Edelsteine #30

Denn er selbst ist unser Friede, …
(Eph 2:14)

ir erzählte mal jemand von einem großem Bild, das in einer Kunstgalerie hing. Der Künstler hatte eine stürmische Szene eine Gewitters dargestellt. Ein Blitz erhellte die ungeheure Dunkelheit des Himmels. Man konnte fast den Donner hören, aber der Blickfang für die Augen war ein Vogelnest, das fest auf einem starken Ast eines Baumes gebaut war. Dieser Ast beugte sich unter der Wut des Sturmes nieder, soweit, dass man einige kleine Vögelchen sehen konnte, die sich im Nest an den warmen Körper ihrer Mutter schmiegten. Es war offensichtlich, dass das nicht der erste Sturm war, den sie auf dem schwankenden Ast ausgesetzt waren. Obwohl der Himmel schwarz war und ein Blitz drumherum in grelles Licht tauchte, war in dem kleinen Nest Ruhe. Je stärker der Ast im Sturm wankte, desto dichter schmiegten sich die Vögelchen An ihre Mutter. Der Künstler hatte sein Bild „Friede“ genannt. Wenn man sich die vom Sturm gepeitschte Szene anschaute, so war dass kleine Nest im vollkommenen Friede, was das Auge anzog. Die stürmische Szene verschwand im Hintergrund, man spürte die Ruhe, die der Künstler vermitteln wollte.

Unser Leben kann wie dieses Bild sein. Aber Paulus sagt uns, dass Jesus unser Friede ist. Wenn man eins dieser kleinen Vögelchen aus dem Nest genommen hätte, fort von seiner Mutter, dann wäre es der vollen Gewalt des Sturmes ausgesetzt gewesen. Jeder von uns braucht das Nest (Jesus), wenn wir in seinem Frieden Leben wollen. Diejenigen, die täglich Stille Zeit halten, sich zurückziehen, um Gott kennenzulernen, haben ein Nest, in dem die Wut des Sturmes sie nur näher zu Jesus bringt. Der Sturm muss sich vor Gottes Gegenwart beugen, denn Jesus ist größer als Stürme, Prüfungen, Leiden und Angst.

Jesus sagte zu seinen Jüngern: „Den Frieden lasse ich euch zurück, meinen Frieden gebe ich euch. Ich gebe ich euch nicht, wie ihn die Welt euch gibt“ (Joh 14:27).Im Epheserbrief sprach Paulus nicht von dem Frieden, den Jesus gibt, sondern davon, dass Jesus selber dieser Frieden ist, der ewig währt. Später im selben Kapitel, sprach Paulus über den Frieden, den Jesus bringt, aber mein lieber Freund in Christus, in deiner täglichen Stillen Zeit in der Kammer kannst du dem nahe kommen, der unser Friede ist, „der höher ist als alle Vernunft.“ Suche nicht nach Frieden, sondern nach dem, der dieser Friede ist, der im wildesten Sturm siegt.

Ein Edelstein für heute: Schmiege dich in der dunklen Nacht und der Mitte des Sturmes an den, der den Sturm mit einem Wort zum Schweigen bringt. „und sich durch nichts beirren lässt. Frieden, ja Frieden gibst du dem, der dir vertraut. “ (Jes 26:3)

(Tim Ruthven)

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Gott hat Gutes vorbereitet

Gott hat für jeden von uns ein gutes Leben vorbereitet, lange bevor wir geboren wurden (Eph 1:4; 2:10). Er hat nicht Versagen, Elend, Armut, Krankheit, Unglück und Schwachheit für uns geplant, sondern wirklich Gutes, Leben, Gesundheit, Glück und Erfüllung. Davon spricht die Bibel beispielsweise an den folgenden Stellen.

„‚Denn ich weiß genau, welche Pläne ich für euch gefasst hab‘, spricht der HERR. ‚Mein Plan ist, euch Heil zu geben und kein Leid. Ich gebe euch Zukunft und Hoffnung'“ (Jer 29:11)
„Ich bin aber gekommen, um ihnen das Leben in ganzer Fülle zu schenken“ (Joh 10:10).
„Lieber Freund, ich bete, dass es dir in jeder Hinsicht gut geht, und dass dein Körper so gesund ist, wie ich es von deiner Seele weiß (3Joh 2)

Wenn wir uns mehrmals täglich sagen: „Gott hat einen guten Plan für mein Leben“, wird uns das sehr gut tun, denn wir brauchen die Gewissheit dieser Wahrheit, damit unsere wechselnden Umstände und Gefühle uns nicht angreifen.

Jetzt sagen Sie vielleicht: Wenn Gott so einen wunderbaren Plan für mein Leben hat, warum lebe ich dann nicht entsprechend?“

Ich verstehe diese Frage gut. Es scheint merkwürdig, dass Gott uns so sehr liebt und solche guten Pläne für uns hat, wir aber dennoch manchmal leiden. Wir müssen bedenken, dass wir einen Feind haben, der sich vorgenommen hat, Gottes wunderbaren Pläne zu durchkreuzen und das Gute zu vernichten, das Gott für uns im Sinn hat. Das habe ich selbst erlebt. Obwohl Gott einen guten Plan für mein Leben hatte, wuchs ich in einem missbräuchlichen Umfeld auf. Damit versuchte der Satan, diesen guten Plan zu vereiteln.

In diesem Zusammen gibt es noch etwas anderes, etwas wirklich Großartiges, dass wir über Gott wissen müssen. Gott sieht es nicht gern, wenn jemand uns verletzt oder seine Pläne für uns untergräbt. Er hat immer vor, uns zu heilen und wiederherzustellen. Während er uns auffordert, uns in grünen Tälern auszuruhen (Ps 23:2), macht er sich daran, unsere Lage zu verändern.

Gott ist auf unserer Seite. Zu wissen, dass Gott alles für uns tut, was wir nicht selbst tun können, kann uns ein starker Trost sein. Dafür müssen wir uns ihm allerdings anvertrauen. Nur Gott hat die Macht, wiederherzustellen, was wir verloren haben, unabhängig davon, ob wir es selbst verschuldet haben oder unser Feind.

(Joyce Meyer, Studienbibel)

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Mit Jesus im Himmel

Nach seiner Auferstehung setzte sich Jesus auf den Ehrenplatz an die rechte Seite Gottes (Mk 16:19). Das heißt unter anderem, dass er dort zur Ruhe gekommen ist. Gott will, dass wir alle bei ihm zur Ruhe kommen. Er will, dass wir entspannt sind, nicht besorgt oder ängstlich, und uns am Leben freuen, während wir drauf warten, dass er unsere Feinde niederwirft. Unsere Aufgabe ist es, auf ihn zu vertrauen und in ihm zu ruhen, Gott hat es übernommen, für uns zu wirken.

Gottes Wort sagt, dass wir mit Christus gestorben, begraben und auferstanden sind (Rö 6:4-8, Kol 3:1-3). Also sitzen wir gewissermaßen mit Jesus im Himmel (siehe Eph 2:6). Wie ist das möglich, wo wir doch eindeutig hier auf der Erde leben? Jeder Mensch besteht aus Geist, Seele und Körper. Körperlich leben wir auf der Erde, doch zugleich sind wir geistlich gesehen mit Christus im Himmel verbunden Deshalb können wir bei ihm auch zur Ruhe kommen. Christus hat seinen Auftrag vollkommen erfüllt und wir können uns an dem freuen, was er bewirkt hat, zum Beispiel Gerechtigkeit, Frieden und Freude am Heiligen Geist (siehe Rö 14:17). Dies ist heute schon alles für uns da – nicht erst, wenn wir ganz zu Jesus in den Himmel gehen. Gott will, dass wir uns an dem Leben freuen, das wir haben können, weil Jesus für uns gestorben ist. Dieses Leben bekommen wir, sobald wir ihn als Herrn und Retter angenommen haben.

Sind Sie schon bei Gott zur Ruhe gekommen? Vertrauen Sie, dass er alles tut, was ihn selbst und Ihrem Leben bewirkt werden muss (siehe Eph 2:10)?Oder arbeiten Sie noch mit Ihrer alten sündigen Natur an dem, was nur Gott tun kann, und handeln sich laufend Frustration und Enttäuschung ein? Vielleicht müssen Sie sich einfach hinsetzen. Das meine ich nicht körperlich, sondern geistlich. Wir können bequem im Sessel sitzen und dennoch bekümmert, besorgt und ängstlich sein. Gott sagt nicht, dass wir unsere Arbeit ruhen lassen sollen, sondern dass wir bei unserer Arbeit ruhen sollen. Während wir unsere alltägliche Arbeit tun, ruhen wir gelassen in Christus. Er ist unsere Zuflucht und unser Rückzugsort.

Strengen Sie sich an und seien Sie eifrig und bestrebt, diesen Ruheort zu finden. Er steht Ihnen heute offen, gehen Sie nicht einfach vorbei. Lassen Sie Frustration und Sorgen los. Sie haben einen Ruhesitz in Christus.

(Joyce Meyer, Studienbibel)

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Auf den Punkt gebracht #21

„Wir sind Gottes Schöpfung“ (Eph 2:10). Gott hat uns selbst geschaffen. Wir Menschen haben die ganz Welt durcheinander gebracht und daraufhin hat Gott uns in Jesus Christus neu geschaffen. Wir mussten vom Neuem geboren werden, damit wir fähig sind, das zu tun, was Gott schon vor langer Zeit geplant hat – lange vor den ersten Bemühungen des Satans, uns zu verderben.
Dass Sie und ich Fehler machen und Schwierigkeiten haben, heißt nicht, dass Gottes Plan sich geändert hätte. Er ist immer noch in Kraft. Alles, was wir tun müssen, ist, Gott zu vertrauen und ihm gehorchen.

(Joyce Meyer, Studienbibel)

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Auf den Punkt gebracht #20

Gnade ist etwas Wunderbares. Sie ist Gottes unverdientes Wohlwollens und gewaltiges Mitgefühl. Weil Gott so gnädig ist, rettet er uns durch Glauben an Jesus Christus (Eph 2:8)
Gnade hat Gott bewegt, uns in Jesus zu erlösen. Die Kraft des Heiligen Geistes ermöglicht es uns aus Gnade, ein heiliges Leben zu führen und Gottes Willen zu tun.

(Joyce Meyer, Studienbibel)

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Lesen und Leben #15

Können Sie sich vorstellen, Gottes Wohlgefallen mit Leistungen zu verdienen? Das wäre unmöglich. Auch eine Unmenge von guten Taten könnten nie genügen. Nehmen Sie sich etwas Zeit und denken Sie über den Reichtum von Gottes Gnade und Barmherzigkeit nach. Danken Sie für seine Liebe und Güte Ihnen gegenüber (siehe Eph 2:4-7).

(Joyce Meyer, Studienbibel)

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Edelsteine #29

…, und es dient zum Lob seiner herrlichen Gnade, mit der er uns durch seinen geliebten Sohn beschenkt hat.
(Eph 1:6)

Wenn ich durch das Land reise und mit den Menschen von der Botschaft erzähle, um deretwillen mich Gott nach Amerika gebracht hat, so überwältigt mich noch immer die Anzahl der Menschen, die hören und antworten. Gott zeigte mit ganz klar, dass dass, was ich den Menschen in diesem Land mitteilen soll, einfacher, unkomplizierter, kindlicher Glaube an Jesus ist. Nicht, dass es dem Volk Gottes an Glauben mangelt, aber es ist möglich, dass der Glaube im Leben und Wachsen der Christen irregeleitet wird. Manchmal ist unser Glaube auf Lehren und Lehrern gegründet oder, noch schlimmer, auf die Bibel selbst, wobei allerdings ihr Autor ignoriert wird, der das Wort ist, das Mensch wurde und unter uns wohnte. Menschen kommen zu mir und bekennen regelmäßig eine Fülle der Erkenntnis Gottes, aber sie haben keine persönliche Beziehung zu Jesus Christus. Wenn wir wiedergeborene Menschen sind, dann sind wir Menschen, die Gott ausgewählt hat. Unser himmlischer Vater entschloss sich, uns zu adoptieren. Wir sind nicht einfach in Gottes Familie hineingestolpert. Gott persönlich entschied sich, unser Vater zu sein und uns in seine Familie zu adoptieren. Er hat uns zu Erben seines Königreiches gemacht und will uns nichts Gutes vorenthalten.

Gott sehnt sich danach, dass wir lernen und in dem Wissen wachsen, dass seine Wege nicht unsere Wege sind. Wir können nicht zuviel verstehen von Gottes Wort. Es ist Gottes Absicht für uns, dass wir weise sind, dass wir seine Wege kennen und die großen, göttlichen Wahrheiten seines Wortes studieren. Durch die Bibel sollen wir ein persönliches Gespräch mit Gott führten, dort erfahren wir Führung, Weisheit und, wenn nötig, Korrektur. Wir sollen Menschen der Bibel sein und Menschen, die ihren Gott kennen, aber an diesem Punkt müssen wir anhalten und den heutigen Vers studieren.

Keine dieser wunderbaren Wahrheiten und keine große geistlichen Erfahrung,, ganz gleich, wie viel wir von ihr wissen, macht uns annehmbar vor Gott. Wenn wir in die Gegenwart des Vaters treten, werden wir nicht angenommen wegen unserer Werke, unseres Glaubens oder unserer Heldentaten. Immer, bis zum Ende unseres Lebens, geschieht unsere Annahme vor Gott in dem Geliebten. Wir werden nie soweit wachsen, dass wir den Herrn Jesus Christus nicht mehr nötig haben. Wir sind nie vollkommen ohne ihn, sondern nur vollkommen in ihm. Wenn du eine einfache christliche Erfahrung machen willst, musst du den Weg mit Christus anfangen und aufhören. Wir sind adoptiert aus Gnade, gelobt sein Gott, aber wir sind angenommen in dem Geliebten, Jesus. Darum sieh zu, dass du eine enge Beziehung zu Jesus hast, lerne deinen Freund jeden Tag mehr und mehr kennen.

Ein Edelstein für heute: Jesus ist die Tür zum Vater, und wir werden nur angenommen, wenn wir durch diese Tür gehen.

(Tim Ruthven)

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Gott hat Sie erwählt

Drei der stärksten menschlichen Bedürfnisse sind: geliebt werden, angenommen sein und dazugehören. Wir sehnen uns danach, mit jemand oder etwas verbunden zu sein, dazuzugehören. Wir wollen uns wertvoll fühlen. Niemand kann uns garantieren, dass wir dies im Umgang mit Menschen immer so erfahren. Doch mit Gott können wir dies alles erleben. Obwohl Gott alles über uns weiß – und ich meine wirklich alles -, entscheidet er sich bewusst für uns. Mit voller Absicht hat er uns dazu bestimmt, heilig zu sein, das heißt, zu ihm zu gehören (Epheser 1:4). Wenn Sie Christus angenommen haben, dann sagen Sie doch jetzt einmal laut: „Ich gehöre zu Gott“.

Gott hat uns für sich ausgesondert und dafür gesorgt, dass wir in Jesus heilig und tadellos sind. Wir können in Liebe mit ihm leben, ohne dass er uns Vorwürfe macht. Das bedeutet auch, dass wir uns gegen all unsere Fehler und Schwächen nicht schuldig vorkommen müssen. Sie und ich halten für Gott keine Überraschungen bereit. Als er sich für uns entschieden hat, hat er genau gewusst, womit er zu rechnen hat. Nach seiner Entscheidung für uns wurde er von unseren Unfähigkeiten in keiner Weise enttäuscht. Gott hat Hoffnung für uns, glaubt an uns, wirkt in uns und hilft uns, alles zu entfalten, was er für uns vorgesehen hat.

Ich mache Ihnen Mut, sich in Gottes Liebe zu entspannen. Lernen Sie, Gottes Liebe aufzunehmen. Denken Sie darüber nach, danken Sie ihm für sie, und sehen Sie zu, dass sie sich in Ihrem Alltag auswirkt. Gott zeigt seine Liebe in vielfältiger Weise, doch oft nehmen wir sie nicht wahr. Er hat uns zuerst geliebt, so können wir jetzt ihn und andere Menschen lieben. Gott erwartet nie von uns, dass wir etwas geben, dass er uns nicht zuvor gegeben hat. Durch den heiligen Geist hat er seine Liebe in unsere Herzen ausgegossen. (Röm 5:5), und er will, dass wir mit ihm leben.

Lassen Sie die Liebe in sich hinein und auch wieder heraus. Sie sind dafür bestimmt, ein Kanal zu sein, durch den Gottes Liebe fließt, statt ein Becken, dass nur alles aufnimmt. Sie sind jemand besonderes, und Gott hat etwas Besonderes mit Ihnen vor. Lassen Sie sich davon begeistern und jubeln Sie!

(Joyce Meyer, Studienbibel)

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Lesen und Leben #15

Können Sie sich vorstellen, Gottes Wohlgefallen mit Leistungen zu verdienen? Das wäre unmöglich. Auch eine Unmenge guter Taten könnten nie genügen. Nehmen Sie sich etwas Zeit und denken Sie über den Reichtum von Gottes Gnade und Barmherzigkeit nach. Danken Sie ihm für seine Liebe und Güte Ihnen gegenüber (siehe Eph 2:4-7).

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Auf den Punkt gebracht #19

Ist das nicht großartig? Gott lässt uns wissen, dass wir zu ihm gehören, geliebt und als seine Kinder angenommen sind (Eph 1:4-5). Deswegen sollten wir tun, was wir können, um ein heiliges, Gott angemessenes Leben zu führen. Wenn wir Fehler machen, vergibt er uns – Gott sei Dank. Unsere von Gott verliehene Heiligkeit verlieren wir dadurch nicht, sondern wir bleiben in seinen Augen tadellos – „in Christus“.

(Joyce Meyer, Studienbibel)

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