Lesen und Leben #22

In der Bibel sehen wir immer wieder, dass Gott ein Herz für Kinder hat.
Denken Sie mal kurz an ein Kind, dass Ihnen viel bedeutet.
Beten Sie regelmäßig für es?
Für heranwachsende Kinder zu beten, gehört zu dem Besten, was Sie ihm mitgeben können.
Beten Sie, dass dieses Kind wie Jesus wächst, an Weisheit zunimmt und von Gott und Menschen geschätzt wird (Luk 2:52).

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Wann wir schweigen sollten

In Marias Leben sind folgenschwere Dinge geschehen. Sie war ein nettes, , gewöhnliches Mädchen und liebte Gott. Dann erschien ihr ein Engel Gottes, der ihr sagte, dass sie die Mutter von Gottes Sohn werden würde.

Da muss sie an Josef gedacht haben, den Mann, mit dem sie verlobt war. Bestimmt überlegte sie, wie sie ihm das erklären sollte und wie er reagieren würde. Sie wird sich auch gefragt haben, ob ihre Eltern und Freunde ihr diese Geschichte glauben würden.

Die Zeit verging und sie bekam das Kind. Ein Engel hatte mittlerweile Josef die Sache erklärt. Nach der Geburt erschien ein Engel Hirten, die in der Nähe waren, und sagte ihnen, wo sie den neugeborenen Retter finden würden. Sie gingen hin und berichteten, was sie erlebt hatten. Maria dagegen erzählte es nicht weiter. Sie „bewahrte alle diese Dinge in ihrem Herzen und dachte oft darüber nach“ (Lukas 2:19)

Was Maria dachte und fühlte, behielt sie für sich. Dem Engel, der zuerst mit ihr darüber sprach, antwortete sie: „Möge alles, was du gesagt hast, wahr werden (Luk 1:38).

Wenn Gott uns etwas sagt, ist es meiner Ansicht nach oft gut, das für uns zu behalten. Von ihm kommt das Vertrauen, zu glauben, was er uns gesagt hat. Wenn wir es aber anderen erzählen, könnten sie sich fragen, ob wir uns da nicht gründlich irren.

Sie hätten mal hören sollen, was manche Leute mir antworteten, als ich ihnen erzählte, dass Gott in meinen Herzen gesprochen und mich mit einem Verkündigerdienst beauftragt hatte. Sie kannten meine Geschichte und wussten, wie es mir zu der Zeit ging, und ermutigten mich in keinster Weise.

Entmutigung statt Ermutigung ist etwas, dass entstehen kann, wenn wir anderen zu viel erzählen. Andere haben nicht immer das Vertrauen, um glauben zu können, was Gott uns gesagt hat.

Wenn Gott Sie mit etwas beauftragt, dann gibt er Ihnen auch das Vertrauen, dass Sie es tun können. Sie müssen nicht ständig in Angst leben und denken, dass Sie nicht schaffen werden, was Gott Ihnen befohlen hat. Wenn Sie eine besondere Begabung zum Vertrauen haben, erscheint es Ihnen vergleichsweise einfach. Anderen, die diese Gabe nik cht haben, kommt so etwas unmöglich vor. Als Gott zu den Engeln zu Maria sprach, brachte er ihr mit der Botschaft auch das dazugehörige Vertrauen (Luk 1:38). Doch sie war weise genug, nicht jedem zu erzählen: „Ein Engel hat mich gerade besucht, und er hat mir gesagt, dass ich Gottes Sohn zur Welt bringen werde. Ich werde vom Heiligen Geist schwanger werden, und das Kind, das ich austragen werde, wird der Retter der Welt!“ Maria konnte die Lippen geschlossen und das Herz offen halten. Was für ein gutes Vorbild für uns!

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Einschub: Elisabeth

Besondere Eigenschaften

  • War als zutiefst geistliche Frau bekannt
  • Zweifelte nicht an der Fähigkeit Gottes, sein Versprechen zu erfüllen
  • War Mutter von Johannes dem Täufer
  • War nach Maria die erste Frau, die vom bevorstehenden Kommen des Erlösers erfuhr

Lektionen aus ihrem Leben

  • Gott vergisst diejenigen nicht, die ihm treu geblieben sind
  • Gottes Zeitplan und Methoden müssen unseren Entwicklungen entsprechen

Hintergrund

  • Beruf: Hausfrau
  • Familie: Ihr Mann war Zacharias und ihr Sohn Johannes der Täufer; Maria war eine ihrer Verwandten.
  • Zeitgenossen: Josef, Herodes der Große

Schlüsselverse

„Welche Ehre, dass die Mutter meines Herrn mich besucht! Als du das Haus betreten und mich begrüßt hast, hüpfte mein Kind beim Klang deiner Stimme vor Freude! Gesegnet bist du, weil du geglaubt hast, dass der Herr tun wird, was er gesagt hat.“
(Lu 1:43-45)

(Quelle: Begegnung fürs Leben, Studienbibel)


Lesen und Leben #21

Hat Gott Ihnen schon einmal befohlen, etwas zu tun, was sie nicht erwartet hätten?
Bestimmt war Maria überrascht, als der Engel ihr sagte, dass sie Gottes Sohn gebären sollte (Luk 1:26-35).
Mit ihrem Vertrauen auf Gott und ihrem Gehorsam gegenüber seinem Vorhaben ist Maria ein großes, nachahmenswertes Vorbild.
Lassen Sie Gott in sich arbeiten, wie er will, und seien Sie gewiss: All seine Ziele mit Ihnen ist gut für Sie.
Wenn Unerwartetes geschieht, halten Sie am Vertrauen auf Gott fest!

(Joyce Meyer, Stundenbibel)