Tag 149 – 1. Samuel 16:1-13

1 Irgendwann sagte Gott zu Samuel: „Mann, wie lange willst du noch Saul hinterherweinen? Die Entscheidung steht, Ich hab einfach keine Lust mehr auf den! Er soll nicht mehr länger der Präsident von Israel sein! Organisier dir mal was von diesem besonderen Öl, was man braucht um Leute für einen Dienst einzusetzen. Dann gehst du damit zu dem Isai, der in Bethlehem wohnt. Einer von seinen Jungs soll es sein, er soll der zukünftige Präsident in Israel werden.“

2 „Huch? Das kann ich doch nicht bringen, Gott! Wenn Saul davon Wind bekommt, macht er mich kalt!“ – „Pass auf, nimm einfach eine Kuh mit auf den Hänger, und wenn du da bist, sagst du, du wolltest dort eigentlich nur ein Opferritual durchziehen.

3 Isai musst du dann schnell noch ne Einladung schicken, ob er nicht Lust hat, mit dabei zu sein. Wenn es soweit ist, werde ich dir sagen, welchen von seinen Söhnen du zum zukünftigen Präsidenten machen sollst. Du schüttest dem dann etwas von diesem ganz besonderen Öl über seine Birne und betest für ihn. Okay?“

4 Samuel packte sofort seine Sachen und tat, was Gott ihm gesagt hatte. Als er in Bethlehem-City ankam, rannten ihm schon die Chefs der Stadt entgegen: „Oh Samuel!“, fragten sie aufgeregt. „Warum sind Sie hier? Ist das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen?“

5 „Ein gutes Zeichen!“, lachte Samuel. „Ich bin hier, um für Gott ein Opferritual durchzuziehen. Bereitet euch alle schonmal dadrauf vor, macht euch innerlich und äußerlich sauber und dann kommt einfach dazu. Wir machen zusammen ein Dankopfer!“ Zu der Party kriegten auch Isai und seine Söhne eine Einladung. Zur Vorbereitung für das Dankopferessen mussten sie sich auch sauber machen.

6 Als Isai dann mit seinen Söhnen bei der Feier ankam, sah Samuel als Erstes den ältesten Sohn von ihm, der Eliab hieß. Er dachte sofort: „Yes, das ist er bestimmt! Den hat Gott ausgesucht!“

7 Aber dann kam ne Nachricht von Gott rein: „Hallo? Samuel, du musst nicht gleich sonst was Dickes von dem denken, nur weil der so groß ist und sone Bodybuildingfigur hat! Ich finde den nicht so toll. Meine Einschätzung, wie jemand drauf ist, kommt anders zustande als bei euch Menschen. Ihr seht nur das Äußere, ich sehe aber das Innere, das Herz!“

8 Isai rief seinen zweiten Sohn zum Essen, der Abinadab hieß. Den stellte er auch Samuel vor und diesmal dachte er sofort: „Ne, der ist es nicht. Das ist nicht der, den Gott sich ausgesucht hat.“

9 Also holte Isai den Schima, seinen nächsten Sohn. Aber wieder war Samuel gleich klar: „Ne, der ist es auch nicht. Den hat Gott sich nicht ausgesucht!“

10 So ging das mit allen sieben Söhnen vom Isai, der Reihe nach. Jeder wurde Samuel vorgestellt. Am Ende meinte Samuel: „Ne, er war nicht dabei. Keiner von denen wurde von Gott ausgesucht.“

11 Schließlich fragte Samuel Isai: „Sagen Sie mal, waren das jetzt alle Ihre Söhne, oder was?“ – „Nein, einer fehlt noch, das ist der Jüngste von allen. Der passt bei uns immer auf die Schafe auf.“ – „Können Sie den auch noch holen lassen?“, fragte Samuel. „Ich will nicht mit dem Opferessen anfangen, bevor ich ihn nicht auch noch gesehen hab!“

12 Isai schickte einen seiner Leute um David zu holen. Als David ankam, konnte man sehen, dass er voll gut aussah. Er hatte einen Top-Körper, schöne braune Haut, blaue Augen, voll der Model-Typ. „Das ist er“, sagte Gott zu Samuel. „Mach ihn zum Präsidenten! Nimm dieses besondere Öl und bete für ihn!“

13 Samuel beugte sich zu dem Jungen rüber, schüttet das Öl über seine Haare, sprach ein Gebet und segnete ihn. Damit machte er ihn zum zukünftigen Präsidenten, mit den Brüdern als Zeugen. In der Sekunde, als er das gemacht hatte, zog plötzlich die Kraft von Gott in David ein. Diese Kraft blieb auch bei ihm und ging nicht wieder weg. Samuel packte seine Sachen und ging wieder zurück nach Rama.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Aber Jahwe sagte zu Samuel: „Sieh nicht auf seine Erscheinung und seinen hohen Wuchs! Ich habe ihn verworfen. Denn Gott urteilt nicht wie die Menschen. Der Mensch sieht nur das Äußere, Jahwe aber sieht das Herz.“
(1Sam 16:7)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Nun ist Samuel als auf der Suche nach einem neuen König, den der salben soll. Saul war ja groß und sah gut aus, aber war dann doch nicht fähig, König zu sein. Isai musste erst alle Söhne vorstellen, die es dann doch nicht nach Gottes Willen waren, ehe David geholt wurde. Der Hirte, der gerade die Schafe weidete. Dann dieser Bibelvers: Gott sieht nicht aufs Äußere, sondern ins Herz! Dieser Bibelvers tut mir sosososo gut. Wenn Gott das nicht täte, wäre ich schon längst verworfen, weil ich einfach nichts leisten kann, ich schwächliches Dingsda.
Ein Punkt hat mich an diesem Bibelabschnitt gestört: Samuel hatte Angst vor Saul, wenn dieser erfährt, dass er auf der Suche nach einem neuen König ist, dass er dann ausrastet. Und Gott ordnet einen Deal an: Nimm eine Kuh und sag, dass du zu einem Opferfest gehst. Das stimmte zwar, aber der Hauptgrund war eben ein anderer. Ich wehre mich noch gegen den Gedanken, dass das so ein bisschen den Nachgeschmack einer Notlüge hat, wenn Samuel den Hauptgrund verschweigt.

Glauben ins Leben umgesetzt

Menschen nach ihrem Aussehen beurteile ich schon lange nicht mehr. Oder vielleicht ein bisschen doch, aber im umgekehrten Sinn. Die, die groß, schön und selbstbewusst sind, die sind mir erst einmal unsympathisch. DIE müssen mir erstmal beweißen, dass sie menschlich okay sind. Ist das nicht verrückt? Schubkastendenken vom Feinsten! Ohwei.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich bin so froh, dass du deine Menschen nur nach dem Herzen beurteilst und nicht nach Äußerlichkeiten oder irgendwelche Leistungen. Du urteilst nur nach dem Herzen und dass, sie das, was sie tun zu deiner Ehre tun. (Was ist das denn für ein Satz?)
Ja, gestern Nachmittag war ich wieder zum Gottesdienst, weil M. mich mit dem Auto abgeholt hat. Und ich weiß wiedermal, wie sehr es mir gefehlt hat, die Gemeinschaft mit anderen Christen. Obwohl die Predigt jetzt nicht unbedingt „mein“ Thema war und ich auch nicht soviel damit anfangen konnte. Und ehrlich, ich weiß gar nicht mehr so richtig, worum es ging. Aber wahrscheinlich hast du gedacht: Ich lass sie erstmal wieder ankommen 🙂 Es tut mir so gut, wenn es nicht mehr so heiß ist und ich merke immer erst, wenn es vorbei ist, wie schwer es für mich zum Tragen war. Aber du bist da, du siehst es und hast mir in dieser Zeit ganz viele Vorträge auf YouTube gezeigt, die mich unheimlich weitergebracht haben. Ich bin dir so dankbar! Es ist jetzt gleich 9 Uhr und D. hat die Sportprüfung. Bitte sei jetzt ganz dolle bei ihr und gib ihr alle Kraft, durchzuhalten und es auch noch in akzeptablen Zeit, dass sie es schafft. Ich weiß, dass ihr so sehr davor gruselt.
Heute ist nun Montag und die Woche beginnt wieder. Ich habe mir ganz fest vorgenommen, wieder mehr rauszugehen, mehr ins Grüne, mehr deine Natur genießen, mehr dich im in allem, was wächst zu spüren. Bitte sei bei mir und lass mich deine Schöpfung bewundern in allen klitzekleinen Kleinigkeiten!
Aber Tag für Tag, heute erstmal am Montag, lass mich gut durch den Tag kommen, gib mir die nötige Kraft alles aus- und durchzuhalten und vielleicht am Nachmittag ein bisschen Sonne tanken. Beschütze und behüte mich!

Mein Vater im Himmel!
Dein Name werde geheiligt. 
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. 
Mein tägliches Brot gib mir heute. 
Und vergib mir meine Schuld, wie auch ich vergebe meinen Schuldigern. 
Und führe mich nicht in Versuchung, sondern erlöse mich von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen. 

o o o o o


Tag 148 – 1. Samuel 15:24-35

24 Saul verstand jetzt, warum er gerade den totalen Bockmist gebracht hatte. „Ich hab Scheiße gebaut! Ich hab die Ansagen von Gott nicht ernst genommen und hab nicht exakt das getan, was er von mir wollte! Weil ich Schiss hatte, bei meinen Männern untendurch zu sein, hab ich sie machen lassen.

25 Bitte verzeihen Sie mir! Tut mir echt leid! Bitte kommen Sie noch mal mit, damit wir zusammen zu Gott gehen können! Ich will ihm zeigen, dass ich Respekt vor ihm hab, und ihm sagen, wie gut ich ihn finde!“

26 Aber Samuel antwortete: „Dafür ist es jetzt zu spät. Sie haben etwas gemacht, worauf Gott überhaupt keinen Bock hat, und darum hat er jetzt keinen Bock mehr auf Sie. Ihre Zeit ist abgelaufen. Sie können nicht mehr der Präsident von Israel sein!“

27 Samuel wollte sich gerade umdrehen und rausgehen, da packte ihn Saul am Ärmel. Samuel blieb aber nicht stehen, darum riss der Ärmel einfach ab.

28 Daraufhin meinte Samuel: „Genauso wie Sie mir gerade den Ärmel von meiner Jacke weggerissen haben, so wird Gott Ihnen heute Ihren Präsidentenjob entreißen. Er wird die Macht über Israel einem anderen geben, der es besser drauf hat als Sie.

29 Gott ist gut, und wir sind alle voll stolz auf ihn. Er wird sein Urteil nicht zurücknehmen. Er ist nicht wie wir Menschen, die mal dies sagen und dann wieder das, die ständig ihre Meinung ändern.“

30 „Ja, Sie haben ja recht“, antwortete Saul. „Ich hab Mist gebaut, aber richtig. Aber bitte sagen Sie das nicht gleich allen Leuten, das ist mir zu peinlich. Erzählen Sie das nicht den Clanchefs von den Israeliten, ja? So viel Respekt müssen Sie vor mir haben. Lassen Sie uns zusammen zu Gott gehen und uns dort vor ihm hinschmeißen, ja?“

31 Samuel ließ sich überreden und kam mit. Als Saul sich dort auf den Boden geschmissen hatte,

32 befahl Saul einem seiner Soldaten: „Bring mir sofort den Präsidenten der Amalekiter, diesen Agag, her!“ Als Agag gefesselt hergebracht wurde, sagte er zu Saul: „Der Tod ist echt scheiße! Ich habe keinen Bock zu sterben!“

33 Aber Samuel schrie ihn an: „Deine Waffen haben vielen Müttern die Söhne gestohlen!“ Er nahm sich ein Samuraischwert und schlug den Agag dort direkt vor dem Tisch von Gott in Stücke.

34 Anschließend ging Samuel wieder nach Rama zurück. Saul ging nach Gibea, wo er zu Hause war.

35 Für den Rest seines Lebens wollte Samuel den Saul nie mehr sehen. Er war einfach total traurig wegen ihm. Gott bereute es aber voll, dass er ausgerechnet Saul zum Präsidenten über Israel gemacht hatte.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Tages

„Ja, ich habe gesündigt“, sagte Saul. „Aber ehre mich doch vor den Ältesten meines Volkes und vor Israel und kehre mit mir um, dass ich mich vor Jahwe, deinem Gott, niederwerfe!“ Samuel tat es und ging mit Saul zurück. Und Saul warf sich vor Jahwe nieder.
(1Sam 15:30-31) 

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Wie verlogen ist das denn?
Saul machte nochmal den Versuch und wiederholte: „Ich habe gesündigt“. Aber mit diesem Bekenntnis will er eigentlich nur seiner Strafe entgehen. Damit ist die Anbetung völlig nutzlos.
Da macht Gott die Ohren zu.

Glauben ins Leben umgesetzt

Und auch heute wird mir hier wieder klar und deutlich gezeigt, wie sehr ICH gesündigt habe und meine Gebete in dieser Zeit auch völlig nutzlos waren, weil ich es nicht eingesehen hatte, was ich falsch mache. Wie kann ich Gott bitten mir zu helfen, wenn ich gar nicht bereit dazu bin, die sündigen Dinge aufzugeben? Auch da hat Gott die Ohren zu gemacht. Und ich hab
Und erst jetzt beginne ich zu verstehen. Und ich finde diesen Gott so großartig, dass er mich (wenn auch über die ganz harte Tour) wieder auf die richtige Straße gebracht hat. Ja, es war hart, weil ich es nicht verstand, aber ich weiß auch jetzt und dadurch, Gott wird mich nicht fallen lassen, aber seine Korrekturen können sehr sehr schmerzhaft sein.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich danke dir so sehr, dass du mir auch heute wieder bewusst gemacht hast, an der Geschichte von Saul, wie sehr du mich liebst. So sehr, dass du mich eben hast nicht fallen gelassen hast, dass du immer da warst und im Hintergrund hart um mich gekämpfst hast. Du bist sososo großartig!
Gestern Nachmittag war ich mit T. in diesem Diakoniezentrum, um uns umzuschauen, ob das eine Wohnform ist, die auch nichte nur etwas für T., sondern eventuell auch für mich ist. Und was soll ich sagen, das Konzept ist einfach großartig. Es ist wie ein kleines Dorf, mit Kita, Schule, Seniorenheim, mit Behinderten, Gesunden und Alten… Mit Kirche und Café und ganz viel Wald. Es ist einfach genial. Aber was mich wirklich stört ist, dass die Gebäude und Wohnhäuser im 70er Jahre Stile gebaut sind. Lange Flure, viele Türen, Fußboden mit Linolium. Wäsche wird im Waschkeller (ziemlich verkeimt) gewaschen und getrocknet. In den Wohnungen gibt es nur eine kleine Kochnische, dafür eine Kantine mit täglich einem warmen Essen für 3€.
Und es ist seeeehr weit draußen. Arztbesuche werden dann zur Weltreise. Was meinst du? Sollte ich mich dort mit auf die Warteliste setzen lassen? Ich werde auch älter und dort ist die Versorgung und Hilfe geregelt. Oder hast du einen anderen Ort für mich bestimmt? Bitte sag es mir!
Heute regnet es draußen, es ist ganz wichtig für deine Natur, es ist alles sososo trocken. Heute Nachmittag werde ich wieder zum Gottesdienst gehen. Ja, ich war einige Wochen nicht, aber ich kriege es bei der Hitze einfach nicht hin. Es kostet mich derart Kraft, dass ich lieber zu Hause geblieben bin. Aber M. hat mir gestern Abend noch geschrieben, dass er mich heute abholt und mich mit dem Auto hinbringt. Hast du das ihm ins Ohr geflüstert? Ich danke dir! Und ihm natürlich auch.
Das alles lege ich dir vor die Füße und bitte dich, mich zu behüten und zu beschützen und mir die Kraft für diesen heutigen Tag zu geben. Bitte kümmere dich weiter um T. und D. und A. Bei T.leistet du zur Zeit wirklich ganze Arbeit, sie freut sich so, dass sie nun auch Katzenbaby M. bekommt und dass sie einen Spender für den Besuch zu Valerie in die Türkei bekommen hat. Das alles war nicht zu erwarten. Danke, danke, danke!
Du bist großartig!
Und das alles trage ich dir vor in Jesu Namen
Amen

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Tag 147 – 1. Samuel 15:1-23

1 An einem Tag kam Samuel mal bei Saul zu Besuch. Er sagte ihm: „Saul, ich hab ne Nachricht für Sie. Gott hat mir ja immerhin damals den Job gegeben, Sie zum Präsidenten über seine Leute, die Israeliten, zu machen. Darum sollten Sie mir jetzt auch gut zuhören, kapito?

2 Das ist es, was der Chef dieser Welt, unser Gott, Ihnen heute sagen will: ‚Ich möchte, dass die Amalekiter jetzt dafür bluten müssen, dass sie Israel gedisst haben, als die auf ihrem Weg raus aus Ägypten waren. Sie haben ihnen damals einfach den Weg versperrt.

3 Also, auf geht’s! Sie sollten gegen die Typen in den Krieg ziehen und sie komplett plattmachen. Die Rote-Karte-Aktion muss bei denen radikal durchgezogen werden! Jeder muss sterben, ohne Gnade, alle Männer und Frauen, Kinder, Babys, Kühe, Schafe, Katzen, Pferde, einfach alles.‘“

4 Saul unterschrieb einen Einzugsbefehl von allen wehrfähigen Männern. Die sollten sich in der Kaserne in Telaim zur Musterung sammeln. Insgesamt waren das 200 000 Soldaten, dazu noch 10 000 Mann aus Juda.

5 Mit dieser Armee zog Saul bis in die Nähe der Hauptstadt von den Amalekitern und versteckte sich da im Tal.

6 Dort lebten auch die Keniter, die entfernt mit den Israeliten verwandt waren. Die bekamen von Saul noch ne Warnung rein: „Verzieht euch schleunigst von hier und trennt euch von den Amalekitern! Sonst werden wir euch mit denen zusammen komplett ausradieren müssen. Ihr seid ja immerhin nett zu uns gewesen, als wir euch auf unserer Reise aus Ägypten getroffen haben.“ Die Keniter nahmen die Warnung ernst und verschwanden schleunigst aus der Gegend.

7 Und dann startete Saul den Angriff auf die Amalekiter. Der Sieg war überwältigend, von Hawila bis Schur an der ägyptischen Grenze wurden die Feinde geschlagen.

8 Der Präsident Agag wurde von Saul verhaftet und abgeführt. Bei dem Rest der Amalekiter zog er die Rote-Karte-Aktion durch, alle wurden per Genickschuss getötet.

9 Allerdings wurde die Aktion nicht an Agag ausgeführt und auch nicht bei den Tieren. Alle Schafe, Ziegen und Rinder, zumindest die gesunden Tiere, das Mastvieh und so, alles was irgendwie Kohle gebracht hätte, wurde nicht getötet.

10 Gott hatte dann mal wieder ein Gespräch mit Samuel.

11 „Ich glaub, das war ein großer Fehler, Saul zum Präsidenten zu machen. Er hat keinen Bock auf mich und tut, was er gerade lustig findet, und meine Befehle führt er nicht aus.“ Samuel war echt am Ende, als Gott ihm das gesagt hatte. Die ganze Nacht betete er wie blöd und versuchte Gott umzustimmen.

12 Am nächsten Morgen packte er seine Sachen und fuhr los, um mit Saul zu sprechen. Er hatte gelesen, dass Saul gerade in der Stadt Karmel auf Besuch gewesen war, um sich dort so ein Denkmal einzuweihen, was an den letzten Sieg im Krieg erinnern sollte. Danach wäre er weiter nach Gilgal gezogen.

13 Als Samuel dort ankam, begrüßte ihn Saul am Eingang. „Hey, Samuel! Gott ist voll auf Ihrer Seite! Ich hab alles genau so durchgezogen, wie Gott es gesagt hatte!“

14 „Hä? Und was sind das dann für Schafe und Rinder, die da rumblöken?“, fragte Samuel.

15 „Ach, das sind nur ein paar der besten Schafe und Rinder, die meine Leute extra nicht getötet haben, damit wir sie Gott in einem Opferritual schenken können. Den Rest haben wir komplett plattgemacht!“

16 „Halten Sie die Klappe! Ich muss Ihnen jetzt erst mal die Sachen erzählen, die Gott mir letzte Nacht gesagt hat!“, unterbrach ihn Samuel. „Dann legen Sie mal los!“, antwortete Saul.

17 „Hören Sie zu: Sie sind der Chef von allen Israeliten, der Präsident. Obwohl Sie immer gesagt haben, dass Sie das gar nicht verdient haben, hat Gott Sie trotzdem zum Präsidenten gemacht.

18 Er war es, der Sie zu den Amalekitern geschickt hat, oder? Seine Ansage war klar und deutlich: „Bekämpfe sie so lange, bis alles bei denen tot ist, keiner soll überleben. Zeig ihnen die rote Karte!“

19 Und warum haben Sie das nicht gemacht? Warum haben Sie dem Befehl von Gott nicht gehorcht? Warum haben Sie sich die Sachen von der Beute gezockt, obwohl Sie wissen, wie ätzend er das findet?“

20 „Äh, aber wieso, ich hab doch alles gemacht, was er wollte!“, stammelte Saul. „Ich hab den Amalekitern die rote Karte gezeigt, ich hab den Präsidenten Agag hierhergebracht.

21 Die besten Tiere haben meine Leute nur deswegen nicht getötet, weil wir sie hier in Gilgal für Gott abfackeln wollten!“

22 „Okay. Worauf steht Gott mehr: auf ein nettes Dankopfer oder ein Abfackelopfer? Oder da drauf, dass seine Leute genau das durchziehen, was er ihnen gesagt hat? Gott zu gehorchen ist tausendmal besser als so ein Opferritual! Und Gott wirklich zuzuhören ist besser als das fetteste Steak von einem Rind.

23 Nicht zu tun, was Gott gesagt hat, ist genauso schlimm wie Satanismus, und sich gegen das zu stellen, was er will, ist genau so schlimm wie zu Plastikgöttern zu beten. Weil Sie nicht das getan haben, was Gott von Ihnen wollte, hat Gott keinen Bock mehr auf Sie. Ihre Präsidentschaft ist hiermit vorbei!“

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Doch Samuel erwiderte: „Freut Jahwe sich mehr über Opfer,  die man schlachtet und verbrennt,  als daran, dass man ihm gehorcht?  Merk dir: Gehorsam ist ihm wichtiger als Opfer,  auf ihn zu hören, ist ihm mehr wert als das Fett vieler Schafböcke. 23 Ungehorsam ist für ihn eine Sünde wie die Zauberei,  Auflehnung gegen ihn so schlimm wie Götzendienst.  Weil du das Wort Jahwes verworfen hast,  verwirft er auch dich als König.“
(1Sam 15:22-23)

Oh Mann, da hat Saul einen eindeutigen Auftrag von Gott bekommen und führt ihn nur halbherzig aus. Dass, was er anders sieht, tut er einfach nicht. Und kommt dann mit Ausreden, er wolle diese Dinge doch Gott opfern.
Dass das Gott nicht lustig findet ist klar und hat Konsequenzen.

Glauben ins Leben umgesetzt

Aber tun wir es nicht oft ähnlich?
Zum Beispiel Steuern. Verheimliche ich bei der Steuererklärung etwas, weil ich nicht möchte, dass mit „meinem“ Geld Dinge finanziert werden, die ich nicht mag (diese Dinge werden sowieso finanziert, ob ich nun die 2 Euro angebe oder nicht). Oder verschweige ich Einnahmen, weil ich eh schon soviel Steuern zahle und ja auch jede Menge für die Gemeinde tue. Da gebe ich lieber mehr in den Klingelbeutel als dem Finanzamt. Auch das ist Eigenwillen, denn Gott hat dazu eine klare Meinung. Ganz klar. Es gibt sicherlich noch tausend andere Beispiele, dass ich mir nur das aus Gottes Wort herauspicke, was mir gefällt, dass andere mache ich halt anders.
Nein, an dem heutigen Beispiel mit Saul kann man sehen, wie Gott darüber denkt. Eindeutig.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, heute zeigst du mir wieder ganz eindeutig, wie du darüber denkst, wenn wir uns an deinem Wort vorbeimogeln wollen. Und ich denke mal, es gibt sicherlich in jedem Leben so ein Punkt, wo wir innerlich murren, wenn wir nicht damit einverstanden sind, was du sagt und von uns möchtest.
Ich habe es ja selbst erfahren mit J. Ich wusste, wie du über Ehe denkst, wusste es ganz genau. Von mir kam aber eben dieses „aber ich“ „ich bin doch ein Sonderfall, da musst du es doch anders sehen ….“ Nein, tut er nicht. Und dann kommt der Fall. Am besten gleich und tief, damit man es merkt und nicht schleichend und in Raten.
Ich habe daraus gelernt und trage noch die Narben davon. Und wünsche mir so sehr, dass es mir nicht noch einmal passiert. Bitte, Vater, beschütze mich davor. Führe und leite mich sanft, aber sag mir bitte ganz genau, was du von mir möchtest, was ich tun soll. Bitte.
Gestern war D. wieder so zerstört, sucht tausend Fehler bei sich, die sie nicht begangen hat. Bitte hilf ihr doch, dass sie nicht mehr so verzweifelt ist. Ihre Katastrophe ist nun 9 Monate her, 9 harte Monate. Ich fände es gut, wenn du ihr jemand vorbei schickst, der ihr Selbstwertgefühl wieder stärkt und ihr Kraft gibt. Du hast so viele Engel. Ein einziger würde reichen.
Und das trage ich heute vor dich in Jesu Namen.
Bitte Vater, hilf ihr! Bitte!
Amen

o o o o o


Tag 146 – 1. Samuel 14:24-52

24 Als in einer Phase von diesem Kampf die Israeliten schon fast auf der Verliererseite standen, drohte Saul den Soldaten: „Ich will, dass keiner von euch heute auch nur ein Snickers anfasst, bevor ich mich nicht richtig an meinen Feinden gerächt habe! Wer das trotzdem tut, hat ein großes Problem, er ist verflucht!“ Darum aßen die Leute die ganze Zeit nichts.

25 Zu der Jahreszeit war gerade Apfelernte, und überall standen Bäume mit reifen Äpfeln dran.

26 Die Bäume waren so voll mit Äpfeln, dass die Äste am Brechen waren. Aber keiner traute sich, einen davon zu essen, wegen dem Spruch, den Saul abgelassen hatte.

27 Allerdings war Jonatan gerade auf dem Klo, als Saul das gesagt hatte, und wusste nichts davon. Er ging zu einem Baum, schnappte sich den größten Apfel, den er finden konnte, und biss einmal herzhaft rein. Die Vitamine taten ihm echt gut, und er lebte richtig auf.

28 Ein anderer Soldat, der das mitbekam, sagte zu ihm: „Hey, dein Vater hat das strengstens verboten! Jeder, der heute etwas isst, hat ein fettes Problem, er ist verflucht!“ Jonatan sah sich die Leute an und hatte etwas Mitleid mit ihnen, weil die alle voll den Kohldampf schoben.

29 Darum sagte er: „Mein Vater peilt das nicht richtig, er bringt uns noch alle um. Ich mein, schaut mich an! Mir geht’s von dem einen Bissen schon jetzt hundertmal besser als vorher.

30 Unser Sieg wäre noch viel höher ausgefallen, wenn wir uns vorher anständig ernährt hätten. Man hätte zum Beispiel den Proviant von den Feinden essen können, den wir von denen geklaut haben. Dann hätten die Philister noch viel mehr auf die Mütze bekommen als so schon!“

31 Die Armee der Israeliten verfolgte die Philister auf ihrer Flucht an dem Tag noch bis nach Ajon. Dann waren die Soldaten aber alle echt durch,

32 sie stürzten sich auf die Tiere, die man erbeutet hatte, und starteten eine fette Grillparty. Schafe, Rinder, Kälber, alles wurde geschlachtet und an Ort und Stelle gegessen, ohne vorher das Blut von den Tieren ordentlich auf den Boden auslaufen zu lassen.

33 Saul bekam dann die Meldung rein: „Deine Truppe baut gerade richtig Mist, und sie betrügen Gott damit. Sie essen das Fleisch von den Tieren direkt dort, wo sie geschlachtet wurden, und haben auch das Blut nicht richtig auslaufen lassen! Das ist verboten!“ – „O nein! Das ist ein klarer Verstoß gegen die Regel!“, rief Saul. „Bringt mir mal einen großen Stein her!“

34 Dann befahl er: „Sagt überall den Soldaten, dass jeder sein Rind oder Schaf sofort her zu mir bringen soll! Hier sollen die Tiere richtig geschlachtet werden. Dann kann man sie auch essen, ohne etwas gegen Gottes Willen zu tun. So, wie sie es jetzt machen, an der Stelle, wo auch das Blut liegt, ist es total falsch! Und man darf absolut kein Blut essen.“ Alle brachten noch in der Nacht ihre Tiere zu Saul, um die an der Stelle richtig zu schlachten, wie es üblich war.

35 Saul baute da aus dem Stein einen Tisch, einen Altar. Das war das erste Mal, dass Saul einen Altar für Gott gebaut hatte.

36 Als er fertig war, meinte er zu den Soldaten: „Lasst uns doch jetzt noch losziehen und die ganze Nacht lang Philister jagen gehen! Wir sollten alles mitnehmen, was wir kriegen können. Keiner soll am Leben bleiben!“ – „Okay, abgemacht! Wie du es sagst, soll alles auch passieren!“, – antworteten sie. Die Priester hatten aber Einwände: „Wollen wir nicht zuerst noch mal Gott fragen, ob das wirklich so eine gute Idee ist?“

37 Also fragte Saul Gott: „Was meinst du? Soll ich die Philister jagen gehen? Soll ich sie bis ins flache Land verfolgen? Wirst du dafür sorgen, dass wir diesen Krieg ganz gewinnen?“ Aber Gott antwortete nicht.

38–39 Saul war entschlossen, die Antwort da drauf zu finden. Er holte einen Oberst aus seiner Armee zu sich und befahl ihm: „Heute hat hier irgendjemand richtig Mist gebaut. Wir müssen herausfinden, wer das war und was genau passiert ist. Der Schuldige muss sterben, egal wer das ist. Mein Sohn Jonatan ist da mit eingeschlossen. Das schwöre ich euch bei Gott, der immer zu uns gehalten hat, Leute!“ Nach dieser Ansage sagte ihm aber keiner was.

40 Also sagte Saul: „Passt auf, alle stellen sich jetzt auf eine Seite, und ich und mein Sohn Jonatan auf die andere Seite!“ – „Ja, ist gut, machen wir das so!“, antworteten seine Leute.

41 Saul fing an zu beten: „Hey, Gott! Du bist der Gott von uns Israeliten! Warum hast du mir heute nicht geantwortet? Ich bitte dich, dass du mir jetzt durch die besonderen Lose zeigst, was Sache ist! Zeig mir, ob ich oder Jonatan Mist gebaut haben oder ob die Leute Mist gebaut haben.“ Die Lose wurden gezogen und zeigten, dass die anderen Leute keine Schuld hatten.

42 „Hm, jetzt will ich es genau wissen. Die Lose sollen sagen, ob ich Schuld habe oder mein Sohn!“ Das Losen hatte ein klares Ergebnis: Die Schuld lag bei Jonatan.

43 „Junge! Was hast du denn gemacht? Jetzt rück raus damit!“

44 „Ähh, ich hab mir nur einen ganz kleinen Apfel gegönnt, echt. Aber wenn es so sein soll, dann bin ich bereit zu sterben!“, sagte Jonatan zu seinem Vater. „Gott soll mich dafür bestrafen, wenn ich dich jetzt am Leben lasse!“, rief Saul.

45 Aber die Kollegen von Jonatan fielen ihm ins Wort: „Was? Das kann nicht dein Ernst sein! Soll Jonatan jetzt wirklich sterben, obwohl wir durch ihn diesen gigantischen Sieg eingefahren haben? Never, nicht mit uns! Wir werden das nie und nimmer zulassen! Weil Gott ihm so geholfen hat und auf seiner Seite stand, konnten wir diese krassen Kämpfe heute überhaupt nur packen!“ Saul hörte auf die Argumente, und so wurde Jonatan von den Soldaten vor dem Tod gerettet.

46 Saul hatte aber keinen Bock mehr auf Krieg gegen die Philister. Er drehte um und ging mit seinen Leuten nach Hause. Deswegen konnten die restlichen Philister in ihr Gebiet zurückkehren, ohne dass ihnen noch was passiert ist.

47 Nachdem Saul der Präsident über Israel geworden war, führte er noch eine Menge Kriege, gegen alle Feinde, die rings um ihr Land wohnten. Gegen Moab, Ammon, Edom, Zoba und gegen die Philister. Saul fuhr überall nur Siege ein.

48 Er galt als unheimlich mutig und besiegte sogar die Amalekiter, die alle zwei Köpfe größer waren als der Rest. Er befreite die Israeliten von allem Pack, das ihr Land nur ausbeuten wollte.

49  Saul hatte drei Söhne: Jonatan, Jischwi, der auch Isch-Boschet genannt wurde, und Malkischua, und zwei Töchter, die ältere hieß Merab, die jüngere Michal.

50  Die Frau von Saul hieß übrigens Ahinoam. Sie war eine Tochter vom Ahimaaz. Der oberste General seiner Armee hieß Abner. Abner war ein Sohn von Ner, der wiederum ein Onkel von Saul war.

51  Kisch, der Vater von Saul, Ner und der Vater von Abner waren nämlich Brüder. Ihr gemeinsamer Vater hieß Abiel.

52  In der Zeit, in der Saul am Leben war, gab es immer wieder heftige Kriege gegen die Philister. Darum zog er jeden Mann, der gut kämpfen konnte und mutig war, gleich zum Kriegsdienst ein.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Jonatan wusste nichts von dem Fluch, mit dem sein Vater das Volk belegt hatte. Er tauchte den Stab, den er in der Hand hatte, mit der Spitze in eine Honigwabe und aß von dem Honig. Da leuchteten seine Augen auf.
(1Sam 14:27)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt.

So richtig verstehe ich nicht, warum in der Volxbibel etwas von einem „Apfel“ steht, in den „normalen“ Übersetzungen aber von Honig. Was ist an „Honig“ nicht zu verstehen?
Okay, Saul hatte also unsinnigerweise verordnet, NICHTS zu essen. Jonatan wusste nix davon und nahm eine Spitze von dem Honig.
Saul nahm so ziemlichen jeden Fehler mit. Dadurch, dass er das Essen verbot (ohne Gott zu fragen), stürzten sich seine Soldaten auf das Fleisch der eroberten Tiere und ließen diese wahrscheinlich vor Hunger nicht ausbluten.
Jetzt errichtete Saul einen Alter, vermutlich fürchtete er sich vor dem Gericht Gottes. Er fragte Gott und dieser antwortete nicht. In seiner selbstgerechten Art, ist er nun sogar bereit, Jonatan zu opfern. Das Volk rettete Jonatan vor seinen eigenen Vater. Welch eine Erniedrigung für Saul. Alles falsch gemacht …
Gaebelein beschreibt aber eine Situation am Rande, die mir so gar nicht aufgefallen wäre:

„Sein eigener Sohn Jonatan, dem das Gebot des Vaters unbekannt war, nimmt ein wenig Honig auf dem Ende seines Stabes und empfängt daraus Erfrischung. Honig ist das Bild der natürlichen Dinge und ihrer Süße. Es ist nicht verboten, sie in richtiger Weise zu gebrauchen. Wie Jonatan sollen wir sie nur mit dem äußersten Ende des Stabes berühren und nur ein wenig davon nehmen. Wäre Jonatan auf die Knie gefallen und hätte allen Honig genossen, den er essen konnte, es würde ihn nicht erfrischt, sondern kampfunfähig gemacht haben. Jonatan war belebt von dem bisschen Honig, den er zu sich genommen hatte, während das Volk ohnmächtig wurde.“

Es klingt irgendwie irre und nicht passend, aber ich dachte sofort an meinen riesigen Eisbecher von gestern. Einen Tag zuvor hatte ich einen ebensolchen. Wenn ich Eis zu Hause habe, dann esse ich solange, bis nichts mehr da ist. Das können dann je nach Packung 6-8 Stück sein, oder 1l. Es grenzt an Sucht, ich kenne keine Grenzen. Genauso Schokolade.
Und mit diesem kurzen Bibeltext und dem Kommentar von Gaebelein ist mir das wieder dermaßen bewusst geworden, dass ich JETZT etwas tun muss. Dass diese Schlemmerei einfach nicht gut ist.
Belangloser Kram? Sicher, wenn man die Weltpolitik betrachtet oder den Heilsplan Gottes. Aber für mich kleinen Winzling hat das schon eine Bedeutung.
Soll heißen, ich werde mich bemühen, diese Dinge wirklich bewusst zu mir zu nehmen. Nur ein bisschen. Eben nur 1 Stück Schokolade oder 1 Kugel Eis. Das hat etwas mit Konsequenz zu tun. Denn richtige Sucht geht anders. Habe ich nämlich Unmengen davon gegessen, fühle ich mich richtig schlecht hinterher. Ab jetzt werde ich drauf achten. Ich bin gespannt, inwieweit mir das gelingt.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, es klingt irre, in Sauls Leben mein Verhältnis zu Eis und Schokolade zu entdecken. Aber du bist Gott, du sprichst selbst dort zu mir, wenn ich es anders nicht verstehe. Das kannst nur du. Du bist großartig!
Ich danke dir für den gestrigen Tag, es ging mir mal wieder gut. Super! Solche Tage brauche ich zum Durchschnaufen!
Heute steht bei mir nichts Wichtiges es, ich bitte dich trotzdem gut auf mich aufzupassen und auch auf T. 14 Uhr hat sie einen Termin mit ihrer zukünftigen Einzelfallhelferin. Bitte, bitte gib ihr jemand, die ihr wirklich helfen kann, die zu ihr passt. Sie ist so verzweifelt und braucht jemand so dringend, die ihr hilft.
Pass auch auf D. und A. auf und natürlich auch auf die Jungs. Und heute bitte ich dich auch für K. und seinen Vater. Bitte lass den Vater einsichtig sein, dass auch er Hilfe benötigt und K. die Kraft, dass er gut helfen kann. Auch K. bewegt sich gerade in seinem Hamsterrad und tritt ganz heftig auf der Stelle. Sie alle bräuchten dich!
Und das trage ich alles dir vor und bitte dich, meinen Tag zu lenken und zu leiten in Jesu Namen
Amen

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Tag 145 – 1. Samuel 14:16-23

16  Die Wachsoldaten von Saul, die in Gibea stationiert waren, bemerkten, dass im Lager der Philister gerade der Punk abging.

17  Saul sagte zu seinen Leuten: „Checkt sofort, wer von uns nicht anwesend ist!“ Das Ergebnis war klar: Jonatan und sein Kollege waren nicht da.

18  Jetzt befahl Saul dem Priester Ahija: „Sofort die Kiste mit den Gesetzen herbringen!“ Die besondere Kiste mit den Gesetzen drin war nämlich gerade im Lager der Israeliten.

19  Gerade als Saul diesen Befehl ausgesprochen hatte, hörte man voll laut den Alarm, der im Lager von den Philistern los war. Deswegen rief Saul ihm hinter her: „Nein, warte, vergiss es!“

20  Er packte seine Waffen zusammen, sammelte seine Truppe um sich und zog mit ihnen in den Kampf. Als sie dort ankamen, konnten sie sehen, wie sich die Philister gerade gegenseitig bekämpften. Das totale Chaos war dort ausgebrochen.

21  Ein Teil von der Armee, die mit den Philistern gekämpft hatte, waren eigentlich Israeliten. Die wechselten jetzt die Seiten und schlossen sich Saul und Jonatan an.

22  Die anderen Männer von Israel hörten in ihrem Versteck (das lag im Gebirge von Efraim) von dem Kampf gegen die Philister. Als deutlich wurde, dass der Sieg klar war und die Philister gerade am Fliehen waren, zogen sie auch noch mit in die Schlacht.

23  Auf die Art konnte Gott ganz Israel an einem Tag vor den Philistern retten. Das Schlachtfeld zog sich noch bis über den Ort Bet-Awen hinaus.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

„Bring die Lade Gottes her!“, sagte Saul zu Ahija. … „Nein, lass es!“ 
(1Sam 14:18-19)

Meine Erkenntnis des Tages

Als Saul Panik bekam, weil er die Unruhe im Lager der Philister bemerkte, wollte er Gott fragen. Als er aber meinte, es allein regeln zu können, wollte er es nun doch nicht.
Oh man, erkennen wir uns da? Wo wir meinen alles allein regeln zu können, fragen wir Gott nicht. Wenn es anfängt übersichtlich zu werden, tun wir es nicht!

Glauben ins Leben umgesetzt

Es ist sososo wichtig, bei allem, was wir tun, Gott mit ins Boot zu nehmen. Aber es ist auch mit unserer egoistischen Natur so schwierig, so zu leben. So geht es mir, aber bestimmt auch noch vielen anderen Christen.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, für heute gibst du mir auf, immer an dich zu denken, egal, ob ich glaube, alles allein regeln zu können oder ob ich deine Hilfe brauche. So sind wir Menschen. Bitte, bitte hilf mir, bei allem was ich tue, mit dir zu reden. Vielleicht hilft ein Gebetswecker? So für den Anfang? Man kann von den Muslimen halten, was man will, aber 5x am Tag beten als Routine, kommt dem näher, als bei Christen maximal ein Morgen-Gebet, wenn überhaupt. Ich versuche es mal mit dem Gebetswecker. Vielleicht ist es ein Weg, meine Standleitung auch ständig zu benutzen und nicht nur, ein kurzes „Danke“ gen Himmel zu schicken, wenn du mir geholfen hast. Hört sich nach Gesetzlichkeit an, die du so gar nicht für uns magst. Aber ich werde es einfach versuchen.
Vater, ich danke dir auch, dass es mir heute wieder besser geht. Es war schon wieder echt heftig. Danke, dass ich es überstandenhabe und nichts geblieben ist.
Vater, bitte kümmere dich auch D. Es wäre doch sososo gut, wenn sie einen Kollegen hätte, mit dem sie sich gut austauschen kann über all die Dinge, die sie auf Arbeit zu erledigen hat, dass es ein Gegenüber hat, damit ihr A. nicht so sehr fehlt. Bitte kümmere dich auch um A., dass er erkennt, was gut und richtig für ihn ist. Und natürlich aiuch um T. Ich danke dir so sehr, dass du für sie eine neue Tür auf gemacht hast, wo sie sich wertgeschätzt fühlen kann. Das ist so wichtig für sie!
Und dann pass natürlich auch gut auf mich auf. Halte bitte Kummer und Schmerz von mir fern und erweitere mein Gebiet. Plane diesen neuen Tag genau und ich will alles annehmen, was der der Tag mir bringt. Ohne zu murren. Das alles trage ich vor dich im Namen Jesu.
Amen

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Tag 144 – 1. Samuel 14:1-15

1 An einem Tag sagte Jonatan (zur Erinnerung: ein Sohn von Saul) zu seinem Bodyguard: „Lass uns mal da drüben hingehn, wo dieser Außenposten von den Philistern ist!“ Seinem Vater Saul sagte er aber nichts davon.

2 Der machte gerade eine Pause am Ende von Gibea, in der Gegend von Migron, und ruhte sich im Schatten von einem Apfelbaum aus. Die restlichen 600 Soldaten waren mit ihm dort.

3 Außerdem war der Priester Ahija dabei, ein Sohn von Ikabods Bruder Ahitub. Er war das Enkelkind vom Priester Pinhas und der Urenkel von Eli. Eli hatte damals in Schilo den Job als Priester gehabt. Der Priester Ahija hatte die Tasche dabei, wo diese besonderen Lose drin lagen. Von den Soldaten um Saul hatte keiner mitbekommen, dass Jonatan nicht mehr dabei war.

4 Der Ort, von wo aus Jonatan durch das Tal laufen wollte, war von zwei Felsen eingerahmt. Diese Felsen nannte man Bozez und Senne.

5 Der eine Felsen ragte im Norden, wo Michmas lag, in den Himmel. Der zweite Felsen war im Süden, auf der Seite von Geba.

6 Jonatan sagte zu dem Bodyguard: „Wir gehen jetzt zu dem Posten dort drüben hin. Nicht vergessen: Das sind alles voll dreckige Leute, die ohne Gott leben! Für Gott ist das ein Klacks, uns hier einen Sieg klarzumachen, egal ob wir jetzt mega viele Soldaten sind oder nur zu zweit.“

7 „Jawohl!“, antwortete der Bodyguard. „Ich bin dabei, Sie können sich auf mich verlassen! Nur zu, setzen Sie Ihre Idee ruhig um!“

8 „Okay, hier ist mein Plan“, meinte Jonatan. „Wir gehen langsam auf sie zu. Dabei sollen die uns ruhig sehen können.

9 Wenn die dann zu uns sagen: ‚Halt! Stehenbleiben, bis wir bei Ihnen sind!‘, dann bleiben wir sofort stehen, wir gehen nicht zu ihnen hoch.

10 Falls sie jetzt aber sagen: ‚Kommen Sie hoch!‘, dann wäre das ein Zeichen von Gott, dass er uns helfen wird, die zu besiegen.“

11 Sie schlichen sich also nicht von hinten an die Philister ran, sondern gingen ganz offen auf die zu. Als die Soldaten Jonatan und seinen Begleiter sahen, meinte der eine zu dem anderen: „Ha! Da kommen ja zwei von diesen israelitischen Schissern aus ihrem Hasenloch rausgekrochen!“

12 „Kommt hoch zu uns“, riefen sie Jonatan zu. „Wir wollen euch mal was beibringen!“ Jonatan flüsterte seinem Begleiter zu: „Hinter mir her! Gott hat dafür gesorgt, dass wir diesen Kampf gewinnen werden!“

13 Er kletterte einfach nach oben, und sein Begleiter hinter ihm her. Als sie oben waren, fielen die Philister plötzlich vor Jonatan einfach um, und sein Begleiter musste ihnen nur noch einen Kopfschuss verpassen!

14 Bei diesem ersten Angriff von Jonatan und seinem Begleiter töteten sie anschließend zwanzig Soldaten auf einer Fläche von nur 250 m².

15 Die anderen Soldaten der Phi-lister kriegten alle plötzlich voll die Panik. Also einmal die Männer, die im Lager waren, und auch die auf dem Gelände, das ganze Heer und auch die Wachen sowie alle, die gerade unterwegs waren, um Häuser auszuplündern. Und dann gab es auch noch ein Erdbeben der Stärke 6! Spätestens jetzt machten sich alle Philister in die Hose vor Angst. Diese Panik hatte Gott organisiert.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Wenn sie aber sagen: ‚Kommt herauf zu uns!‘, dann klettern wir hinauf, denn dann hat Jahwe sie in unsere Hand gegeben. Das soll uns das Zeichen sein.“ 
(1Sam 14:10)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Jonatan und sein Begleiter waren wohl die einzigen Gläubigen im Lager der Israeliten. Während die anderen noch ihre Wunden leckten, liefen sie los und vertrauten auf Gott. Und nur auf ihn. Sie trautem ihm alles zu und.
Sie warfen sich auf Gott und ließen ihn entscheiden. Und Gott beantwortete ihren Glauben. Wie er es immer tut.

Glauben ins Leben umgesetzt

Immer voll auf Gott setzen, mit ihm rechnen, fällt in unserem vollgestopften Alltag oft schwer. Es fehlt an Zeit, auf Gott zu hören, seine Stimme zu hören, darauf zu warten, Geduld haben. Wir wollen alles immer gleich und sofort. Wir kriegen ja sonst alles gleich in unserer schnelllebigen Zeit. „Entschleunigung“ ist jetzt so ein Modewort, oder auch „Achtsamkeit“. Oder Minimalismus“. Egal, ob Modewort oder nicht. Aber sich ein stückweit zurücknehmen und sich auf Gott und seine Führung einlassen, wäre so viel mehr wert, als jetzt und sofort immer alles zu haben, zugedröhnt mit dem Müll unserer Zeit und Gott eine Chance geben, mit uns reden zu können.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, gestern war ein so schwerer Tag für mich. Und ich weiß nicht warum. Ich habe mich so abscheulich gefühlt, obwohl gar nichts passiert ist. Es war so ein Krampf- und Kampftag, schwer auszuhalten. Und genau das ist es, was mich jetzt belastet. Es ist überhaupt NICHTS passiert, was das rechtfertigen würde. Ich hatte nur ein routinemäßigen Besuch beim Arzt. Und wenn mich schon solche Nichtigkeiten aus der Bahn werfen … Selbst heute Morgen noch kroch mich dieses depressive Gefühl an: „Was soll das alles noch? Wofür? Warum? Es wäre doch besser, ich wäre gar nicht da, dann hört diese Quälerei endlich auf!“ Dabei ist gar nichts da, was mich quält. Sondern einfach nur meine Kraftlosikeit, meine Leistungsinsuffizienz. Mist. Bitte, Vater, sei bei mir, beschütze mich vor diesem doofen Gefühl, aufgeben zu wollen! Trage mich durch den heutigen Tag, ganz langsam, ganz ruhig, ich will mich einfach nur an der festhalten. Halte mich.

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Tag 143 – 1. Samuel 13:8-23

8 Saul wartete dort auf den Propheten Samuel. Er hatte Saul ja versichert, er würde in einer Woche nach Gilgal kommen. Aber als er am achten Tag immer noch nicht da war, entfernten sich die ersten Soldaten von der Front und verdünnisierten sich.

9 Saul beschloss darum, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. „Tiere für ein Opferritual herbringen, aber sofort!“, befahl er seinen Leuten. „Ich werde jetzt hier ein Abfackelopfer und ein paar Dankopfer alleine durchziehen!“ Nachdem die Sachen da waren, fing er an, das ganze Opferding durchzuziehen.

10 Als er gerade das Abfackelopfer beendet hatte, war Samuel endlich da. Saul ging ihm entgegen, um ihn zu begrüßen.

11 Aber Samuel sagte zu ihm: „Verdammt, Saul! Was haben Sie für einen Blödsinn angestellt?“ – „Äh, wieso, ich musste was unternehmen“, antwortete er. „Die Soldaten waren am Weglaufen, weil Sie nicht pünktlich hier waren! Und die Philister haben auch nicht auf Sie gewartet, die stehen jetzt schon vor Michmas.

12 Ich hab mir ausgerechnet, dass die jetzt bald nach Gilgal runterkommen und uns angreifen würden, bevor ich Gott um Hilfe bitten konnte. Darum hab ich mich getraut und in der Zeitnot einfach das Opfer alleine durchgezogen!“

13 „Ganz toll, können Sie nicht mal Ihr Hirn einschalten? Damit haben Sie die Linie übertreten und sich nicht an das gehalten, was Gott Ihnen gesagt hatte. Er hätte Sie gerade jetzt als Präsident über Israel voll bestätigen können. Auch in Zukunft hätte keiner mehr was gegen Sie oder Ihre Nachfolger sagen können.

14 Aber jetzt wird Ihre Amtszeit nicht mehr lange dauern, weil Sie nicht das getan haben, was Gott von Ihnen wollte. Er hat sich jetzt schon einen anderen für Ihren Posten ausgeguckt. Den mag er, und den hat er schon als neuen Chef für seine Leute bestimmt.“

15 Nach diesem Gespräch dampfte Samuel wieder ab. Von Gilgal ging er nach Gibea hoch, was im Gebiet vom Familienstamm Benjamin lag. Saul sammelte noch mal die verbliebenen Soldaten und kam nach einer Zählung nur noch auf 600.

16 Saul und Jonatan hatten ihre Lager bei Geba im Gebiet vom Familienstamm Benjamin aufgeschlagen, die Philister hatten ihr Lager auf der anderen Seite bei Michmas stehen.

17 Die Befehlshaber der Armee von den Philistern schickten drei Abteilungen los, die das Land ausrauben und plündern sollten. Die eine zog nach Norden und die andere in Richtung Ofra, was im Gebiet von Schual lag.

18 Die andere wurde nach Westen geordert, und zwar zogen sie in Richtung Bet-Horon. Die dritte ging zu dem Hügel, von dem aus man das Hyänental und die Wüste sehen kann. Das liegt im Osten.

19 Damals gab es keine Waffenindustrie bei den Israeliten, weil das die Philister strengstens verboten hatten. Waffen waren generell verboten. Sie wollten einfach verhindern, dass sich Leute von Israel wieder wehren konnten.

20 Jeder der aus beruflichen Gründen eine Waffe brauchte, musste sich deswegen eine amtliche Erlaubnis bei den Philistern dafür holen.

21 So ein Waffenschein kostete 80 Euro für große Kaliber, für eine Pistole zahlte man 40.

22 Darum hatten keiner der Soldaten, die bei Saul und Jonatan waren, eine Knarre oder ein MG dabei. Nur Saul und sein Sohn hatten richtige Waffen.

23 Ein Vorposten von der Armee der Philister war beim Talübergang von Michmas stationiert worden, um diesen zu sichern.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

„Das war sehr dumm von dir!“, sagte Samuel. „Du hast den Befehl von Jahwe, deinem Gott, nicht ausgeführt. Denn gerade jetzt hätte er dein Königtum über Israel für immer bestätigt. 14 Aber nun wird es keinen Bestand haben. Jahwe hat sich einen Mann gesucht, der ihm gefällt, und ihn zum Führer über sein Volk bestimmt. Denn du hast dich nicht an das Gebot Jahwes gehalten.“
(1Sam 13:13-14)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Tja, das ist ja dann mal dumm gelaufen. Gleich bei der ersten größeren Prüfung fällt Saul durch. Saul sollte auf Samuel warten. Er konnte nicht warten, nicht auf Gott warten und präsentierte äußerlichen Glauben. Er hatte keine Geduld, er war nicht gehorsam. Gott mag keinen Ungehorsam. Und wie er das bewertet, wird hier gezeigt. Saul Zeit als König war begrenzt worden, er hatte sein „lebenslänglich“ verspielt durch Ungehorsam.

Aber noch etwas anderes ist mir bei den heutigen Bibelabschnitt aufgefallen, hat mich „angesprungen“. Die „Feinde“, die Philister hatten hatten dafür gesorgt, dass es im ganzen Gebiet Israels keinen Schmied mehr gab. Die Israeliten konnten also ihre Waffen nicht mehr schärfen.
Und nun kommt ein kühner Gedanke in die Gegenwart. Unser Feind (Satan) hatte im Mittelalter auch fertig gebracht, dass es keine Bibeln (nur in den Klöstern noch) mehr gab. Und heute versucht er das Wort Gottes einfach zu verwässern. Ganz viele nehmen es nicht mehr so genau, was in ihr steht. Es wird angezweifelt, ob es das Wort Gottes überhaupt ist, werden Abschreibefehler vermutet und herumgedeutet, dass Gott es wohl an vielen Stellen gar nicht so gemeint haben kann und versucht es zu verweltlichen. Das Schwert Gottes wird stumpf …
Und ja, da krieg ich gleich ein bisschen ein schlechtes Gewissen, weil ich die „Volxbibel“ zu Beginn jedes Beitrages voranstelle.

Glauben uns Leben umgesetzt

Ich setze jetzt gleich den Gedanken fortführen. Nein, ich ändere es nicht. Ich bleibe bei diesem Blogaufbau. Ja, ich lese die Verse zu Beginn wirklich in der Volxbibel, aber eher um mich darauf einzustimmen, um was es in diesem Abschnitt geht. Das kann man verurteilen oder nicht. Ist mir wurscht. Da meine Konzentration durch meine Medikamente stark eingeschränkt ist, erfasse ich so das Thema und kann dann besser in meiner Elberfelder Bibel nachlesen und auf bestimmte Formulierungen achten. Das hat sich für mich als beste Methode herausgestellt. Ganz besonders mag ich auch die Neue evangelische Übersetzung, aber diese Buchform habe ich nicht als Schreibrandbibel und kann somit mir dort nur schwierig Notizen machen. Also kommt mein „Schlüsselvers“ aus dieser Übersetzung. Mit dieser Kombination komme ich am besten klar. Genau das muss jeder für sich selbst finden. Es gibt ja noch jede Menge anderer Übersetzungen und jeder hat da wohl sein Lieblingsdings.
Nun noch ein Gedanke zu dem Gehorsam, den Saul nicht hält und Gott hart bestraft.
Dessen muss man sich wirklich bewusst machen. Gott mag kein Ungehorsam und er wird ihn sicherlich immer bestrafen. Ich habe auch meine „Strafe“ hinter mir. Gott hat mich ganz schön hart in die Schranken gewiesen. Leider habe ich das erst hinterher erkannt, habe meine Fehler allesamt bei anderen gesucht, wie böse die doch sind. Ja, sicherlich verhalten sich auch andere nicht korrekt, aber genau das zu bewerten ist nicht mein Job. Ich muss mir an die eigene Nase ziehen. Ich bin so tief gefallen, aber Gott war es, der mich wenige Stunden vor dem Suizid doch noch gerettet hat. Er hat mich nicht fallen lassen. Und es bedurfte erst 2 Jahre Psychotherapie eines wirklich guten Therapeuten, der mir Platz im Kopf geschaffen hat, dass ich wieder zurück bin zu Gott, zu seinem Wort und mir es seitdem wirklich besser geht. Nein, der Therapeut hat das Wort „Gott“, „Bibel“, „Glauben“ nicht in den Mund genommen, aber ich konnte erkennen, was mein Leben vor dem Absturz so reich gemacht hatte und das war genau der „Schlüsselpunkt“, wo Heilung ansetzen kann.

Mein Gebet für meinen Tag

Heute schreibe ich mein Gebet für meinen Tag nicht hier auf, weil die Zeit ein bissel knapp geworden ist und ich einen Arzttermin habe. Auf dem Weg dorthin habe ich eine Stunde Busfahrt, wo ich ganz viel Zeit habe, zu beten, mich Gott zu nähern und nachzudenken.
Und das ist heute meine Art, mit Gott mein Gespräch zu führen …

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