Heute Morgen gelesen

Und die Frau sah, dass der Baum gut zur Speise und dass er eine Lust für die Augen und dass der Baum begehrenswert war, Einsicht zu geben; und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab auch ihrem Mann bei ihr, und er aß.
(1Mo 3:6)

Man spürt die Spannung: Wie die Frau den Baum betrachtet …, wie sie über die Worte der Schlange nachdenkt …, wie ihr das Wasser im Mund zusammenläuft!
Im Neuem Testament bringt der Apostel Johannes auf dem Punkt, was Menschheit und Gesellschaft kennzeichnen.

  • Es sind „die Lust des Fleisches“ – „die Frau sah, dass der Baum gut zur Speise war“;
  • „die Lust der Augen“ – „sie sah, dass es eine Lust für die Augen war“;
  • „der Hochmut des Lebens“ – „sie sah, dass der Baum begehrenswert wäre, um Einsicht zu geben“ (1. Johannes 2:16).

Wie zutreffen und immer noch aktuell!
Jetzt geht alles ganz schnell: Die Frau nimmt …, isst … und gibt ihrem Mann …, der auch isst.
Und schon ist das Gebot Gottes übertreten.
Der erste Ungehorsam hat Einzug gehalten, der Sündenfall hat stattgefunden.
Mit schwerwiegenden und weitreichenden Folgen: Die Unschuld ist weg, das Miteinander zwischen Mann und Frau ist vergiftet, die Gemeinschaft mit Gott ist zerstört.
Und der Tod hält Einzug – unwiderruflich und unumkehrbar!
Gott hat den Menschen nicht als Marionette geschaffen oder als Computer programmiert, sondern als verantwortungsvolles Geschöpf gebildet. Hier hat sich der Mensch gegen Gott und sein Gebot entschieden und bekräftigt seitdem diese Entscheidung immer wieder durch sein Verhalten.
Und so muss er bis heute die Folgen seiner Sünde tragen,

Ist das Projekt Gottes mit dem Menschen damit gescheitert?
Ist ab jetzt alles trostlos und jede Perspektive?

(Quelle: Die gute Saat 2020)


Gott wäre nicht Gott, wenn er sich von den verrückten Menschen sein Plan kaputt machen lässt. Er wollte eine Erde mit lauter glücklichen Menschen, die ihn anbeten. Und das wird auch ganz genauso werden, mit den Menschen, die er sich dafür ausgesucht hat, in der Offenbarung 21 nachzulesen. Und wir sind jetzt genau zwischendrin. …


Heute Morgen gelesen

Da sagte die Frau zur Schlange: Von den Früchten der Bäume des Gartens essen wir; aber von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens steht, hat Gott gesagt: Ihr sollt nicht davon essen und sollt sie nicht berühren, damit ihr nicht sterbt! Da sagte die Schlange zur Frau: Keineswegs werdet ihr sterben! Sondern Gott weiß, dass an dem Tag, da ihr davon esst, eure Augen aufgetan werden und ihr sein werdet wie Gott, erkennend Gutes und Böses.
(1Mo 3:2-5)

Die Schlange redet listig.
Zunächst zweifelt sie das an, was Gott gesagt hat, und dann widerspricht sie dem, was Er gesagt hat.
Gott hatte gesagt: „An dem Tag, da du davon isst, musst du sterben“ (2:17), doch die Schlange sagt: „Ihr werdet durchaus nicht sterben.“
Verführerisch listig!
Hier redet nicht die Stimme Gottes, sondern die Stimme des Verführers.
Es ist Satan, der durch die Schlange zu Eva spricht (Off 19:9; 20:2).
Eine ganz andere Stimme!
Hätte nicht schon das eine Warnung sein müssen? –
Dann antwortete Eva.
Sie diskutiert mit der Schlange und öffnet damit Tür und Tor für Versuchung und Zweifel.
Außerdem zitiert sie Gott falsch: Bei ihm steht der „Baum des Lebens“ in der Mitte des Gartens, doch sie rückt den „Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen“ dorthin.
Gott spricht von „nicht essen“, Eva aber sagt „nicht anrühren“ (2:9:17).
So verrückt sie die Perspektive und wandelt die Worte Gottes Ab.
Man spürt, wie das Vertrauen zu Gott Risse bekommt, wie Zweifel an der Liebe Gottes einziehen.
Satan hatte suggeriert: Gott will euch offensichtlich etwas vorenthalten! –
Wie oft lasse auch ich Zweifel an der Liebe Gottes zu, wie oft klage ich Ihn an oder unterstelle Ihm, dass Er mir willkürlich etwas Gutes vorenthalten?

(Die gute Saat 2020)


Ich: NIE
Und ich komme mir damit in Anbetracht der Jahreslosung ziemlich außerirdisch vor.
Plötzlich wird zum Thema; dass es normal, sinnvoll oder gar nützlich ist, zu zweifeln. Mir ist seit der Veröffentlichung dieser Losung noch keiner begegnet, der sagt: „Nö, ich zweifle nicht“ Oder ich hab da komplett etwas falsch verstanden.


Tag 336 + 337 – Lukas 20:27-47

Zum Thema, was nach dem Tod passiert

27 Jetzt kamen ein paar Jungs von der Sadduzäer-Partei an, die nicht daran glauben, dass man nach dem Tod bei Gott weiter lebt.

28 Die hatten auch eine Frage an ihn: „Meister, Mose hatte uns mal diese Ansage gemacht: Wenn ein Ehemann stirbt und eine Frau ohne Kinder hinterlässt, dann soll sein Bruder die Frau heiraten. Auf diese Art hat er dann indirekt auch Kinder, denen er etwas vererben kann.

29 Nehmen wir mal an, da ist einer, der noch jüngere sechs Brüder hat. Und der stirbt, ohne ein Kind in die Welt gesetzt zu haben.

30 Sein Bruder heiratet nun die Frau, aber er stirbt auch plötzlich.

31 Das Gleiche passiert jetzt genauso mit den anderen Brüdern, bis alle sieben die Frau geheiratet haben und gestorben sind, ohne ihr ein Kind zu machen.

32 Am Ende stirbt dann auch die Frau.

33 Jetzt kommt unsere Frage: Mit wem wird sie dann in der Welt nach dem Tod verheiratet sein, wenn wir alle wieder lebendig werden? Sie war ja immerhin mit sieben Männern verheiratet?“

34 „Hier auf der Erde heiraten Leute und werden verheiratet, das ist normal“, antwortete Jesus.

35 „Aber in der Welt, die in der Zukunft mal an den Start kommt, wird das ganz anders sein. Die Leute, die es packen und die für Gott okay sind, die werden in dieser Welt leben. Und dort wird nicht mehr geheiratet,

36 weil man auch nicht mehr sterben kann. Man wird dort so einen Engelsstatus haben, und man wird zu Gottes Familie gehören, die in ein neues Leben durchstartet.

37 Die Frage, ob es generell möglich ist, vom Tod wieder lebendig zu werden, hat Mose ja schon beantwortet, als er diese Erscheinung in der brennenden Dornenhecke gehabt hat. Da hat er ja Gott als den Meister von Abraham, Isaak und Jakob bezeichnet.

38 Weil Gott nur für lebendige Menschen da ist und nicht für Tote, müssen seine Vorfahren für ihn zu diesem Zeitpunkt lebendig gewesen sein.“

39 „Gut gesprochen!“, meinten die Theologen zu ihm.

40 Jetzt hatte erst mal keiner mehr irgendeine Frage an ihn …

Wer ist der Auserwählte, wer ist der Christus?

41 Jesus stellte seinen Zuhörern eine Frage: „Wie kommt ihr eigentlich darauf, dass der Auserwählte aus der Familie vom David kommen soll?

42 David hat doch selbst in den Psalmen geschrieben: ‚Der Meister sagte zu meinem Meister: Setz dich auf die Ehrentribüne, direkt neben mich.

43 Ich werde deine Feinde demütigen, bis sie dir die Füße küssen.‘

44 Wenn David aber ‚Meister‘ zu ihm sagt, wie kann er dann gleichzeitig sein Sohn sein?“

45 Dann sagte er zu seinen Schülern, so dass alle mithören konnten:

46 „Checkt genau ab, was die Theologen euch erzählen wollen! Sie finden sich ganz toll, wie sie in ihren schicken Dienstklamotten umherlaufen, und lassen sich gerne von den Leuten auf der Straße grüßen. Sie wollen im Gottesdienst immer in der ersten Reihe sitzen und bei Feiern immer den Platz gleich neben dem Gastgeber haben.

47 Hintenrum ziehen sie die Frauen, deren Männer gestorben sind, ab und zocken deren Häuser. Aber nach außen veranstalten sie vor allen Leuten ein großes Show-Beten. Sie werden dafür einmal hart von Gott bestraft werden.“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

… denn sie sind den Engeln gleich …
(Luk 20:37)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

In diesem Abschnitt geht es darum, dass Saddzäer Jesus fragen, was mit denen passiert, die mehrere Ehepartner gehabt haben. Welcher denn nun im Himmel dann derjenige ist, mit dem die Ehe weitergeführt wird. Die Saddzäer wollten Jesus wegen seiner Auferstehungsansage provozieren und doch ist es die Stelle in der Bibel, die die Frage beantwortet, die auch heute noch viele haben, die mehrmals verheiratet waren. Es kam die eindeutige Antwort von Jesus: Nur auf der Erde gibt es Ehen, immer Himmel nicht mehr. Dann werden alle sein wie Engel. Irgendwie geschlechtslos. Das, was für uns heute überhaupt nicht vorstellbar und wie ein „Rückschritt“ vorkommt, wird ganz bestimmt so perfekt sein, dass alle ein glückliches Leben führen können. Denn was uns dort erwartet, ist von Jesus vorbereitet auf ewig. Ich mit meinem Ameisenverstand kann mir jetzt noch nicht vorstellen, dass ich meinen Mann dort wieder begegne und mit ihm nicht die Ehe fortsetzen werde. Dass es so schön wird, so viel besser als jetzt, dass wir gar kein Verlangen danach haben. Man darf gespannt sein …

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich danke dir schon wieder so sehr, dass du es gefügt hast, dass der Hund von R., von dem ich dir gestern erzählte, nichts Ernsthaftes hat. Ich bin dir so dankbar dafür! Und auch, dass der Nachmittag gestern mit M. so gut lief. Ich hatte ja die große Befürchtung, dass mich das wieder in ein Loch ziehen wird, dass Altes wieder hochgespült wird und ich wieder tagelang daran zu knabbern habe. Es war nichts davon da. Ja, wir haben auch ein bisschen von „Früher“ gesprochen, aber so, dass es nicht schmerzhaft war, dass ich „drüber“ stehen konnte. Wie toll ist das denn? DANKE! Natürlich auch danke an meinen Therapeuten, der meinen Kopf frei gemacht hat und ich mich wieder ganz auf dich einlassen konnte. Heute ist wieder so eine Therapiestunde, eine der wenigen, die noch offen sind. Und es ist die erste Stunde, zu der ich fahre, ohne dass ich etwas im Kopf habe, was „bearbeitet“ werden muss! Es hat fast 3 Jahre gedauert, um wieder an diesem Punkt anzukommen. Einen Punkt, der mir vor 3 Jahren noch unvorstellbar war. Sicher, es wird immer mal wieder Krisen geben, aber die blanke Verzweiflung über Monate ohne ein Licht am Ende des Tunnels mit Suizidgedanken vom feinsten, diesen Abschnitt habe ich wohl hinter mir. Ich bin dir sosososo dankbar. Danke!!!
Amen