Auf den Punkt gebracht #13

Gott ist ein Gott der Herzen.
Er sieht nicht nur auf das Äußere eines Menschen – auch nicht auf das, was Mensch tut – und beurteilt ihn nicht nach äußeren Kriterien.
Der Mensch urteilt nach dem, was er sieht, Gott aber urteilt nach dem Herzen.

Ein Mensch kann eine schöne Fassade zeigen und trotzdem ein ein lausiges Herz haben.
Es ist auch möglich, dass man äußerlich mit Persönlichkeitsproblemen oder schlechten Angewohnheiten kämpft und trotzdem ein aufrichtiges Herz hat.
Gott ist ein Mensch mit gutem Herzen und einigen Problemen und uns an die Arbeit viel lieber als jemand, der äußerlich perfekt erscheint, aber ein böses Herz hat.

Wenn wir als Christen weiterkommen und für das Reich Gottes brauchbar sein wollen, sollten wir uns mit unserem inneren Leben und mit unserer Herzenseinstellung auseinandersetzen.
Unsere Motive, Gedanken und Gefühle müssen mit Gottes Herz übereinstimmen.
Ein reines Herz ist lebensnotwendig.
Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Gedanken und Ihre Einstellung und lassen Sie mit der Hilfe des Heiligen Geistes Gottes Denken und Einstellung immer mehr in Ihnen wohnen (siehe Galater 2:20).

(Joyce Meyer, Studienbibel)

Auf den Punkt gebracht #12

Saul hatte seine eigenen Ansichten darüber, wie Dinge geschehen sollten.
Als ihn der Prophet Samuel einmal ermahnte, weil er das nicht getan hatte, was ihm gesagt worden war, lautete Sauls Antwort: „Da habe ich mir gesagt …“ (1Sam 13:12).
Dann erklärte er, was er getan hatte, damit die Dinge so liefen, wie sie seiner Meinung nach laufen sollten (vergleiche 1. Sam 10:6-8 mit 13:8-14). Samuels Antwort auf König Sauls Einstellung lautete: „Ihm zu gehorchen ist sehr viel besser als ein Opfer zu darbringen“ (1Sam 15:22).

Wie viele Kinder Gottes scheitern daran, „über Sünde und Tod (zu) siegen und (zu)leben“ (Röm 5:17), weil sie nicht das tun, was Gott ihnen aufträgt, sondern stattdessen das, was er ihrer Meinung nach will?
Wenn wir an einem Punkt stehen, an dem Gehorsam verlangt wird, ist es gefährlich zu sagen: „Ich denke dies“, oder „ich will jenes.“
Vielmehr sollten wir Gott fragen: „Was willst du, was ich tue?“, und ihm dann gehorchen.
Wenn Jesus nicht der Herr über alles ist, ist er überhaupt nicht unser Herr.
Er mag unser Erlöser sein, aber nicht unser Herr und Meister.
Überlassen Sie Gott seinen rechtmäßigen Platz in Ihrem Leben, den erster Platz bei allem.

(Joyce Meyer, Studienbibel)

o o o o o

Auf den Punkt gebracht #11

Im 13. Kapitel bekommen wir Einblick in Sauls Charakter (1Sam 13:1-4).
Saul wurde zum König über Israel gesalbt.
Er hatte die Chance auf eine großartige, herrliche Zukunft, aber er hatte einige Charakterschwächen, die zu seinem Untergang führten.
Saul wollte den Menschen gefallen.
Er liebte das Ansehen bei anderen Menschen so sehr, dass er Gottes Anweisungen nicht gehorchte. Gott wies Saul an, zu warten bis der Prophet Samuel einträfe, um ein Brandopfer darzubringen.
Als Samuel zu der erwarteten Zeit nicht kam, wurde das Volk unruhig und ungeduldig.
Obwohl Saul in seinem Herzen wusste, dass er ungehorsam war, preschte er vor und brachte das Opfer dar.
Sauls Antwort auf die Frage, warum er das getan habe, lautete: „Ich musste mit ansehen, wie mir die Männer davonliefen“ (1Sam 13:11).
Samuel erklärte Saul, dass er sich dumm verhalten hatte und wegen seines Ungehorsams seine Herrschaft verlieren würde.

Wir sollten uns Sauls Beispiel als Warnung dienen lassen.
Wir müssen dem Drang, anderen zu gefallen, widerstehen, wenn uns das von Gottes Wegen abbringt.
Wir müssen Gott gehorchen und ihm vom ganzem Herzen nachfolgen.
Wenn wir uns zum Ziel setzen, Gott zu gefallen und nicht den Menschen, öffnen wir Gottes Segen die Tür.

(Joyce Meyer, Studienbibel)

o o o o o

Auf den Punkt gebracht #10

Was in die Höhe steigt, kann auch wieder nach unten fallen (siehe 1Sam 2:7). Wenn wir leitende Mitarbeiter im Reich Gottes sein wollen, müssen wir einen starken, gottgefälligen Charakter und eine enge Gemeinschaft mit Gott entwickeln, damit wir in der Position bleiben können, in die er uns bringt.

(Joyce Meyer, Studienbibel)

o o o o o

Einschub: Auf den Punkt gebracht # 8

Nichtchristen wollen von Christen etwas Echtes, Handfestes sehen. Sie suchen nach Liebe, und „Gott ist Liebe“ (1. Johannes 4:8). Weil wir Gott kennen, können wir ihnen die Antwort auf die Frage geben, die sie von Herzen suchen: Sie besteht in Gottes Liebe, genau genommen in dem Gott, der Liebe ist.

(Joyce Meyer, Studienbibel)

o o o o o

Einschub: Auf dem Punkt gebracht #7

Wenn ich über das Sündigen lehre, drücke ich es gern so aus: Früher war ich Vollzeitsündiger, und manchmal habe ich zufällig auch etwas richtig gemacht. Jetzt nach vielen Jahren, die ich damit verbracht habe, eine tiefe persönliche Beziehung zu Gott und zu seinem Wort zu entwickeln, bin ich vollzeitlich ein gehorsames Kind Gottes. Ich mache immer noch Fehler, aber bei Weitem nicht mehr so viele wie früher. Ich bin noch nicht, wie ich sein sollte, aber Gott sei Dank bin ich nicht mehr so wie ich es war.

Manchmal mache ich aus Versehen Fehler, aber mein Herz verlangt nicht danach, etwas Falsches zu tun. Ich sündige nicht bewusst oder absichtlich, ich sündige auch nicht aus Gewohnheit (siehe 1. Johannes 3:9). Wenn ich etwas falsch mache, lasse ich mich dadurch nicht verunsichern. Ich mache nicht alles richtig, aber ich weiß, dass die Haltung meines Herzens richtig ist. Ich mache Ihnen Mut: Schauen Sie sich die Sünden und Fehler an, die Sie begehen, und ebenso die Einstellung Ihres Herzens!

(Joyce Meyer, Studienbibel)

o o o o o

Einschub: Auf den Punkt gebracht #6

Manchmal schenken wir dem, was Menschen sagen, mehr Bedeutung als dem, was Gott uns sagt. Wenn wir fleißig beten und auf Gott hören und dann alle möglichen Personen fragen, was sie dazu meinen, dann achten wir menschliche Ansichten höher als Gottes Worte. Diese Einstellung hindert uns daran, eine Beziehung zu Gott zu entwickeln, in der wir ihn regelmäßig hören.

Wir können Gott vertrauen, dass er uns lehrt, ohne ständig Bestätigungen von anderen zu bekommen (siehe 1. Johannes 2:27). Doch meint Johannes hier auch, dass wir niemanden brauchen, der uns in Gottes Wort unterrichtet? Nein, denn Gott setzt ausdrücklich Menschen dazu ein, in der Gemeinde zu lehren (Epheser 4:11; 1. Timotheus 3:2). Johannes stellt hier fest, dass der Heilige Geist, der in uns wohnt, uns lehrt und leitet. Wir können gelegentlich Menschen nach ihrem Wissen und Rat fragen. Aber wir haben es nicht nötig, andere ständig wegen Entscheoidungen zu fragen, die wir selbst treffen müssen.

(Joyce Meyer, Studienbibel)

Einschub: Auf dem Punkt gebracht #5

Johannes fordert uns auf, die Welt und was sie bietet, nicht zu lieben (1. Johannes 2:15). Stattdessen sollen wir Menschen lieben und unseren Besitz gebrauchen, um ihnen wohlzutun. Das fällt uns schwer, wenn wir zu sehr an Geld oder Dingen hängen. Sie und ich müssen danach streben, unseren Besitz den angemessenen Platz einzuräumen. Wir dürfen Sachen nicht über Menschen stellen. Menschend haben immer Vorrag gegenüber Materiellem!

(Joyce Meyer, Studienbibel)

Einschub: Auf den Punkt gebracht #4

Johannes fordert uns auf, Gott unsere Sünden zu bekennen. Dann wird er uns von ihnen reinigen (1. Johannes 1:9). Ich denke, der Blutkreislauf in unserem Körper ist ein gutes Bild dafür.

Unser Blut arbeitet ständig daran, unseren Körper von Giftstoffen zu reinigen. Das Blut von Jesus wirkt ständig, um uns von jeder Art von Sünde zu reinigen (1. Johannes 1:7). Im vergossenen Blut von Jesus liegt Kraft! Sie und ich werden ständig gereinigt, immer wieder, nicht nur einmal.

Gottes Wort sagt, dass Gott nur das eine von uns erwartet: freimütig zuzugeben, dass wir gesündigt haben, und unsere Sünden zu bekennen.

Tun Sie schnell Buße. Versuchen Sie nicht, irgendetwas von Gott zu verstecken. Er wird Sie nie zurückweisen und er weiß sowieso alles.Buße setzt die Kraft seines Blutes für Sie frei und sorgt dafür, dass diese Kraft in Ihnen wirksam wird. Bekennen Sie Ihre Sünden und lassen Sie sich durch das Blut von Jesus wieder reinigen.

(Joyce Meyer, Studienbibel)

o o o o o