Auf den Punkt gebracht # 28

Innerer Frieden muss jedem anderen Bereich unseres Lebens vorausgehen. Jesaja schreibt: „Die mit einem festen Sinn umgibst du mit Frieden, weil sie Vertrauen auf dich setzen!“ (Jes 26:3). Wenn wir zulassen, dass unsere Gedanken auf Wanderschaft gehen, und wenn wir über alles , was wir tun, zu viele Gedanken machen, verlieren wir unseren Frieden und werden unruhig. Wenn wir über die Zukunft und die kommende Verantwortung nachdenken, kann uns das erdrücken. Ein solches Denken nennt man Sorgen. Genauso werden wir unruhig und verlieren unseren Frieden, wenn wir den heutigen Tag vergeuden, über den morgigen nachzudenken, oder wenn wir versuchen, in Gedanken schon morgen zu leben.
Wir werden nie das fruchtbare und reiche Leben genießen, dass Gott für uns vorgesehen hat, wenn wir nicht lernen, unsere Gedanken zu beherrschen und den Sorgen zu widerstehen, indem wir unsere Gedanken auf Gott richten. Ich sage es noch einmal: „Den Weg, den unser Denken einschlägt, gehen wir.“
Achten Sie darauf, dass Ihr Denken den Weg zum Frieden einschlägt!

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Lesen und leben #20

Die Bibel verheißt, dass Gott uns mit einem festen Sinn und mit Frieden umgibt, wenn wir unser Vertrauen auf ihn setzen (siehe Jes 26:3).
Haben Sie heute Angst oder machen Sie sich Sorgen? Dann richten Sie ihre Gedanken auf Gott, damit Sie seinen vollkommenen Frieden erleben.

(Joyce Meyer, Studienbibel)

Tag 243 – Jesaja 26:1-21

Israel ist okay, Gott, wir brauchen dich

1 In der Zeit kommt dann folgendes Lied in die Top Ten von Juda: Wir haben eine stabile Stadt, wir werden geschützt durch fette Mauern und Waffen.

2 Lasst alle Leute rein, die tun, was Gott sagt, die ihm treu sind; könnt ihr das raffen?

3 Menschen, die ihre Sache durchziehen, weil sie Gott vertrauen, gibt er seinen Frieden.

4 Vertraut Gott, macht das immer. Auf ihn ist Verlass, echt egal, ob um acht oder um sieben.

5 Die Leute, die mal ganz oben waren, hat er runtergeholt, niedergemacht hoch zehn, er hat die Stadt zu Boden geworfen, in den Dreck getreten; da kannst du mal sehen …

6 Die Tritte der einfachen Leute, der Leute von der Straße, kriegen sie jetzt ab.

7 Menschen, die korrekt leben, gehen geradeaus, du hältst sie auf Trab.

8 Selbst wenn wir mit einer Bestrafung von dir rechnen, warten wir auf dich. Wir hatten einfach voll die Sehnsucht nach dir, wollten dir singen, unendlich.

9 Nachts wird es voll schlimm, da möchte ich dich unbedingt immer sehen. Wenn du deine Gerichtsurteile zeigst, lernen Menschen erst, korrekt zu leben.

10 Leute, die ohne dich leben, werden nicht lernen, was es bedeutet, korrekt zu sein, wenn du sie nie bestrafst. Selbst dort, wo deine Gesetze gelten, sind sie dreckig, nicht rein, blicken sie es nicht, wie heftig du bist, sie werden deine besondere Art nie sehen.

11 Gott, du hast ausgeholt, willst sie schlagen, mach doch, dass sie sich schämen. Zeig ihnen, wie krass du deine Leute verteidigst, schicke Feuer gegen die Feinde.

12 Du wirst dafür sorgen, dass wir Frieden haben, du hast uns hierher gebracht.

13 Gott, unser Gott, andere Chefs hatten das Sagen bei uns, aber wir lieben nur dich.

14 Tote kann man nicht lebendig machen, du hast die Feinde ausgelöscht, auf ewig.

15 Nur deine Leute werden von dir supportet, du hast sie sehr groß gemacht, du hast ihre Grenzen ausgeweitet, so ist klar: Du bist der Chef, hast die Macht!

16 Als es ihnen so richtig dreckig ging, als deine Strafen sie trafen, da schrien sie zu dir.

17 Wie eine Schwangere in den Wehen, die ihr Baby bekommt und schreit wie ein Tier, so war es, als wir bei dir gewesen sind, als wir ständig nur zu dir gebetet haben.

18 Wir lagen in den Wehen, mit gleichen Schmerzen, obwohl bei uns nichts los war. Befreien konnten wir die Erde nicht, nicht den Menschen helfen, das ist uns allen klar.

19 Tote werden wieder lebendig, die Leichen meiner Leute feiern ein Comeback, sie werden feiern, Lieder singen, Party machen wie blöd, ich schmeiß mich weg. Du bist wie eine eisige Cola, eine kalte Dusche, ein spannendes Fußballderby. Darum wird die Erde die Toten entlassen, sie werden neu geboren wie ein Baby.

20 An meine Leute: Versteckt euch eine Zeitlang, so lange, bis die Strafe vorbei ist.

21 Passt auf, Gott zieht los, um die letzte Abrechnung mit allen Menschen zu starten. Jetzt kommt alles raus, jeder Mord wird aufgedeckt, dann wird er es ihnen verbraten.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Doch wenn ein Gottloser begnadigt wird, lernt er nie Gerechtigkeit. Selbst in diesem Land, wo dein Recht gilt, handelt er verkehrt und sieht nicht die Hoheit Jahwes.
(Jes 26:10)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Ja, es ist einfach so. Wenn es den Leuten gut geht, fragt keiner nach Gott. Wenn ein Schicksalsschlag kommt, fragen sich alle: Wie konnte Gott das nur zulassen?
Ich habe gestern im ERFplus eine Predigt über Leid und Hiob gehört, die ich wirklich richtig gut fand. Richtig gut. Sie geht zwar etwas in eine andere Richtung als das 1000jährige Reich und passt jetzt thematisch nicht zu Jesaja. Aber ich werde sie hierher in den Blog verlinken. Nachteil ist, dass man sie nur 20 Tage lang sich anhören kann. Sie ist eingebettet in einen Gottesdienst. Die Predigt beginnt etwa bei Minute 20 und dauert ca. 30 Minuten.

https://www.erf.de/erf-plus/audiothek/erf-gottesdienst/und-dann-denkt-gott-mp3/8312-391

Glauben ins Leben umgesetzt

Es ist immer sehr schwer, Menschen, die nix mit Gott zu tun haben möchten, zu erklären, warum Gott Leid zulässt. Meist es dann schon provokativ gemeint: Na, wenn es einen Gott geben würde, dann würde er das hier alles nicht zulassen….
Menschen, die es wirklich wissen möchten, sind suchend und die lässt Gott mit ihren Fragen nicht allein. Hinter Hiobs Aussage: „Gott hat es gegeben, Gott hat es genommen“ steckt soviel mehr als eine resignierende Haltung: Kann man nix machen….
Es gehört schon großes Vertrauen zu Gott dazu, um im Leid Gott nicht aufzugeben und sich enttäuscht abzuwenden. Dieses Problem hatte ich nie. Dafür hat sich Satan aber andere nette Kleinigkeiten für mich ausgedacht, auf die ich reingefallen bin. Leider.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich danke dir für diese Predigt gestern. Ich weiß nicht, warum sie mich so angesprochen hat. Weil sie genau das sagt, was ich denke? Weil ich es so nicht formulieren könnte? Ich wünsche mir, dass sie ganz viele Herzen erreicht. Ich habe sie auch D. geschickt, weil sie mich schon oft in diese Richtung gefragt hat. Ob sie sie anhört, weiß ich nicht. Aber ich fände es schon sehr gut, wenn du es ihr ins Herz legst. Und … dass sie sie so versteht, dass es ihr weiterhilft, dass du sie ziehen kannst. Das wäre für heute meine ganz große Bitte. Gerade, weil sie im Moment nicht weiß, was um sie herum gerade passiert. Zieh sie, bitte.
T. geht es im Moment auch richtig schlecht. Nachdem V. wieder abgereist ist, sind ihre Depressionen wieder so ganz stark. Ich bitte dich, Vater, gib heute der Therapeutin die richtigen Worte, dass die Spitze genommen werden kann. Es ist so anstrengend, dieses Achterbahnfahren. Für sie. Aber auch für die Menschen, die mit ihr zu tun haben.
Und dann möchte ich dich noch ganz doll für A. und den kleinen N. bitten. Pass gut auf die beiden auf, vergiss sie nicht und lass sie nicht aus den Augen. Lass A. erkennen, was wichtig ist in seinem Leben und wie er aus seiner Abwärtsspirale wieder herauskommt. Es scheint alles so verfahren. Aber für dich ist nichts unmöglich. Du kannst das Rote Meer teilen, dann wirst du auch Situationen schaffend, die A. zu einem Leben führt, dass er dich erkennt.
Und so lege ich dir das alles vor die Füße in Jesu Namen
Amen


Hier ist noch einmal der ERF-Gottesdienst, ohne den link zu ERFplus

Tag 242 – Jesaja 25:1-12

In der neuen Zeit wird alles peacig abgehen

1  Gott, du bist mein Gott! Ich will immer deutlich machen, dass du der Größte bist! Ich will dir immer Lieder singen, weil ich dich so genial finde. Du hast fette Wunder getan! Was du schon immer vorhattest, das ziehst du auch durch. Du bist treu! Du erzählst keinen Stuss!

2  Aus der Stadt, wo dich keiner kannte, hast du einen Haufen Schrott gemacht. Die Stadt, wo alle dachten, dass man gegen sie nie gewinnen kann, hast du plattgewalzt. Die Bunker sind kaputt, das Regierungsgebäude ist zerstört, die Stadt wird man nie mehr aufbauen können.

3  Darum wird eine große Nation Respekt vor dir bekommen, starke Regierungen werden Angst vor dir haben.

4  Du bist für die Kaputten wie ein Schutzraum, bei dir können sich die Armen verstecken, wenn es ihnen dreckig geht. Bei dir kann man sich unterstellen, wenn es anfängt, total viel zu regnen. Und wenn die Sonne vom Himmel knallt, dann gibst du kühlen Schatten. Die Aggressionen von Präsidenten sind wie ein heftiger Schneesturm im Winter

5  oder wie brennende Sonne in einer Gegend, wo es nie regnet. Du sorgst dafür, dass die Leute, die nichts mit dir zu tun haben wollen, das Maul halten müssen. So, wie Hitze im Sommer vom Schatten einer Wolke gemildert wird, so bekommen auch die Siegeslieder der aggressiven Leute einen Dämpfer.

Ein großes Festessen

6  Auf diesem Berg Zion wird der Chef über das ganze Universum für jeden Menschen ein geniales Festessen vorbereiten. Dort soll es das leckerste Bier, die edelsten Weine und auch das beste Essen geben.

7  Dann wird Gott von diesem Berg aus die Maske von den Gesichtern aller Menschen wegnehmen, er wird die Decke entfernen, die auf den Nationen draufliegt.

8  Er wird ein für alle Mal den Tod beseitigen, den gibt es ab dann nicht mehr. Gott wird alle Menschen trösten, er wird dafür sorgen, dass keiner mehr weinen muss. Als Nächstes sorgt er dafür, dass seine Leute aus ihren peinlichen Situationen rauskommen, überall auf der Erde. Das hat mir der Chef, Gott höchstpersönlich, gesagt.

9  An dem Tag werden die Leute sagen: „Da ist unser Gott, der Chef! Auf ihn haben wir immer unsere Hoffnung gesetzt, wir hatten gehofft, dass er uns hier rausholt. Jetzt ist er da, unser Gott, mit ihm haben wir gerechnet. Jetzt können wir uns nur noch freuen, weil er uns gerettet hat!“

Mit Moab ist Schluss

10  Gott beschützt den Berg Zion, aber Moab wird von ihm plattgemacht. Sie werden so platt sein wie ein Hundehaufen, auf den man draufgetreten ist und der dann in eine Kläranlage geworfen wurde.

11  Es versucht noch krampfhaft, in dieser Brühe zu schwimmen, es will nicht ertrinken. Aber Gott hat keinen Bock auf diese hochnäsige Art, auch wenn Moab geschickt mit seinen Kraulbewegungen in der fauligen Brühe oben bleibt. Letztendlich wird er sie runterdrücken.

12  Die hohen, gutbefestigten Schutzmauern der Stadt wird er wegsprengen. Er überrollt sie, und dann liegen sie im Dreck.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

… und Jahwe, der Herr, wischt die Tränen von jedem Gesicht, und entfernt die Schmach seines Volkes von der Welt. Das hat Jahwe zugesagt.
(Jes 25:8)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Gleiche Aussage findet man in der Offenbarung. Ich glaube im Kapitel 21. Es ist so ein starker Vers, voller Hoffnung und voller Trost. Und ich freue mich sosososo drauf und hoffe nur, dass all die, für die ich bete auch mit dabei sind. Aber leider ist das nicht meine Entscheidung. Gott hat die Übersicht, Gott ist der Souverän. Sein Wille geschieht. Nicht meiner.

Glauben ins Leben umgesetzt

Ich weiß nicht, was mit denen passiert, die Gott nicht mitnimmt. Ich weiß nicht, ob es eine buchstäbliche Hölle gibt, ich weiß nicht, ob als Hölle ein Zustand bezeichnet wird, der „!nur“ die Trennung, von Gott bezeichnet. Ich weiß nicht, ob die Bibel mit der Hölle den Ort bezeichnet, wo damals außerhalb der Städte der Müll verbrannt wurde, also die Vernichtung. Die Vernichtung in dem Sinne, dass tot eben tot ist und absolut nichts mehr ist. Ich weiß das alles nicht. Und es gibt so viele unterschiedliche Kommentare dazu. Aber eines weiß ich, das mein Leben bisher (und ich bin schon 62) schwierig genug war und ich mich so sehr nach Frieden bei Gott sehne, dass ich unbedingt in seiner Nähe bleiben möchte. Und ich glaube, dass sich mein Gott darüber freut.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich glaube, heute wird es ein guter Tag. Der Start war und und ich fühle mich gut. Schon allein dafür möchte ich dir danken! Aber ich habe ein anderes Problem. Gestern war T. wieder hier. Sie hat erzählt, dass sie einen Brief von ihrer Tochter bekommen hat. Darin bittet die Tochter, dass sie mit ihr Kontakt aufnimmt und auch für ein Gespräch gemeinsam mit einem Therapeuten bereit ist und es gern möchte. Aber T. hat innerlich zu gemacht. Ich sagt, sie könne ihrer Tochter nicht verzeihen, wie sie sich 2015 verhalten hat. Niemals, sagt sie. Ich finde es so schlimm, wenn ein Mensch innerlich so verhärtet ist, keine Emotionen mehr zulassen kann. Und ich bitte dich, Vater, und es ist eine ganz ganz große Bitte, dass die beiden wieder zueinander finden können, dass T. ihre rigorose Haltung überdenkt. Leider ist dabei ihre eigene Therapeutin keine große Hilfe. Sie sagt, wenn es T. nicht gut dabei geht, soll sie die Verbindung zu ihrer Tochter canceln. Aber die Tochter ist doch auch in psychischer Behandlung, ihr geht es doch auch schlecht. Warum können Mutter und Tochter sich nicht dabei stärken, esondern sind in Kriegshaltung? Oh Vater, bitte drehe da irgendetwas, sie leiden doch beide darunter. Das ist mein ganz ganz großes Anliegen. Bitte beschütze die beiden!
Amen