Einschub: Nadab/Abihu

Besondere Eigenschaften

  • Älteste Söhne Aarons.
  • Erste Anwärter auf die Nachfolge ihres Vaters als Hohe Priester.
  • Waren an der ursprünglichen Weihe des Zeltes Gottes beteiligt.
  • Wurden gelobt, denn sie „machten es so, wie Jahwe es durch Mose angeordnet hatte.“ (3Mose 8:36)

Schwächen und Fehler

  • Nahmen Gottes Gebote auf die leichte Schulter.

Lektionen aus ihrem Leben

  • Die Sünde hat tödliche Folgen

Hintergrund

  • Ort: Die Halbinsel Sinai
  • Beruf: Priester in Ausbildung
  • Familie: Vater hieß Aaron, ihr Onkel war Mose und ihre Tante Mirjam. Sie hatten 2 Brüder: Eleasar und Itamar

Schlüsselverse

Zwei Söhne Aarons, es waren Nadab und Abihu, nahmen ihre Räucherpfannen, legten Glut und Räucherwerk darauf und brachten Jahwe ein unerlaubtes Feueropfer, das er ihnen nicht geboten hatte.
Da ging Feuer von Jahwe aus und verzehrte sie. So starben sie vor Jahwe.
(3Mo 10:1-2)

(Die Geschichte von Nadab und Abihu wird in 3Mo 8-10 erzählt. Außerdem werden sie in 2Mo 14:1+9; 18:1; 4Mo 3:2-4 und 26:60-61 erwähnt.)

(Quelle: Studienbibel Neues Leben)


Nie zu spät

Was passiert, wenn wir eine andere Richtung einschlagen, als uns Gott gewiesen hat? Was geschah mit Jons? Als Jona ein Schiff in die entgegengesetzte Richtung bestieg, kam bald ein Sturm auf (Jona 1). Viele Stürme unseres Lebens sind nichts anderes als die Folgen unserer eigenen Dickköpfigkeit. Wir mögen versuchen, Menschen oder Umstände dafür verantwortlich zu machen, aber in Wahrheit waren wir oft Gottes Stimme und Führung ungehorsam.

Der heftige Sturm ängstigte die Mannschaft auf dem Schiff. Alle wussten, dass sie sterben würden, wenn er nicht aufhörte. Sie warfen das Los, um herauszufinden, durch wen sie in diese gefährliche Lage geraten waren. Das Los fiel auf Jona und so fragten sie ihn nach dem Grund. Jona wusste, dass er Gott ungehorsam war. Er forderte die Männer auf, ihn ins Meer zu werfen, damit sie gerettet würden. Sie gingen darauf ein, der Sturm legte sich, und ein großer Fisch verschlang Jona. Im Bauch des Fisches – wahrlich kein schöner Ort – betete er zu Gott und ordnete sich ihm unter. Obwohl Jona in der Klemme saß, kehrte er um zu Gott.

Jona tat genau das Richtige. Er sagte nicht etwa zu sich selbst: „Jetzt habe ich es vergeigt. Ich war Gott so ungehorsam, da gibt es kein zurück mehr.“ Nein, er wandte sich an Gott, lobte ihn und gab seinem Vertrauen Ausdruck, dass der Herr ihn retten konnte.

Es ist nie zu spät für uns, um mit Gott zu reden, selbst wenn wir vor ihm weggelaufen sind. Gott ist ein Gott der Gnade und Barmherzigkeit. Er hörte Jonas Gebet und befahl dem Fisch, ihn am Strand auszuspucken. Das war bestimmt nicht angenehm für Jona, aber sein Leben war gerettet. Jonas Geschichte sagt uns: Wir können uns nie so weit von Gott entfernen, dass er uns nicht mehr hört. Er wird antworten, wenn wir zu ihm rufen. Wie Jona können wir sagen: „In meiner Not rief ich zum HERRN und er antwortete mir.“ (Jona 2:3)

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Aus meinem Fastenkalender #7

Fürchte dich nicht!

Ermutigung

Du, lass dich nicht verhärten
In dieser harten Zeit
Die all zu hart, sind, brechen,
Die all zu spitz sind, stechen
und brechen ab sogleich

Du, lass dich nicht verbittern
In dieser bittren Zeit
Die Herrschenden erzittern
– sitzt du erst hinter Gittern –
Doch nicht vor deinem Leid

Du, lass dich nicht erschrecken
In dieser Schreckenszeit
Das wolln sie doch bezwecken
Dass wir die Waffen strecken
Schon vor dem großem Streit

Du, lassx dich nicht verbrauchen
Gebrauche deine Zeit
Du kannst nicht untertauchen
Du brauchst uns, und wir brauchen
Grad deine Heiterkeit

Wir wolln es nicht verschweigen
In dieser Schweigezeit
Das Grün bricht aus den Zweigen
Wir wolln das allen zeigen
Dann wissen sie Bescheid

(Wolf Biermann)


Aus meinem Fastenkalender #5

Fürchte dich nicht

Warum auf Furcht verzichten?
Furcht bedeutet doch, sich selbst einzuschätzen zu können und etwa zu erkennen, wenn man fliehen muss.
Man kann auch aus Ehrfurcht haben vor großen Aufgaben oder vor Gott.
Sicher sind die Israeliten in einer furchteinflößenden Situation.
Aber wenn man einen Schritt in die Freiheit gemacht hat, wenn man den Mut gehabt hat, zu fliehen, um das eigene Leben radikal zu verbessern, dann hilft Furcht keinen Schritt weiter.
Denn die Stimmen, die mit den Stimmen laut werden, rufen: „Wir haben es doch gleich gesagt!“ oder „Meine Idee war das nicht!“
Moses Botschaft ist: „Hört nicht auf diese Stimmen!
Denkt lieber daran, was euch Gutes verheißen ist!
Dann werdet ihr sehen, was in der Freiheit alles möglich ist.“

Frank Muchlinski


Aus meinem Fastenkalender #4

Fürchte dich nicht

Die Ägypter jagten ihnen mit allen Pferden und Streitwagen des Pharao, mit seinen Reitern und seiner ganzen Streitmacht hinterher und holten sie ein, während sie bei Pi-Hahirot gegenüber Baal-Zefon am Meer lagerten. Als der Pharao sich näherte und die Israeliten sahen, dass die Ägypter sie verfolgten, wurden sie von Angst gepackt und schrien zu Jahwe. Mose warfen sie vor: „Es gab wohl keine Gräber in Ägypten, dass du uns zum Sterben in die Wüste geführt hast? Was hast du uns da angetan! Warum hast du uns aus Ägypten herausgeführt? Haben wir es dir nicht schon dort gesagt: ‚Lass uns in Ruhe, wir wollen den Ägyptern dienen!‘? Wir wären besser Sklaven der Ägypter, als hier in der Wüste umzukommen!“ Mose antwortete ihnen: „Habt keine Angst! Stellt euch auf und schaut euch an, wie Jahwe euch heute retten wird! Denn die Ägypter, die ihr heute noch seht, werdet ihr nie wieder zu Gesicht bekommen.

Exodus 14:9-13


Aus meinem Fastenkalender #2

Nichts zerstört das intuitive Erkennen stärker als Ängste und Sorgen.
Wer sich ständig in einem Modus der Befürchtungen befindet, der verschließt sich unweigerlich vor den Erfahrungsschätzen seiner Intuition.
Denn er misstraut einer Wirklichkeit, die darauf wartet, dass er sich anvertraut.
Das ist der werbende Charakter der Weisheit, durch die die wirklich schönen Dinge geschehen.
Wer in Sorgen und Ängsten lebt, hat keinen Zugang zu den Weisheitsschätzen seiner Seele, denn ihm fehlt der Mut, Dinge nicht zu verstehen.
Darum beschränkt er sich auf das, was er weiß.
Die Angst treibt ihn dorthin, wo er sich seiner selbst sicher ist.
Dort aber geschieht nichts Kreatives.

(Martin Schleske, Geigenbauer und Schriftsteller)


Aus meinem Fastenkalender #1

Rezept

Jage die Ängste fort
Und dir Angst vor den Ängsten.
Für die paar Jahre
Wird wohl alles noch reichen.
Das Brot im Kasten
Und der Anzug im Schrank

Sage nicht mein.
Es ist dir alles geliehen.
Lebe auf Zeit und sieh,
Wie wenig du brauchst.
Richte dich ein.
Und halte den Koffer bereit.

Es ist wahr, was sie sagen:
Was kommen muss, kommt.
Geh dem Leid nicht entgegen.
Und ist es da,
Sieh ihm still ins Gesicht.
Es ist vergänglich wie Glück.

Erwarte nichts.
Und hüte besorgt dein Geheimnis.
Auch der Brüder verrät,
Geht es um dich oder um ihn.
Dein eigenen Schatten nimm
Zum Weggefährten.

Fege deine Stube wohl.
Und tausche den Gruß mit dem Nachbarn.
Flicke heiter den Zaun
Und auch die Glocke am Tor.
Die Wunde in dir halte wach
Unter dem Dach des Einstweilen.

Zerreiß deine Pläne. Sei klug
Und halte dich an Wunder.
Sie sind lang schon verzeichnet
Im großen Plan.
Jage die Ängste fort
Und die Angst vor den Ängsten.

(Mascha Kaléko)