Tag 309 + 310 – Lukas 12:32-48

32 Meine Schüler, auch wenn ihr echt wenige seid, braucht ihr keine Angst zu haben! Es macht Gott großen Spaß, euch zu beschenken. Euch gehört ein Stück von dem neuen Land, in dem Gott das Sagen hat.

33 Verkauft am besten alles, was ihr habt, und spendet die Kohle an Leute, die es brauchen. Wenn ihr das tut, bekommt ihr eine Art von Geld, das seinen Wert nicht verliert. Ihr werdet einen Schatz im Himmel liegen haben, den euch keiner mehr klauen kann und der seinen Wert auch nie verliert.

34 Denn die Sachen, die euch wirklich wichtig sind, bestimmen euer Leben.“

Der Vergleich von dem guten und dem fiesen Angestellten

35 „Seid immer klar im Kopf und jederzeit bereit!

36 Ihr müsst so drauf sein wie ein Hausangestellter, der nachts auf die Rückkehr des Hauseigentümers warten muss. Wenn der dann klingelt, kann er ihn sofort reinlassen.

37 Gut drauf werden die Leute kommen, die vorbereitet sind und seine Rückkehr erwarten. Ich schwör euch, er wird sie ins Esszimmer bitten, sich ’ne Schürze umbinden und erst mal fett was zu essen machen.

38 Vielleicht kommt er mitten in der Nacht, vielleicht frühmorgens, wenn die Sonne aufgeht. Egal, wann er kommt, glücklich können die Leute sein, die dann bereit sind!

39 Ich will euch noch mal eine Ansage machen: Da ist ein Typ, der eine Villa hat. Wenn er wüsste, wann die Einbrecher kommen, dann würde er zu Hause bleiben und verhindern, dass sie sein Haus durchwühlen.

40 Ihr habt aber keine Ahnung, wann der Meister zurückkommen wird, er kommt, wenn keiner damit rechnet.“

41 Petrus fragte noch mal nach: „Meister, meinst du jetzt nur uns damit oder redest du hier über alle Menschen?“

42 „Petrus, ich meine damit jeden treuen Mitarbeiter, dem Gott eine Aufgabe gegeben hat. Er trägt damit Verantwortung für sein Haus und dafür, seine Leute zu versorgen.

43 Wenn der Meister zurückkommt und alles ist tipptopp in Ordnung, dann wird der Mitarbeiter dafür eine Belohnung einsacken.

44 Ich verspreche euch: Der Meister wird ihm den Leitungsposten über seinen ganzen Betrieb anvertrauen.

45 Wenn der Mitarbeiter aber denkt: ‚Das dauert noch, bis der zurückkommt!‘, und erst mal anfängt, Party zu machen, die Mitarbeiter mies behandelt und sich jeden Abend die Kante gibt,

46 na ja, dann wird der Meister ganz plötzlich und total unerwartet vor der Tür stehen. Und dann wird er dem Angestellten sofort die Kündigung in die Hand drücken und ihn hochkantig rausschmeißen.

47 Anschließend kriegt er noch ’ne Klage an den Hals, denn er hat seinen Arbeitsvertrag gebrochen, und das, obwohl er genau wusste, was der Meister von ihm wollte.

48 Menschen, die keine Ahnung davon haben, was Gott eigentlich will, werden mit einer leichten Strafe davonkommen. Jeder, der viel von Gott bekommen hat, muss auch viel bringen. Wem viel gegeben wurde, von dem wird auch viel verlangt werden.“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Frage des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Der Herr aber sagte: „Wer ist denn der treue und kluge Verwalter, dem sein Herr die Verantwortung überträgt, der ganzen Dienerschaft zur rechten Zeit das Essen zuzuteilen?
(Luk 12:42)

Meine Frage des Tages

Ja, wer ist denn nun der treue und kluge Verwalter in der heutigen Zeit?
Die Ältesten? Der Pfarrer? Der Gemeinderat? Die Kirche? Der Papst? Oder wie von den Zeugen Jehovas genannt, die 8 Leute an der Spitze dieser Organisation?

Glaube ins Leben umgesetzt

Diese Frage kann ich mir gerade nicht beantworten. Ich bin konfessionslos. Ich gehöre formal keiner Kirche an. Meine geistige Speise erhalte ich aus der Bibel und bei Gottesdienstbesuchen oder bei Vorträgen (Predigten, Bibelstunden), die ich mir online anhöre, viel auch beim ERF. Wer ist nun mein treuer und kluger Verwalter?
Keine Ahnung.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich weiß gerade nicht weiter. Du sagst, du hast einen treuen und klugen Verwalter eingesetzt. Gerade fällt mir auf, du sprichst von einem, nicht von vielen. Wer ist das? Kannst du mir nicht einmal einen kleinen Hinweis geben?
Vater, heute brauche ich wieder deine Kraft, heute Nachmittag wird es wieder anstrengend. Ich hoffe so sehr, dass ich nicht wieder solche Luftprobleme bekomme. Sei bei mir, bitte! Das ist mein allergrößte Wunsch für heute. Lass diesen Nachmittag ganz nach deinem Sinn werden. Vater, ich verlasse mich auf dich! Dein Wille geschehe
Amen


Tag 307 + 308 – Lukas 12:13-31

Ein Typ mit viel Kohle ist eigentlich arm

13 Ein Mann rief jetzt dazwischen: „Meister, können Sie nicht meinem Bruder sagen, er soll das, was wir von unserm Vater geerbt haben, gerecht unter uns beiden aufteilen?“

14 „Sag mal, soll ich jetzt hier den Richter spielen, um solche Sachen zu entscheiden?“

15 Zu den anderen Zuhörern sagte er: „Leute, passt auf, dass ihr nicht geil auf Kohle seid! Geld macht nicht glücklich, Leben kann man sich nicht kaufen.“

16 Er machte das noch an einem Vergleich deutlich: „Einem Millionär gehörte eine große Obstplantage, die jedes Jahr fette Ernte einbrachte.

17 Irgendwann meinte er zu sich selbst: ‚Ich brauch mehr Platz für die ganzen Äpfel. Was mach ich jetzt nur?

18 Guter Plan, ich mach jetzt alle Lagerhallen platt und bau mir doppelt so große. Ich investiere noch mal richtig viel Geld.

19 Und dann werde ich mich zur Ruhe setzen. Ich werde zu mir selber sagen: Mein Freund, du hast jetzt für Jahre im Voraus reichlich geschuftet. Jetzt entspann dich und genieße das Leben! Fahr auf ’ne Insel, mach Party und freu dich deines Lebens!‘

20 Aber Gott sagte zu dem Mann: ‚Du Volltrottel! Du wirst noch in dieser Nacht den Löffel abgeben und sterben! Was hast du dann noch von der ganzen Kohle?‘

21 Das wird mit jedem passieren, der sein Leben dafür einsetzt, ein fettes Konto bei seiner eigenen Bank zu haben, aber bei Gott mit leeren Händen dasteht.“

Gott sagt: Entspann dich!

22 Für seine Schüler wiederholte Jesus es noch mal: „Ihr braucht euch echt keine Sorgen zu machen, dass ihr eure Miete nicht bezahlen könnt oder die Lebensmittel oder Kleidung, noch nicht mal um eure Gesundheit müsst ihr euch Sorgen machen.

23 Leben besteht aus mehr als nur Nahrung und Kleidung.

24 Seht euch mal die Tauben an! Die arbeiten auch nicht, sie legen sich auch keinen Vorrat an, und doch haben sie immer genug zu essen. Und ihr seid Gott tausendmal wichtiger als irgendwelche Vögel!

25 Könnt ihr euer Leben durch die vielen Sorgen auch nur um eine Sekunde verlängern? Never!

26 Wenn das mit der Lebensverlängerung durch Sorgen nicht funktioniert, warum macht ihr euch dann überhaupt noch welche?

27 Seht euch doch mal so ’ne Rose genauer an. Die kann auch nicht arbeiten, sie kann noch nicht mal ihr Äußeres selber bestimmen. Und trotzdem ist sie so schön, dass kein Top-Model der Welt mithalten könnte.

28 Wenn Gott sich schon um solche Blumen perfekt kümmert, obwohl die zwar heute noch blühen, aber morgen schon wieder vergammelt sind, dann wird er ja erst recht in der Lage sein, für euch zu sorgen! Warum vertraut ihr ihm nicht?

29 Hört auf mit diesem ‚Was werden wir nur morgen essen? Haben wir genug zu trinken?‘-Gelaber! Keine Panik!

30 Habt ihr Bock, so zu leben wie Menschen, die nicht wissen, dass Gott ein guter Vater ist? Er weiß genau, was wir brauchen!

31 Kümmert euch in erster Linie um Gottes Sache. Um den Rest wird er sich kümmern!

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Denn auch wenn einer noch so viel besitzt, kann er sich Leben nicht kaufen.
(Luk 12:15)

Meine Erkenntnis des Tages
Glauben ins Leben umgesetzt

Wie viel Streit gibt es unter deutschen Dächern wegen Erbschaftssachen? Es ist gruselig. Dabei ist das doch alles Geld, für das sie so gar nichts getan haben. Sozusagen „Umsonst-Geld“. Und doch wird darum so viel gestritten. Um wie viel mehr ist es entspannter, sich mit den Dingen, die man besitzt, einfach mal zufrieden zu sein. Ja, es gibt viele Menschen, auch hier in Deutschland, die arm sind. Und ja, es ist bei ihnen manchmal schwer, durch den Monat zu kommen, gerade wenn Kinder dabei sind, die ihre gleichaltrigen Spielgefährten beneiden, die so viel mehr haben und besitzen . Aber auch mal dankbar zu sein, für das, was man besitzt, ist nicht schlecht.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, und das meine ich wirklich von ganzem Herzen, bin ich dir dankbar für das, was ich alles besitze. Und eigentlich ist das schon Überfluss. Ich kann mir alles kaufen, was ich zum Leben brauche, habe Essen, Wohnung, Kleidung und kann auch anderen noch Geschenke machen und abgeben. Du hast mich wirklich reich beschenkt. Und ich halte es auch für meine Gabe, dass ich damit anderen abgeben kann. Und ich gebe so gern. Das ist mir alles so bewusst. Und trotzdem vergesse ich es und jammere herum, wenn es mir gesundheitlich nicht gut geht. Es ist schon manchmal paradox, dass man, wenn man leidet, dann nicht mehr das Positive sehen kann. Es gibt so viele gläubige Menschen, die das können. Bitte, Vater, sensibilisiere mich auch dafür. Dass ich selbst im Negativen, das Positive erkennen kann. Denn was ich als negativ empfinde, lässt du ja letztendlich zu, also du hast dein okay dazu gegeben, um mich auf irgendeinen Weg schubsen zu wollen. Ja, ich weiß, wenn ich gesund und kräftig wäre, würde ich mich nicht so sehr an dich klammern, würde viel mehr auf mein eigenes ICH setzen. Ich weiß das alles und trotzdem jammere ich manchmal herum. Bitte, Vater, verzeih mir das!
Heute habe ich einen ruhigen Tag, keine Termine, und kann so ganz in Ruhe viele Dinge tun, die liegengeblieben sind. Bitte Vater, lass es nicht zu, dass wieder negative Mächte mir ins Ohr flüstern, dass ich doch die Zeit dafür nutzen kann wieder stundenlang Karten am Handy zu spielen statt das Liegengebliebene aufzuarbeiten. Ich will das nicht und trotzdem scheint mir die Verlockung immer wieder so groß, einfach in der Sofaecke zu sitzen und zu daddeln, um mich am Ende des Tages darüber zu ärgern. Lass es einfach nicht zu oder besser, gib mir die Kraft „nein“ zu mir selbst zu sagen!
Heute möchte ich dich auch wieder für D. bitten, sie ärgert sich gerade wahnsinnig, was A. auf der Dienststelle herum erzählt. Gib doch bitte A. die Kraft, zu dem zu stehen, was er getan hat. Lass ihn demütig werden und daraus auch erkennen, was sein weiterer Weg sein soll. Immerhin hat er eine kleine Familie, die ihn als Papa braucht. Sonst fährt er auch die gegen die Wand. Bitte, Vater, kümmere dich um ihn. Beschütze und bewahre ihn und lass ihn das Richtige tun. Und für D. bitte ich dich, sei ihr eine Hilfe, dass sie das Getratsche nicht so sehr an sich heranlässt, keine Rachepläne im Kopf entwickelt, sondern es einfach nur durchwinken kann.
Beschütze und bewahre uns alle.
Amen