Tag 425 + 426 – Psalm 44

Warum siehst du weg

1  Song von Korachs Söhnen. Zum Nachdenken.

2  Gott, unsere Väter haben uns erzählt, was du für Wunder getan hast.

3  Als du sie groß gemacht hast, hast du ganze Nationen geschasst.

4  Denn nicht alleine haben sie geschafft, das Land einzunehmen, du hast für sie gekämpft und ihnen alles gegeben.

5  Gott, du bist mein Präsident, steh uns bei, hilf uns weiter bei allen Dingen.

6  Durch dich werden wir Feinde besiegen, jeden Gegner bezwingen.

7  Ich weiß, du rettest mich, und ich vertraue nicht meinen Waffen.

8  Du rettest uns vor den Feinden, nur mit dir können wir was schaffen.

9  Dich wollen wir loben und dir den ganzen Tag danken, dich ehren.

10  Doch du hast uns verworfen, nicht mehr gekämpft mit unsern Heeren.

11  Wir haben gekämpft und verloren, die Feinde haben sich gefreut.

12  Du hast uns zur Beute gemacht und uns unter die Feinde zerstreut.

13  Du hast uns verkauft und dabei noch nicht mal Gewinn gemacht.

14  Du hast uns lächerlich gemacht und vor den Nationen dahingerafft.

15  Wir sind ein Witz für die anderen, ein Kopfschütteln, ein Achselzucken.

16  Es ist so peinlich für mich, ich kann ihnen nicht mal in die Augen gucken.

17  Denn ich höre sie ablästern, ich höre sie über uns lachen, ich spüre täglich die Feinde, und ich fürchte ihre Rache.

18  Dies alles mussten wir ertragen, doch wir haben an dich geglaubt,

19  immer an dir festgehalten und dir immer vertraut.

20  Selbst als wir merkten, wie du uns zerschlagen hast, als du uns fallengelassen und nicht mehr getragen hast,

21  haben wir zu dir gehalten, haben an dich geglaubt in unserem Herzen.

22  Denn wir wussten, du kennst uns, würdest jedes Misstrauen merken.

23  Ja, deinetwegen werden wir gekillt, werden behandelt wie Schlachtvieh.

24  Ich frage mich, ob du wach bist, denn eigentlich schläfst du doch nie.

25  Warum guckst du weg, siehst du nicht, wie wir hier leiden? Willst du weiterhin jeden Kontakt mit uns vermeiden?

26  Denn wir sind schon ganz unten, unser Bauch liegt auf Erden.

27  Steh auf und hilf uns und lass uns bitte nicht sterben.

Mein Schlüsselvers für heute

Erwache doch! Warum schläfst du, Herr?  Wach auf! Verstoße uns nicht für immer!
(Ps 44:24)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Die Worten des Psalmisten deuten daraufhin, dass er nicht glaubt, dass Gott das Volk verlassen hat. Gott hat immer alles in der Hand, doch er scheint zu schlafen, und der Psalmist fragt sich, warum. Im Neuem Testament fragen sich die Jünger, wie Jesus schlafen konnte, während sie seine Hilfe im Sturm brauchten (Markus 4:55-41). In beiden Fällen war Gott bereit zu helfen, wollte aber das Vertrauen in seine Jünger stärken. Ich selbst habe mich das ja nur ein einziges Mal gefragt, warum Gott mir nicht antwortete, als es mir so schlecht ging. Heute weiß ich, warum. Nein, er wollte nicht meine Vertrauen prüfen, sondern ich hatte einen ganz falschen Weg eingeschlagen, obwohl ich hätte wissen müssen, dass Gott das nicht gut findet. Ich hatte es mir einfach schön geredet. Hatte die Bibel so verdreht, dass es passte. Das gefiel Gott ganz und gar nicht. Damals hatte ich diese Erkenntnis noch nicht.
Aber jetzt bei unserem derzeitigen Corona-Mist frage ich nicht, warum Gott nicht eingreift, ich habe das Vertrauen, dass er es könnte, wenn er es wollte. Aber was sollte er denn tun? All diese kleinen Tierchen (Viren) einfangen und vernichten und wir Menschen machen weiter wie bisher. Weiter, besser, größer, schneller? Ich weiß, ich sitze im Trockenen, hab meine Wohnung, habe meine Erwerbsminderungsrente, ergo auch zu Essen und anzuziehen, hab meinen kleinen Hund und muss keine homeoffice machen, keine quirligen Kinder hüten und nicht um meine Existenz bangen. Ich sitze mit meiner Bibel im Trocknen und kann also sehr klug daherreden. Aber ich weiß auch, dass das nicht selbstverständlich ist und bin Gott auch sehr, sehr dankbar. Und nun starte ich in den Tag und bete, dass Gott mich behüten und beschützen möge. Gott möchte bitte auch seine Hand über heute Nachmittag halten, wenn ich zu J. gehe, einfach nur für eine Tasse Kaffee. Nun grüble ich schon, was ich denn anziehen könnte, bei ihr ist es immer richtig kalt. Auch das ist ein Luxusproblem (das Grübeln über die Anziehdinge), wenn der genügend im Kleiderschrank ist. Ja, ich bin Gott dankbar und für heute ist mein größter Wunsch, dass Gott auch bei D. ist und ihr normaler Stress etwas gemildert wird, so dass sie den Kopf wieder etwas frei kriegt. Vater, bitte, hilf ihr!


Tag 424 – Psalm 43

Ich will, dass alles korrekt zugeht

1  Gott, sorg dafür, dass bei mir alles korrekt zugeht, verteidige mich gegen die Anzeigen von denen, die unkorrekt leben, Leute nur bescheißen, die versuchen, mich mit in den Dreck zu reißen.

2  Du bist mein Gott, bei dir verstecke ich mich! Warum muss ich mit so einem Depri-Gesicht rumlaufen? Hast du keinen Bock mehr auf mich? Warum geht es mir schlecht, sag’s mir ins Gesicht! Warum dürfen mich meine Feinde so quälen?

3  Komm mal vorbei mit deinen Lichtsäulen. Sorg dafür, dass ich von deiner Wahrheit geführt werde in Klarheit, ohne Streit, zu deinem besonderen Berg, wo du wohnst.

4  Ich hoffe, dass du mich belohnst, wenn ich zu deinem Opfertisch trete, mich dort freue und vor dir fete, mit meiner Gitarre dir Lieder singe und dir meine Opfersachen bringe.

5  Ich sage zu mir selbst: „Was ist los? Warum bist du so finster drauf, so kopflos? Woher kommt diese Depression? Aber ich weiß die Lösung schon: Ich werde einfach auf Gott hoffen, ich werde ihm danken, ganz offen, vor allen Leuten für ihn singen, er hilft mir in solchen Dingen.“

Mein Schlüsselvers des Tages

Sende dein Licht und deine Wahrheit,  dass sie mich leiten, mich bringen zu deinem heiligen Berg, zu den Orten deiner Gegenwart;
(Ps 43:3)

Schon gemerkt? Ich kann wieder Abschnitte farblich unterlegen. Aber nur manuell. Die andere Funktion funktioniert immer noch nicht. Scheinbar bin ich die einzige, die das nutzt. Ich hatte an den Support geschrieben (normalerweise antworten sie auch innerhalb von 48 Std., aber nüscht. Nach nun gefühlten 100 Tagen kam eine Mail, ob ich mit der Antwort meiner Frage zufrieden war. Aber ich habe wirklich nüscht bekommen. Auch mein Spamordner nicht. Nungut, da ich ja jetzt weiß, wie es manuell geht, mache ich es eben so. Nur all den Hunderten von Beiträgen, die ich bisher geschrieben habe, sieht es eben nun kacke aus. Nunja, auf den Inhalt kommts ja an, gell?

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Was soll ich sagen? bei diesem kurzen Abschnitt ist mir nicht wirklich etwas entgegengesprungen, was mir Gott für heute aufs Herz gelegt hat.
Also dann mal eher ein theoretischer Gedanke:
Der Psalmist bittet Gott, sein Licht und seine Wahrheit zu senden und ihn zum heilen Berg zu führen, zum Tempel, wo er Gott begegnen würde. Gottes Wahrheit zeigt den richtigen Weg, dem wir folgen sollen (siehe auch 1. Johannes 2:27) und Gottes Licht sorgt für klare Sicht, damit wir ihn gehen können. Wenn wir uns von Dunkelheit und Unsicherheit umgeben fühlen, sollen wir Gottes Licht und Wahrheit folgen. Er wird uns leiden. ..,.
Mein Kopf ist heute total zu und ich verstehe gar nichts. Also lasse ich es hier so stehen. Vielleicht später irgendwann kommt auch in meinem Kopf die Erleuchtung an ….



Wie sollen wir mit Mutlosigkeit umgehen?

Die Person, die Psalm 42 geschrieben hat, ist mutlos (siehe Psalm 42:6). Mutlosigkeit zerstört die Hoffnung. Deshalb versucht der Teufel immer, uns zu entmutigen. Ohne Hoffnung geben wir auf. Genau das will er.

Die Bibel fordert uns wiederholt auf, nicht mutlos oder verzweifelt zu sein. Gott weiß, dass wir nicht siegen werden, wenn wir mutlos sind oder verzweifelt sind. Deshalb ermutigt er uns immer, wenn wir mit einem Projekt anfangen, mit den Worten: „Lass dich nicht entmutigen.“ Gott will, dass wir ermutigt sind und nicht entmutigt.

Wenn sich Entmutigung oder Verurteilung in Ihnen regen, sollten Sie als Erstes Ihr Gedankenleben unter die Lupe nehmen. Welche Gedanken haben Sie?Gehen sie in folgende Richtung? „Das schaffe ich nie; es ist zu schwer. Ich versage immer. Es ist immer das Gleiche. Es ändert sich nie etwas. Anderen fällt es bestimmt nicht so schwer, ihr Denken zu ändern. Ich kann auch gleich aufgeben. Ich bin es müde, es zu versuchen. Ich bete, aber es ist, als würde Gott mich nicht hören. Wahrscheinlich hört er meine Gebete nicht, weil er von meinem Verhalten so enttäuscht ist.“

Wenn diese Beispiele Ihre Gedanken widerspiegeln, ist es kein Wunder, dass Sie mutlos werden oder sich verurteilt fühlen! Machen Sie sich bewusst: Sie werden so, wie Sie denken. Wenn Sie entmutigenden Gedanken Raum geben, werden Sie entmutigt sein. Wenn Sie verurteilenden Gedanken Raum geben, werden Sie sich verurteilt fühlen. Ändern Sie Ihr Denken und lassen Sie sich befreien!

Geben Sie negativen Gedanken keinen Raum, sondern denken Sie lieber so: „Nunja, es läuft zwar ein wenig langsam, aber Gott sei Dank mache ich Fortschritte. Ich bin wirklich froh, dass ich auf den richtigen Weg bin, denn dieser Weg führt mich in die Freiheit. Gestern lief es nicht so gut. Ich habe den ganzen Tag falsche Gedanken zugelassen. Vater vergib mir und hilf mir, weiterzumachen und nicht aufzugeben. Ich habe einen Fehler gemacht, aber ich werde diesen Fehler wenigstens kein zweites Mal machen. Heute ist mein neuer Tag. Du liebst mich, Herr. Deine Gnade ist jeden Morgen neu. Ich weigere mich, mutlos zu sein. Ich weigere mich, mich verurteilen zu lassen. Vater, die Bibel sagt, dass du mich nicht verurteilst. Du hast Jesus gesandt und er ist vor mich gestorben. Ich werde es schaffen. Heute wird ein guter Tag werden. Ich bitte dich, mir zu helfen, mich heute für die richtigen Gedanken zu entscheiden.“

Ich bin sicher, dass Sie bei dieser Art von fröhlichem, positivem, gottgewolltem Denken schon jetzt fühlen können, dass Sie siegen werden. Praktizieren Sie es täglich, beginnen Sie heute!

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Tag 423 – Psalm 42

Ein Lied von David, als Rap oder Lied geschrieben

1 Ein Lied von David, als Rap oder Lied geschrieben.

2 Wer für die Schwachen sorgt, der kommt gut drauf. Wenn er in Not gerät, holt Gott ihn raus.

3 Er wird ihn beschützen und am Leben erhalten. Er rettet ihn vor seinen gierigen Feinden.

4 Es wird ihm gutgehen, weil Gott es schaukelt und ihm mit Kraft aus Krankheit aufhilft.

5 Deswegen sprach ich: „Chef, hab Erbarmen, ich hab gesündigt gegen deinen Namen! Heile mich! Bitte, heile mich!

6 Ich werd von meinen Feinden gedisst: ,Wann stirbt der Sack, so dass sein Name verschwindet?‘

7 Alles, was sie hören, wird gegen mich verwendet. Und dann kommen sie an und wollen plötzlich Freunde sein. Doch eigentlich suchen sie nur neue Sticheleien. Und haben sie irgendwas, dann werden sie’s kundtun.

8 Es tuschelt überall, denn sie finden mich uncool. Sie hoffen das Schlimmste und wollen mich anecken:

9 ,Der Typ ist verflucht; der wird bald verrecken!‘

10 Selbst der, der früher mein bester Freund war, mit dem ich alles teilte, weil ich ihm vertraut hab, will nichts von mir wissen und sich gegen mich erheben.

11 Du aber, Chef, lass mich nicht im Regen stehen! Hilf mir wieder hoch wie eine Seilbahn, denn dann kann ich’s meinen Feinden heimzahlen.

12 Daran seh ich, dass du auf meiner Seite bist, dass der, der zuletzt lacht, nicht mein Feind ist.

13 Eigentlich war ich immer korrekt, und du hast mich bewahrt, deswegen häng ich mit dir ab und bin am Start.

14 Hey, Gott von Israel, auf dich feiern wir Feten für immer bis in Ewigkeit, ja, Mann, auf jeden!“

Mein Schlüsselvers für heute

Wie ein Hirsch nach klarem Wasser lechzt, / so sehne ich mich nach dir, mein Gott.
(Ps 42,2)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Ich bin von Gott abhängig wie ein Hirsch vom Wasser. Der Dichter des Psalms fühlte sich von Gott getrennt und will nicht ruhen, bis seine Beziehung zu Gott wieder in Ordnung ist. … Sich von Gott getrennt fühlen – das kenne ich auch. Nur kannte ich damals den Grund nicht. Ich war blind dafür und es hat soooo lange gedauert, bis ich erkannte, woran es lag. In eine solche Lage möchte ich nie wieder kommen.
Ja, ich brauche Gott, meinen Vater, wie dieser Hirsch das Wasser. Gestern früh bei dieser Bibellese war ich zu der Erkenntnis gekommen, dass ich loslassen muss, loslassen von dieser Wohnung, loslassen von diesem materiellen Besitz. Der Gedanke viel mir ehrlich gesagt, nicht leicht und trotzdem war ich dann schweren Herzens bereit. Und genau das hat Wunder aufgetan. Kurz danach schrieb mir D. einen Vorschlag, der ganz klar so war, wie ich es immer erhofft hatte, nur wusste sie nicht, wie das rechtlich gehen sollte. Ich stellte meine Frage etwas später einen Online-Anwalt und bekam auch so eine ganz klare Antwort. Es geht. Es geht ganz einfach. Und plötzlich ist alles kein Problem mehr, was mir tagelang vorher das Herz so schwer gemacht hat und ich keine Lösung sah.
Gott wollte nur von mir, dass ich bereit war, loszulassen. Das war seine Bedingung, und dann löste sich der Knoten in so einer Leichtigkeit, die ich nie erwartet hatte. Oh, Vater, ich danke dir. Ich danke dir, für diese Lektion!


Tag 422 – Psalm 41

Ein Lied von David, als Rap oder Lied geschrieben

1 Ein Lied von David, als Rap oder Lied geschrieben.

2 Wer für die Schwachen sorgt, der kommt gut drauf. Wenn er in Not gerät, holt Gott ihn raus.

3 Er wird ihn beschützen und am Leben erhalten. Er rettet ihn vor seinen gierigen Feinden.

4 Es wird ihm gutgehen, weil Gott es schaukelt und ihm mit Kraft aus Krankheit aufhilft.

5 Deswegen sprach ich: „Chef, hab Erbarmen, ich hab gesündigt gegen deinen Namen! Heile mich! Bitte, heile mich!

6 Ich werd von meinen Feinden gedisst: ,Wann stirbt der Sack, so dass sein Name verschwindet?‘

7 Alles, was sie hören, wird gegen mich verwendet. Und dann kommen sie an und wollen plötzlich Freunde sein. Doch eigentlich suchen sie nur neue Sticheleien. Und haben sie irgendwas, dann werden sie’s kundtun.

8 Es tuschelt überall, denn sie finden mich uncool. Sie hoffen das Schlimmste und wollen mich anecken:

9 ,Der Typ ist verflucht; der wird bald verrecken!‘

10 Selbst der, der früher mein bester Freund war, mit dem ich alles teilte, weil ich ihm vertraut hab, will nichts von mir wissen und sich gegen mich erheben.

11 Du aber, Chef, lass mich nicht im Regen stehen! Hilf mir wieder hoch wie eine Seilbahn, denn dann kann ich’s meinen Feinden heimzahlen.

12 Daran seh ich, dass du auf meiner Seite bist, dass der, der zuletzt lacht, nicht mein Feind ist.

13 Eigentlich war ich immer korrekt, und du hast mich bewahrt, deswegen häng ich mit dir ab und bin am Start.

14 Hey, Gott von Israel, auf dich feiern wir Feten für immer bis in Ewigkeit, ja, Mann, auf jeden!“

Mein Schlüsselvers für heute

Wie glücklich ist der, der sich für Schwache einsetzt. Wenn ihn ein Unglück trifft, wird Jahwe ihn retten.
(Ps. 41:2)

Meine Erkenntnis des Tages; MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Die Bibel spricht oft oft von Gottes Sorge für die Schwachen, Armen und Bedürftigen und von seinen Segen für alle, die diese Sorge teilen. Gott möchte, dass unsere Freigiebigkeit seine eigene Großzügigkeit widerspiegelt. Weil er uns gesegnet hat, sollen wir anderen zum Segen werden. … …. ….
Gestern habe ich mich mit D. über WhatsApp wegen der Wohnung ausgetauscht. Sie möchte die Wohnung gern übernehmen. Ganz. Erst habe ich mich innerlich gesträubt. Eine ganze Wohnung einfach so verschenken? Aber die andere Seite ist ja, dass die Wohnung mich so sehr belastet. Und nun heute der Bibelvers …. Freizügig sein, weil es Gott auch ist. Also werde ich es tun. Verschenken. Noch habe ich es D. nicht gesagt. Noch brauche ich einen kleinen Schubser. Aber dein Wort, Vater, ist eindeutig. Ich werde es tun, weil auch du sie mir geschenkt hast. …. … … ….



Beten und gehorchen

Gott will; dass wir auf ihn hören und ihm gehorchen. Er hat uns dazu auch die Fähigkeit dazu gegeben (sie Psalm 40:7). Gott freut sich an unserem Gehorsam. Natürlich hat es für Gott keinen großen Sinn, zu uns zu sprechen, wenn wir ihm nicht zuhören und ihm nicht gehorchen.

Viele Jahre wollte ich, dass Gott zu mir spricht, aber ich wollte mir aussuchen, was ich höre und wo ich gehorche. Wie so viele Menschen hatte ich ein „selektives Gehör“. Ich wollte tum, was mir Gott auftrug, falls ich es für eine gute Idee hielt.Wenn ich mich dem, was ich hörte, nicht unterordnen wollte, beschloss ich oft leichthin, dass es nicht von Gott sein konnte.

Gott hat uns die Fähigkeit gegeben, ihn zu hören und ihm zu gehorchen. Gehorsam ist das größte Opfer, dass wir ihm bringen können. Einiges von dem, was Gott Ihnen sagt, wird aufregend sein, andere Dinge hören Sie vielleicht nicht so gern. Aber Sie können sicher sein, dass das, was Gott Ihnen sagt, zu Ihrem Besten dienen wird, wenn Sie es einfach tun.

Wenn Gott Ihnen zeigt, dass Sie zu jemandem lieblos waren, und wenn er Sie anweist, sich zu entschuldigen, ist es sinnlos, einzuwenden: „Aber dieser Mensch war zu mir auch nicht nett!“ Wenn Sie mit Ausreden kommen, haben Sie vielleicht gebetet und vielleicht sogar gehört, aber Sie haben nicht gehorcht. Gehen Sie lieber hin und entschuldigen Sie sich. Sagen Sie zu diesem Menschen: „Ich war lieblos zu dir, und das tut mir leid.“ Das ist Gehorsam. Dann kann Gottes Segen durch Ihr Leben fließen, weil Sie gehorsam sind.

Der Leiter einer sehr großen Gemeinde sprach bei einer Pastorenkonferenz. Hunderte Pastorinnen und Pastoren waren aus dem ganzen Land zusammengekommen, um von diesem Mann zu hören, was er tat, sodass seine Gemeinde ständig wuchs. Er erklärte ihnen: „Ich bete und gehorche. Ich bete und ich gehorche.“ Einer der Konferenzteilnehmer erzählte mir, dass er von diesen Worten enttäuscht sei. Er sagte: „Ich habe so viel Geld ausgegeben und bin so weit geflogen, um von diesem weltbekannten Gemeindeleiter zu hören, wie seine Gemeinde so sehr wachsen konnte. Drei Stunden lang hat er mit verschiedenen Worten immer wieder das Gleiche gesagt: ‚Ich bete. Ich gehorche. Ich bete. Ich gehorche. Ich bete. Ich gehorche. Ich bete. Ich gehorche.‘ Ich musste immer wieder denken: Da muss doch noch mehr dahinterstecken. Das kann doch nicht alles sein.“

Wenn ich auf fast drei Jahrzehnte zurückblicke, in denen ich Gott gefolgt bin, muss ich dem Sprecher der Konferenz zustimmen: Wenn ich den Erfolg, den wir bei Joyce Meyer Ministries haben, mit einfachen Worten erklären sollte, müsste ich sagen: Wir haben gelernt, zu beten, von Gott zu hören und dann das zu tun, was Gott uns sagt. Im Laufe der Jahre habe ich Gott nach der Berufung für mein Leben gefragt und das getan, was er mir aufgetragen hat. Im Kern bedeutet das, dass ich gebetet habe und dass ich gehorcht habe. Mein Gehorsam kam bei anderen nicht immer gut an, aber ich habe, so gut ich konnte, gebetet und gehorcht. Und das funktioniert. Gottes Plan ist nicht schwer. Wir machen ihn schwer. Wie jeder andere habe ich Fehler gemacht, aber ich habe daraus gelernt. Wenn Sie versagen, macht Sie das nicht zum Versager. Ein Mensch ist nur ein Versager, wenn er aufgibt und sich weigert, es weiter zu versuchen.

Wenn Sie Gottes Willen für Ihr Leben wissen wollen, kann ich Ihnen den Weg dorthin verraten: Beten Sie und gehorchen Sie. Gott hat Ihnen zu beidem die Fähigkeit gegeben.

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Tag 420 + 421 – Psalm 40

Gott haut einen raus

1  Dieses Lied kommt von David, und das soll man vortragen.

2  Ich bin sicher, dass Gott hilft, und er hört all meine Klagen.

3  Er hat mich aus meiner Kotz-Situation rausgeholt. Ich steckte bis zum Hals in Problemen, war mit Dreck eingeölt. Aber dann kam Gott und hat einfach zugepackt, holte mich raus aus dem Sack, gab mir Halt, gab mir Takt. Konnte wieder Boden unter die Füße kriegen, fühl‘ mich sicherer jetzt, muss nicht mehr unten liegen.

4  Und in meinen Mund legte er einen neuen Beat, ein Liebeslied, an den Gott von David. Viele Leute werden diesen Song dann bald hören, werden abgehen vor Freude, dadrauf könnte ich schwören. Werden Gott wieder achten und Respekt vor ihm haben, werden ihm dann vertrauen, werden sich an ihm laben.

5  Gut drauf kommt, wer seine Hoffnung auf Gott allein setzt und sich nicht nach dem richtet, der ihn immer nur hetzt; der meint, er wär‘ der Geile; der nur Dünnsinn erzählt; der mit seinen Storys alle Leute nur quält.

6  So oft hast du, Gott, fette Wunder getan, und wie du alles planst, wie du Dinge anbahnst, wie du Sachen tust, die unmöglich waren, wenn ich nur versuche, all das aufzufahren, dann stelle ich fest: Du bist mit nichts zu vergleichen! Du tust einfach zu viel, wer kann da etwas streichen?

7  An den Opfern, die ich bringe, nur um dir zu gefallen, hast du nie wirklich Freude, ja, das konnte ich rallen. Aber Ohren zum Hören, die hast du mir gegeben, um zu kapieren, was du willst, und zu tun, was im Leben du mir an vielen Befehlen gegeben hast.

8  Darum antworte ich dir: Ich bin hier, ohne Last. Du hast mir das Buch der Bibel anvertraut, und ab jetzt wird auch kein Mist mehr gebaut. Gerne will ich tun, was du von mir willst.

9  Denn das, was du möchtest, das steht in meinem Geist. Dein Programm tickt bei mir in meinem Herzen tief drin, und das gibt mir Halt, macht mir Mut, gibt mir Sinn.

10  Und ich erzähle deinen Leuten, was du korrekt nennst, und es macht mir voll Laune, und ich red‘ ungebremst, niemand ist wirklich in der Lage, mich aufzuhalten. Und das weißt du, mein Gott, kannst mein Leben gestalten.

11  Ich werd‘ niemals auch nur einmal meine Fresse halten, weil du mir immer hilfst; mich kann keiner hier falten. Von deiner großen Liebe, die du für alle hast, erzähle ich jedem, denn du bist ja kein Hans.

12  Du, mein Gott, wirst immer mit Liebe bei mir sein. Du passt auf mich auf, mich legt keiner mehr rein.

13  Richtig üble Sachen hab‘ ich gerade am Start, Riesenprobleme, Schwierigkeiten, Megaverrat. Meine ätzenden Sünden sind wie eine Wolke über mir, ich kann gar nichts mehr sehen, ich hab‘ Angst wie ein Tier.

14  Gott, ich bitte dich jetzt, komm‘ schnell mal vorbei und hol mich hier raus, hörst du mich, wenn ich schrei?

15  Die Leute, die mir alle ans Leder wollen, sollen scheitern und fallen, sollen sich endlich trollen. Jeder von denen soll sich ganz schnell verpissen. Wer sich lustig über mich macht, den wird man bald vermissen.

16  Und alle, die schadenfroh Fehler entdecken, die über mich ablachen, die soll’n sich erschrecken.

17  Aber alle, die sich dir wirklich ganz anvertrauen, werden abgehen vor Freude, weil sie nur auf dich bauen. Wer dich kennt und dich liebt, dich als Retter annimmt, der wird rappen „Gott ist groß“, und er weiß, dass das stimmt.

18  Ich bin hilflos, allein, auf dich angewiesen. Gott, du versorgtest mich stets, hast deine Treue bewiesen. Du befreist mich und hilfst, bist der Retter in Not. Darum komm jetzt, mein Held, hilf mir schnell. Du bist Gott!

Mein Schlüsselvers für heute

Opfer und Gaben gefallen dir nicht, aber Ohren hast du mir gegeben;  und ich weiß, dass du weder Brand- noch Sündopfer willst.
(Ps 40:7)

Noch immer funktioniert der farbige Hintergrund nicht. 😦

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glaube ins Leben umgesetzt

Hinter diesem Bibelvers hatte ich schon immer ein riesengroßes Fragezeichen. Wie kann es sein, dass Gott im Buch Mose Opfer fordert und hier sagen lässt, dass er sie gar nicht will???
Hier ein ERklärungsversuch:
Zu Davids Zeiten gehörte es zum religiösen Ritual, Tiere im Zelt Gottes zu opfern. David behauptet, dass dies bedeutungslos ist, solange es nicht aus den richtigen Gründen geschieht. Heutzutage machen viele aus ihrem Kirchgang, dem Abendmahl oder den Spenden in der Klingelbox ein Ritual. Auch diese Handlungen sind hohl, wenn sie aus egoistischen Motiven (andere sollen ja nicht denken, dass …) gemacht werden. Ohne demütiges Verhalten, will Gott diese Opfer nicht. Der Prophet Samuel sagte zu Saul, dass Gehorsam viel wichtiger ist als das Opfer (1. Sam 15:22). Gott wünscht sich, dass wir (ich) gehorsam sind (bin).
Vater, meinst du es so? Ist es dass, was du mir mit diesem Vers sagen möchtest? Dann habe ich es verstanden. Es gibt so viele Stellen, die ich in deinem Wort nicht verstehe. Höchst unsympathisch sind mir zum Beispiel auch die Bücher der Könige und die Chroniker. Da ist ganz viel „Geschichte“ drin, was ich noch nie mochte und wo mir eine ganze Gehirnwindung fehlt. Aber Vater, ich bin jetzt fast 63 und ich muss mich auch nicht mehr damit rumquälen, habe ich beschlossen. Wenn du mir ganz wichtige beibringen willst, dann hast du 100ß andere Möglichkeiten, dies zu tun. Und ja, ich werde sie auch weiterhin lesen, aber ich mache mir keine große Hoffnungen, sie zu verstehen … diese ganze Namen, die kann ich mir weder merken, noch aussprechen ….
Und so beginne ich wieder einen neuen Tag und ich wünsche mir sehr, dass du bei mir bist, dass du mir hilfst, diesen Tag gut zu überstehen. Wieder ein Tag näher zu dir. Beschütze und behüte mich auf diesen Weg und auch ganz besonders D. Sie hat es echt nicht leicht, so viel lastet auf ihren Schultern und ich lade noch die ganze Wohnungsgeschichte bei ihr ab. Aber Vater, kennst du einen anderen Weg? Sei bei ihr und gib ihr heute eine ganz besonders große Portion Kraft.
Amen.


Tag 419 – Psalm 39

Pass auf, was du sagst

1 Von David, für DJ Jedutun und den Chor.

2 Ich hab gesagt: Ich will aufpassen, dass ich Gott nicht mit meinem Gelaber quäle. Und dass ich aufpasse, wer bei mir ist, wenn ich irgendwas erzähle.

3 Also war ich leise, hab kein Wort mehr gesagt.

4 Aber innerlich wurde ich von Schmerzen geplagt.

5 Da hab ich gesagt: Gott, zeig mir, wie lang ich noch zu leben habe,

6 und meine Lebenszeit ist wie nichts vor dir. Nur ein Hauch sind meine Tage.

7 Wie Schatten irren die Menschen umher, was sie tun und machen, hat keinen Wert.

8 Ist es bei mir etwa genauso? Nein, denn ich glaube an dich, mein Herr.

9 Rette mich vor meinem Mist, mach mich nicht zum Narren.

10 Ich lasse dich machen und bin leise, und ich werde hier ausharren.

11 Bitte lass mich nicht weiterleiden, wende alles zum Besten.

12 Denn einen Mann kannst du wegen seiner Schuld wie eine Mücke zerquetschen.

13 Höre mein Schreien und bitte hilf mir, sieh doch meine Tränen.

14 Drück noch mal ein Auge zu und gib mir das Leben, nach dem ich mich sehne.

Mein Schlüsselvers für heute

Wie ein Schatten geht der Mensch daher, macht Lärm um Kleinigkeiten; er sammelt und speichert und weiß nicht einmal, wer es bekommt.
(Ps 39:7)
Leider lässt sich auch heute die Hintergrundfarbe nicht einstellen. Ich habe auch festgestellt, dass alle Absätze des gesamten Blogs, die eine Hintergrundfarbe haben, nicht mehr farbig sind, sondern eingerückt. Sehr seltsam…. Nun ja, ich habe den Jungs von WordPress eine nette Mail geschrieben, vielleicht hat es ja noch keiner gemerkt.

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Die Vergänglichkeit ist ein Thema, das sich durch die Psalmen, die Sprüche und den Prediger zieht. Auch Jesus sprach darüber. Ironischerweise investieren die Menschen sehr viel Zeit, um ihr irdisches Leben abzusichern, während sie sich kaum oder gar nicht darum kümmern, wo sie die Ewigkeit verbringen werden. David hat erkannt, dass das Anhäufen von Reichtümern und all die Geschäftigkeit in der Ewigkeit nichts bewirken. Nur wenige Menschen verstehen, dass ihre einzige Hoffnung Gott ist. Und genau dieses musste heute wieder mir vor Augen geführt werden. Meine Ängstlichkeit wegen der Wohnung, was aus ihr wird und der ganze Aufwand drumherum, da werde ich mich mal lieber um meine Wohnung im Himmel kümmern. Denn dort bin ich dann ja wohl ein bissel länger als hier. Danke, Vater, dass du dir alle Mühe gibst, mich wieder aus meiner Depression herauszuholen. Ich weiß es doch und trotzdem muss ich es erst immer wieder gesagt bekommen. Danke! Du bist einfach großartig. Gerade in den letzten Tagen spüre ich immer wieder deine Nähe und wie du zu mir sprichst. Was kann ich mir besseres wünschen an die Kraft des Souverän des Universums angedockt zu sein. Nochmal: danke, da du da bist und mir hilfst. Sei auch heute wieder hier bei mir, beschütze und behüte mich und halte allen Kummer von mir fern.
Amen.


Tag 417 + 418 – Psalm 38

Total fertig und am Ende

1  Dieser Rhyme kommt von David, man kann ihn immer dann bringen, wenn man an Gott denkt und wenn wir ihm Lieder singen.

2  Gott, du lässt es mich spüren, dass du sauer auf mich bist, doch ich bitte dich jetzt: Gib mir endlich ’ne Schonfrist!

3  Deine Pfeile stecken in mir wie in einer Dartscheibe. Deine Hand drückt mich nieder, während ich das hier schreibe.

4  An meinem Körper ist schon alles total kaputt, weil mein Mist mich anklagt, fühle ich mich fast wie Schrott.

5  Mein Mist ist mir schon über den Kopf gewachsen, sie hängt an mir dran, ich spür überall Lasten.

6  Warum war ich so blöd? Meine Wunden, die stinken.

7  Ich bin fertig, am Ende, Depression bis zum Abwinken.

8  Und Fieber hab ich auch noch, meine Haut ist gerötet,

9  und mein Geist ist kaputt, innerlich abgetötet. Doch ich schreie zu dir, aus der Tiefe des Herzens.

10–11  Gott, du weißt, was ich brauche, ja, du kannst es abschätzen. Und du hörst, wenn ich stöhne, wenn mein Herz vor Schmerz abgeht. Wenn meine Augen verblassen und das Licht in mir ausgeht.

12  Wenn meine Freunde das Kotzen kriegen, wenn sie den Eiter sehen, der aus den Geschwüren quillt, die auf meiner Haut aufgehen. Wenn sogar meine Verwandten mit mir nichts mehr zu tun haben wollen

13  und meine Todfeinde mich verfolgen, mich umgeben mit Fallen. Wenn sie mir alle nur noch die Pest an den Hals wünschen, wenn sie Pläne schmieden, wie sie mich dann gleich lynchen.

14  Wenn ich taub und noch stumm bin, nicht mehr reden kann

15  und mich die ganze Zeit ausschweigen muss, ja was mach ich dann?

16  Dann hoff ich auf dich, denn du wirst mir jetzt helfen.

17  Du passt auf mich auf, bin ein Schaf unter Wölfen. Die würden voll abgehen, wenn ich nur wieder falle.

18  Dazu fehlt nicht mehr viel, und der Schmerz sticht wie Pfeile.

19  Darum bekenne ich dir, wo ich wieder Mist gebaut hab, und es tut mir voll leid, das bringt mich noch mal ins Grab.

20  Meine Feinde sind heftig und stark unterwegs. Sie hassen mich voll, gehen mir krass auf den Keks.

21  Sie bezahlen mit Hass, wo ich Gutes getan.

22  Aber Gott, bleib bei mir, sei mir nahe, komm nah ran!

23  Bist mein Rettungsring in der stürmischen Welle, bist der Kapitän im Boot und die Anlegestelle.

Mein Schlüsselvers für heute

Ich bin wie einer, der nichts hört  und keine Widerrede mehr hat.
(Ps 38:15)
Heute funktioniert aus unerfindlichen Gründen das Einstellen der Hintergrundfarbe nicht, wahrscheinlich sind ein paar Heinzelmännchen am Werk 🙂

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Weil wir unseren Ruf schützen möchten, fällt es uns sehr schwer, ruhig zu bleiben, wenn uns andere angreifen. Wir …., nein, ich halte es kaum bis gar nicht aus, nichts zu tun, wenn andere etwas, dass mir wertvoll ist oder unrecht, mit Füßen treten. Nein, rachsüchtig bin ich nicht. Soweit hat Gott mich schon gebracht, dass dies sein Job ist, aber verbal meinen Standpunkt verteidigen, dass muss ich schon. Jesus schwieg vor seinen Anklägern, er überließ seinen Fall ganz und gar seinem Vater. Daran arbeite ich noch …

Mein Gebet für heute

Vater, die Tage mit diesen Corona-Ding werden immer länger und der Antrieb irgendetwas zu tun, etwas Sinvolles, nimmt bei mir stetig hab. Keine Lust …
Vater ich bitte dich so sehr gib mir etwas mehr Kraft, etwas mehr Antrieb, dass ich hier weitermachen kann … Bitte.
Mit der Wohnung hat sich noch nichts getan. D. möchte jetzt sich um einen Notar kümmer, der alles aufsetzen kann. Ich hoffe so sehr, dass es schnell geht und das dies der richtige Weg ist. Wenn nicht, schütte tausend Felsbrocken in den Weg und zeige Alternativen auf. Ich brauche für mir eine Klärung. Dieser Schwebezustand ist für mich unerträglich. Bitte Vater, hilf mir. Hilf mir, diese Tage gut durchzustehen, sei bei mir, bleibe bei mir, beschütze und bewahre mich und halte alles Böse von mir fern.
Amen.


Freuen Sie sich am Herrn

Gibt es eine Möglichkeit, wie unsere Wünsche erfüllt werden können? Laut David sollen wir uns am Herrn freuen, dann wir wird er uns geben, was unser Herz wünscht (Ps 37:4). Ich habe gelernt, dass es viel besser ist, mit von Gott etwas schenken zu lassen, als zu versuchen, es mir selbst zu beschaffen. Die meisten Christen mühen sich ab, weil sie versuchen, Dinge herbeizuführen, die nur Gott tun kann. ER will, dass wir ihn suchen, und er verspricht, dass er uns Dinge geben wird, die wir uns wünschen, wenn der richtige Zeitpunkt dafür gekommen ist.

Wir sollen ihm die Führung unseres Lebens übergeben und es ihm überlassen, uns die Dinge zu schenken, die wir uns wünschen. Jesus hat gesagt, dass er uns Ruhe schenken will und dass unsere Seele bei ihm zur Ruhe kommen wird /siehe Matthäus 11:28-29). Seine Wege sind höher als unsere Wege und seine Gedanken sind höher als un,sere Gedanken (siehe Jesaja 55:8-9). Mit anderen Worten. Gott weiß viel besser als wir, was wir tun sollen!

Ich habe solange erfolglos gekämpft und war frustriert, weil ich immer versuchte, an Dingen etwas zu ändern, an denen ich nichts ändern konnte. Ich habe mich wirklich sehr abgemüht, aber das Leben lief trotzdem nicht nach meinen Willen.

Meine erste Bibel war ein Geschenk von meiner Schwiegermutter. Sie schrieb auf die erste Seite: „Überlass dem HERRN die Führung deines Lebens“ (Psalm 37,5). Als sie mir diese Bibel vor Jahren schenkte, hatte ich keine Ahnung, wie lang es dauern würde, bis ich lernen würde, meinen eigenen Wege loszulassen und mich Gottes Wegen unterzuordnen.

Ich weiß nicht, warum wir oft so eigensinnig sind, aber wir sind es. Ich möchte Sie ermutigen, Ihre eigenen Wege aufzugeben und Gott den Herrn in Ihrem Leben sein zu lassen. Er will Ihnen geben, was sich Ihr Herz wünscht, wenn Sie ihm die Führung überlassen.

(Joyce Meyer, Studienbibel)