Auf den Punkt gebracht # 36

Als Jesus seine Gastgeberin mit „Meine liebe Marta“ (Lukas 10:41) ansprach, legte er mehr in seine Worte hinein, als wir vielleicht wahrnehmen.
Marta war für Beziehungen zu beschäftigt.
Sie stellte Arbeit und Mühe über vertraute Gemeinschaft.
Folglich verschwendete sie ihre Zeit und verpasste etwas entscheidendes.

Maria handelte weise.
Sie nutzte die Gelegenheit.
Putzen konnte sie auch noch den Rest ihres Lebens, aber jetzt war Jesus da, und sie wollte, dass er sich wohlfühlt.
Er kam, um sie und Marta zu sehen, nicht ihr sauberes Haus.
Das heißt nicht, dass ein sauberes Haus unwichtig wäre, aber alles hat seine Zeit.
Und jetzt war nicht die Zeit zum Aufräumen oder Putzen.
Wir sollten weise sein und Gottes Gegenwart nicht verpassen, wenn wir sie haben können.

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Auf den Punkt gebracht #35

Als Jesus 70 oder 72 Jünger zu zweit aussandte, um ihn anzukündigen, sagte er ihnen: „Wann immer ihr ein Haus betretet, segnet es. Wenn seine Bewohner des Segens würdig sind, wird er bei ihnen bleiben“ (Lukas 10:5-6). In diesem Fall sollten die Jünger dort bleiben (Vers 7).
Weiter sagte Jesus: „Doch wenn eine Stadt euch nicht willkommen heißen will, dann geht hinaus auf die Straße und sagt: ‚Wir schütteln als Zeichen eures Verderbens den Staub eurer Stadt von unseren Füßen'“ (Verse 10-11). Dann sollten sie weiterziehen.
Eine Zeit lang stieß mich Gott immer wieder auf diese Zeilen, und ich wusste nicht, was er mir damit sagen wollte. Schließlich verstand ich es. Gott wollte mir einfach dasselbe sagen, was er diesen Jüngern auch gesagt hatte: „Joyce, ich will, dass du mit meiner Kraft und meinen Segen mein Wort verkündigst. Und dafür ist es notwendig, dass du im Frieden lebst.“
Was Jesus damals sagte, gilt auch heute: Wenn seine Boten einmal einen friedvollen Ort gefunden haben, soll er ihr Stützpunkt werden. Sie können immer wieder von dort losgehen und dorthin zurückkehren. Wenn dort kein Friede ist, müssen sie alles dransetzen, um eine friedliche Atmosphäre zu schaffen und zu erhalten, denn Streit und Konflikte beeinträchtigen Gottes Segen und seine Kraft, die auf ihrem Leben ruhen.
Ich ermutige Sie, zu tun , was Sie können, um an Ihren „Stützpunkten“ den Frieden zu erhalten. Dann werden alle in Ihrem Team dort eine Basis haben, von der aus sie mit Gottes Kraft und Segen wirke und Erfolg haben können.

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Auf den Punkt gebracht #32

Jesus hatte jeder Versuchung des Satans etwas entgegenzusetzen, weil er Gottes Wort gebrauchte. Immer wieder sagte Jesus: „In der Schrift steht …“ (Lukas 4;4.8.12), und dann zitierte er Bibelstellen, die direkt auf die verführerischen Pläne des Feindes antworteten.

Manchmal fangen wir an, uns mit Gottes Wort gegen Satan zu wehren, wenn wir dann mit einer Versuchung nicht schnell fertig werden, lassend wir es bleiben und reden stattdessen über unsere Gefühle und Umstände.

Ich ermutige Sie: Seien Sie im Kampf mit dem Feind beharrlich und sprechen Sie immer weiter Gottes Worte gegen ihn aus. Ein Steinmetz mag einen Brocken 99-mal behauen, ohne auch nur einen Riss zu verursachen, doch beim hundertsten Schlag bricht er entzwei. Jeder Schlag hat den Stein geschwächt, auch wenn es von außen nicht erkennbar war.

Beharrlichkeit ist für ein siegreiches Leben genauso wichtig wie für einen Steinmetz bei der Arbeit. Werden Sie nicht müde, den Satan Gottes Wort entgegenzuhalten. Beim nächsten Mal kann er am Ende sein.

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Auf den Punkt gebracht #31

Jesaja 30:18 ist einer meiner Lieblingsverse in der Bibel. Wenn Sie über diesen Vers nachdenken, dann wird er Ihnen große Hoffnung bringen.
Gott sagt, er aktiv jemand sucht, zu dem er gut sein kann. Er wartet sehnlich darauf, Ihnen sein Erbarmen zu zeigen! Aber er kann niemand seine Güte erweisen, der eine negative Einstellung hat. Er sucht jemanden, der glaubt, was in diesem Vers steht, jemanden, der mit seinem Erbarmen rechnet, jemanden, der seine großzügigen Gaben leidenschaftlich erwartet. Er will gut zu Ihnen sein. Erwarten Sie also, dass er seine Güte über Sie ausgießt.

(Joyce Meyer , Studienbibel)


Auf den Punkt gebracht #29

Gott kündigt seinen rebellischen Kindern Schlechtes an, weil sie sich von ihm abwenden (Jes 30:1-2). Statt ihm zu vertrauen, folgen sie ihren eigenen Denken. Sie führen ihre eigenen Pläne durch und „wollen sich unter dem Schutz Ägyptens bergen“ (Jes 30:2), statt unter den Schutz des allmächtigen Gottes zu bleiben.
In diesem Fall ist mit dem „Schutz Ägyptens“ gemeint, dass sie sich auf das Fleisch verlassen, statt sich auf den Herrn zu stützen. Mit anderen Worten; Wir sollen nicht auf andere, auf uns selbst oder auf die Welt vertrauen, sondern nur auf den Herrn. Wir sollen ihn in allen unseren Wegen anerkennen, damit er unsere Wege führen kann, und unsere Kraft allein in ihm suchen.

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Auf den Punkt gebracht # 28

Innerer Frieden muss jedem anderen Bereich unseres Lebens vorausgehen. Jesaja schreibt: „Die mit einem festen Sinn umgibst du mit Frieden, weil sie Vertrauen auf dich setzen!“ (Jes 26:3). Wenn wir zulassen, dass unsere Gedanken auf Wanderschaft gehen, und wenn wir über alles , was wir tun, zu viele Gedanken machen, verlieren wir unseren Frieden und werden unruhig. Wenn wir über die Zukunft und die kommende Verantwortung nachdenken, kann uns das erdrücken. Ein solches Denken nennt man Sorgen. Genauso werden wir unruhig und verlieren unseren Frieden, wenn wir den heutigen Tag vergeuden, über den morgigen nachzudenken, oder wenn wir versuchen, in Gedanken schon morgen zu leben.
Wir werden nie das fruchtbare und reiche Leben genießen, dass Gott für uns vorgesehen hat, wenn wir nicht lernen, unsere Gedanken zu beherrschen und den Sorgen zu widerstehen, indem wir unsere Gedanken auf Gott richten. Ich sage es noch einmal: „Den Weg, den unser Denken einschlägt, gehen wir.“
Achten Sie darauf, dass Ihr Denken den Weg zum Frieden einschlägt!

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Auf den Punkt gebracht #27

Paulus verschafften uns Einblick in den geistlichen Kampf, in dem alle Christen stehen. Unsere wahren Feinde sind nicht Geschöpfe, sondern Geistwesen (Eph 6:12). Wir können unsere Kämpfe nicht gewinnen, solange wir in falscher Weise gegen falsche Ursachen kämpfen. Wir meinen leicht, dass Menschen oder Umstände unsere Probleme verursachen, doch oft ist der Satan mit seinen Dämonen der Urheber. Mit natürlichen Waffen können wir nicht gegen ihn angehen, sondern nur mit den Waffen, die Gott uns gegeben hat, um die Festungen des Satans in unseren Gedanken zu zerstören (siehe 2Kor 10:4-5)

(Joyce Meyer, Studienbibel)

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Auf den Punkt gebracht # 26

Viele Christen haben im Bereich ihrer Gefühle zu kämpfen. Doch unser Kampf reicht viel weiter. Er geht „gegen die bösen Mächte und Gewalten der unsichtbaren Welt, gegen jene Mächte der Finsternis, die diese Welt beherrschen, und gegen die bösen Geister in der Himmelswelt“ (Eph 6:12)
Die finsteren Mächte nutzen unsere Gefühle nur aus. Gegen sie haben wir letztlich zu kämpfen, „nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut“ (Eph 6:12).
Für uns ist entscheidend, zu erkennen: Wir können die Finsternis nicht mit Finsternis bekämpfen. Der beste Weg, unseren starken geistlichen Feinden zu widerstehen und sie zu überwinden, ist nicht, Wut und Enttäuschung so rauszulassen, wie es unsere alte sündige Natur tut. Stattdessen müssen wir die ganze Waffenrüstung Gottes gebrauchen (Eph 6:13-17) und uns beim Beten der Kraft des Heiligen Geistes hingeben, der in uns lebt.

(Joyce Meyer, Studienbibel)

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