Einschub: Auf den Punkt gebracht #6

Manchmal schenken wir dem, was Menschen sagen, mehr Bedeutung als dem, was Gott uns sagt. Wenn wir fleißig beten und auf Gott hören und dann alle möglichen Personen fragen, was sie dazu meinen, dann achten wir menschliche Ansichten höher als Gottes Worte. Diese Einstellung hindert uns daran, eine Beziehung zu Gott zu entwickeln, in der wir ihn regelmäßig hören.

Wir können Gott vertrauen, dass er uns lehrt, ohne ständig Bestätigungen von anderen zu bekommen (siehe 1. Johannes 2:27). Doch meint Johannes hier auch, dass wir niemanden brauchen, der uns in Gottes Wort unterrichtet? Nein, denn Gott setzt ausdrücklich Menschen dazu ein, in der Gemeinde zu lehren (Epheser 4:11; 1. Timotheus 3:2). Johannes stellt hier fest, dass der Heilige Geist, der in uns wohnt, uns lehrt und leitet. Wir können gelegentlich Menschen nach ihrem Wissen und Rat fragen. Aber wir haben es nicht nötig, andere ständig wegen Entscheoidungen zu fragen, die wir selbst treffen müssen.

(Joyce Meyer, Studienbibel)

Einschub: Auf dem Punkt gebracht #5

Johannes fordert uns auf, die Welt und was sie bietet, nicht zu lieben (1. Johannes 2:15). Stattdessen sollen wir Menschen lieben und unseren Besitz gebrauchen, um ihnen wohlzutun. Das fällt uns schwer, wenn wir zu sehr an Geld oder Dingen hängen. Sie und ich müssen danach streben, unseren Besitz den angemessenen Platz einzuräumen. Wir dürfen Sachen nicht über Menschen stellen. Menschend haben immer Vorrag gegenüber Materiellem!

(Joyce Meyer, Studienbibel)

Einschub: Auf den Punkt gebracht #4

Johannes fordert uns auf, Gott unsere Sünden zu bekennen. Dann wird er uns von ihnen reinigen (1. Johannes 1:9). Ich denke, der Blutkreislauf in unserem Körper ist ein gutes Bild dafür.

Unser Blut arbeitet ständig daran, unseren Körper von Giftstoffen zu reinigen. Das Blut von Jesus wirkt ständig, um uns von jeder Art von Sünde zu reinigen (1. Johannes 1:7). Im vergossenen Blut von Jesus liegt Kraft! Sie und ich werden ständig gereinigt, immer wieder, nicht nur einmal.

Gottes Wort sagt, dass Gott nur das eine von uns erwartet: freimütig zuzugeben, dass wir gesündigt haben, und unsere Sünden zu bekennen.

Tun Sie schnell Buße. Versuchen Sie nicht, irgendetwas von Gott zu verstecken. Er wird Sie nie zurückweisen und er weiß sowieso alles.Buße setzt die Kraft seines Blutes für Sie frei und sorgt dafür, dass diese Kraft in Ihnen wirksam wird. Bekennen Sie Ihre Sünden und lassen Sie sich durch das Blut von Jesus wieder reinigen.

(Joyce Meyer, Studienbibel)

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Einschub: Auf den Punkt gebracht #3

Was geschieht, wenn wir in einem unordentlichen, schmutzigen Raum Licht machen? Wir sehen Ungeziefer, das eilt, um sich zu verstecken, Gerümpel und Dreck. „Gott ist Licht“ (1. Johannes 1:5). Wenn er sich in unserem Leben einschaltet, zeigt er uns Dinge, die wir lieber nicht anschauen, die wir versteckt haben, sogar vor uns selbst.

Wir täuschen uns oft, insbesondere über uns selbst. Wir wollen uns mit unseren Fehlern weder befassen noch sie offengelegt haben. Möglicherweise fühlen wir uns ihretwegen schuldig, aber sie sind ja immerhin verborgen. Doch alles, was wir versteckt haben, hat Macht über uns, weil wir Angst haben, dass es ans Licht kommt. Das Beste und Befreiende ist deshalb, sich mit dem auseinanderzusetzen, was Gott offenlegen will, und über die Furcht davor honauszuwachsen (siehe 1Jo 1:7)

Lassen Sie Licht in Ihre verborgenen Beweggründe und dunklen Ecken scheinen. Gott kennt sie sowieso und aus Liebe will er Sie in die Freiheit führen.

(Joyce Meyer, Studenbibel)

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Einschub: Auf dem Punkt gebracht #2

In unserem Leben glaubt der Widersacher oft, dass er etwas Schreckliches tut, um uns zu zerstören, und doch hat Gott einen ganz anderen Plan. Er will das, womit der Satan uns schaden will, nicht nur zu unserem Wohl, sondern auch zum Wohl der vielen Menschen wenden, denen wir dienen wollen.

(Joyce Meyer, Studenbibel)

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Einschub: Auf dem Punkt gebracht #8

Nichtchristen wollen von Christen etwas Echtes, Handfestes sehen. Sie suchen nach Liebe, und „Gott ist Liebe“ (1. Johannes 4:8). Weil wir Gott kennen, können wir ihnen die Antwort auf die Frage geben, die sie von Herzen suchen: Sie besteht in Gottes Liebe, genau genommen in dem Gott, der Liebe ist.

(Joyce Meyer, Studienbibel)

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Einschub: Auf den Punkt gebracht #1

Gott schenkte Josef Träume, wie groß und bedeutend er einmal sein würde, aber in seinem Eifer uns seiner Aufregung erzählte er seine Träume dummerweise seinen Brüdern, die seine Begeisterung gar nicht teilten (siehe 1. Mose 37:5). Daraufhin verkauften sie ihn als Sklaven, und er musste einige harte Jahre und schwierige Erfahrungen durchmachen. In diesen Jahren entwickelte Gott jedoch Weisheit in Josef und bereitete ihn so auf seine Lebensaufgabe vor. So wie er es für Josef getan hat, kann Gott auch in Ihnen das entwickeln, was Ihnen heute fehlt, damit Sie seinen Plan für Ihr Leben erfüllen können.

Joyce Meyer

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