nicht dein Plan ist. Aber es gab keine 1000 Steine, nicht mal ein einziges Steinchen? Vater, warum? Wohin führt dieser Weg? Was ist dein Plan?
All diese Fragen lege ich dir heute vor. Aber eins weiß ich, du machst keine Fehler, es muss einen Sinn haben. Und so bitte ich dich, pass gut auf D. und A. und die Jungs auf. Zeig A. den Weg aus seinem Knäuel, in das er sich verstrickt hat, hilf ihm bitte. Bitte.
Und lass diesen Tag ein guter Tag werden. Auch für T. mit ihrem kaputten Knie, lass sie nicht verzweifeln, auch nicht an ihrem neuen Problem mit der Hausververwaltung. Immer wieder gerät sie an ihre psychischen Grenzen, hilf bitte auch ihr.
Amen


Tag 309 + 310 – Lukas 12:32-48

32 Meine Schüler, auch wenn ihr echt wenige seid, braucht ihr keine Angst zu haben! Es macht Gott großen Spaß, euch zu beschenken. Euch gehört ein Stück von dem neuen Land, in dem Gott das Sagen hat.

33 Verkauft am besten alles, was ihr habt, und spendet die Kohle an Leute, die es brauchen. Wenn ihr das tut, bekommt ihr eine Art von Geld, das seinen Wert nicht verliert. Ihr werdet einen Schatz im Himmel liegen haben, den euch keiner mehr klauen kann und der seinen Wert auch nie verliert.

34 Denn die Sachen, die euch wirklich wichtig sind, bestimmen euer Leben.“

Der Vergleich von dem guten und dem fiesen Angestellten

35 „Seid immer klar im Kopf und jederzeit bereit!

36 Ihr müsst so drauf sein wie ein Hausangestellter, der nachts auf die Rückkehr des Hauseigentümers warten muss. Wenn der dann klingelt, kann er ihn sofort reinlassen.

37 Gut drauf werden die Leute kommen, die vorbereitet sind und seine Rückkehr erwarten. Ich schwör euch, er wird sie ins Esszimmer bitten, sich ’ne Schürze umbinden und erst mal fett was zu essen machen.

38 Vielleicht kommt er mitten in der Nacht, vielleicht frühmorgens, wenn die Sonne aufgeht. Egal, wann er kommt, glücklich können die Leute sein, die dann bereit sind!

39 Ich will euch noch mal eine Ansage machen: Da ist ein Typ, der eine Villa hat. Wenn er wüsste, wann die Einbrecher kommen, dann würde er zu Hause bleiben und verhindern, dass sie sein Haus durchwühlen.

40 Ihr habt aber keine Ahnung, wann der Meister zurückkommen wird, er kommt, wenn keiner damit rechnet.“

41 Petrus fragte noch mal nach: „Meister, meinst du jetzt nur uns damit oder redest du hier über alle Menschen?“

42 „Petrus, ich meine damit jeden treuen Mitarbeiter, dem Gott eine Aufgabe gegeben hat. Er trägt damit Verantwortung für sein Haus und dafür, seine Leute zu versorgen.

43 Wenn der Meister zurückkommt und alles ist tipptopp in Ordnung, dann wird der Mitarbeiter dafür eine Belohnung einsacken.

44 Ich verspreche euch: Der Meister wird ihm den Leitungsposten über seinen ganzen Betrieb anvertrauen.

45 Wenn der Mitarbeiter aber denkt: ‚Das dauert noch, bis der zurückkommt!‘, und erst mal anfängt, Party zu machen, die Mitarbeiter mies behandelt und sich jeden Abend die Kante gibt,

46 na ja, dann wird der Meister ganz plötzlich und total unerwartet vor der Tür stehen. Und dann wird er dem Angestellten sofort die Kündigung in die Hand drücken und ihn hochkantig rausschmeißen.

47 Anschließend kriegt er noch ’ne Klage an den Hals, denn er hat seinen Arbeitsvertrag gebrochen, und das, obwohl er genau wusste, was der Meister von ihm wollte.

48 Menschen, die keine Ahnung davon haben, was Gott eigentlich will, werden mit einer leichten Strafe davonkommen. Jeder, der viel von Gott bekommen hat, muss auch viel bringen. Wem viel gegeben wurde, von dem wird auch viel verlangt werden.“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Frage des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Der Herr aber sagte: „Wer ist denn der treue und kluge Verwalter, dem sein Herr die Verantwortung überträgt, der ganzen Dienerschaft zur rechten Zeit das Essen zuzuteilen?
(Luk 12:42)

Meine Frage des Tages

Ja, wer ist denn nun der treue und kluge Verwalter in der heutigen Zeit?
Die Ältesten? Der Pfarrer? Der Gemeinderat? Die Kirche? Der Papst? Oder wie von den Zeugen Jehovas genannt, die 8 Leute an der Spitze dieser Organisation?

Glaube ins Leben umgesetzt

Diese Frage kann ich mir gerade nicht beantworten. Ich bin konfessionslos. Ich gehöre formal keiner Kirche an. Meine geistige Speise erhalte ich aus der Bibel und bei Gottesdienstbesuchen oder bei Vorträgen (Predigten, Bibelstunden), die ich mir online anhöre, viel auch beim ERF. Wer ist nun mein treuer und kluger Verwalter?
Keine Ahnung.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich weiß gerade nicht weiter. Du sagst, du hast einen treuen und klugen Verwalter eingesetzt. Gerade fällt mir auf, du sprichst von einem, nicht von vielen. Wer ist das? Kannst du mir nicht einmal einen kleinen Hinweis geben?
Vater, heute brauche ich wieder deine Kraft, heute Nachmittag wird es wieder anstrengend. Ich hoffe so sehr, dass ich nicht wieder solche Luftprobleme bekomme. Sei bei mir, bitte! Das ist mein allergrößte Wunsch für heute. Lass diesen Nachmittag ganz nach deinem Sinn werden. Vater, ich verlasse mich auf dich! Dein Wille geschehe
Amen


Tag 307 + 308 – Lukas 12:13-31

Ein Typ mit viel Kohle ist eigentlich arm

13 Ein Mann rief jetzt dazwischen: „Meister, können Sie nicht meinem Bruder sagen, er soll das, was wir von unserm Vater geerbt haben, gerecht unter uns beiden aufteilen?“

14 „Sag mal, soll ich jetzt hier den Richter spielen, um solche Sachen zu entscheiden?“

15 Zu den anderen Zuhörern sagte er: „Leute, passt auf, dass ihr nicht geil auf Kohle seid! Geld macht nicht glücklich, Leben kann man sich nicht kaufen.“

16 Er machte das noch an einem Vergleich deutlich: „Einem Millionär gehörte eine große Obstplantage, die jedes Jahr fette Ernte einbrachte.

17 Irgendwann meinte er zu sich selbst: ‚Ich brauch mehr Platz für die ganzen Äpfel. Was mach ich jetzt nur?

18 Guter Plan, ich mach jetzt alle Lagerhallen platt und bau mir doppelt so große. Ich investiere noch mal richtig viel Geld.

19 Und dann werde ich mich zur Ruhe setzen. Ich werde zu mir selber sagen: Mein Freund, du hast jetzt für Jahre im Voraus reichlich geschuftet. Jetzt entspann dich und genieße das Leben! Fahr auf ’ne Insel, mach Party und freu dich deines Lebens!‘

20 Aber Gott sagte zu dem Mann: ‚Du Volltrottel! Du wirst noch in dieser Nacht den Löffel abgeben und sterben! Was hast du dann noch von der ganzen Kohle?‘

21 Das wird mit jedem passieren, der sein Leben dafür einsetzt, ein fettes Konto bei seiner eigenen Bank zu haben, aber bei Gott mit leeren Händen dasteht.“

Gott sagt: Entspann dich!

22 Für seine Schüler wiederholte Jesus es noch mal: „Ihr braucht euch echt keine Sorgen zu machen, dass ihr eure Miete nicht bezahlen könnt oder die Lebensmittel oder Kleidung, noch nicht mal um eure Gesundheit müsst ihr euch Sorgen machen.

23 Leben besteht aus mehr als nur Nahrung und Kleidung.

24 Seht euch mal die Tauben an! Die arbeiten auch nicht, sie legen sich auch keinen Vorrat an, und doch haben sie immer genug zu essen. Und ihr seid Gott tausendmal wichtiger als irgendwelche Vögel!

25 Könnt ihr euer Leben durch die vielen Sorgen auch nur um eine Sekunde verlängern? Never!

26 Wenn das mit der Lebensverlängerung durch Sorgen nicht funktioniert, warum macht ihr euch dann überhaupt noch welche?

27 Seht euch doch mal so ’ne Rose genauer an. Die kann auch nicht arbeiten, sie kann noch nicht mal ihr Äußeres selber bestimmen. Und trotzdem ist sie so schön, dass kein Top-Model der Welt mithalten könnte.

28 Wenn Gott sich schon um solche Blumen perfekt kümmert, obwohl die zwar heute noch blühen, aber morgen schon wieder vergammelt sind, dann wird er ja erst recht in der Lage sein, für euch zu sorgen! Warum vertraut ihr ihm nicht?

29 Hört auf mit diesem ‚Was werden wir nur morgen essen? Haben wir genug zu trinken?‘-Gelaber! Keine Panik!

30 Habt ihr Bock, so zu leben wie Menschen, die nicht wissen, dass Gott ein guter Vater ist? Er weiß genau, was wir brauchen!

31 Kümmert euch in erster Linie um Gottes Sache. Um den Rest wird er sich kümmern!

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Denn auch wenn einer noch so viel besitzt, kann er sich Leben nicht kaufen.
(Luk 12:15)

Meine Erkenntnis des Tages
Glauben ins Leben umgesetzt

Wie viel Streit gibt es unter deutschen Dächern wegen Erbschaftssachen? Es ist gruselig. Dabei ist das doch alles Geld, für das sie so gar nichts getan haben. Sozusagen „Umsonst-Geld“. Und doch wird darum so viel gestritten. Um wie viel mehr ist es entspannter, sich mit den Dingen, die man besitzt, einfach mal zufrieden zu sein. Ja, es gibt viele Menschen, auch hier in Deutschland, die arm sind. Und ja, es ist bei ihnen manchmal schwer, durch den Monat zu kommen, gerade wenn Kinder dabei sind, die ihre gleichaltrigen Spielgefährten beneiden, die so viel mehr haben und besitzen . Aber auch mal dankbar zu sein, für das, was man besitzt, ist nicht schlecht.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, und das meine ich wirklich von ganzem Herzen, bin ich dir dankbar für das, was ich alles besitze. Und eigentlich ist das schon Überfluss. Ich kann mir alles kaufen, was ich zum Leben brauche, habe Essen, Wohnung, Kleidung und kann auch anderen noch Geschenke machen und abgeben. Du hast mich wirklich reich beschenkt. Und ich halte es auch für meine Gabe, dass ich damit anderen abgeben kann. Und ich gebe so gern. Das ist mir alles so bewusst. Und trotzdem vergesse ich es und jammere herum, wenn es mir gesundheitlich nicht gut geht. Es ist schon manchmal paradox, dass man, wenn man leidet, dann nicht mehr das Positive sehen kann. Es gibt so viele gläubige Menschen, die das können. Bitte, Vater, sensibilisiere mich auch dafür. Dass ich selbst im Negativen, das Positive erkennen kann. Denn was ich als negativ empfinde, lässt du ja letztendlich zu, also du hast dein okay dazu gegeben, um mich auf irgendeinen Weg schubsen zu wollen. Ja, ich weiß, wenn ich gesund und kräftig wäre, würde ich mich nicht so sehr an dich klammern, würde viel mehr auf mein eigenes ICH setzen. Ich weiß das alles und trotzdem jammere ich manchmal herum. Bitte, Vater, verzeih mir das!
Heute habe ich einen ruhigen Tag, keine Termine, und kann so ganz in Ruhe viele Dinge tun, die liegengeblieben sind. Bitte Vater, lass es nicht zu, dass wieder negative Mächte mir ins Ohr flüstern, dass ich doch die Zeit dafür nutzen kann wieder stundenlang Karten am Handy zu spielen statt das Liegengebliebene aufzuarbeiten. Ich will das nicht und trotzdem scheint mir die Verlockung immer wieder so groß, einfach in der Sofaecke zu sitzen und zu daddeln, um mich am Ende des Tages darüber zu ärgern. Lass es einfach nicht zu oder besser, gib mir die Kraft „nein“ zu mir selbst zu sagen!
Heute möchte ich dich auch wieder für D. bitten, sie ärgert sich gerade wahnsinnig, was A. auf der Dienststelle herum erzählt. Gib doch bitte A. die Kraft, zu dem zu stehen, was er getan hat. Lass ihn demütig werden und daraus auch erkennen, was sein weiterer Weg sein soll. Immerhin hat er eine kleine Familie, die ihn als Papa braucht. Sonst fährt er auch die gegen die Wand. Bitte, Vater, kümmere dich um ihn. Beschütze und bewahre ihn und lass ihn das Richtige tun. Und für D. bitte ich dich, sei ihr eine Hilfe, dass sie das Getratsche nicht so sehr an sich heranlässt, keine Rachepläne im Kopf entwickelt, sondern es einfach nur durchwinken kann.
Beschütze und bewahre uns alle.
Amen


Tag 303 + 304 – Lukas 11:14-36

Wer nicht in meiner Mannschaft spielt, ist mein Gegner

14 Irgendwann musste Jesus mal so einen bösen Geist aus jemandem rausschmeißen, der dafür gesorgt hatte, dass der Mann nicht reden konnte. Als der Geist draußen war, quatschte der Typ sofort los. Die Zuschauer waren alle total baff.

15 Es gab aber auch ein paar Kritiker, die der Meinung waren: „Jesus kann das alles nur, weil er die Macht von der dunklen Seite hat, dem Satan, dem obersten Dämon von allen!“

16 Andere wollten Jesus immer wieder austesten: „Machen Sie doch mal schnell irgendein Naturwunder am Himmel! Dann glauben wir auch, dass Sie wirklich von Gott kommen!“

17 Jesus wusste genau, was die Leute wollten. Darum sagte er zu ihnen: „Jede Regierung ist dann am Ende, wenn sie untereinander zerstritten ist. Wenn es in ihr Grabenkämpfe und Streitereien gibt, kann sie gleich einpacken.

18 Was geht da also mit dem Satan? Wenn ein Dämon gegen einen anderen Dämon kämpfen würde, dann könnte die Macht von Satan kaum lange anhalten, oder?

19 Angenommen, ich würde mit der Kraft von Satan arbeiten, mit welcher Kraft handeln dann bitteschön eure Leute? Wenn sie so was behaupten, verurteilen sie sich damit doch selbst!

20 Wenn ich Dämonen aus Menschen rausschmeiße, dann tue ich das mit der Kraft, die Gott mir gibt. Und das bedeutet, dass die neue Zeit, in der Gott das sagen hat, schon lange angefangen hat.

21 Ist doch logisch: Solange ein Karateweltmeister, der dazu noch einen großen Waffenschrank hat, sein eigenes Haus bewacht, kann niemand bei ihm einbrechen.

22 Wenn jetzt aber jemand kommt, der stärker ist als er, und der haut ihn um und besiegt ihn, was dann? Er wird ihm die Waffen alle wegnehmen und seine Sachen an Leute verschenken.

23 Wer nicht in meiner Mannschaft spielt, ist mein Gegner. Wer nicht mit mir arbeitet, arbeitet gegen mich.“

Warum Dämonen zurückkommen können

24 „Immer wenn ein fieser Geist, so ein Dämon, einen Körper verlassen hat, dann ist er ja obdachlos“, erzählte Jesus weiter. „Er zieht so lange rum, bis er irgendwo ein neues Opfer gefunden hat. Wenn er keins findet, denkt er sich: ‚Ich kann’s ja noch mal bei dem probieren, aus dem ich rausgeflogen bin.‘

25 Wenn er dann zurückkommt, ist die alte Bude supersauber, aufgeräumt und leer.

26 Also ruft er seine Leute an und nimmt sieben andere Kollegen dazu, die noch ätzender drauf sind als er. Mit denen zieht wieder in den Menschen ein. Dem geht es dann noch viel schlechter als vorher.“

Wer kann sich freuen?

27 Während seiner Rede sprang plötzlich eine Frau auf und rief: „Die Mutter, die dich geboren und großgezogen hat, die kann sich echt freuen!“

28 Aber Jesus sagte: „Wirklich freuen können sich alle Leute, die Worte von Gott hören und sie in ihrem Leben umsetzen!“

Jesus und Jona

29 Als mal wieder mega viele Leute bei Jesus waren, fing er an zu erzählen: „Die Menschen, die heute leben, sind echt finster drauf. Sie fordern ein Wunder nach dem nächsten, weil sie Beweise sehen wollen, aber Beweise werden sie nicht bekommen. Wie war das denn früher mit dem Jona?!

30 Jona war ja damals auch wie so ein Beweis oder Zeichen für die Bewohner von Ninive, dass Gott es ernst meint. So ähnlich wird das, was mit mir, dem Auserwählten passieren wird, auch zu einem Beweis für die Menschen werden.

31 Wenn der letzte Tag dieser Welt kommt, wird es eine riesengroße Gerichtsverhandlung geben. Dort wird auch die Präsidentin aus dem Süden als Zeugin gegen dieses Volk antreten. Sie werden alle verurteilt. Die Präsidentin kam von weit her, weil sie von Salomos Wissen und von seiner Weisheit etwas abhaben wollte. Aber der Typ, der jetzt vor euch steht, hat mehr drauf als Salomo. Trotzdem wollt ihr nichts von ihm wissen.

32 Auch die Leute aus Ninive werden mal auf der Zeugenbank vor Gericht Platz nehmen und ein Wörtchen zu eurer Verurteilung mitreden. Denn die haben damals auf Jona gehört, sie haben ihr Leben geändert. Aber der Mann, der jetzt vor euch steht, hat mehr drauf als Jona. Trotzdem wollt ihr euch nicht ändern.“

Alles, was die Sicht nimmt, muss weg

33 „Könnt ihr euch vorstellen, dass jemand seine Nachttischlampe anmacht und sie dann unters Bett stellt oder einen Eimer drüberkippt? Nein, er wird sie irgendwo oben hinstellen, damit er genug Licht im Zimmer hat, wenn jemand auf Besuch vorbeikommt.

34 Dein Auge ist wie ein Fenster vor deinem Innersten. Wenn es okay und sauber ist, dann kommt genug Licht in dich rein, und es ist in dir total hell. Wenn es aber versifft und dreckig ist, dann bleibt es auch in dir dunkel, weil kein Licht durchkommen kann.

35 Darum pass auf deine Augen gut auf! Sie dürfen nicht verdreckt oder etwa blind werden, sonst wird es dunkel in dir.

36 Wenn du voll im Licht stehst und nichts mehr an dir dunkel ist, dann ist dein Leben so hell, als würde dich das Licht der Lampe direkt anleuchten.“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Durch die Augen fällt das Licht in deinen Körper. Wenn sie klar sehen, bist du ganz und gar vom Licht erfüllt. Wenn sie aber getrübt sind, ist es dunkel in dir.
(Luk 11:34 HfA)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Als ich diesen Vers las, kam mir sofort die Gesichter der U-Bahn in den Sinn. Schaut man in die Gesichter der Menschen, sieht man sososo viele, die verkraft, verkniffen und gestresst sind. Sehrsehrsehr selten schaut jemand fröhlich. Diese Menschen kann man wirklich mit der Lupe suchen. Und wenn ich diesen Vers lese, dann denke ich daran, warum diese Menschen solche Gesichter, solche Augen haben. Was ist in diesen Menschen los? Es ist erschütternd.
Vor ganz ganz vielen Jahren, Mitte der neunziger Jahre war ich zur Kur in Gunzenhausen. Das Sanatorium wurde von Diakonissen geleitet. Das war das krasse Gegenteil. Die Frauen strahlten so eine Ruhe und Freundlichkeit aus! Das war das Schlüsselerlebnis, dass ich mich auf die Suche nach Gott machte. …
Und heute kam mir genau das wieder in den Sinn. Wie kaputt ist diese Welt.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, du weißt, was in dieser Welt los ist. Du weißt, wie verloren wir Menschen sind, dieses Hasten und Hetzen, diese Hamsterräder auf der Suche nach Glück. Ich bin so froh, dass du mich gefunden und gesucht hast. Und so dankbar. Der Weg ist nicht unbedingt leichter, aber die Einstellung dazu. Bitte Vater, erhalte mir diese Herzenseinstellung. Und wenn es wieder finster um mich herum wird, wenn sich Verzweiflung anschleicht, bitte, Vater, schicke mir diese Gedanken, dass ich gut durchkomme. Ich weiß, dass du dich in den vielen Jahren so sehr um mich bemüht hast, ich den roten Faden erkenne und ich bin so verwundert, dass du mich immer wieder gezogen hast, mich nicht fallen gelassen hast. DANKE. Bitte Vater, öffne mir weit die Türen, in die ich gehen soll und verschließe alles, was mich von deinem Weg abbringen könnte. Ich spüre deine Führung und bin dir so dankbar! Bitte beschütze und behüte mich weiter, so auch heute, lass es einen guten Tag werden.
Amen


Tag 302 – Lukas 11:1-13

Wie man am besten mit Gott redet

1 Irgendwann hatte Jesus mal einen Stopp eingelegt, um ’ne Runde zu beten. Als er fertig war, kam einer seiner Schüler zu ihm und fragte: „Jesus, bitte bring uns auch bei, wie man betet! Das hat Johannes mit seinen Schülern auch so gemacht.“

2 „Also, wenn ihr beten wollt, dann tut das am besten nach diesem Vorbild: ‚Gott, du bist unser Vater, du sollst groß rauskommen in dieser Welt, deine Zeit soll jetzt losgehen.

3 Bitte versorge uns mit den Sachen, die wir jeden Tag zum Leben brauchen.

4 Verzeih uns den Mist, den wir ständig bauen. Wir wollen auch den Leuten verzeihen, die uns verletzt haben. Bring uns nicht in Situationen, wo wir schwach und dir untreu werden könnten.‘“

5 Und dann erklärte er mit folgendem Beispiel noch mehr zum Thema Beten: „Mal angenommen, ihr geht gegen 0:00 Uhr nachts zu einem Freund, weil ihr ihn um drei Pakete Nudeln anschnorren wollt. Ihr erklärt ihm:

6 ‚Sorry, dass ich noch so spät anklingel. Ich hab überraschend Besuch von einem alten Kollegen bekommen, aber ich hab nichts zu essen im Haus.‘

7 Der Freund würde ihm dann vielleicht antworten: ‚Sag mal, spinnst du? Es ist jetzt Mitternacht durch, ich lieg schon im Bett und die Kinder schlafen auch. Ich kann dir jetzt nicht weiterhelfen.‘

8 Ich garantiere euch: Wenn er ihm schon nicht der Freundschaft wegen aushelfen wird, dann tut er es trotzdem, damit der andere endlich aufhört rumzunerven.

9 Ich mach euch mal ’ne Ansage: Wenn ihr Gott um etwas bittet, dann werdet ihr das bekommen! Wenn ihr bei ihm nach Antworten sucht, dann wird er sie euch auch geben! Und wenn für euch etwas verschlossen ist, dann klopft bei ihm an, und er wird die Tür für euch öffnen.

10 Wenn jemand um etwas bittet, dann wird er es bekommen, wenn einer was sucht, wird er es auch finden, und jeder, der an die Tür klopft, wird auch reingelassen werden.

11 Wie ist das denn mit einem guten Vater? Würde der seinem Sohn einen Regenwurm geben, wenn der um einen Lolli bittet?

12 Oder wenn das Kind ein Überraschungsei möchte, würde er ihm dann eine giftige Mottenkugel andrehen? Niemals!

13 Wenn selbst die miesen Menschen so gut zu ihren Kindern sind, wie viel mehr wird dann der Himmelspapa den Leuten seine besondere Kraft, den Heiligen Geist, schenken, wenn sie ihn darum bitten!“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Jesus sagte zu ihnen: „Wenn ihr betet, dann sprecht: Vater, dein heiliger Name werde geehrt! Deine Herrschaft komme!
(Luk 11:2)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Das ist genau der Vers, der mich ins Grübeln bringt. Jesus sagt hier ganz klar, wie wir beten sollen. Wir dürfen Gott mit „Vater“ ansprechen. Deshalb beginne ich meine Gebete grundsätzlich mit „Vater“. Nicht „Lieber Gott“, „Jesus“, „Herr“, „Jahwe“ oder „Jehova“. Jesus hat es ja nicht aus Beliebigkeit genau so gesagt. Vielleicht sagt mir Gott einmal etwas anderes, berichtigt mich, bis dahin bleibe ich dabei. Nein, ich bin nicht militant, dass meine Ansicht die alleingültige ist. Jeder mag Gott so ansprechen, wie er es im Herzen hat. Für mich ist Gott „mein himmlischer Vater“.

Mein Gebet ist meinen Tag

Es ist heute etwas später geworden mit meiner Bibelbetrachtung. Mein Gebet für meinen Tag ist längst vorbei und ich mag jetzt nicht hier irgendetwas im Nachhinein aufschreiben nur der vollständigkeitshalber. Die Gebete, die hier stehen sind authentisch und passieren im gleichen Augenblick, in dem ich sie hier eintippe.
Also, bei der nächsten Bibelbetrachtung ist dann alles wie immer. Nur heute nicht.


Tag 300 + 301 – Lukas 10:25-42

Ein Typ aus Samarien hat ein gutes Herz

25 Irgendwann kam mal einer von den Theologen vorbei, um Jesus auszutesten. Er stellte ihm folgende Frage: „Herr Lehrer, was muss ich denn Ihrer Meinung nach tun, um ein Leben von Gott zu bekommen, das nie mehr aufhört?“

26 Jesus antwortete: „Was steht denn zu dem Thema in den Gesetzen, die Gott uns gegeben hat? Was kann man dazu lesen?“

27 „Du sollst deinen Gott radikal lieben“, sagte der Mann auswendig, was in den Büchern vom Mose stand. „Mit deinen Gefühlen, mit deinen Gedanken, mit allem, was du hast. Und die Menschen um dich rum, deine Nachbarn, die sollst du auch lieben, genauso wie du dich selber liebst.“

28 „Richtig“, sagte Jesus, „das ist es! Wer das befolgt, bekommt das Leben von Gott, das nie mehr aufhören wird.“

29 Der Mann kam nicht so richtig darauf klar. Er fragte noch mal nach: „Wer ist denn das konkret, der Mensch um mich rum, mein Nachbar?“

30 Jesus antwortete mit einer Geschichte: „Es gab da einmal einen Mann, der gerade auf dem Weg von Jerusalem nach Jericho war. Plötzlich kamen ein paar asoziale Hooligans aus dem Gebüsch und verprügelten ihn mit Baseballschlägern. Sie zockten seine Kleidung und seine ganze Kohle. Anschließend stießen sie ihn in einen Graben am Straßenrand und verschwanden.

31 Zufällig kam ein Priester vorbei, doch als der den Mann daliegen sah, wechselte er schnell die Straßenseite und verpieselte sich.

32 Dann kam ein Angestellter von der Kirche vorbei und sah ihn auch daliegen. Aber er wechselte auch die Straßenseite und ging schnell dran vorbei.

33 Und dann kam noch ein Typ aus Samarien vorbei, einer von diesen Leuten, die für euch die letzten Penner sind. Als er den Mann daliegen sah, hatte er voll Mitleid.

34 Er beugte sich zu ihm runter, machte eine Erste-Hilfe-Notversorgung, verband seine Wunden und so weiter. Dann brachte er ihn noch in ein Hotel in der Nähe und versorgte ihn da.

35 Am nächsten Morgen gab er dem Hotelbesitzer 300 Euro und bat ihn, sich um den Mann zu kümmern. ‚Sollte das Geld nicht ausreichen, bezahle ich den Rest, wenn ich das nächste Mal hier bin!‘

36 Preisfrage: Wer von den drei Männern war jetzt so drauf, wie es sich für einen Nachbarn gehört?“

37 „Natürlich der Mann, der nett zu ihm war und ihm wirklich geholfen hat!“ ─ „Genau“, meinte Jesus, „also geh los und mach es genauso!“

Maria und Marta

38 Auf dem Weg nach Jerusalem kamen Jesus und seine Schüler in einen Ort, wo sie von einer Frau namens Marta zum Essen eingeladen wurden.

39 Die Schwester von Marta hieß Maria. Die hing ständig bei ihm rum und hörte Jesus gespannt zu.

40 Marta war die ganze Zeit in der Küche und bewirtete die Gäste. Irgendwann war sie echt genervt und meinte zu Jesus: „Sag mal, Chef, siehst du nicht, wie ich hier rumschufte, und meine Schwester hängt die ganze Zeit nur rum und hilft mir kein Stück! Kannst du ihr nicht sagen, sie soll mal in die Küche kommen und mir helfen?“

41 Jesus meinte zu ihr: „Meine liebe Marta, du machst dir ständig voll den Kopf um alle möglichen Sachen.

42 Aber jetzt gibt es gerade nur eine Sache, die wirklich wichtig ist. Die Maria hat sich für das Richtige entschieden, und darum werde ich ihr das auch nicht verbieten!“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Marta, du bist beunruhigt und machst dir Sorgen um so viele Dinge!
(Luk 10:41)

Meine Erkenntnis des Tages

Gott spricht mich heute ganz persönlich an, losgelöst vom Bibelkontext: Weena, du bist beunruhigt und machst dir Sorgen um so viele Dinge!

Glauben ins Leben umgesetzt

Ich fühle mich gerade überfordert. Alles ist mir viel zu viel. Es gibt so viele Dinge, um die ich mich kümmern möchte. Und bei Kleinigkeiten bin ich schon erschöpft.
Soll heißen: Weena, vereinfache dein Leben, wenn du alles nicht schaffst!

Mein Gebet für meinen Tag

Oh mein Gott, Vater, da hast du heute wieder zwei Nägel genau auf den Kopf getroffen. Nagel Nr. 1, siehe Lukas 10:41. Vater, bitte hilf mir und zeige mir, was in deinen Augen wichtig ist und was ich lassen sollte oder irgendwie umorganisieren. Wenn du schon mit dem Finger drauf zeigst, dann zeige mir doch bitte WIE!

Nagel Nr. hat mich heute morgen noch im Bett getroffen. Durch einen Text von Spurgeon hast du mir gesagt: „Höre nicht auf für D. zu beten!“ Ja, tatsächlich habe ich aufgehört. Es tat mir gut, für sie zu beten und zu bitten. Aber seit sie nicht mehr anruft, fehlen mir die Themen. Ich weiß von ihren täglichen Sorgen nichts mehr. Und trotzdem sagst du mir, ich solle nicht aufhören. Aber Vater, wie soll ich das tun, wenn ich nichts mehr von ihr an aktuellen Dingen weiß? Es kommt mir so hohl vor, jeden Tag zu bitten, sei bei ihr und beschütze sie. Immer das gleiche. Vater, meinst du das? Meinst du, ich solle ich jeden Tag darum bitten? Möchtest du das? Auch dieser 2. Nagel ist mir noch etwas unklar.
Bitte Vater, sag mir noch mehr von den Dingen, die du mir heute gezeigt hast und wie du das ganz konkret meinst. ich brauch noch mehr Wissen dazu.
Und so wie du mir heute zwei Aufgaben gestellt hast, frage ich dich 2x zurück. Diese beiden Dinge lege ich dir vor und warte auf eine Antwort.
Amen


Tag 298 + 299 – Lukas 10:1-24

Siebzig Schüler auf Tour

1 Nachdem Jesus seine zwölf Freunde losgeschickt hatte, suchte er sich noch mal siebzig Schüler aus. Die sollten dann jeweils zu zweit auf Tour gehen. Jesus schickte sie in die Orte und Städte, wo er später auch noch hinkommen wollte.

2 Vorher gab er ihnen noch folgende Ansage mit auf den Weg: „Es gibt sehr viel zu tun, Leute! Die Äpfel sind sozusagen alle echt reif, aber es gibt zu wenig Leute, die bereit sind, diese Ernte auch einzufahren! Bittet Gott darum, dass er noch mehr Arbeiter an den Start bringt! Denn ihm gehört eigentlich die ganze Ernte.

3 Jetzt zieht los! Ist echt so, als würde ich euch als ein paar kleine Mäuse zu hungrigen Katzen schicken.

4 Ich möchte, dass ihr keine Kohle mitnehmt und auch keinen Rucksack, noch nicht mal ein zweites Paar Schuhe. Geht ganz radikal euren Weg und lasst euch durch nichts aufhalten!

5 Wenn ihr bei jemandem zu Gast seid, dann betet für die Leute und sagt ihnen: ‚Ich wünsche dir krassen Frieden!‘

6 Wenn da Leute wohnen, die friedlich drauf sind, dann wird dieser Friedensspruch von Gott auch bei ihnen wirken. Falls die aber keinen Bock auf euch haben, dann wird dieser Spruch nicht wirken, und der Frieden von Gott kommt auf euch zurück.

7 Ihr sollt in einer Stadt nicht von Haus zu Haus ziehen, sondern bleibt bei einem Menschen wohnen und lasst euch da bedienen. Braucht euch echt nicht peinlich zu sein, da zu wohnen, denn wer arbeitet, soll auch anständig dafür bezahlt werden.

8 Wenn ihr in einer Stadt gut aufgenommen wurdet, dann esst dort auch alles, was man euch anbietet.

9 Die Menschen, die krank sind, müsst ihr gesund machen! Erzählt ihnen dabei, dass eine neue Zeit begonnen hat, eine Zeit, wo der Himmel auf Erden ist, wo Gott wieder das Sagen hat.

10 Falls aber mal eine Stadt keinen Bock auf euch hat und euch ablehnt, dann verschwindet wieder. Am Ortseingang könnt ihr dann noch einen Spruch ablassen, so in der Richtung:

11 ‚Ihr könnt euren Dreck behalten! Ihr seid selber schuld! Ihr sollt wissen, dass Gott euch noch nie so nahe war wie gerade eben!‘

12 Eins kann ich euch versprechen: Selbst so eine dreckige Stadt wie Sodom wird am letzten Tag dieser Welt besser dran sein als solch eine Stadt.

13 Mann, ihr Städte Chorazin und Betsaida, euch wird es voll schlecht gehen! Wenn die Wunder, die ich bei euch getan habe, in Tyrus und Sidon abgegangen wären, dann hätte sich die gesamte Bevölkerung dort für Gott entschieden. Sie hätten ihre Schuld eingesehen und das auch nach außen deutlich gemacht.

14 Tyrus und Sidon werden bei der letzten Gerichtsverhandlung immer noch besser dastehen als ihr.

15 Und wie sieht es mit dir aus, Stadt Kapernaum? Was ist mit den Leuten, die in dir wohnen? Werdet ihr es packen und im Himmel ankommen? Nein, du wirst in der Hölle landen, dort, wo die Toten sind.“

16 Zu seinen Schülern meinte Jesus noch: „Alle, die auf das hören, was ihr sagt, die hören dabei auch auf mich. Und jeder, der euch ablehnt, der lehnt mich auch ab. Wer mich ablehnt, zeigt damit auch, dass er keinen Bock auf Gott hat, denn Gott hat mich ja zu euch geschickt.“

Die siebzig Schüler kommen von ihrer Tour zurück

17 Als seine siebzig Schüler von ihrer Tour wieder zurück waren, erzählten sie total begeistert: „Mann, Jesus, das war echt sehr krass! Sogar die Dämonen haben uns gehorcht, wenn wir deinen Namen ausgesprochen haben!“

18 „Ich weiß“, sagte Jesus. „Als ich für euch gebetet habe, konnte ich den Satan sehen, wie er von euch immer wieder k. o. geschlagen wurde. Er ging wie ein nasser Sack zu Boden.

19 Ich habe euch alle Vollmachten ausgestellt, um den Feind zu besiegen. Ihr seid jetzt in der Lage, mit lebensgefährlichen Dingen umzugehen, euch kann nichts mehr passieren. Ich habe euch die Macht über das ganze Heer vom Satan gegeben. Er kann euch nicht mehr ans Bein pinkeln, er kann euch nicht mehr schaden.

20 Trotzdem ist es nicht so wichtig, dass ihr jetzt bösen Geistern befehlen könnt. Freut euch lieber über die Tatsache, dass eure Namen auf der Gästeliste für einen Platz im Himmel bei Gott stehen!“

Jesus dankt seinem Vater vor allen Leuten

21 Plötzlich ging Jesus voll ab. Abgefüllt mit der besonderen Kraft von Gott, dem Heiligen Geist, sagte er: „Papa, du hast das Sagen über die Erde und über das ganze Universum! Danke, dass du den eingebildeten Menschen, die glauben, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, die Wahrheit nicht gezeigt hast. Aber den normalen Leuten, den einfachen Menschen, denen hast du es gezeigt. Ja, Papa, so bist du!“

22 Dann sagte er weiter: „Mein Vater hat mir alles übergeben, alles, was es gibt! Da ist niemand, der den Vater so gut kennt wie der Sohn, und genauso gibt es auch niemanden, der den Sohn so gut kennt wie der Vater. Es sei denn, der Sohn hat Leuten von dem Vater erzählt und ihnen den Vater vorgestellt.“

23 Als er mit seinen Schülern wieder alleine war, meinte Jesus: „Ihr könnt euch echt glücklich schätzen, dass ihr Augenzeugen dieser ganzen Geschichte seid.

24 Da waren Propheten und Präsidenten, die hätten alles dafür gegeben, in dieser Zeit zu leben und das zu hören und zu sehen, was ihr hören und sehen könnt. Konnten sie aber nicht.“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Jesus sagte ihnen: „Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen.
(Luk 10;18)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

???
Zwei Erklärungsversuche dem Kommentarbuch von William MacDonald:

  1. Ich bin euch bei euer Mission gefolgt, und habe auch die Siege gesehen, die ihr errungen habt. Während ihr euch über die Unterwerfung der Dämonen in meinem Namen gewundert habt, bot sich mir ein großartiges Schauspiel. So schnell, wie ein Blitz vom Himmel auf die Erde hinabzuckt, siehe, so schnell sah ich Satan vom Himmel herabfallen.
  2. Es ist, als ob er sagen wollte: „Ja, ihr seid ganz begeistert, weil euch die Dämonen untertan sind. Doch denkt daran, die erste Sünde war der Stolz. Es war der Stolz, der zum Fall Luzifers und seinem Sturz aus dem Himmel führte. Seht zu, dass ihr diesem Schicksal entgeht.

Beide Erklärungen sind mir fremd. Warum sagte es Jesus nicht eindeutiger, so dass wir es verstehen können?

Glauben ins Leben umgesetzt

Wie er es auch immer gemeint haben mag. Es ist eine Realität, dass es Satan und die Dämonen gibt und dass sie unsere nicht sichtbaren Feinde sind. Sie versuchen alles, um uns von einem gottgefälligen Leben abhalten. Nur, weil wir sie nicht sehen können, heißt das nicht, sie können uns nicht belästigen. Tun sie doch, dessen sollten wir uns bewusst sein. Es gibt kein Friede-Freude-Eierkuchen-Christentum.

Mein Gebet für den Tag

Lieber Vater, gestern habe ich im Radio einen Satz gehört, der sich bei mir festgebissen hat. Es ging um das ewige Thema, warum du Leid zulässt. Der Redner sagte es kurz und knapp: Leid gehört seit Adam und Eva das Paradies verlassen mussten zu unserem Leben dazu. Bei jeden. Christ oder Nichtchrist. Und das bleibt auch so. Vorläufig. Aaaber: Du benutzt jedes Leid, um uns (die Christen) dorthin zu bekommen, wohin er uns haben möchte.
Letzteres ist mir bewusst und gehörte auch die meinen Glauben-Basics. Aber es einfach so auf dem Punkt zu bringen: „Leid gehört dazu. Punkt.“ Eine Art „Akzeptanz“ hat sich bei mir breitgemacht. Man kann deswegen innerlich aufbegehren, wütend dir alles Mögliche um die Ohren hauen, es bleibt dabei. Nur: ich als Christ bin ich mir dessen bewusst, dass es bei mir zum Guten mutieren wird. Vater, ich weiß nicht, ob ich mich jetzt hier verständlich ausgedrückt habe, aber du weißt, was ich meine.
Und nun: Lass es heute einfach einen guten Tag werden, sei bei mir und beschütze mich vor allen Dingen, die mir nur schaden wollen.
Amen


Tag 297 – Lukas 9:51-62

Jesus zieht ab Richtung Jerusalem

51 Langsam kam der Zeitpunkt immer näher, wo Jesus wieder zurück zu Gott sollte. Darum schlug Jesus jetzt fest entschlossen die Route in Richtung Jerusalem ein.

52 Auf dem Weg schickte er jemanden vor, der schon mal einen Pennplatz auf der Strecke in dem Dorf der Samariter klarmachen sollte.

53 Weil Jesus nur auf der Durchreise in Richtung Jerusalem war, hatten die Vermieter aber überall keinen Bock auf ihn und seine Schüler.

54 Als Jakobus und Johannes das mitkriegten, kamen beide voll aggromäßig drauf. „Jesus, sollten wir nicht für ein paar Brandbomben vom Himmel beten und hier alles abfackeln?“

55 Jesus schimpfte sie für diesen Spruch sehr aus: „Hallo? Schon wieder vergessen, wie ihr in solchen Sachen drauf sein sollt? Ich bin nicht hier, um Leute kaputt zu machen, sondern um sie zu heilen!“

56 Schließlich zogen sie weiter in ein anderes Dorf.

Wie man radikal mit Gott lebt

57 Auf dem Weg quatschte einer Jesus von der Seite an und meinte zu ihm: „Ich will radikal mit dir leben, ich will dahin gehen, wo du auch bist!“

58 Jesus warnte ihn: „Hunde haben ihr Körbchen und Vögel ihre Nester, wohin sie sich zurückziehen können. Der Auserwählte hat aber keinen Ort, wo er sich mal entspannen kann.“

59 Bei einer anderen Gelegenheit sagte Jesus zu einem jungen Mann: „Komm mit mir!“ Der antwortete: „Okay, mein Herr, ich muss aber zuerst noch mal nach Hause und meinen Vater beerdigen, danach geht das los.“

60 „Ich sag nur: Lass die Leute, die eh schon wie tot sind, ihre Toten begraben. Du hast jetzt einen neuen Job: Rede überall von der neuen Zeit, die jetzt angebrochen ist!“

61 Ein anderer Typ sagte mal zu Jesus: „Ja, mein Chef, ich will mit Ihnen gehen, ich muss mich aber zuerst noch von meiner Familie anständig verabschieden.“

62 Dazu sagte Jesus: „Wer beim Fahren nach hinten guckt, landet am Baum, und wer sich beim Arbeiten ablenken lässt, der taugt nicht für Gottes neue Zeit.“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Als die beiden Jünger Jakobus und Johannes das hörten, sagten sie zu Jesus: „Herr, sollen wir befehlen, dass Feuer vom Himmel fällt und sie vernichtet?“
(Luk 9:54 NeÜ)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Interessanterweise steht in der NeÜ in Vers 56: „Sie übernachteten dann aber in einem anderen Dorf“. Genauso ähnlich in HfA, Lut 2017, Elb, NL. In der Lutherbibel 1912 steht in diesem Vers: „Jesus aber wandte sich um und bedrohte sie und sprach:
Wisset ihr nicht, welches Geistes Kinder ihr seid? 56 Des Menschen Sohn ist nicht gekommen, der Menschen Seelen zu verderben, sondern zu erhalten.
Ähnlich hört es sich in der Schlachterbibel 2000 an:
Denn der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um die Seelen der Menschen zu verderben, sondern zu erretten! Und sie zogen in ein anderes Dorf.“
Ich habe jetzt nicht alle deutschsprachigen Bibeln durchgeguckt, aber es hat mich schon erstaunt, dass dieser Satz „Der Menschensohn ist nicht gekommen …“ nur scheinbar in der Lut12 und in der SCHL vorkommt. Ist jetzt gerade nicht zu verstehen.

Glauben ins Leben umgesetzt

Die SCHL gehörte bisher nicht zu meinen favorisierten Bibel. ELB und NeÜ waren mir bisher immer die liebsten. Aber welch ein Luxus! Früher (vor Luther) gab es gar keine deutschsprachige Bibel. Da war man wohl darauf angewiesen, was einem der Pfarrer oder Priester erzählte. Woher sollten denn die Menschen von damals wissen, dass Ablasshandel, Fegefeuer und diese Dinge gar nicht in der Bibel stehen?
Also schiebe ich jetzt mal mein „Luxusproblem“ beiseite und mache morgen mit dem Kapitel 10 weiter.

Mein Gebet für meinen Tag

Lieber Vater, es ist unglaublich, ich scheine es wiedermal geschafft zu haben, mir geht es besser. Ich bin immer so verzweifelt, wenn ich so gar nichts mehr auf die Reihe kriege, ich hab dann panische Angst, es könnte so bleiben und in meinem Kopf rotiert es, wie ich mein Leben in den Griff kriegen soll, was ich verändern muss, dass ich die wichtigsten Dinge gebacken bekomme. Und dabei vergesse ich immer deine Zusage, dass du dich kümmern wirst, dass du mich immer mit den nötigsten versorgen wirst. Bitte, Vater, lass mich das niemals aus dem Auge verlieren. Ich weiß gerade nicht, wie lange diese jetzige gute Phase anhält, bitte stärke mich jetzt dafür, wenn es irgendwann (? vielleicht schon morgen) wieder anders ist. Ich brauche deine Hilfe, dein Wort, dass du da bist, mir hilfst und ich nicht untergehe. Ich sehne mich in diesen Tagen immer nach meinen verstorbenen Mann. Er kann mir nicht mehr helfen, aber du kannst. Und du tust es auch. Nur in den panischen Zuständen ist genau dieser Gedanke raus aus meinem Kopf.
Und so werde ich diesen heutigen Tag angehen, alles in Ruhe tun, mich nicht überfordern und immer dicht bei dir sein. Ich brauche dich so sehr.
Amen




Tag 295 + 296 – Lukas 9:37-50

Die Schüler bringen es nicht, aber Jesus bringt es voll

37 Als sie dann am nächsten Morgen wieder runter ins Tal gingen, kamen ihnen unheimlich viele Menschen entgegen.

38 Da war auch ein Typ, der Jesus gleich anbettelte: „Mein Chef, ich bitte Sie inständig, helfen Sie meinem Sohn! Er ist mein einziges Kind!

39 Oft kommt plötzlich ein fieser Dämon in seinen Körper. Dann schreit er laut los, wälzt sich auf dem Boden hin und her, bis weißer Schaum aus seinem Mund kommt. Dieser Geist lässt ihn einfach nicht in Ruhe!

40 Ich war schon bei deinen Schülern mit ihm, aber sie konnten den Dämon nicht austreiben.“

41 „Oh, Mann, ihr seid so ungläubig und verdreht, ihr Menschen! Wie lange muss ich mir das noch geben und so was aushalten? Bring den Jungen mal her!“

42 Schon auf dem Weg zu Jesus legte der Dämon voll los. Er packte ihn, warf ihn zu Boden. Der Junge verkrampfte sich dabei total, das ganze war echt übel. Jesus nahm sich den Geist sofort zur Brust. Er befahl dem Dämon, den Jungen in Ruhe zu lassen. So wurde er geheilt. Dann gab Jesus ihn seinem Vater zurück.

43 Die Leute, die das mitbekamen, waren alle total fertig und gleichzeitig voll beeindruckt, weil sie Gottes unvorstellbare Kraft live und zum Anfassen erlebt hatten. Während die Zuschauer noch am Diskutieren waren, machte Jesus zu seinen Schülern eine wichtige Bemerkung:

Jesus kündigt an, dass er sterben wird

44 „Nehmt euch das bitte zu Herzen, was ich euch jetzt sage, ja?! Der Auserwählte wird angezeigt, verraten und an die Behörden ausgeliefert werden.“

45 Seine Jungs kapierten das nicht ganz, wollten aber nicht blöd dastehen, darum fragte keiner noch mal nach.

Wer bei Gott groß rauskommt und wer nicht

46 Irgendwann fingen seine Freunde an, sich da drüber Gedanken zu machen, wer von ihnen am meisten Einfluss habe, wer von allen die Nummer eins sei.

47 Jesus konnte auch Gedanken lesen und bekam alles mit. Darum griff er sich ein kleines Kind und stellte es neben sich.

48 Er sagte in die Runde: „Jeder, der sich um so ein Kind kümmert, weil er zu mir gehört und mich liebt, der kümmert sich in Wirklichkeit um mich. Und wer sich um mich sorgt, der sorgt sich auch um meinen Vater. Wer am wenigsten bei euch zu melden hat, wer der größte Loser bei euch ist, der ist für mich der Wichtigste von allen!“

49 Dazu meinte Johannes: „Chef, wir haben mitgekriegt, wie einer versucht hat, einen Dämon bei jemandem rauszuschmeißen, und er hat dabei deinen Namen benutzt. Wir haben ihm das dann verboten, er gehört ja schließlich nicht zu unserer Truppe.“

50 Jesus war davon nicht so begeistert. „Lasst das! Soll er doch ruhig auf die Art Dämonen rausschmeißen. Wenn jemand nicht gegen uns ist, dann ist er erst mal für uns.“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

„… Wer also der Geringste unter euch ist, der ist wirklich groß.“
(Luk 9:48)

Mein Erkenntnis für heute, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Es ist tröstlich für mich. Wahrscheinlich für jeden, der unter geringen Selbstwertgefühl leidet. „Wenigstens jemand hält mich für wertvoll“. Doch wenn mich Jesus für wertvoll hält, könnte ja auch mein Selbstwertgefühl steigen? In dem Moment, wo ich es lese, dann schon. Aber schon kurze Zeit später ist es wieder im Keller. Okay, ich arbeite dran.

Mein Gebet für meinen Tag

Lieber Vater, gerade heute ist mein Selbstwertgefühl wieder unterirdisch. Es lag gestern am Spielenachmittag. Wieder hatte ich mit großer Erschöpfung zu kämpfen, habe es aber allein nach Hause geschafft. Und … die Panik ist ausgeblieben. Zu Hause ging dann allerdings gar nichts mehr. Auch heute Morgen noch nicht. Und ich hadere mit mir selbst und bin am Grübeln, was das soll? Ich habe das Gefühl, du willst mir etwas damit zeigen, mich in eine Richtung führen, die ich noch nicht verstehe. Vater, was soll ich tun? Was möchtest du von mir. Auch der Bibelvers zeigt mir, dass die Geringsten die Größten in deinen Augen sind. Kannst du es mir nicht deutlicher sagen, in welche Richtung du mich haben möchtest? Oder soll ich irgendetwas lassen? Ich verstehe es nicht Vater. Bitte zeige es mir!
Amen