Tag 207+208 – Epheser 6:10-24

Waffen für den Lebenskampf

10 Und was ich euch am Ende noch mal sagen will: Ihr müsst stark werden durch Jesus, seine Kraft kann euch stark machen.

11 Legt euch das ganze Waffenarsenal zu, das ihr von Gott bekommen könnt. Damit seid ihr in der Lage, euch gegen die linken Attacken vom Satan zu wehren.

12 Wir kämpfen ja nicht gegen Menschen, die ihre Muskeln und Fähigkeiten gegen uns einsetzen, sondern gegen übernatürliche Mächte, gegen böse Geister, linke Bazillen aus einer parallelen Dimension, gegen die dunkle Seite der Macht, die diese Welt beherrscht.

13 Darum legt euch das gesamte Waffenarsenal zu, das Gott für euch bereitgestellt hat. Damit werdet ihr die linken Attacken der bösen Seite abwehren können, wenn es mal zu einem Kampf kommt.

14 Als Waffengurt könnt ihr die Wahrheit Gottes anziehen und um den Oberkörper eine schusssichere Weste, indem ihr euch immer klar darüber seid, dass Jesus euch für Gott okay gemacht hat.

15 An die Füße sollen Boots, die dafür stehen, jedem und überall die gute Nachricht erzählen zu wollen, dass Gott mit den Menschen Frieden geschlossen hat.

16 Setzt euer Vertrauen in Gott wie einen Schutzschild ein, der die Laserschüsse vom Feind Satan abfängt.

17 Schützt euren Kopf durch einen Motorradhelm, dadurch dass ihr wisst, ihr seid von Gott gerettet worden und darum in Sicherheit. Und als Laserschwert könnt ihr die Worte von Gott benutzen. Sein Geist stellt euch dieses Schwert zur Verfügung.

18 Hört nie auf zu beten, egal, wo ihr auch gerade seid. Betet ständig durch seine Kraft, pennt dabei nicht ein und bleibt wachsam. Und betet auch für die andern Christen in der Welt.

19 Und bitte betet auch mal für mich! Bittet Gott darum, dass er mir die richtigen Worte gibt, wenn ich mich öffentlich zu Jesus stelle und den Leuten die Sache mit Jesus erklären will.

20 Ich sitze jetzt deswegen im Knast fest. Betet mit mir, dass ich meinen Job bald wieder volles Rohr weitertun kann, so wie es Gott von mir möchte.

21 Tychikus, ein guter Freund von mir, der auch mit zur Jesus-Familie gehört, wird euch alles Weitere von mir erzählen. Er ist ein ganz treuer Mitarbeiter und gibt alles für Gott.

22 Er hat den Auftrag von mir bekommen, euch zu erzählen, was bei mir abgeht. Und er soll euch auch gut draufbringen.

23 Ich wünsche euch Frieden, liebe Freunde, Liebe und das Vertrauen, das von Gott kommt, dem Vater, und Jesus Christus, dem Chef.

24 Gottes Liebe wünsche ich allen, die Jesus Christus lieben! Euer Paulus

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

… damit ihr den heimtückischen Anschlägen des Teufels standhalten könnt.
(Eph 6:11)

Meine Erkenntnis des Tages

Sind wir uns dessen immer bewusst, dass wir es in Wahrheit mit Satan zu tun haben? Dass er es ist, der uns versucht kaputtzumachen mit allen Mitteln? In unserem westlichen Alltag ist das so gar kein Thema.
Aber Gott wäre nicht Gott, wenn er uns nicht die „Ausrüstung“ dafür gibt

1. Die Wahrheit Gottes –
2. Gerechtigkeit
3. Bereitschaft zur Verkündigung
4. Glaube /Gottvertrauen
5. Heilsgewissheit
6. Gottes Wort
7. Gebet

Frage: „Was ist die Waffenrüstung Gottes?“
(Quelle: https://www.gotquestions.org/Deutsch/waffenrustung-gottes.html)

Antwort: 
Der Begriff „Waffenrüstung Gottes“ kommt aus Epheser 6,13-18: „Deshalb ergreift die Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag Widerstand leisten und alles überwinden und das Feld behalten könnt. So steht nun fest, umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit und beschuht an den Füßen, bereit für das Evangelium des Friedens. Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen, und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes. Betet allezeit mit allem Bitten und Flehen im Geist und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit und Flehen für alle Heiligen.“
Epheser 6,12 stellt klar, dass der Konflikt mit Satan geistiger Natur ist und daher keine handfesten Waffen wirksam gegen ihn und seine Gefolgsleute eingesetzt werden können. Es wird uns keine Liste von speziellen Taktiken, die Satan einsetzt, gegeben. Allerdings ist die Passage sehr eindeutig, dass wir erfolgreich bestehen werden, wenn wir unsere Instruktionen gewissenhaft und treu befolgen, egal welche Strategie Satan auch verfolgen mag.

Der erste Teil unserer Waffenrüstung ist die Wahrheit (Vers 14). Das ist leicht verständlich, weil Satan auch der „Vater der Lüge“ (Johannes 8,44) genannt wird. Täuschung steht auf der Liste weit oben, die Gott als Abscheulichkeit bezeichnet. Eine „falsche Zunge“ ist eins der Dinge, die Gott ein „Gräuel“ nennt (Sprüche 6,16-17). Wir werden daher ermahnt, uns mit Wahrheit zu rüsten für unsere eigene Heiligung und Erlösung, wie auch für den Nutzen derer, für die wir bezeugen.

Gemäß Vers 14 sollen wir den Panzer der Gerechtigkeit anlegen. Ein Panzer schützte die wichtigsten Organe eines Soldaten vor Schlägen, die sonst tödlich gewesen wären. Diese Gerechtigkeit bezieht sich nicht auf die Gerechtigkeit, die durch Menschen erwirkt wird. Es wird hier von der Gerechtigkeit Christus gesprochen, die Gott uns anrechnet und durch unseren Glauben empfangen wird. Diese Gerechtigkeit schützt unsere Herzen gegen die Vorwürfe und Anschuldigungen durch Satan und sichert unser Innerstes gegen seinen Attacken.

Vers 15 spricht von der Vorbereitung unserer Füße für einen geistlichen Konflikt. Im Krieg werden manchmal gefährliche Gegenstände auf den Weg der vorrückenden Truppen platziert. Die Idee der Verbreitung des Friedens-Evangeliums als Schuhwerk impliziert, dass wir mit der Friedensbotschaft, die wir unbedingt übermitteln müssen, um Seelen für Christus zu gewinnen, ins Territorium von Satan vorrücken müssen, wohlwissend, dass dort Fallen sein werden. Satan wirft uns viele Hürden in den Weg, um die Verbreitung der guten Nachricht zu verhindern.

Das Schild des Glaubens, von dem in Vers 16 gesprochen wird, macht Satans Versuch, Zweifel über die Zuverlässigkeit Gottes und sein Wort zu säen, unwirksam. Unser vertrauensvoller Glaube an Christus, „dem Anfänger und Vollender des Glaubens“ (Hebräer 12,2), ist wie ein goldenes Schutzschild, wertvoll, solide und gewichtig.

Der Helm des Heils in Vers 17 ist der Schutz für den Kopf, um lebensnotwendige Teile des Körpers abzusichern. Wir könnten auch sagen, dass unsere Art zu Denken beschützt werden muss. Der Kopf ist der Sitz unseres Verstands, der die Sicherheit der rettenden Hoffnung auf ewiges Leben trägt und nicht durch falsche Lehren oder Satans Versuchungen getäuscht werden kann. Eine nicht wiedergeborene Person hat keine Hoffnung, den Angriffen falscher Lehren zu widerstehen, weil sie keinen Helm des Heils (Rettung) trägt und ihr Verstand den Unterschied von geistlicher Wahrheit und Trugschlüssen nicht erkennen kann.

Vers 17 interpretiert die Bedeutung des Schwertes des Geistes als das Wort Gottes. Während alle anderen Teile der geistlichen Waffenrüstung der Abwehr dienen, ist das Schwert des Geistes die einzige offensive Waffe in der Waffenrüstung von Gott. Es spricht von der Heiligkeit und Kraft aus dem Wort Gottes. Eine stärkere geistliche Waffe können wir nicht erhalten. Als Jesus in der Wüste in Versuchung geführt wurde, war immer das Wort Gottes seine überwältigende Antwort an Satan. Welch ein Segen, dass genau dieses Wort uns zur Verfügung steht!

In Vers 18 fordert uns die Heilige Schrift auf – zusätzlich zum Tragen der Waffenrüstung – zu beten im Geist (d. h. im Sinne von Christus, in seinem Herzen und seinen Prioritäten). Wir dürfen das Gebet nicht vernachlässigen, weil es das Mittel ist, geistliche Kraft von Gott zu beziehen. Ohne Gebet und ohne auf ihn zu vertrauen sind unsere Anstrengungen bei geistlicher „Kriegsführung“ vergeblich. Die Waffenrüstung Gottes – Wahrheit, Gerechtigkeit, die gute Nachricht, Glaube, Erlösung, das Wort Gottes und das Gebet sind das Werkzeug, das Gott uns gegeben hat, um geistlich zu siegen und Satans Attacken und Versuchungen zu überwinden.


Glauben ins Leben umgesetzt

Bei der Suche nach Erklärungen bin ich auf folgenden klugen Satz gestoßen:

Wenn Versuchungen uns verfolgen, in widrigen Umständen, wenn Zweifel aufkommen will, wenn wir Schiffbruch zu erleiden drohen, dann blickt der Glaube auf und sagt: „Ich glaube Gott mehr als den Umständen.“

Mein Gebet für den Tag

Vater, was für ein Einstieg in den Tag: die Waffenrüstung Gottes! Was für ein Hammerschlag zum Ende des Epheserbriefes! Man müsste es sich jeden Tag durchlesen und durchdenken, denn Satan schläft nicht eine Sekunde und ist immer bemüht, uns von Gott wegzuziehen. Ich hoffe so sehr, dass ihm das bei mir nicht ein zweites Mal gelingt. Bitte, Vater, lass es nicht zu, beschütze mich vor diesem Monster! Gestern hat er es schon ganz gut bei mir geschafft. Thema: Neues Handy. Stundenlang habe ich damit Zeit verbracht, es einzurichten. Stunden für so ein kleines technisches Gerät, was eigentlich nur Einsen und Nullen versteht. Ist das nicht Irrsinn?

Vater, was soll ich dir sagen? Du glaubst ja gar nicht wie dankbar ich dir wieder bin! Ich habe dich gestern angefleht, dass das Einschreiben für D. nichts Schlimmes ist, auf keinen Fall die Fälligstellung des Hauskredites! Und was war es? Einfach nur die Verifizierung der Online-Portokasse. Was für ein Blödsinn, sich vorher solche Angst zu haben. ich danke dir so sehr, dass du der Bank noch die Füße festgebunden hast, denn das wäre zwar nicht der Untergang, würde aber immens große Schwierigkeiten ,mit sich bringen. Aber wovor hatte ich eigentlich Angst? Dass du das zulassen könntest? Aber selbst dann würdest du Auswege schaffen. Ich höre dich sagen: „Also bitte mehr Vertrauen zu mir!“ Du hast ja recht! Bitte entschuldige.
Nachdem der gestrige Tag irgendwie für die Tonne war und es auch jetzt wieder ganz schön spät ist (dieses Mal aber wegen der „Waffenrüstung), mache ich mich jetzt dran, heute den Rest des Tages, dir zu widmen, alles für dich zu tun. Bitte beschütze und behüte mich, D., A., T., J., Chr. und die Jungs. Bitte sei mit uns allen und lass es einfach ein guter Tag werden.
Amen


Tag 206 – Epheser 6:1-9

1 Allen Kindern kann ich nur sagen: Hört auf das, was eure Eltern euch sagen. Gott will das von euch.

2 „Du sollst deinem Vater und deiner Mutter mit Respekt begegnen.“ Das ist ein wichtiges Gesetz, und Gott gibt dazu auch gleich ein schönes Versprechen ab:

3 „Wenn du das tust, dann wird es dir gutgehen, und du wirst lange leben.“

4 Die Väter sollten bei der Erziehung darauf achten, immer fair zu sein und keinen ungerecht zu behandeln. Das gibt nur böses Blut. Sie sollen ihren Kindern lieber den Weg deutlich machen, den Gott mit ihnen gehen will.

5 Tut das, was die Chefs euch auftragen! Eure Einstellung ihnen gegenüber soll von Respekt geprägt sein. Befolgt ihre Anweisungen korrekt, genauso wie ihr die Anweisungen von Jesus befolgt.

6 Gebt alles auf der Arbeit, aber tut das nicht, um Menschen zu beeindrucken, sondern tut das als Arbeiter von Jesus, dem ihr radikal dienen wollt.

7 Nicht vergessen, Leute: Ihr arbeitet letztendlich nicht für Menschen, sondern immer für Gott.

8 Ihr werdet eine gerechte Bezahlung für das bekommen, was ihr getan habt, egal wie jetzt eurer Status in der Gesellschaft ist.

9 Das Gleiche gilt übrigens auch für die Chefs. Droht euren Untergebenen nicht ständig mit Strafen und so. Vergesst bitte nicht, dass ihr genau denselben Chef im Himmel sitzen habt wie sie. Und der hat auch keine Lieblingsmenschen.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Ihr Sklaven, gehorcht euren irdischen Herren mit aller Ehrerbietung und Gewissenhaftigkeit. Dient ihnen mit aufrichtigem Herzen, als würdet ihr Christus dienen. 
(Eph 6:5)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Das mit dem Chef und dem Sklaven ist ja bei mir nur so ein theoretisches Ding, da ich nicht mehr arbeiten kann. Also in dem Sinne von Erwerbsarbeit. Ich bin also keins von beiden.
Aber das ist so ein Ding wie mit der Ehe, wenn beide sich dran halten, läuft es wie „geschnitten Brot“. Gott hat nun mal Ordnungen vorgegeben, ob man das gut findet oder nicht.Und ich fände es auch gar nicht schlecht, wenn man den Kindern beibringen würde, das es Autoritäten gibt, denen man sich unterordnen sollte. Zum Beispiel Lehrer. Oft werden die Lehrer auch von den Eltern angegriffen wegen Schulnoten, wegen Aufsicht, wegen Hausaufgaben, wegen weiß der Geier. Sie werden offen als blöd, unfähig, inkompetent betitelt – woher soll da bei den Kindern Respekt kommen. Es wird IMMER im Leben jemand geben, der über einem steht. Und wenn man ständig im Kampfmodus sich befindet ….. Nicht gut. …

Glauben ins Leben umgesetzt

Ja, ich gebe mir Mühe, mein Gegenüber zu respektieren, wer es auch immer sein mag, ganz gleich welcher Art und welche Stellung. Jeder sollte an der Stelle sein Bestes geben, wo er hingestellt wurde. Oh man, klingt das klugscheißerisch und so herrlich theoretisch. Die Praxis sieht leider anders aus, gerade hier in der Hauptstadt, es wird gemeckert, was das Zeug hält….

Mein Gebet für meinen Tag

Oh Vater, heute ist es ziemlich spät geworden mit meinem Start in den Tag. Ich hab ein neues Spiel entdeckt. „Wortstapel“ Es macht süchtig und ich konnte einfach nicht wieder aufhören. Und ich bin so anfällig für solche Sachen. Ich weiß es. Und verfalle diesen Spielen immer wieder. Nichts gegen dieses Spiel (außer der fürchterlichen Werbung), aber zu seiner Zeit und nicht gleich am Morgen, wenn ich dann nicht mehr raus komme. Selbst dich habe ich hintenan gestellt. Bitte, Vater, vergib es mir. Ich weiß, dass du an allererster Stelle stehen solltest, das du auch das Wichtigste bist und Priorität Nr. 1 hast. Trotzdem erwischt es mir immer wieder.
Heute habe ich keine Außentermine und kann alles langsam angehen. Ich habe dich gestern Abend noch so sehr gebeten, dich um dieses Einschreiben für D., zu kümmern. Bitte, Vater, lass es nichts Schlimmes sein, nichts, was D. die Beine wegziehen könnte. Sie ist doch gerade ein bisschen stabil geworden. Bitte Vater, kümmere dich um sie. Bitte!
Ich danke dir auch dafür, dass du gestern T. so gut mit den Katzen beschäftigt hast, es tut ihr so gut, sie ist beschäftigt und denkt dann nicht so sehr über ihre Wohnsituation nach. Könntest du das auch mittelfristig irgendwie klären? Sie schafft es nicht und es wäre so schlimm, wenn das ein Grund für einen Suizid werden würde. Sie leidet so sehr darunter. Bitte Vater, ich weiß, dass sie nicht wirklich etwas von dir wissen möchte und eher ihre verstorbene Oma anruft als dich. Vielleicht könntest du ihr das auch irgendwie verständlich machen, dass das gar nichts hilft? Ich versuche ja, ihr immer wieder mal zu sagen, was du in meinem Leben für eine Bedeutung hast und sie findet das ja auch sehr gut, aber den Schritt, dich zu suchen, den geht sie nicht. Könntest du sie vielleicht etwas ziehen?
Heute Nachmittag bekomme ich bestimmt mein neues Handy. Ja, ich weiß, mein altes funktioniert noch, aber der Akku macht einfach zu schnell schlapp. Ich muss es schon 2x am Tag an die Strippe hängen. Ja, ich weiß, das ist doch auch noch in Ordnung. Aber mich hat auch ehrlich die neue Kamera in diesem Handy gezogen. So ein Superding, dass ich keine große schwere Kamera immer mit dabei haben muss und trotzdem einigermaßen gute Fotos machen kann. Und ein leistungsfähiger Akku …. Du merkst schon, ich habe ein bisschen ein schlechtes Gewissen, wieder Elektronic-Schrott. Aber mir fällt ein, ich kann ja mein altes Handy an den Verkäufer senden. So werde ich es machen. Vielleicht wird es aufgehübscht und als „gebraucht“ weiterverkauft.
Nun ist es schon fast Mittag und ich will dich trotzdem bitten, mich für den Rest des Tages zu beschützen und zu behüten. Und ganz besonders, wirklich es liegt mir so sehr am Herzen, D. mit ihrem Einschreibebrief,. sie hat solche Angst davor, dass ihr der Hauskredit gekündigt werden könnte, weil A. aus dem Grundbuch nun heraus ist. Bitte Vater sei ganz dolle bei ihr. Bitte!
Amen

Tag 204+205 – Epheser 5:21-33

21 In euren Ehen soll es so laufen, dass jeder über den anderen das Sagen hat, und Christus soll über beide das Sagen haben.

22 Ich meine damit, dass sich die Ehefrauen ihren Männern so unterordnen sollen, als würden sie sich Christus unterordnen.

23 Der Mann soll der Chef in der Ehe sein, auf die Art, wie Jesus der Chef seiner Gemeinde ist. Und Jesus hat für seine Leute schließlich alles gegeben.

24 Genauso wie sich die Gemeinde unter Jesus stellt, sollten sich die Ehefrauen auch unter ihren Mann stellen.

25 Und allen Männern, die verheiratet sind, sag ich nur: Liebt eure Frauen so, wie Jesus die Gemeinde liebt. Er hat für die Gemeinde alles gegeben!

26 Er wollte, dass sie ganz zu ihm gehört, sauber gewaschen wie durch eine Dusche mit seinen Worten.

27 Sein Plan war, dass die Gemeinde wie seine geliebte Ehefrau sein sollte, so schön wie ein Topmodel, ohne Falten und Pickel oder so was, eben einwandfrei und gut.

28 Die Männer sind aber genau so gefragt, ihre Frauen zu lieben, so, wie sie sich selbst lieben. Die beiden sind zusammengeschweißt, nichts kann sie mehr auseinanderbringen. Wer seine Frau so liebt, zeigt damit, dass er sich selber auch liebt.

29 Keiner ist so blöd und hasst seinen eigenen Körper. Er passt auf ihn auf, und genauso passt Jesus auch auf seine Gemeinde auf und sorgt für sie.

30 Wir gehören alle total zu ihm. Wir sind miteinander verwachsen, so wie ein Arm zu seinem Körper gehört.

31 In den alten Schriften steht ja auch: „Darum wird ein Mann seine Eltern hinter sich lassen, er wird ausziehen und sich mit seiner Frau zusammentun. Beide werden dann zu einer Einheit.“

32 In diesem ganzen Eheding steckt für mich voll ein Geheimnis. Ich sehe da drin ein Bild für die Gemeinschaft zwischen Jesus und seinen Leuten.

33 Darum will ich hier noch mal festhalten: Jeder Ehemann soll seine Frau so lieben, wie er sich selber auch liebt. Und für die Ehefrau sollte das Ziel sein, Respekt vor ihrem Mann zu haben.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Ihr Männer, liebt eure Frauen …
(Eph 5:23)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Dieser Abschnitt der Bibel, ist ein Ding, den unsere moderne westliche Welt ablehnt. „Frauen sollen sich den Männern unterordnen!“ Heute akzeptiert das wohl der allergrößte Teil der Frauen nicht mehr. Aber ich für mich kann nur sagen, es steht in der Bibel, ganz gleich ob es mir gefällt. Es ist die Ordnung Gottes. Steht nichts da, dass Männer ihre Frauen tyrannisieren sollen, mit der Faust herrschen. Nein, es steht da, dass die Männer ihre Frauen lieben sollen, so wie Jesus die Gemeinde liebt. Überlegt man sich, wie Jesus die Leute geliebt hat, die mit ihm zogen … Also ich könnte mich ohne weiteres einem Jesus unterordnen. Wenn mich also ein Mann so liebt, wie Jesus es getan hat, dann habe ich auch keine Probleme, mich unterzuordnen. Punkt.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich habe vorhin etwas gelesen (von Li.Marie), was dir sich auch gut gefallen würde:

In the end people will judge you anyway. So don‘t live your life impressing others, live life to impress God. 🙏🏻 … So lets go and live this day only to impress God! I’m sure, it’ll change your whole week.

auf deutsch

Am Ende werden dich die Leute trotzdem beurteilen. Lebe also nicht dein Leben, um andere zu beeindrucken, sondern lebe das Leben, um Gott zu beeindrucken. 🙏🏻 … Also lass uns gehen und diesen Tag leben, nur um Gott zu beeindrucken! Ich bin sicher, es wird deine ganze Woche verändern.

Und genau das, möchte ich tun. Mein Motte für diese Woche.
Auch, wenn es mir nicht gut geht, auch wenn ich wieder in den Seilen hänge und eine schlaflose Nacht mit Durchfall hatte. Du weißt es und ich will nicht jammern. Ich will einfach machen.
Amen


Tag 201+202+203 – Epheser 5:1-20

1 Lebt am besten so, wie Gott es euch vorgemacht hat! Ihr seid seine Kinder, die er wie verrückt liebt.

2 Liebe soll euer Leben bestimmen, genauso wie das bei Jesus war. Er hat uns so sehr geliebt, dass er bereit war, sein Leben für uns zu geben. Und Gott hat das sehr gut gefallen.

3 Darum ist es doch irgendwie logisch, dass ihr euch solche Sachen wie ein derbes Partyleben ohne Grenzen oder ätzende Sexsachen echt nicht mehr geben könnt, oder? Das Gleiche gilt übrigens auch für Rumgeizen und so.

4 Was dann auch nicht mehr zu euch passt, ist dummes dreckiges Gelaber. Versucht es doch mal damit, Gott zu danken und ihm zu sagen, wie gut er ist!

5 Hey, eins muss euch echt klar sein: In Gottes Land hat keiner Platz, der nur auf Partyleben aus ist, der ständig feiern geht, ohne eine Grenze einzuhalten. Auch für Pornofans oder Geizkragen ist da nichts zu holen, denn das sind ja im Grunde Menschen, die irgendwelche Dinge zu ihrem Gott machen.

6 Passt bloß auf, dass ihr euch nicht von irgendeinem süßen Gelaber zu solchen Sachen verführen lasst. Gott hat auf bestimmte Sachen überhaupt keinen Bock, und jeder, der sie trotzdem tut, muss die Konsequenzen selber tragen.

7 Also macht einen großen Bogen um solche Leute, ja?!

8 Früher wart ihr noch ziemlich finster drauf, aber jetzt ist das doch anders! Jesus hat bei euch die Lampen auf hundert gedreht,

9 und dieses Licht, was jetzt in euch strahlt, lässt ehrliche Liebe, einen Sinn für Gerechtigkeit und eine Leidenschaft für die Wahrheit in euch wachsen.

10 Versucht doch mal herauszufinden, was Gott eine Freude machen würde!

11 Lasst euch nicht einen Zentimeter auf die dunkle Seite der Macht ein, lasst die Finger davon! Spielt auch nicht damit, sondern geht dagegen vor, bringt sie an die Öffentlichkeit.

12 Ich kriege einen roten Kopf, wenn ich nur daran denke, was Menschen so alles hinter verschlossenen Türen für Sachen bringen! Furchtbar, ich mag das hier gar nicht aussprechen!

13 Wenn Gott aber sein Licht da draufwirft, dann kommt alles irgendwann raus!

14 Wenn er solche Sachen aufdeckt, dann kann alles auch noch wieder gut werden. Es gibt da ja auch so ein Lied, wo der Text sagt: „Wach auf, penn nicht mehr so lange, komm von den Toten wieder zurück, dann wird Christus für dich wie ein Licht sein.“

15 Passt also ganz genau auf, was ihr so alles bringt im Leben. Checkt euch ständig ab. Ihr sollt nicht so draufkommen wie Menschen, die keine Ahnung von Gott haben. Ihr kennt und liebt ihn!

16 Nutzt alle Gelegenheiten, die euch Gott gibt, um ihm Freude zu machen, denn wir leben in einer ätzenden Zeit.

17 Seid nicht so verpeilt. Versucht zu begreifen, was Gott von euch möchte.

18 Hört auf, euch mit Alk breitzuhauen! Damit macht ihr nur euer Leben kaputt. Lasst euch lieber mit dem Heiligen Geist abfüllen.

19 Das geht los, wenn ihr anfangt, Gott mit Liedern und Gebeten danke zu sagen! Macht das mit Musik und macht das aus vollem Herzen.

20 Bedankt euch immer und für alles bei Gott und tut das im Namen von Jesus Christus.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Schlüsselvers des Abschnittes

Denn was von ihnen heimlich getan wird, davon auch nur zu reden ist schändlich.
(Eph 5:12)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Nichts mehr heimlich tun, offen leben! Das ist genau das, was ich so mag, was mir gut tut. Das hat jetzt nicht unbedingt mit dem Thema Lügen zu tun. Aber wenn ich nichts mehr verheimlichen mag, dann muss ich auch keine Angst haben, dass es irgendwann auffliegt. Das mag zwar für den Moment Nachteile haben, aber es ist soviel mehr wert, ein gutes und ruhiges Gewissen zu haben, sich nicht selbst immer für irgendetwas rechtfertigen zu müssen (ich habe dies oder jenes nicht gesagt oder angegeben, weil ich der Meinung bin, dass „die“ mich sowieso immer überfordern wollen, oder: ich hab sowieso schon so wenig Geld, da muss ich doch nicht auch noch … ) Nee, ehrlich und offen fährt unterm Strich besser. Gott mag diese Herumgetrickse nicht. Und … Gott sieht ja eh alles und nur darauf kommt es an!

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, da hab ich mir mit dem Kuchen solch eine Mühe gemacht und trotzdem ist alles nicht sooo geworden, wie ich es gern hätte. Ich glaube es liegt daran, dass ICH es gern hätte, die Beste im Kuchenbacken sein zu wollen, weil ich ja eh nichts weiter kann, dann wenigstens auf diesem Gebiet. Und hast „Nee“ gesagt. Mach es nicht, damit du gut da stehst, sondern mach es für „MICH“. Wie komme ich aus dieser Nummer wieder raus? Ja, ich habe erkannt, ja, ich weiß es, aber der Gedanke, nun gar nichts mehr richtig gut zu können, ein „Nichts“ zu sein, knabbert ganz schön an mir. Da kommt der menschliche Egoismus durch. Aus Frust habe ich mich für nächste Woche zum Kuchenbacken nicht gemeldet. Bitte Vater, hilf mir, weitergehen zu können, hilf mir ein Leben mit dir zu führen und dich nicht als „Wünscheerfüller“ zu betrachten.Ja, gut, so schlimm ist es nun auch nicht mit mir. Aber das mit den Kuchenbacken knabbert … Bitte Vater zeige mir, was ich für DICH tun kann! Bitte!
Dafür bin ich mit einer superguten Predigt belohnt worden. Gepredigt hat der Inspektor des Gemeinschaftswerkes. Ich habe ja immer ein Brummeln im Bauch, wenn ich einen Kirchenfunktionär begegne. Aber diese Predigt war sehr gut. Thema: „Sorgen auf Jesus werfen!“ Nee, war wirklich gut.
Danke auch für M., der mich mit meinem großen Kuchenkasten von zu Hause abgeholt hat und ich dieses schwere Teil nicht die ganze Strecke tragen musste. Danke dafür!
Heute habe ich wieder einen schwierigen Start in den Tag, ich weiß nicht warum. Ich hoffe so sehr, dass ich mich mittags etwas hinlegen und zur Ruhe kommen kann. Alles piekt und sticht auf meiner Haut, ich bräuchte einen kurzen Mittagsschlaf, aber ich bin innerlich so aufgeputscht. Kannst du mir vielleicht dabei helfen?
Und nun möchte ich diesen Tag einfach starten, ich bitte dich, beschütze und behüte mich, mich und all die um mich herum, von denen ich denke, sie brauchen ganz besonders deinen Schutz, auch wenn sie nicht gläubig sind. Bitte ziehe du sie zu dir, denn das kannst nur du. Ich erzähle allen und jeden, was für ein wunderbarer Gott du bist, aber ich mag nicht militant auf sie einwirken, weil das eh nichts bringt.
Und so werfe ich nun das alles dir vor die Füße in Jesu Namen
Amen

Tag 200 – Epheser 4:25-32

25 Hört auf rumzulügen, erzählt euch die Wahrheit! Wir gehören doch zusammen zu einer Familie.

26 Wenn ihr schlecht drauf seid, passt auf, dass da nichts zwischen euch und Gott kommen kann. Versucht euch noch am gleichen Tag wieder mit den Leuten zu vertragen, mit denen ihr euch gestritten habt.

27 Gebt Satan auf keinen Fall irgendeine Möglichkeit, euch auseinanderzubringen.

28 Wenn einer von euch früher krumme Dinger gedreht hat, soll er jetzt damit aufhören. Er soll sich mal einen ordentlichen Job suchen, damit er mit dem Geld, das er verdient, Leuten helfen kann, die es nötig haben.

29 Hört auch auf, über andere Leute abzulästern! Wenn ihr was sagt, sollen andere damit etwas anfangen können. Es ist immer besser, Menschen zu ermutigen.

30 Ihr solltet auf keinen Fall den Geist von Gott traurig machen! Er ist eure Garantie, dass ihr irgendwann im Himmel landet.

31 Wenn ihr Leuten nicht vergeben könnt oder Angewohnheiten habt wie plötzliche Ausraster, Rumlästern, Wutanfälle, Aggressionen, Frust könnt ihr das alles getrost in die Tonne drücken.

32 Geht nett miteinander um, zeigt Mitgefühl und verzeiht euch gegenseitig, wenn ihr euch mal verletzt habt. Hat Jesus ja auch gemacht!

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Versündigt euch nicht, wenn ihr zornig werdet! Die Sonne darf über eurem Zorn nicht untergehen! 
(Eph 4:26)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Warum ist es häufig so, dass man Bibelverse liest und sich dabei denkt: das müsste der oder jener unbedingt mal lesen, dann würde er/sie vielleicht mal einsehen, dass es falsch ist und Gott das gar nicht lustig findet?

Und genau das geht mir bei diesen Vers so. Was hat J. für Wütausbrüche gehabt, wie sehr verletzend er war, was für ein Choleriker, der bei jeden winzigen Ding sogleich durch die Decke ging und mit übelsten Sprüchen explodiert ist. Warum liest er in der Bibel nur: „Der Mann ist das Haupt, die Frau seine Gehilfin?“ Und warum nicht diesen auch diesen?

Und warum stößt mir das heute noch auf und warum mache ich mir nicht andere Gedanken zu dem Bibelabschnitt wie Vers 23:  „Ihr dagegen werdet im Geist und im Denken erneuert“? Warum mache ich mir darüber keine Gedanken, wie ich meinen Geist und mein Denken erneuern kann?“

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich danke dir, dass es mir heute morgen soweit ganz gut geht, dass ich die Nacht gut geschlafen habe, in Ruhe meinen Kaffee trinken konnte und Frühstück essen. Ich danke dir das das Schweinchen gesund und munter ist, dass es wieder aufgehört hat zu regnen, dass ich gestern Abend es noch geschafft habe, den Kuchen für die Gemeinde zu backen und die 40 kleinen Muffins. Ein Pensum, was schon ganz ordentlich ist. Nun muss ich nur noch die Muffin mit Glasur überziehen. Und bitte Vater, ich hoffe so sehr und wünsche mir, dass alles insgesamt schmeckt. Gerade diese Kaugummi-Muffins, die ich noch nie gemacht habe. Da das Kuchenbacken das Einzige ist, was ich für die Gemeinde tun kann, bitte Vater, lass es einfach gelingen, sonst stehen die anderen da und haben keinen Kuchen. Bitte!
Da ich ja gestern für mich beschlossen habe, hier nicht mehr so sehr viele Texte zu zitieren, bin ich total entspannt heute und ohne Druck im Kopf, wann ich das alles noch schreiben „soll“. Allein für heute wären es 5(!) Dinger gewesen. Was habe ich mir bloß für einen Druck aufgebaut? Ich danke dir, dass du die Notbremse gezogen hast und ich mich nun viel besser auf dein wirkliches Wort konzentrieren kann und nicht mehr darauf, was sonstwer über den entsprechenden Bibelabschnitt denkt. Danke!
Und so gehe ich heute ruhig und gelassen in den Tag. Ach, kannst du dich bitte um T. kümmern? In ihrem Haus sind sie und ihre Nachbarin inzwischen die einzigen Deutschen im Haus, alles andere sind Flüchtlinge und es kommt zu ganz vielen Problemen im Umgang miteinander. Könntest du ihr eventuell zeigen, wie sie am besten damit umgeht und wenn sie es nicht schafft, ihr eine andere Wohnung organisieren? Morgen kommt wieder ihre Betreuerin, bitte schenke ihr ganz viele kluge und weise Worte, dass T. geholfen wird. Sie ist so unglücklich über ihre derzeitige Wohnsituation. Bitte, bitte hilf ihr, sonst verliere ich sie am Suizid. Bitte behüte sie davor!
Beschütze und behüte auch mich, D., A., T., J., Chr. und die Jungs. Und natürlich auch K., und F., die derzeit mit den Jungs in England unterwegs sind. Ich finde es so toll, vielleicht können sie auch ihr Schulenglisch etwas anwenden und sehen den Sinn besser, dass es nicht schlecht ist, wenn man eine andere Sprache kann.
Und das alles trage ich vor dich und lege es dir vor die Füße im Namen Jesu
Amen

o o o o o

Tag 199 – Epheser 4:17-24

17 Ich will euch noch mal ganz klarmachen, dass ihr nichts mehr mit dem Lifestyle der Menschen zu tun haben sollt, die keinen Bock auf Gott haben! Die sind total schräge drauf.

18 Sie leben in Dunkelheit, ihre Gedanken sind finster. Sie haben keine Ahnung von dem Leben mit Gott, weil sie sich für ihn zugemacht haben.

19 Ihr Gewissen ist völlig abgestumpft, darum lassen sie sich total gehen, in jeder Hinsicht. Sie geiern förmlich danach, Mist zu bauen. Um diese Gier in sich zu befriedigen, tun sie alles.

20 Durch Jesus habt ihr aber gelernt, dass es auch anders geht.

21 Was Jesus wirklich möchte, habt ihr doch gehört und verstanden, oder?

22 Ihr sollt euch von den Sachen, die ihr früher gemacht habt, komplett verabschieden. Die ätzenden Dinge, die euch früher kaputt machen wollten, mit denen habt ihr nichts mehr zu kriegen!

23 Gott will euch durch seinen Geist vollkommen anders draufbringen.

24 Ihr sollt euch einen komplett neuen Style zulegen. Dieser neue Style ist von Gott selber designt worden. Er ist gerecht und etwas ganz Besonderes, er ist eben heilig.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Tages

Ich muss euch nun Folgendes sagen und ermahne euch im Auftrag des Herrn: Ihr dürft nicht mehr so leben wie die Menschen, die Gott nicht kennen. Ihr Leben und Denken ist von Nichtigkeiten bestimmt.
(Eph 4:17) 

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Den ganzen Morgen denke ich schon darüber nach, dass ich irgendetwas anders machen muss, dass es nicht sooo läuft, wie ich jetzt so die Tage verbringe. Und ich grüble darüber nach, was ich ändern könnte. Und dann … wow dieser Bibelvers. In meiner Bibel (Elberfelder) ist der Abschnitt so überschrieben. „Mahnung zu gottgefälligen Leben“. Das isses!
Ich verbringe jeden Tag Stunden mit diesen Blog. Aber die meiste Zeit davon ist das Suchen und Schreiben von Texten, die zwar Gedanken über die Bibel enthalten, aber dadurch dass es seit dem Epheserbrief derart zugenommen hat, dass es in meinem Kopf alles nur noch darum dreht, wie ich die vielen Texte schnell genug hierher kriege. Und das, liebe Leute, dass hat nix mit gottgefälligen Leben mehr zu tun! Also weg damit! Vielleicht ab und an mal etwas, wenn es mir „zufällig“ unter die Finger gerät, aber nicht mehr in diesem Umfang. Das hat nichts mehr mit dem „täglichen Manna“ zu tun!
Also drei Schritte zurück!

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich danke dir wieder einmal, dass du mir eine prompte Antwort zu dem gegeben hast, was seit einigen Stunden in meinem Kopf herumschwirrt. Ich werde also diesen Blog so umstrukturieren, dass wirklich DEIN Wort die Oberhand behält und was es mit mir macht und nicht, was 1000 andere Leute darüber denken. Dinge, die mich wirklich beeindrucken werden auch weiter Platz hier finden. Man bin ich froh jetzt. Danke.
Und so starte ich ein bisschen erleichtert in den Tag und merke, wie sehr ich mich selbst unter Druck gesetzt habe, alles, was andere zu diesen Versen meinen und denken hier zu zitieren. Nö. Mach ich nicht mehr.
Vielen, vielen Dank Vater!
Und wieder übergebe ich dir diesen Tag, leichter als sonst. Am Nachmittag kommt T. und am Abend will ich noch den Kuchen für die Gemeinde morgen backen. Auch da hatte ich mich mehr und mehr unter Druck gesetzt. Immer sollte es der perfekte Kuchen werden. Nö, muss es nicht. Einfach Kuchen.
Bitte lass alles gelingen, sei bei uns allen, beschütze und behüte uns, halte Kummer und Schmerz von mir fern.
Ach, gestern habe ich noch herumgejammert, dass ich keine Gaben hätte und ich nicht wirklich zu gebrauchen wäre. Im ERF habe ich „zufällig“ einen Beitrag gehört, der mir auch diesen Kummer genommen hat! Ich brauche einfach nur das zu machen, was ich kann. Kein bisschen mehr. Das reicht für dich! danke, dass du mich daran erinnert hast. Ich liebe es, wenn du so mit mir sprichst. Danke!
Lass es einen guten Tag werden!
Amen

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Tag 198 – Epheser 4:7-16

7 Jeder von uns wurde von Jesus mit einem neuen Leben beschenkt. Das wird auch in besonderen Begabungen sichtbar, die er an uns ausgeteilt hat.

8 Darum steht übrigens auch in den alten Schriften, ich zitiere: „Er ist in den Himmel zurückgekommen, er hatte ein paar Gefangene dabei, die sich gegen Gott gestellt hatten, und den Menschen hat er Geschenke gemacht.“

9 Wenn da steht: „Er ist in den Himmel zurückgekommen“, muss das ja bedeuten, dass er vorher hier bei uns auf der Erde war.

10 Der zu uns runtergekommen ist, ist derselbe, der auch wieder zu Gott zurückkehren konnte. Und jetzt steht er über allem.

11 Einigen hat er die Begabung gegeben, Gemeinden zu starten (das sind die Apostel), von anderen wollte er lieber, dass sie Worte, die direkt von Gott kommen, an andere weitergeben (Propheten). Es gibt wiederum Leute, die haben die Begabung, Nichtchristen von Gott zu erzählen (Evangelisten). Dann gibt es da auch Leute, die sollten Pastoren sein, Seminare geben und Vorträge halten (Hirten und Lehrer).

12 Sie alle sollen die Christen für ihre Aufgabe fit machen, damit die Gemeinschaft der Leute, die mit Jesus leben, auch stark wird.

13 Auf diese Art und Weise werden wir auf der Basis unseres Glaubens immer mehr zusammenwachsen. Wir werden so auch Jesus immer besser verstehen. Unser Ziel sollte sein, starke kompetente Christen zu werden, die in seiner Gemeinschaft leben, damit wir so voll und ganz mit ihm durchstarten können und Christus in uns und der ganzen Gemeinde Gestalt gewinnt.

14 Dann sind wir auch keine Babychristen mehr, die sich ständig von irgendwelchen Leuten bequatschen lassen oder durch geschickte Täuschungsmanöver, die sich ein paar linke Menschen ausgedacht haben, reingelegt werden können.

15 Lass uns am besten immer bei der Wahrheit bleiben und uns durch die Liebe immer mehr an Jesus orientieren. Er ist ja schließlich der Kopf von unserer Gemeinschaft.

16 Durch ihn wird auch alles zusammengehalten. Jeder Teil erfüllt seine besondere Aufgabe, damit der ganze Körper überhaupt funktioniert. So bleibt er gesund und stärkt sich auch selbst, weil er von Liebe zusammengehalten wird.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

„Er stieg hinauf in den Himmel, … und den Menschen Gaben gegeben.“
Eph 4:8

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Ich habe keine Gaben, ich kann nichts wirklich gut. Wo sind sie?
Ich kann tatsächlich nichts, womit ich Gott wirklich dienen könnte.
Wann immer auch es von gescheiten Christen behauptet wird, JEDER hat irgendwelche Gaben und ich antworte: „Ich nicht“, bekomme ich den Satz: „Doch, doch, jeder“. Frag ich dann bitte nach, welche Gabe er denn meinte, die ich habe, kommt mein Gegenüber absolut ins Rudern und weiß auch nichts.
Soviel dazu.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, heute sagst du mir in deinem Wort, dass du jeden mit Gaben bestückt hast. Wo sind meine? Wo hast du sie in mir versteckt? Bitte, wenn du es mir heute so sagst, dann sag mir bitte auch HEUTE, welche Gabe ich denn habe, womit ich dir und anderen dienen kann. Ich werde heute den ganzen Tag darauf warten. Ich möchte doch dienen und möchte auch etwas können, damit ich es tun kann. Ich möchte mir nicht einreden, dass ich dir doch diene, indem ich meine Wohnung putze. Das ist Quatsch. Egal, ob bei mir Staub liegt oder nicht, damit verherrliche ich dich doch nicht. Du merkst schon, ich hänge wieder in der „ich-bin-nichts-wert-Schlaufe“ fest. Bitte Vater, sag es mir. Bitte.
Sonst starte ich müde in den Tag, mit wenig Kraft. Ich versuche jetzt irgendwie noch das Beste draus zu machen und nicht stundenlang auf dem Sofa zu hängen.
Ja, es wäre gut, wenn du mir sagst, was ich für dich hier auf der Erde noch tun könnte….
Und sonst läuft es rundherum um mich. D. geht es gut, A. weiß ich nicht, T. bekommt wieder Antibiotika, die Jungs fahren morgen nach England (mit der Fähre und nicht mit dem Flugzeug.) Mimi geht es auch gut. Und vielleicht schaffe ich es ja emotional, J. für seine Karte zu danken und von mir zu erzählen… Mal sehen. Am Besten ich rede gar nicht wirklich weiter, du merkst ja, wie toll ich drauf bin, nachdem ich gelesen habe, dass jeder Gaben von dir bekommen hat. Hast du mich übersehen? Wie so viele mich einfach „übersehen“?
Und nun lege ich dir dieses depressive Gebet vor die Füße und hilf mir bitte, aus diesem Start noch etwas für dich wachsen zu lassen. Beschütze und behüte mich und nimm mir bitte diese Wertlosigkeit. Bitte sei auch bei all den anderen und auch bei Chr. Er hat sich nicht bei mir gemeldet, nachdem ich das Buch bei ihm gekauft habe. Vielleicht mag er nicht. Sicherlich brauch er meine Hilfe auch nicht. Oh man, Vater, hilf du mir bitte aus diesen trüben Start.
Amen

Tag 197 – Epheser 4:1-6

1 Eine Sache ist mir noch superwichtig: Lebt euer Leben so, wie es sich für jemanden gehört, der von Gott extra ausgesucht wurde. Das sag ich jetzt als jemand, der für Jesus im Knast sitzt.

2 Geht liebevoll mit den andern um und gebt niemanden so mal eben auf. Helft den anderen, ohne was dafür zurückbekommen zu wollen!

3 Die Kraft, die von Gott kommt, hat euch zusammengeschweißt. Achtet darauf, dass das so bleibt, indem ihr untereinander Frieden haltet.

4 Gott möchte, dass wir alle zusammenhalten, so als ob wir nur ein einziger Mensch wären. Und in diesem Menschen wirkt eine einzige Kraft, nämlich sein Geist, genau wie wir zusammen auch nur eine einzige Hoffnung haben.

5 Es geht nur um einen Meister, einen Glauben, eine Taufe,

6 um den einen Vater, der alles im Blick hat, der in allem lebt und der in jedem von uns ist.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Ihr seid ja ein Leib; in euch lebt der eine Geist; und ihr habt die eine Hoffnung bei eurer Berufung bekommen.
(Eph 4:4)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Paulus ruft in diesen Versen zur Einheit der Christen auf. Ein Leib, ein Geist, eine Hoffnung … Es geht wohl auch darum, die Einheit der Gläubigen sichtbar darzustellen und nicht der Außenwirkung ewiger Zickerei.
Aber ist es so 2000 Jahre nach dem Erscheinen dieses Briefes?
Gibt es bei aller Individualität der Einzelnen diese Einheit? Wird sie von anderen wahrgenommen? Ich meine jetzt nicht zu Kirchentagen, Kongressen oder ähnlichem. Nein, ich glaube nicht. Selbst in unserer sicheren westlichen Welt, wo jeder seine Religion hach so offen ausüben darf, kommt einem Befremdung entgegen, wenn ich sage, ich bin Christin. Okay, vielleicht mag das gerade mal noch gehen, aber wenn man von sich sagt, mein glaubt uneingeschränkt an die Bibel, dass sie das Wort Gottes ist, kommt Stirnenrunzeln. Ja, Satan tut auch heute noch gut sein Werk. Was heißt „noch“? Ich habe das Gefühl, dass er merkt oder weiß, er hat nicht mehr wirklich ewig lange Zeit. Dann ist aus die Maus.

Glauben ins Leben umgesetzt

Warum sollte es heute mit der Aufforderung zur Einheit anders sein als damals zu Petrus‘ Zeiten? Die Menschen haben sich nicht geändert. Ich glaube als Einzel-Mensch kann nicht wirklich etwas daran ändern, dass die Einheit als solches da ist und nach außen sichtbar. Ich bin nur ein winziges Puzzleteilchen. Und als solches kann ich nach meinem Platz im Bild suchen, finden und mich gut einpassen, dass es ein großes schönes Bild gibt …

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, gestern war kein guter Tag. Am Nachmittag zuvor hat mir meine Ärztin erzählt, dass sie zum Jahresende ihre Praxis aufgibt und in Rente geht. Es war der absolute Schock für mich. Ja, ich wusste, dass sie irgendwann aufhört, aber doch nicht JETZT. Ein Jahr nachdem mein Rheumatologe verstorben ist und ich immer noch keinen neuen habe. Ich habe mich so sehr verlassen gefühlt, wohin soll ich denn nun gehen, wenn es mir schlecht geht? Ja, es gibt soviele Ärzte, auch bestimmt gute, aber für meine Grunderkrankung eben nicht. Die Ärztin hat ihre Praxis dem anderen Arzt in ihrer Gemeinschaftspraxis übergeben und dieser hat wohl auch einen neuen eingestellt. Aber nicht mal die Schwester kennt ihn. Es war der absolute Hammer für mich und ich habe gestern den ganzen Tag damit verbracht, zu trauern. Ich kann so gar nichts daran ändern, dass sie aufhört, aber ich kann dir das Problem sagen. Ich kann dich bitten und anflehen, dass du einen Arzt für mich findest, der gut zu mir passt und sich mit meiner Krankheit gut auskennt. Bitte Vater, finde jemand für mich. Du hast es zugelassen, dass beide Ärzte in einem so kurzen Abstand für mich nicht mehr da sein können, bitte Vater kümmere dich um Ersatz! Ich flehe dich an und übergebe dir hiermit dieses ganze Problem, ich kann es nicht lösen, du aber kannst es. Du hast in deinem Wort gesagt, dass alles, was passiert, mir zum Guten dienen wird. ich weiß zwar nicht, was jetzt hier das Gute sein soll, aber du weißt es! Ich vertraue dir und verlass mich auf dich!
Amen

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Tag 196 – Epheser 3:14-21

14 Ich kann immer nur auf den Knien zum Vater kommen,

15 der ja im Grunde der Vater von allem Leben ist.

16 Ich bete dafür, dass Gott euch durch seinen Geist innerlich stark macht, denn er kann aus dem Vollen schöpfen.

17 Und ich bete dafür, dass Jesus durch das Vertrauen, das ihr in ihn habt, ganz tief in euer Bewusstsein eindringt. Jesus liebt euch total! In diesem Boden sollen die Wurzeln eures Glaubens wachsen.

18 Denn nur so könnt ihr wirklich das ganze Ausmaß der Größe begreifen, mit der Gott euch wirklich liebt.

19 Unser Hirn wird das nie schaffen können, das wirklich ganz zu erfassen. Aber je mehr Gott uns erklärt, wie gigantisch groß die Liebe von Jesus Christus für uns ist, desto mehr kommt er mit seinen unvorstellbaren Möglichkeiten in unserm Leben zum Zug.

20 Gott kann durch diese powervolle Kraft, die in uns ist, sehr viel mehr tun als das, worum wir ihn bitten, ja sogar mehr, als wir uns überhaupt vorstellen können.

21 Dafür können wir alle in der Jesus-Gemeinschaft Gott immer wieder und ohne Ende loben. So ist das richtig, so sollte es sein [Amen].

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Deshalb knie ich mich hin vor dem Vater, …
(Eph 3:14)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Heute ist mir dieser kurze Bibelvers ins Gesicht gehoppst. Auf die Knie gehen, um zu beten. Ich habe das in meinem Christenleben nur ganz ganz selten gemacht. Auf die Knie vor jemanden gehen, bedeutet die absolute Unterwürfigkeit. Und das ist es doch, was Jesus von uns will. Wir werfen uns doch nicht irgendwelchen Menschen unter, die das ausnutzen könnten. Es ist doch Jesus, unser Herr und König, GOTTES SOHN!
Ich kann mich an keinen einzigen Gottesdienst erinnern, wo dies mal gemacht wird. Ich glaube nicht, dass das etwas mit eventuellen Schmutz auf dem Boden zu tun hat und auch nicht vordergründig wegen der älteren Menschen, die Schwierigkeiten haben, dann wieder aufzustehen.
Im Islam wird auf einem Teppich gebeten (Ich weiß nicht viel über den Islam, aber „Gebetsteppiche“ sind mir ein Begriff).
Warum wir nicht? Warum fallen wir nicht vor Gott auf die Knie?
Ich weiß es nicht.

Glauben ins Leben umgesetzt

Ist schon irre. Da mache ich (fast) täglich ein paar Yogaübungen. Nicht wegen der Philosophie, die dahinter steht, auch nicht, dass ich irgendwann einmal meine Gelenke irgendwie verknoten kann, sondern einfach nur, dass ich, wenn ich schon durch die Krankheit kaum Muskelkraft habe, wenigstens beweglich bleibe. Ich rolle meine Matte aus und mache solche Übungen. Aber auf die Idee, jeden Morgen auf den Knien betend zu beginnen, auf diese Idee bin ich noch nicht gekommen. Es wäre etwas Neues. Ich werde es versuchen und sehen, was es mit mir macht.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, heute habe ich in deinem Wort gelesen, dass Paulus sich beim beten hinkniet. Sicher, es steht immer mal wieder in der Bibel, aber so ist es mir noch nicht aufgefallen. Dass dieser Vers heute mich angesprungen hat … Was willst du mir damit sagen? Meinst du, ich sollte dies auch tun? Nungut, dieses Gebet hier geht schlecht auf den Knien. Kniend schreiben geht dann doch eher schlecht. Aber die anderen Gebete? Jetzt auch nicht unbedingt, wenn ich unterwegs bin und mich irgendwo auf der Straße in den Staub werfe, weil ich dir ganz schnell unbedingt etwas sagen muss, aber diese häuslichen tiefen Gebete? Das ist jetzt Neuland für mich, aber ich bin mir auch bewusst, dass es für dich eine Wichtigkeit hat, sonst würdest du es mir heute nicht extra gezeigt haben.
ich werde sehen, wie es sich entwickelt.
Vater, ich habe jetzt nichts Neues erfahren von all den lieben Menschen, für die ich dich tägliche bitte, dass es ihnen gut geht. Ach doch. ich habe gestern von J. eine Karte bekommen. Ich habe mich sehr gefreut. Sie klang freundlich und weich, nicht böse und bitter. Nun überlege ich, ob ich ihn antworte, zurückschreibe, wie es mir ergangen ist, was mit mir passiert, seit ich jeden Tag in deinem Wort lese. Vielleicht hast du ihm ja den Gedanken ins Herz gegeben, dass er mir eine Karte schreiben möge, dass ich mich darüber freue. Ja, ich werde ihm wohl antworten und auch schreiben, was du für ein wunderbarer Gott du bist, obwohl er doch sehr oft von „deinem Scheißgott und der hilft dir sowieso nicht“ gesprochen hat.
Bitte, sei weiter bei J. Hilf auch ihm, sein Leben in deinem Sinn zu ordnen und vielleicht auch erkennen, welche Fehler er immer wieder macht. Ja, Vater, und grüße ihn von mir, gib ihm das Gefühl, dass ich ihn wirklich geliebt habe.
Und bitte sei auch bei den anderen, D., A., den Jungs, T. und Chr. behüte und beschütze uns alle. Sei bitte heute auch auf meinem Weg zum Arzt, einmal quer durch die Stadt mit 3x umsteigen und ganz viel Regen bei mir, dass ich gut ankommen und wieder zurück.
Und Vater, bitte hilf mir auch, dass mich dieses doofe Handyspiel Woody oder wie sie alle heißen, mich nicht wieder in Beschlag nimmt und somit alles nur ein Zeit totschlagen ist.
Das alles lege ich dir heute vor die Füße im Namen deines Sohnes Jesus Christus
Amen.

Tag 194 + 195 – Epheser 3:1-13

1 Weil ich euch, die ihr keine Juden seid, die guten Nachrichten über Jesus erzählt habe, sitze ich jetzt im Knast fest.

2 Ist bei euch bestimmt schon angekommen, dass Gott mir diese spezielle Order gegeben hat, so Leuten wie euch von der Liebe zu erzählen, mit der er die Menschen annimmt.

3 Ich hab ja oben schon mal kurz erwähnt, dass Gott mir sein Geheimnis tatsächlich erklärt hat.

4 Beim Lesen werdet ihr mitkriegen, worum es dabei vor allem ging.

5 Früher hatten die Menschen noch keinen Schnall von den Sachen, die Gott heute durch ausgesuchte Menschen (wie zum Beispiel Apostel und Propheten) erklärt hat.

6 Dazu gehört auch, dass wir durch Jesus Christus alle zusammen zu einer Familie gehören, Juden wie Nichtjuden, und dass die Nichtjuden genauso einen Anspruch auf die ganzen Versprechen haben, die Gott seinem besonderen Volk auch gegeben hat.

7 Diese Nachricht ist voll mein Ding, dafür hat Gott mich eingesetzt. Mit voller Kraft, einfach so, weil er mich liebt, hat er mich dazu ausgesucht.

8 Ausgerechnet mich, den letzten von allen Leuten, die zu Jesus gehören, hat Gott ausgesucht, um diesen Job zu erledigen, nämlich den anderen Menschen zu erzählen, was für wahnsinnig fette Sachen durch Jesus möglich geworden sind.

9 Er hat mich extra dafür ausgesucht, allen zu erklären, was Gott eigentlich von den Menschen möchte. Das hatte er schon von Anfang an so geplant, aber noch nicht allen erzählt.

10 Anhand von dem, was in der Gemeinde abgeht, sollen alle Mächte, die im Universum was zu sagen haben, erkennen, mit was für einer Übersicht Gott alles im Griff hat.

11 Das hatte Gott schon vor Ewigkeiten beschlossen, und diesen Plan hat Jesus jetzt umgesetzt.

12 Weil wir unser Vertrauen auf ihn gesetzt haben, können wir jetzt entspannt jederzeit zu ihm kommen.

13 Darum, Leute: Verliert jetzt nicht den Mut, nur weil ich im Knast sitze! Dass ich wegen euch ätzende Sachen durchmachen muss, sollte euch eher stolz machen.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Deshalb bitte ich, nicht mutlos zu werden …
(Eph 3:13)

Meine Erkenntnis des Tages

Der heutige Bibelvers hat mich in einer ganz anderen Form inspiriert als deren Hintergrund gemeint war. (Oh, was für ein Satz, auch hier bin ich gerade nicht in der Lage, vernünftig zu denken und zu schreiben). „Nicht mutlos werden“ heißt heute für mich, ich kann diesen Text (in der Elberfelder Bibel) lesen, sooft ich will, ich verstehe einfach nicht, was er mir sagen will. Sicher ist die Botschaft ganz klar, aber ich befinde mich gerade in einem dicken Nebel, der nichts zu mir durchdringen lässt. Also für heute Morgen einfach abhaken, es nützt nichts, diese Verse zum hundertsten Mal zu lesen, wenn ich mit Ach und Krach gerade mal die Buchstaben aneinander reihen vermag, aber deren Inhalt mir fremd bleibt.

Glauben ins Leben umgesetzt

Da im Moment nichts geht, kann ich nur meine Bibel schließen, nicht mutlos werden und morgen einfach weitermachen. Ich kenne keinen, der solche Blackout-Tage hat. Bei mir kommen sie vor. Ich weiß nicht warum, aber es macht mir keine Angst. Es ist eben so. Punkt.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich weiß nicht, ob meine Gebet zu dir durchdringt durch die dichte Suppe, die gerade um meinen Kopf herum existiert. Trotzdem möchte ich danke sagen für so viele Dinge. Danke, dass du dich trotzdem um mich kümmerst, dass ich genug zu essen habe, genug Kleidung, ein Dach über den Kopf, genügend Geld, um alles kaufen zu können, was wichtig ist. Danke auch für T. und Mimi, ganz besonders für D. und die Jungs. Sei auch bei A., J. und Chr., alle brauchen wir dich, wenn vielleicht bei den anderen eher unbewusst. Behüte und beschütze uns am heutigen Tag. Ich lege ihn in deine Hände. Nimm bitte diesen Nebel von meinem Kopf, wenn auch du findest, dass er da nicht hingehört. Ich habe alle Termine abgesagt. Es stürmt fürchterlich und der Regen peitscht an meine Fenster. Ein Tag gemacht dafür, dass man die Heizung hochdreht, sich ein gemütliches Eckchen sucht mit Tee und Kerze und etwas zum Lesen oder hören. Vielleicht hast du es genau deshalb so organisiert – zum Innehalten in dieser hektischen Welt.
Amen