Lesen und Leben #20

Würden Sie jemals halb nackt aus dem Haus gehen?
Natürlich nicht!
Allerdings vergessen viele von uns oft, ihre geistliche Waffenrüstung anzuziehen.
Jeden Tag kämpfen satanische Mächte gegen Sie, deshalb sollten Sie von dieser Waffenrüstung Gebrauch machen.
Mit geistlichem Schutz und Vollmacht von Gott können Sie bösen Mächten widerstehen (Eph 6:13).
Lernen Sie Ihre Waffenrüstung kennen (Verse 14-18) und legen Sie sie an, genau wie Sie jeden Morgen Ihre Kleidung anziehen.
Greifen Sie zu Gottes Wort, dem Schwert.
Tragen Sie die Botschaft des Friedens weiter, indem Sie in Frieden leben.
Legen Sie den Panzer der Gerechtigkeit an, indem Sie gerecht leben.
So schützen Sie Ihr Herz davor, verurteilt zu werden.
Die Rüstung, die wir brauchen, um die Angriffe des Satans abzuwehren, stellt Gott uns zur Verfügung, aber anlegen müssen wir sie selbst.

(Joyce Meyer. Studienbibel)

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Auf den Punkt gebracht #27

Paulus verschafften uns Einblick in den geistlichen Kampf, in dem alle Christen stehen. Unsere wahren Feinde sind nicht Geschöpfe, sondern Geistwesen (Eph 6:12). Wir können unsere Kämpfe nicht gewinnen, solange wir in falscher Weise gegen falsche Ursachen kämpfen. Wir meinen leicht, dass Menschen oder Umstände unsere Probleme verursachen, doch oft ist der Satan mit seinen Dämonen der Urheber. Mit natürlichen Waffen können wir nicht gegen ihn angehen, sondern nur mit den Waffen, die Gott uns gegeben hat, um die Festungen des Satans in unseren Gedanken zu zerstören (siehe 2Kor 10:4-5)

(Joyce Meyer, Studienbibel)

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Auf den Punkt gebracht # 26

Viele Christen haben im Bereich ihrer Gefühle zu kämpfen. Doch unser Kampf reicht viel weiter. Er geht „gegen die bösen Mächte und Gewalten der unsichtbaren Welt, gegen jene Mächte der Finsternis, die diese Welt beherrschen, und gegen die bösen Geister in der Himmelswelt“ (Eph 6:12)
Die finsteren Mächte nutzen unsere Gefühle nur aus. Gegen sie haben wir letztlich zu kämpfen, „nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut“ (Eph 6:12).
Für uns ist entscheidend, zu erkennen: Wir können die Finsternis nicht mit Finsternis bekämpfen. Der beste Weg, unseren starken geistlichen Feinden zu widerstehen und sie zu überwinden, ist nicht, Wut und Enttäuschung so rauszulassen, wie es unsere alte sündige Natur tut. Stattdessen müssen wir die ganze Waffenrüstung Gottes gebrauchen (Eph 6:13-17) und uns beim Beten der Kraft des Heiligen Geistes hingeben, der in uns lebt.

(Joyce Meyer, Studienbibel)

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Lesen und Leben #18

Zeit ist ein sehr kostbares Gut.
Haben Sie schon mal gewünscht, Sie hätten mehr Zeit als 24 Stunden am Tag?
Bitten Sie Gott, dass er Sie anleitet, weise zu leben (Eph 5:15-17).
Achten Sie darauf, wie Sie Ihre Zeit verbringen, und machen Sie aus jeder Gelegenheit das Beste.

(Joyce Meyer, Studienbibel)

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Edelsteine #32

Als einer, der für den Herrn im Gefängnis ist, ermahne ich euch: Lebt so, wie es der Berufung entspricht, die an euch erging.
(Eph 4:1)

Pauls predigte die Gleichheit im Christentum – Juden und Heiden waren alle gleich und eins in Christus Jesus. Weil er dies predigte, war Paulus ins Gefängnis gebracht worden. Man kann für Christus gefangen sein, aber auch unter diesen Umständen muss man sein leben als Christ führen. Paulus schrieb im Gefängnis viele seiner Briefe. Der Heilige Geist war bei ihm, er war in ständiger Gemeinschaft mit ihm und inspirierte Paulus zu schreiben. Bist du einsam? Dann entdecke, wie Paulus, Jesus in deiner Einsamkeit. Ganz gleich, in welcher Situation du dich befindest, die Gemeinschaft mit Jesus ist immer möglich.

Es gab eine Zeit in meinem Leben, bevor ich Christ war, wo Langeweile oder Einsamkeit mich ins Unheil trieben. Ich wollte nicht immer die Dinge tun, die ich tat. In der Tat gab es Zeiten, wo ich mit größter Willensanstrengung versuchte, mich gut zu verhalten, und nicht zuließ, dass ich mich nicht selbst in Schwierigkeiten brachte. Aber diese Zeiten hielten nicht lange an, ich glitt schließlich wieder in das alte , schlechte Verhalten zurück, auf das ich nicht stolz bin. Aus all dem habe ich gelernt, dass die Gesellschaft, in der ich mich befinde, mein Verhalten bestimmt.

Es ist erstaunlich wie sich mein Verhalten geändert hat, seit ich anfing, mein Leben mit Christus zu führen Nicht lange nach meiner Bekehrung ging ich zu einem Hotel, um dort mit den alten Kumpels zu trinken. Aber Jesus wollte nicht mit mir in die Bar gehen. So kehrte ich um und ging mit Jesus nach Hause. zu meiner Frau. Es dauerte eine Weile, bis meine Frau diese Veränderung begriff. Der Herr war eine gute Gesellschaft für mich.

Wenn wir mit Christus leben, dann passt sich unser Verhalten dem seinen an. Was für ein Kampf ist es zu versuchen, etwas nicht zu tun, und wieviel leichter wird es, wenn wir mit dem Herrn leben! Er steht uns jede Minute des Tages zur Verfügung, und sein Wunsch ist, sich selbst durch jeden von uns zu offenbaren. Wenn wir ihm die Freiheit geben, dann werden die Tugenden Christi in unserem Leben sichtbar werden. Wenn wir mit ihm unser Leben führen, dann werden wir nicht versuchen müssen, heilig zu sein, weil Jesus Heiligkeit, Demut, Sanftmut und Geduld in uns sichtbar sein werden. Hänge dich an Jesus, Komm ihmmnoch näher, und öffne dich für ihn; dann wirst du dein Leben so führen, wie es der Berufung entspricht.

Ein Edelstein für heute: Unser Leben spiegelt die Gesellschaft wider., in der wir uns befinden. Wenn es also dein Wunsch ist, wie Christus zu sein, dann mache ihn zu deinem besten Freund.

(Tim Ruthven)

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Groß glauben

In unserer Welt und mit unserer Kraft ist vieles unmöglich. In Gottes Reich und für ihn ist aber nichts unmöglich. Gott will, dass wir auf Großes vertrauen, große Pläne schmieden und erwarten, dass er so großartig handelt, dass uns der Mund vor Staunen offen bleibt. Jakobus stellt fest, dass den Empfängern seines Briefes seines Briefes fehlt, was sie so gern wollen, weil sie Gott nicht darum gebeten haben (Jak 4:2). Wir können ruhig mutig beten, dazu ermutigt uns auch Paulus (Eph 3:20).

Wenn unsere Sehnsucht überwältigend groß ist und wir nicht wissen, sie wir sie stillen können, dann sollten wir uns trotz aller Unmöglichkeiten klarmachen: Wir kennen den, der es möglich machen kann.

Gott bereitet für jeden von uns die Möglichkeit vor, das auszuführen, was er uns ins Herz gibt. Er schenkt uns Träume und Visionen nicht, um uns zu frustrieren . Wir müssen unsere Zuversicht auf Gott gerichtet halten, bis wir das Ziel erreicht haben, und nicht nur ein bisschen am Anfang. Wenn der Berg vor uns zu groß erscheint, dürfen wir nicht aufgeben.

Was Menschen bewirken können, selbst solche, die scheinbar zu nichts in der Lage sind, ist unermesslich. Meistens beauftragt Gott nicht die leistungsfähigen Menschen, denn wenn er es täte, bekäme er nicht die Ehre, wenn sie Großes zustande bringen. Gewöhnlich sucht er sich solche aus, die der Sache nicht gewachsen sind, aber bereit, innerlich aufzustehen und entsprechend seinen Anweisungen im Vertrauen mutige Schritte zugehen.

Meistens wollen wir warten, bis wir uns bereit fühlen, bevor wir losgehen. Aber wenn wir meinen, bereit zu sein, neigen wir dazu, uns auf uns selbst statt auf Gott zu verlassen.

Sie sollten Ihre Schwächen kennen und Sie sollten Gott kennen – seine Macht und seine Treue! Denken Sie daran, dass er fähig ist, unendlich mehr zu tun, als wir zu bitten oder zu hoffen wagen.

(Joyce Meyer, Studienbibel)

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Erfüllt sein

Stellen Sie sich das nur einmal vor: Sie sind mit dem Heiligen Geist des lebendigen Gottes erfüllt! Sie erfahren Gottes Gegenwart in Ihrem Leben! Gott ist mit seinem Reichtum in Ihnen (siehe Eph 3:16-19)! Der Apostel Paulus war ein mit dem Heiligen Geist erfüllter Mensch, und er gab alles auf, um Jesus zu folgen. In jedem Lebensbereich, den wir Gott vorenthalten, können wir nicht mit seinem Geist erfüllt werden. Ich ermutige Sie, jeden Raum Ihres Herzens zu öffnen und zu übergeben.

Ihre Zeit ist Gottes Zeit, ihr Geld gehört ihm, so auch Ihre Gaben und Talente, ihre Familie, Berufslaufbahn, Gedanken , Einstellungen und Wünsche: Gott will in jeden Lebensbereich eingebunden sein: wie Sie sich kleiden, welche Freunde Sie sich aussuchen, was Sie zur Unterhaltung tun, was Sie essen usw.

Seit unserer Bekehrung ist Jesus unser Retter, aber ist er auch unser Herr? Jedes Gebiet, das wir allein für uns beanspruchen, haben wir der Herrschaft von Jesus Christus nicht ausgeliefert

Jahrelang lebte ich in ständiger Niederlage, weil ich mich Gott nicht völlig hingegeben hatte. Ich hatte Jesus als Retter angenommen, ich hatte „genug von Jesus“, um der Hölle zu entkommen. Aber ich hatte ihn nicht als Herrn aller meiner Lebensbereiche anerkannt. Ich hatte ihn noch nicht so aufgenommen, dass ich ein siegreiches Leben führen konnte. Das ist ein großer Unterschied!

Der Segen, der auf einem vom Heiligen Geist erfüllten Leben liegt, ist daran zu erkennen, wie Menschen sich nach dem Pfingstereignis verändert haben. Petrus war einmal so ängstlich, dass er nicht zugeben wollte, dass er Jesus kannte. Dann wurde er ein mutiger Apostel, der in Jerusalem, der in Jerusalem die gute Nachricht von Jesus so leidenschaftlich verkündigte, dass rund 3000 Menschen an einem Tag gerettet wurden und sich der Gemeinde anschlossen (siehe Apg 2:40-41)

Vollständige Hingabe an Gott bringt gute Veränderungen in unser Leben hinein. Sich dem auszuliefern, öffnet sogar Türen zu dem, was wir uns wünschen. Und doch verschwenden wir unsere Kraft und versuchen, unsere Wünsche mit unseren eigenen Mitteln zu erfüllen. Ich ermutige Sie heute, jeden Bereich Ihres Lebens an Gott auszuliefern, damit Sie in jeder Hinsicht überreichlich mit dem Heiligen Geist erfüllt werden.

(Joyce Meyer, Studienbibel)

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Auf den Punkt gebracht #22

Gott kann „unendlich mehr tun, als wir je bitten oder auch nor hoffen würden“ (Eph 3:20). Die Kraft kommt von Gott, doch sie wirkt in uns, deswegen müssen wir mit ihm zusammenarbeiten. Das bedeutet, dass wir im Vertrauen und Beten wagemutig sein müssen. Ich ermutige Sie, Ihren Glauben auf neue Bereiche auszudehnen, bis jenseits Ihrer jetzigen Hoffnungen und Träume.

(Joyce Meyer, Studienbibel)

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Edelsteine # 31

Mir, dem allergeringsten unter allen Heiligen, ist die Gnade gegeben worden, den Heiden zu verkündigen den unausforschlichen Reichtum Christi.
(Eph 3:8)

Paulus hielt sich selbst für den allergeringsten aller Heiligen. Vielen muss das richtig erschienen sein, wenn sie an Pauls‘ Torheit dachten, wie er die Gemeinde Jesu Christi verfolgt hatte, weil er völlig blind war gegenüber dem Wort Gottes, in dem doch viel vom Kommen des Messias stand. Paulus empfing in Demut und Dankbarkeit das Wort der Gnade, das ihm auf der Straße widerfahren war und ihn auf die Knie geworfen hatte. Dieselbe Gnade war es, die ihm vergab und ihn von aller Sünde reinigte. Die Gnade offenbarte ihm den Sohn, Jesus Christus, und gab ihm das Vorrecht, andere mit dem bekannt zu machen, was er „den unausforschlichen Reichtum Christi“ nannte.

Nach Paulus‘ Begegnung mit Jesus Christus, nach der Offenbarung, die er von ihm empfangen hatte, müssen ihm viele Teile des Alten Testamentes lebendig geworden sein. Das Opferlamm muss ihm als Bild des Lammes Gottes erschienen sein, das die Sünde der Welt wegnimmt. Aus seinem Brief an die hebräischen Christen ist ersichtlich, dass Paulus erkannte, dass die großen Männer des Alten Testamentes – Mose, Melchisedek und Josua – Christus versinnbildlichen.

Diesselbe Gnade, die Paulus auf dem Weg nach Damaskus begegnete, steht auch Dir und mir zur Verfügung. Sie ist da, um uns von aller Sünde zu reinigen und uns in eine wundervolle Beziehung mit dem Herrn Jesus Christus zu führen. Durch die Gnade können uns alle die wunderbaren Bilder und Wahrheiten Jesu in Gottes Wort offenbart werden. Wir brauchen niemals in Unwissenheit darüber zu leben, wer unser Heiland ist. Paulus spricht von seiner Gnade, die ihm unausforschlichen Reichtum gezeigt hatte. Er hatte diesen Reichtum nicht entdeckt, weil er viel danach gesucht hatte oder weil er bestimmte Dinge wusste, sondern weil er den Herrn kannte. Dieser Reichtum ist ein Reichtum des geistlichen Lebens, das uns in Christus gehört und das wir durch unsere Gemeinschaft mit Jesus empfangen. Jeder Tag bietet uns die Möglichkeit, Jesus kennenzulernen, wenn wir bereit sind, alles mit ihm zu teilen, was uns an jedem neuen Tag begegnet.

Ein Edelstein für heute: Wer wirklich den einen, wahren Gott kennt und mit ihm lebt, der wird zum Erben des unausforschlichen Reichtums Christi.

(Tim Ruthven)

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